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Das Doppelstundenmodell

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Umfrageergebnis anzeigen: Doppelstundenmodell: ja oder nein?
Ich befürworte das Doppelstundenmodell 26 65,00%
Ich lehne das Doppelstundenmodell ab 14 35,00%
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Der Scharlatan
Alt 03.02.2007, 13:48   #1
Standard Das Doppelstundenmodell

Nachdem im Chat die Diskussion so angeregt war, hier der thread dazu...

Das Doppelstundenmodell-Segen oder FLuch?

http://www.lupuz.de/Das-Doppelstundenmodell.619.html

Das Doppelstundenmodell- Mehr Fluch als Segen



img-b.fotocommunity.com An mehreren Schulen wurde das sogenannte Doppelstundenmodell nun als Testphase eingeführt.
Doppelstundenmodell bedeutet, dass die sechs 45-Minuten-Schulstunden abgeschafft werden, und durch drei Blöcke mit je 90 Minuten ersetzt werden. Doch ist diese Änderung sinnvoll?


Die Gründe, die für die Einführung des Doppelstundenmodells angeführt wurden, wirken auf den ersten Blick sinnvoll. Mehr Zeit für Versuche in naturwissenschaftlichen Fächern soll ein großer Vorteil sein. Die Schüler sollen sich in Sprach-Fächern mehr auf die Sprache einlassen können, heißt es.
Die Wirklichkeit des Schulalltags sieht jedoch anders aus. Für Versuche fehlen die Räumlichkeiten. In Fächern wir Chemie hatte man als Schüler bis jetzt eine der beiden Stunden in einem Versuchsraum, die andere nicht. Da jetzt aus den beiden Stunden eine wurde, hat man keine einzige Stunde mehr in einem Versuchsraum, und 90 Minuten Frontalunterricht sorgt für gewaltigen Konzentrationsverlust, meist schon nach 30 Minuten. Auch den Sprach-Fächern schadet dieses System. Nun hat man eine Sprache nur noch an zwei Tagen der Woche, anstatt –wie bisher- an drei, teilweise vier. Ausnahmslos jede Untersuchung beweist, dass häufige, kürzere Lernphasen sinnvoller sind als lange Seltene. Die bisherige Regelung war durchaus einleuchtend. Man hatte in der Woche 2 Einzelstunden, und eine Doppelstunde. So hatte man ein Fach über die Woche verteilt, die Lehrer hatten aber trotzdem Zeit für Projekte und lange Klausuren.
Ein Lehrer kann auch schwer 90 Minuten lang die Aufmerksamkeit der Schüler beanspruchen, wenn er seinen Unterricht nicht gut durchstrukturiert. Mit einem ausgewogenem Wechsel aus Frontalunterricht, stillen Arbeitsphasen und Austausch mit dem Sitznachbarn bleibt eine Klasse 90 Minuten lang konzentriert. Jedoch strukturiert kaum ein Lehrer seinen Unterricht so, vielmehr werden einfach zwei der 45-Minuten-Schulstunden aneinandergehängt. Die Lehrer müssten ihren Unterricht für das Doppelstundenmodell umstrukturieren, doch das tut –warum auch immer- kaum ein Lehrer. Als Vorteil des Doppelstundenmodells muss man jedoch hervorheben, dass das Gewicht der Schulranzen sich deutlich verringert hat. Gerade in den letzten Jahren klagten Schüler immer mehr über Rückenschmerzen, dem setzt das Doppelstundenmodell wirklich etwas entgegen.
Trozdem: Wenn 45 Minuten eines unbeliebten Faches bisher ein Alptraum waren, dann wird dies durch die Doppelstunde für Schüler die Hölle auf Erden. Wenn man einen Schüler fragt was die Vorteile am Doppelstundenmodell sind, bekommt man meist ein sarkastisches: „Bei Entfall hat man immer gleich zwei Stunden weniger!“
In der Tat, für Schüler zwar ein wichtiger Vorteil, pädagogisch gesehen aber absolut Undurchdacht. Man stelle sich vor: Ein Lehrer eines Nebenfaches ist an einem Tag auf einer Fortbildung. Am selben Tag in der Woche darauf hat seine Klasse einen Wandertag. Und schon sieht er die Schüler erst in drei Wochen wieder. Und bis dahin, legt der Schüler das Fach mit einem glücklichen „Hab‘ ich eh erst in drei Wochen wieder“ mental zu den Akten, und muss sich nach den drei Wochen erst wieder einarbeiten. Ein weiteres Manko liegt an den Klausuren. In Fächern wie Chemie –die man durch das Modell in der Mittelstufe nur einmal wöchentlich hat- schreibt man Arbeiten nur über 45 Minuten. Nun ist der Lehrer in der Zwickmühle. Durch Klausuren lernt der Schüler ja nichts, sie dienen dazu seinen Wissenstand zu prüfen. Nun stellt man mal eine kleine Rechnung am Beispiel von Chemie auf: Das Schuljahr 06/07 hat 38 Schulwochen. Das wäre, wenn man Feiertage bedenkt grob 35 Mal Chemie. Mindestens 5 Stunden fallen aber aus. Dadurch hat man nur noch 30 Mal im Jahr Chemie. Wenn jetzt der Lehrer auch noch vier Mal für Klausuren „verplempert“, sind dass nur noch 26 Mal Chemie. In dieser Zeit bekommt der Lehrer aber kaum seinen Lehrplan durch. Also muss er die Klausur über den ersten Teil der Stunde schreiben, im zweiten Teil weiter normal Unterrichten. Ob ihm da noch irgendein Schüler zuhört, bzw. zuhören kann, bezweifle ich stark.

