[FONT=Comic Sans MS]Das Lewis-Konzept[/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Der Begriff der Base wird durch das Brönsted-Konzept wesentlich mehr erweitert als der Begriff der Säure. Eine Base im Sinne von Brönsted ist ein Molekül oder Ion, das über ein nichtbindendes (einsames) Elektronenpaar verfügt, an welches ein Proton angelagert werden kann, und eine Säure ist eine Substanz, die der Base das Proton zur Verfügung stellen kann. Wenn ein Molekül oder Ion sei Elektronenpaar mit einem Proton teilen kann, so kann sie dieses Elektronenpaar ebensogut mit anderen Atomen oder Verbindungen teilen. [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Danach verfügt ein Teilchen (Molekül oder Ion) einer Base über ein freies (einsames) Elektronenpaar, mit dem eine kovalente Bindung zu einem anderen Atom, Molekül oder Ion geknüpft werden kann.
Ein Teilchen einer Säure kann sich an das Elektronenpaar eines Basenteilchens unter Bildung einer kovalenten Bindung anlagern. [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Die Betonung liegt auf der Bildung einer kovalenten Bindung zwischen Säure- und Base-Teilchen, wobei das Elektronenpaar für die Bindung jeweils von der Base zur Verfügung gestellt wird. [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Die Base wirkt als Elektronenpaar-Donator, die Säure als Elektronenpaar-Akzeptor.[/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Eine Substanz, die nach Brönsted eine Base ist, ist auch eine Base im Lewis- Konzept. Bei den Säuren umfaßt die Lewis-Definition dagegen eine wesentlich größere Zahl von Substanzen. Ein Molekül einer Lewis-Säure muß eine „
Elektronenlücke" haben, die mit dem Elektronenpaar der Base besetzt werden kann. Das Proton ist nur ein Beispiel für eine Lewis-Säure. [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Zu den Lewis-Säuren sind folgende Substanzen zu zählen: [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]1.) Moleküle oder Atome mit unvollständigem Elektronenoktett (z.B.: BF3, AlCl3, S-Atome). [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]2.) Viele einfache Kationen sind als Lewis-Säuren aufzufassen (Cu2+, Fe3+). [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]3.) Die Atome mancher Metalle treten als Lewis-Säuren auf (Ni). [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]4.) Verbindungen deren Valenzschale über das Elektronenoktett hinaus aufgeweitet werden kann (SiF4, SnCl4, PF5 in Reaktion mit Basen wie F-, Cl-) [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]5.) Verbindungen mit „sauren Zentren" (dort herrscht eine geringe Elektronendichte). [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Eine Brönsted-Säure-Base-Reaktion ist nach dem Lewis-Konzept eine Reaktion, bei der eine Base durch eine andere verdrängt wird. Bei der Reaktion [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]HCl + H2O <--> H3O+ + Cl-[/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]wird die an das Proton gebundene schwache Base Cl- durch die stärkere Base H2O verdrängt. Eine Base stellt einem Atomkern ein Elektronenpaar zur Verfügung; diese Eigenschaft wird als nucleophil („kernliebend") bezeichnet. H2O ist stärker nucleophil als Cl-. Eine Basenverdrängung ist eine nucleophile Verdrängungsreaktion. [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Lewis-Säuren sind Elektronenpaar-Akzeptoren; sie sind elektrophil („elektronenliebend"). In einer elektrophilen Verdrängungsreaktion wird eine Lewis- Säure durch eine andere verdrängt. [/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]NOCl + AlCl3 <--> NO+ + AlCl4-[/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Diese Art der Reaktion kommt seltener vor als die nucleophile Verdrängunsreaktion.[/FONT]
[FONT=Comic Sans MS](Quelle : netschool.de)[/FONT]
[FONT=Comic Sans MS]Fand das sehr passend, erklärt den Sachverhalt besser als wenn ich mir hier was abwürgen würde

[/FONT]