
14.04.2006, 21:13
# 4 also ich bin in villingen-schwenningen an der BA, das ist eine der besten für steuern und prüfungswesen (was ich als studiengang mache).
also wie das abläuft ist an jeder ba und in jedem studiengang unterschiedlich.
also grundsätzlich ist es ja so dass du immer im wechsel 3 monate arbeitest und 3 monate an der ba bist (gibt ja zum glück auch geld fürs arbeiten).
vom schwierigkeitsgrad her ist es echt extrem unterschiedlich. im bereich steuern habe ich viele gehört die gesagt haben dass in stuttgart z.b. ein extrem niedriges niveau ist und dass man aber auch relativ wenig lernt. bei uns ist das relativ schwer, aber eine echt gute ausbildung, der vorteil in schwenningen ist eben, dass dort das gesamte direktorium aus ehemaligen steuerleuten besteht und deshalb dort der hauptschwerpunkt liegt. also was den schwierigkeitsgrad angeht kommt es wirklich auf studiengang und berufsakademie an. insgesamt ist es eine ordentliche belastung zumal man auch in den praxiszeiten (also in der freizeit neben der arbeit) noch praxisarbeiten,studienarbeit und diplomarbeit schreiben muss. und da man nur 3 theoriemonate pro semester hat ist der stoff sehr komprimiert und man muss vieles in der freizeit aufarbeiten und am ende der theoriezeit kommen dann meistens noch 2 wochen voller klausuren.
extrembeispiel bei mir im 2. semester:
Theoriephase: 10 Wochen vorlesungen, dann 2 wochen klausuren (insgesamt 10 klausuren aber nicht verteilt, so dass jeden tag eine ist sondern an 2 tagen 2 klausuren und sonst jeweils eine und dann eben zwischendurch 2 tage pause)
also du siehst es ist zeitweise viel stress, aber das soll nicht abschrecken. an der schwenninger ba im steuerbereich liegt der prozentsatz derjenigen die im laufe des studiums aufhören/es nicht schaffen bei gerade mal 8-10%
also ist alles halb so wild. stressig aber gut machbar.
ein vorteil (andere sehen es als nachteil) an der ba ist, dass man in kursen mit maximal 30 leuten sitzt, also fast schon wie in der schule aber das ist echt gut weil man so echt was lernt und nicht wie in der uni mit 500 anderen dasitzt und nichts mitbekommt. in einigen fächern reicht es deshalb voll und ganz aus einfach aufzupassen und sich vor der klausur das skript nochmal anschaut. in der jeweiligen vertiefungsrichtung die du wählen musst läuft das nicht so einfach, da muss man schon richtig was lernen, aber in den fächern die du nur so nebenher hast wissen die dozenten, dass sies halt unterrichten müssen weil es einfach zum titel (zb diplom betriebswirt) im studium gehört, aber mit der arbeit, die man dann macht eigentlich wenig zu tun hat und deswegen sind die klausuren in den "nebenfächern" nicht so wild.
weiss nicht was ich noch alles schreiben soll. wenn du noch speziellere fragen hast, raus damit.
welche richtung würdest du denn generell gerne nehmen? gibt ja viele hauptbereiche und dann eben noch die einzelnen studiengänge mit ihren vertiefungsrichtungen. |