Seltsamerweise dringt fast ausschließlich Lob an dem Doppelstundenmodell durch die Presse nach außen. Wie stark Schüler darunter leiden liest man nirgends.

Geändert von Felicitas (03.02.2007 um 14:02 Uhr).
 
 
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Der Scharlatan
Alt 03.02.2007, 14:04   #2
Standard

@feli:
30min Franz voc
30min engl voc
1 1/2h Hausis
dann muss man auch für bio und chemie... regelmäßig was tun, das sind locker 3-4 stunden pro nachmittag

bis ich daheim bin und fertig mit mittagessne ist halb 3...dann wäre man erstso gegen 6 mit arbeit fertig, im winter ist dann schon stockdunkel
 
 
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blue_89
Alt 03.02.2007, 14:23   #3
Standard

Ich bin auf jeden Fall gegen das Doppelstundenmodell, aus den schon aufgeführten Gründen:

90 am Stück können sich die meisten nicht konzentrieren, da wäre es viel sinnvoller an verschiedenen Tagen jewails 45 min das Fach zu haben, wo dann in jeder Stunde die konzentration vorhanden ist.
Das wären dann 90 min volle konzentration, statt nur 70 (wie es bei den doppelstunden ist) und somit ist 1 Stunde das Fach zu haben wesentlich effektiver, als Doppelstündig.
 
 
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Felicitas
Alt 03.02.2007, 14:27   #4
Standard

Zitat von Der Scharlatan
Für Versuche fehlen die Räumlichkeiten. In Fächern wir Chemie hatte man als Schüler bis jetzt eine der beiden Stunden in einem Versuchsraum, die andere nicht.
das ist doch eine frage der organisation. die räumlichkeiten scheinen nicht zu fehlen, sie sind ja auch da wenn man 45 min unterricht hat. dann müssen die lehrer eben einen belegplan der versuchsräume erstellen, sollte es wirklich zu überschneidungen kommen, und dann eben in der einen woche theorie, die kann man dann die woche über sacken lassen und die woche drauf dann der versuch zur theorie. man hat in 90 minuten auch viel mehr zeit für interessantere, etwas aufwendigere versuche. während manch versuche in 45 minuten maximal vom routinierten lehrerer vorgeführt werden können, haben die schüler in 90 minuten zeit selber auszuprobieren. halte ich also für durchaus sinnvoll.

