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Diplom vs. Bachelor (Master)

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Umfrageergebnis anzeigen: was ist nach eurer meinung besser?
Diplom 95 69,85%
Bachelor (Master) 41 30,15%
Teilnehmer: 136. Diese Umfrage ist geschlossen

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Bi-Zar
Alt 26.11.2004, 16:26   #26
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Ich studiere Physik auf Diplom. Ob und wann ichs schaffe weiß ich noch nicht

Es gibt für Physik an meiner Uni Kiel nur Diplom, Lehramt Gymnasium und Lehramt Realschule. ECTS Punkte gibts auch, aber ich weiß nich wie das mit denen funktioniert.

Im Allgemeinen ist der Bachelor schlechter als das Diplom.
Wobei man nicht unbedingt alles wissen muss und wenn man dann schneller ins Berufsleben einsteigen kann und auch international besser kommt, dann könnte sich das schon lohnen.

Der Biologie Bachelor verzichtet angeblich auf jede Menge Pflanzen und Tiernamen die man sonst auswendig lernen müsste. Das find ich sogar mal sinnvoll.
 
 
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murasame
Alt 23.03.2005, 22:33   #27
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Weiß jemand von euch, wie das mit der 'Wertigkeit' von Bachelor/Master der auf der FH erlangt wurde im Vergleich zur Uni gehandhabt wird? Anders formuliert: Wenn ich einen Master an der FH erreicht habe, im Vergleich zu Master auf der Uni erreicht (und vielleicht noch im Vergleich den Magister, der ja eigentlich genau das gleiche (?) ist), zählen die dann alle gleich oder ist es wieder so, dass die FH Abschlüsse weniger gern gesehen sind als Uni Abschlüsse.

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
 
 
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baschdi
Alt 24.03.2005, 10:43   #28
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also ich bin selbst auf ner BA und da gibts das gute alte diplom aber ab diesem jahr bekommen alle jahrgänge den bachelor...von daher ist die BA mittlerweile mit den anderen hochschulen gleichgestellt, da gabs auch nen riesigen zeitungsartikel drüber. das bisherige BA-diplom ist etwas umstritten, da wie schon erwähnt wurde zwar eine hohe übernahmequote beim ausbildungsbetrieb da ist aber danach es schwieriger sein könnte, muss aber gar nicht sein, weil der punkt berufserfahrung bei vielen bewerbungen kriterium nummer 1 ist. es ist eine tatsache dass extrem viele uni-absolventen jahre lang nach dem studium überhaupt keine arbeit bekommen. bei der BA ist das eben genau das gegenteil und die berufserfahrung in der zeit wird meistens hoch angerechnet.
um zurück auf den unterschied diplom-bachelor zu kommen: in den usa wird mittlerweile sehr viel wert auf das deutsche diplom gelegt und die versuchen das auf lange sicht auch bei sich so einzurichten weil es im gegensatz zum internationalen bachelor, den man sich in england sogar für 150-200euro KAUFEN kann, doch ein "Qualitätsabschluss" ist.
 
 
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ElLute
Alt 24.03.2005, 11:12   #29
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also ich weiss nur wies bei unserer fakultät is... informatik is momentan bacc. studium auf drei jahre mit abschliessender arbeit und prüfung und danach zwei jahre magisterstudium bis zum abschluss als dipl.ing.

technische mathematik wird momentan noch im diplom studiert, ab nächsten jahr erfolgt auch die aufteilung in bacc. drei jahre und magister zwei jahre dazu mit abschluss dipl.ing. momentan studiert man noch zwei jahre erster studienabschnitt, den man mit einreichen aller zeugnisse abgeschlossen hat und danach drei jahre zweiter studienabschnitt, den man mit diplomarbeit und prüfung aus zwei fachschwerpunkten abschliesst.

danach kann man dann jeweils noch ein forschungsstudium dranhängen (zwei, drei, vier) jahre, mit einer dissertation abschliessen und sich dipl.ing.dr. soundso nennen
 
 
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Pepperann
Alt 01.05.2005, 18:53   #30
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Hallo zusammen!

Ich bin jetzt schon 4 Semester Student und habe auch in den letzten Monaten so einiges mitbekommen. Viele Profs sind mit dem Bachelor nicht einverstanden. Vor allem in den einstigen Diplomstudiengängen.
Nun mal zu den Theorien, die einige hier aufgestellt haben. Dabei kann ich nur für die Uni sprechen, nicht für FHs und BAs.
Das Bachelorstudium hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern. Gerade in den Sprachwissenschaften (Anglistik) ist der Stundenplan halbwegs festgelegt und relativ dicht. Man hat dabei ein Hauptfach (z.B. Anglistik) und kann (zumindest an unserer Uni) dann sein Nebenfach zwischen Jura und BWL auswählen. Dabei unterscheidet er sich vom Magister und vom Diplom. Viele Diplomstudiengänge sind alleinstehend, d.h. ohne Nebenfach, und konzentrieren sich ganz auf das eigene Fachgebiet. Diplomstudiengänge haben im Normalfall eine Regelstudienzeit von 9 Semestern, genau wie Magisterstudiengänge. Magisterstudenten wählen entweder zwei Hauptfächer, oder ein Hauptfach und zwei Nebenfächer für ihr Studienfach aus. Soweit ich weiß, ist es nicht möglich, zwischen Diplom, Magister und Bachelor zu springen, da sich die Studiengänge grundsätzlich voneinander unterscheiden. Man kann sich natürlich für einen Wechsel, z.B. zwischen Magister und Bachelor, die bereits absolvierten Kurse und die damit erhaltenen Scheine anerkennen lassen. Ich kenne sogar jemanden, der parallel Diplom BWL und Bachelor Anglistik studiert und sich die entsprechenden gleichzeitigen Veranstaltungen wechselseitig anerkennen lässt.
Zur Wertigkeit kann ich nicht viel sagen. Ich habe gehört, dass der Bachelor etwa dem Grundstudium eines Magister- oder Diplomstudienganges entspricht. Und das ist meiner Meinung nach in Studiengängen wie Biologie nicht viel. Jemand hatte geschrieben, dass in Biologie die Namen vieler Pflanzen und Tiere weggelassen werden. Wenn das alles ist.... das sind zwei Klausuren und etwa 6 Wochenstunden im zweiten Semester der Universität Bayreuth. Zwei Klausuren von etwa 8 pro Semester. Nicht wirklich viel. Und nach dem Grundstudium kennt der Biologe gerade mal die Grundlagen und hat wenns dumm kommt noch nie wissenschaftlich gearbeitet.
Nach dem Bachelor hat der Student die Möglichkeit den Master zu machen. Das sind noch einmal 3 Semester mehr. der Master ist, genau wie Magister und Diplom die direkte Vorstufe zum Dr.

Ich selbst halte die Einführung eines interantional gültigen Studienabschlusses für unsinnig, wenn es Deutschland noch nicht mal schafft, das Schul- bzw. Studiensystem national anzugleichen. Ein Dozent hat einmal gesagt, dass die Bachelor-Studenten für die Arbeitslosigkeit studieren. Ich weiß nicht, ob es inzwischen einen NC für die Studiengänge gibt. Aber bei den geplanten Studiengebühren werden sich wohl viele auf den Bachelor beschränken und es wird bald in Deutschand Uni-Abgänger geben, die wahrscheinlich niemals wissenschaftlich gearbeitet haben. Und was unterscheidet denn dann die Uni von einer weiterführenden Schule?
 
 
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