Also ich kann mich da an ein paar begebenheiten während meiner schulzeit erinnern. zum einen war es üblich das wenn männliche lehrer den raum betraten verschiedene riten eingehalten werden mussten.
diese regeln bestanden natürlich ohne jemals ausgesprochen zu sein und wurden mit dem zuckerbrot und peitsche prinzip durchgesetzt.
herr böckelmeier betrat etwa den raum und die schülerschaft hatte auf jeden fall zu grinsen-dabei war es nicht relevant ob das grinsen gezwungen oder natürlich war-es musste gerinst werden.
wer nicht grinste wurde psychologisch bestraft.der lehrer schritt heran und tat so als hätte er etwas fallen gelassen und krabbelte auf dem boden solang scheinbar suchend umher bis er am rucksack des nichtlächlers angekrochen kam.dort fing er demonstrativ an zu schnüffeln und drückte mit komplexen gesten und mimik aus das er die vermutung hegte das sich wohl drogen im rucksack des schülers befinden mögen.
Die schmach des schülers wurde verstärkt in dem der nickende und dabei schelmisch grinsende lehrkörper den schüler mit den kühlen starrAugen fixierend wieder hinter den pult trat.
natürlich war der nichtgrinser gezeichnet und wochenlang gemieden.
Das klingt eher als hätte euer Lehrer 'ne ziehmliche Persönlichkeitsstörung
Also bei uns gabs nix davon. Guten Morgen Herr Soundso gabs in der Grundschule und fertig. Gesungen wurd nich, Nationalhymne schon garnich. Ich glaub die hätten jeden Lehrer gehängt der so angefangen hätte. Wir hamm die inner dritten oder so mal gelernt im Musikunterricht aber das wars auch. In WUK wurde die auch mal angerissen aber mehr nich.
Unsere Lehrer hatten eher sehr unschöne Rituale wie einem den dicken Schlüsselbund auf den Tisch donnern wenn man mal bischen geträumt hat oder mit der Pfeife Befehle brüllend durch die Klasse zu rennen.
Und ab der siebten war dann das einzige Morgenritual eh das dreckige Dutzend abzuhaken das pünktlich erschienen war und drum zu bitten dass alle die Kopfhörer abnehmen.