90 Minuten Frontalunterricht sorgt für gewaltigen Konzentrationsverlust, meist schon nach 30 Minuten.
eine perfekte vorbereitung aufs leben. sowohl auf arbeit, als auch in der ausbildung oder an fh oder uni muss man mehrere stunden aufnahmefähig und konzentrationsfähig sein. man kann den schülern also nicht früh genug beibringen länger als 45 min bei einer sache zu bleiben, damit der umstieg nach dem abschluss ins "wirkliche leben" dann nicht so hart ist.

Auch den Sprach-Fächern schadet dieses System. Nun hat man eine Sprache nur noch an zwei Tagen der Woche, anstatt –wie bisher- an drei, teilweise vier. Ausnahmslos jede Untersuchung beweist, dass häufige, kürzere Lernphasen sinnvoller sind als lange Seltene.
im optimalen fall lernt der schüler so oder so zu hause privat und freiwillig und wiederholt den stoff den er in der schule hatte. die einen machen es, die anderen nicht. und zwar unabhängig davon ob man nun 1 oder 2mal in der woche unterricht hat. eine doppelstunde fremdsprache heisst zum beispiel auch mehr freiraum für projektarbeiten, kleine schauspiele, vllt mal einen film sehen ect. alles was etwas aufwendiger ist und nur unangenehm unterbrochen wird wenn es auf mehrere tage verteilt wird hat jetzt seinen platz.


Ein Lehrer kann auch schwer 90 Minuten lang die Aufmerksamkeit der Schüler beanspruchen, wenn er seinen Unterricht nicht gut durchstrukturiert. Mit einem ausgewogenem Wechsel aus Frontalunterricht, stillen Arbeitsphasen und Austausch mit dem Sitznachbarn bleibt eine Klasse 90 Minuten lang konzentriert. Jedoch strukturiert kaum ein Lehrer seinen Unterricht so, vielmehr werden einfach zwei der 45-Minuten-Schulstunden aneinandergehängt. Die Lehrer müssten ihren Unterricht für das Doppelstundenmodell umstrukturieren, doch das tut –warum auch immer- kaum ein Lehrer.
achso, und weil kein lehrer umstrukturiert, ist das modell scheisse? das ergibt doch keinen sinn.

Als Vorteil des Doppelstundenmodells muss man jedoch hervorheben, dass das Gewicht der Schulranzen sich deutlich verringert hat. Gerade in den letzten Jahren klagten Schüler immer mehr über Rückenschmerzen, dem setzt das Doppelstundenmodell wirklich etwas entgegen.
rofl. da hat jetzt aber jmd krampfhaft nach einem pro gesucht.

Trozdem: Wenn 45 Minuten eines unbeliebten Faches bisher ein Alptraum waren, dann wird dies durch die Doppelstunde für Schüler die Hölle auf Erden.
OH MEIN GOTT! wie dramatisch. skandalös! wie wäre diese sicht: "wie gut das ich jetzt nur noch einmal die woche dieses fach und diesen lehrer ertragen muss"

Wenn man einen Schüler fragt was die Vorteile am Doppelstundenmodell sind, bekommt man meist ein sarkastisches: „Bei Entfall hat man immer gleich zwei Stunden weniger!“
die sicht ist normal. man hat in einem gewissen alter halt keine genügende weitsicht.


Ein Lehrer eines Nebenfaches ist an einem Tag auf einer Fortbildung. Am selben Tag in der Woche darauf hat seine Klasse einen Wandertag.
an der uni wird das dann so gehandhabt, dass die ausfallenden stunden an einem anderen wochentag flexibel nachgeholt werden. aber das wäre ja eine zumutung für die armen, armen schülerleinchen.

„Hab‘ ich eh erst in drei Wochen wieder“ mental zu den Akten, und muss sich nach den drei Wochen erst wieder einarbeiten.
das ist kein fehler des doppelstundenmodels, sondern ein fehler in der erziehung der schüler. wären die schüler dazu erzogen regelmäßig zu hause zu lernen und würden ausfallende stunden nachgeholt, dann wäre das kein problem.


Ein weiteres Manko liegt an den Klausuren. In Fächern wie Chemie –die man durch das Modell in der Mittelstufe nur einmal wöchentlich hat- schreibt man Arbeiten nur über 45 Minuten. Nun ist der Lehrer in der Zwickmühle.
das ist doch unlogisch. wenn du 2xmal 45minuten chemie in der woche hast und eine stunde durch die klausur wegfällt, dann fallen bei 1xmal 90 min die gleichen 45min für die klausur weg Oo. wir wurden damals immer gefragt ob wir die klausur am anfang, oder am ende des unterrichts schreiben wollten. und wenn wir die klausur am anfang schreiben wollten hat jeder lehrer immer danach eine kleine pause gemacht.


Wie stark Schüler darunter leiden liest man nirgends.

sie leiden nur weil sie leiden wollen.

als schüler macht man nach dem abschluss eine ausbildung oder ein studium. im arbeitsleben hat man oft nur alle 3-4 h mal eine pause, an der hochschule hat man so oder so mind. 90minuten am stück vorlesungen/seminare.

und dein problem mit dem dunkelwerden. heul nicht so rum. es gibt menschen die gehen früh um 7 los um um 8 auf arbeit zu sein und kommen 19 uhr abends wieder heim. die gehen früh im winter im dunklen und kommen abends im dunklen heim. junge, DAS IST DAS LEBEN. wie teuflisch vom system euch darauf vorbereiten zu wollen. skandalös.

Geändert von Felicitas (03.02.2007 um 15:56 Uhr).
 
 
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distressed
Alt 03.02.2007, 14:40   #5
Standard

Ich bin für das Doppelstundenmodell, die Gründe hat Feli ja schon schön erklärt

Beispielfächer: Physik, Kunst, Mathe, Informatik, Reli, Sport...
Bei uns dauert eine Hü schon fast 45min, und man hat dann noch eine Stunde um im Stoff weiterzugehen.
Man muss sich auch nur einmal für 2stunden dann wieder in das Fach "reinarbeiten"...
Frontalunterricht ist auch keine negative Sache. Wenn der Lehrer sich ein wenig Gedanken macht, ist es sogar effektiver.
Wieder Beispiel: in der 5./6. hatten wir einen Frontalunterricht-Mathelehrer. Ergebnis: Pro Schuljahr 6 Hefte, Notendurchschnitt von 2,... und da nicht, weil er lasch benotet, im Gegenteil.

Und die Schüler leiden? Klar, sie haben ja auch nicht verstanden, für WEN sie das ganze machen.
 
 
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OrionX
Alt 03.02.2007, 15:06   #6
Standard

hm. ich kenn das garnich anders... was ist daran so neu?
 
 
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soul.
Alt 03.02.2007, 15:30   #7
Standard

Zitat von OrionX
hm. ich kenn das garnich anders... was ist daran so neu?
gleichfalls...

und was ist daran so schlimm? also in dem eingangspost konnte ich nichts entdecken, was nun klar gegen dieses "modell" spricht. ich hab jedenfalls nicht darunter gelitten und kennen auch keinen, der darunter gelitten hat.
 
 
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distressed
Alt 03.02.2007, 15:38   #8
Standard

btw wäre es auch interessant, wenn weitere "Gegner" des Modells ihre Meinung vertreten könnten - schließlich sind sie atm in der Überzahl (6:3)
 
 
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OrionX
Alt 03.02.2007, 16:28   #9
Standard

ähm der letzte satz: ich leide da aber nicht dran, und ich geh schon länger zur schule als der threadersteller denke ich und das mit den 6h ist doch auch schon fast obsolet, 6 Stunden hats vllt noch auf manchen hauptschulen und realschulen, an den gymnasien und so gibts ab der oberstufe oder schon früher 8 - 10 h tage im doppelstundenmodell. und btw fänd ich einzelstunden scheisse. da kriegt man nicht den stoff durch und muss sich erstmal den alten stoff der letzten stunde in erinnerung rufen und wenn das geschehen ist ist die stunde auch schon vorbei. doof.

edit: ah "Alter: 15" das erklärts wohl.

edit #2: schonmal die fixe idee gehabt das wenn du ohne doppelstunden mehr fächer pro tag hast, du ergo auch mehr hausaufgaben hast weil du mehr lehrer hast die dir das geben können? und die werden auch ihren stoff durchkriegen wollen ergo geben sie bei einzelstunden auch mehr hausaufgaben eben wegen der einarbeitungs und "warmwerd" zeit.

Geändert von OrionX (03.02.2007 um 16:33 Uhr).
 
 
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German Psycho
Alt 03.02.2007, 16:56   #10
Standard

seit ich in der oberstufe das doppelstundenmodell erfahre, frage ich mich wie man in der unterstufe überhaupt was im unterricht schaffen konnte
 
 
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revlis_worc
Alt 03.02.2007, 17:37   #11
Standard

Zitat von German Psycho
seit ich in der oberstufe das doppelstundenmodell erfahre, frage ich mich wie man in der unterstufe überhaupt was im unterricht schaffen konnte
So siehts aus, die 1 1/2 Stunden reichen meist eh nicht...und ne 5 Minutenpause kriegt man immer irgendwo unter. Bin klar für das 2-Stundenmodell (hab den Namen noch nie gehört *g*), finde auch dass man das schon früher einführen sollte (Mittel und eventuell Unterstufe).

Wobeis bei uns an der Schule erst seit letztem Jahr so richtig Sinn macht, davor war immer nach der 3. Stunde eine große Pause, jetzt gibts zwei nach jedem Zweierblock, also perfekt.
 
 
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David
Alt 04.02.2007, 18:06   #12
Standard

also bei uns waren 90-minuten-Stunden der NORMALFALL in der Oberstufe, wtf?

die sollten mal lieber anfangen die Schule so gegen 9-10 Uhr anfangen zu lassen, dem normalen Biorhythmus (sonnenaufgang etc.) entsprechend.
 
 
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katjes
Alt 04.02.2007, 18:18   #13
Standard

Doppelstunden sind schon schrecklich genug. Da braucht man das nicht gleich 3mal am tag!
Ich persönlich langweile mich gleich schon bei Beginn der Stunde und meien Konzentration lässt mit jeder Sekunde nach....
Also bitte die ganz normalen 45min-Stunden!
 
 
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Cassandra
Alt 04.02.2007, 19:13   #14
Standard

die sollten mal lieber anfangen die Schule so gegen 9-10 Uhr anfangen zu lassen, dem normalen Biorhythmus (sonnenaufgang etc.) entsprechend.
Eine super Idee. So bereitet man die Schüler auf den normalen Arbeitsalltag vor.

Ich weiß nicht ich kenne das gar nicht anders mit den Doppelstunden. Bei uns sind das dann einfach 2 Stunden Mathematik. Im Grunde genommen das Gleiche irgendwie.
 
 
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Kinzinha
Alt 04.02.2007, 19:17   #15
Standard

also ich kenne beides - und fand die doppelstunden immer besser!! man schafft wirklich viel mehr und die pausen sind länger dazwischen. so kann man in ruhe eine rauchen gehen, was essen/trinken/zur toilette und quatschen. also sich wirklich von der stunde erholen. sonst in 5 min schafft man das ja nicht.

aber sobald man beginnt zu arbeiten ist eh alles vorbei
 
 
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-V-
Alt 04.02.2007, 21:14   #16
Standard

Zu meine Schulzeit war es schon üblich das wichtig Fächer wie z.B. Mathe oder Englisch in Doppelstunden zu unterrichten. Habe es auch als effektiver empfunden als die vielen Einzelstunden.
Unterrich für den ein Labor erforderlich war (Bio, Physik) würde immer in Doppelstunden unterrichtet.

Später an der Berufsfachschule wurde der Labor-Unterricht sogar in der drei aufeinander folgenden Stunden abgehalten.
 
 
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El Sparko
Alt 05.02.2007, 11:19   #17
Standard

oh ja die dreifachstunden kenne ich noch von der berufsschule. jeden freitag morgens 3x45 minuten "betriebswirtschaftliche prozesse"... da bist als armer azubi halb kaputtgegangen. und erzählt mir keiner was von "das echte leben"... jeder von uns hätte lieber freitags auch noch im betrieb gearbeitet als sich den, gefühlte 120 jahre, alten sack zu geben. effektiv hatten wir 3 stunden ohne pause, dann 15 minuten pause, dann 2 stunden, dann 30 minuten mittagspause.

in der oberstufe hatten wir immer 2 stunden, dann 15 min pause - pauschal, auch wenn danach evtl. ne freistunde war um etwas wie ne mittagspause zu simulieren etc. somit brauchten wir für die selbe stundenanzahl wie auf der berufsschule teilweise über ne stunde mehr reale zeit. es kommt also nicht drauf an ob man doppelstunden hat, es kommt drauf an wie diese organisiert werden. mittagspause ist wohl irgendwie rechltich festgeschrieben, also sollte die auch eine definierte zeit dafür bekommen... das pauschale einschieben von freistunden verzögert nur alles unnötig.
 
 
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daniel90
Alt 12.02.2007, 18:42   #18
Standard

Also ich finde doppelstunden dann angebracht wenn es fächer wie Kunst oder vllt noch Musik sind in denen man viel Praktisches macht. Aber wenn ich daran denke das ich morgen ne doppelstunde englisch habe dann kommt mir das kotzen. find das nur angebracht sollte es etwas praktisches sein oder halt gruppenarbeiten etc.
 
 
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like a babe
Alt 13.02.2007, 07:18   #19
Standard

ich find doppelstunden gut. hatte des die letzen 2 jahre auf meiner schule. und jetzt hab ich inner berufsschule wieder einzelstunden... da geht die zeit überhaupt ner rum und is auch ungewohnt für mich.
 
 
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Krashok
Alt 14.02.2007, 07:53   #20
Standard

in den 90 minuten kann der lehrer aber auch ganz anders auf die schüler eingehen sofern die das auch annehmen und ihrem klar machen was sie nicht raffen... lehrer ist nun mal ein arschloch beruf, auch wenn man das als schüler natürlich ganz anders sieht..is aber so.

Natürlich können 90 minuten mathe bissl nervtötend sein.. aber je eher man daran gewöhnt wird um so leichter wird das .. ich hatte in der 7 klasse bereits 90 minuten mathe ..war halt unterteilt in geometrie und algebra
.. sprachen waren bei uns auch doppelstunden..war auch 1a.

Was willst du machen wenn du mal studieren solltest Scharlatan ? Da läuft nichts unter 90 minuten und wenn's irgendeine geile blockveranstaltung ist kann das auch schon mal von 8-12 uhr gehen .. oder wenn du einen Prof hast der dein Dekan ist kann das dann auch schon mal um 6 losgehen..hatte ich alles schon.. achso wann geht schule gleich nochmal los ? um 8 ?

Schüler sind schon echt arme schweine

Leistungsfestellungen müssen auch nicht 45 minuten geschrieben werden.. sondern da reichen 20 minuten..um den stoff der letzten paar stunden abzufragen.

Wenn sich jemand nicht konzentrieren will dann reichen da auch 45min unterricht und die person bekommt nichts mit..der einwand ist vollkommen unhaltbar
 
 
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