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Arbeitsaufwand, Arbeitsweise für zu Erledigendes im Studium, Schule etc.


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michaelg
Alt 11.03.2008, 15:54   #1
Standard Arbeitsaufwand, Arbeitsweise für zu Erledigendes im Studium, Schule etc.

Wie sicherlich etliche andere "plage" ich mich dieser Tage oder Wochen mal mit ner Seminararbeit. Was andere so machen und schaffen - oder auch nicht - bekomme ich zumindest auch nicht zu knapp mit - in den Büchereien, vom Hörensagen, beim Mitbewohner usw.

Auf die Schnelle, sofern man sich diese Gedanken überhaupt macht, denkt man sich dann auch oft "soviel auf einmal würde ich gar nicht schaffen" oder andersherum "also zwei Tage vorher erst anfangen, das könnte ich nicht", man merkt schon man ist da irgendwo in mitten eines breiten Spektrums.

Mal die Frage an den Planeten, wieviel Pensum schafft ihr in Phasen in denen es wirklich gilt, dass an "jedem", mindestens fünf Tage die Woche, was getan werden muss ? - Sei es lesen, schreiben, üben, experimentieren und all das, sei es recherchieren, strukturieren, korrigieren etc.

Ich bin da mit mir ein klein wenig unzufrieden. Das absolute Maximum geht sehr selten über drei Stunden hinaus, also so netto, ohne die ominöse vorbereitende Stunden bis man überhaupt mal etwas aufschlägt oder ein Dokument weiterschreibt und eben auch ohne Pausen, ohne Schreibblockaden. Das gilt bei allem, außer purem inhaltlichem Lernen, das könnte ich einiges länger, auch wenn es irgendwann nicht mehr viel bringt und irgendwann auch mal gut ist. Diese Form tut nur leider so selten not.
Und nur lesen, ohne irgendwelche "Filter" spezieller Aufmerksamkeit an zu haben, aus purem eigenem Interesse, das geht naturgemäß auch viel viel länger.

Wie haltet ihrs außerdem mit Strukturierung, habt ihr sowas im Sinne von in den Tagesablauf fest integrierte Arbeitszeiten, mit vorgenommen Pensum wo versucht wird sich dran zu halten?

Das würde mir ergebnisorientiert recht gut tun, vermute ich, leider ist mein guter, alter Schweinehund bei so zwanghaftem, geplanten Sachen sehr resistent.
 
 
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Felicitas
Alt 11.03.2008, 18:02   #2
Standard

also bei hausarbeiten (seminararbeiten) ist nach 8 stunden schicht. aber 8 stunden kann ich gut durchziehen wenn der flow mich gepackt hat . pausen gibts da nur zum essen oder max. mal kurz in den laden rüber.

strukturierung - eher weniger. also es gibt arbeitsabläufe die sind so drin (zb dass ich zuerst ein layout anlege, dann deckblatt, dann inhaltsverzeichnis bevor ich anfange auch nur ein wort content zu schreiben), aber im großen und ganzen....

was für mich auch hilfreich ist ist klassische musik leise im hintergrund.

beim lesen wirds schon schwieriger. ich sollte bzw. muss viel lesen fürs studium, aber die texte sind meist so gar nicht geschmeidig - oftmals schlafe ich beim lesen sogar ein. wenn ich lese brauch ich wirklich alle 0,5-1 stunden eine pause um auch den augen was anderes zu zeigen. außerdem bin ich leider niemand der durch bloßes lesen lernt. ich lerne durch schreiben oder kommunizieren, aber lesen an sich hilft mir nicht wirklich. oft weiß ich nicht was 1 seite vorher stand. von daher ist parallel anstreichen, notizen machen und mehrmals lesen ein absolutes muss.
 
 
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David
Alt 11.03.2008, 18:24   #3
Standard

Man kann es sich echt schwer machen. Ich persönlich reiß meine Pflichtveranstaltungen hab, lern zuhause etwas nach, maximal 1 Stunde am Tag. Vor den Klausuren dann schonaml 5-6 Stunden am Tag, aber auch maximal 3-4 Tage vorher. Bei irgendwelchen Arbeiten, ganz wie Feli meint - der "Flow" muss einen packen.
Ist doch lächerlich. Bisher hab ich alles mit ca 75% bestanden. Ich brauch auch keine gute Note im Studium.

Meine Lebensqualität steigt dadurch nämlich nicht, sondern durch die viele Freizeit und meine erfüllenden Hobbies (Musik, Kultur, Geschlechtsverkehr)
 
 
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El Sparko
Alt 11.03.2008, 22:04   #4
Standard

coole ansage...

nen strukturieren arbeitsablauf habe ich nicht. der wäre auch hinderlich denn der alltag ist so oder so kaum strukturbehaftet. ausser das grobe: jeden tag um 8 in die fh trotten und zwischen mittag und 18 uhr mal heimkommen.
nacharbeiten würd ich zuhause gerne, dazu reicht aber die überwindung meistens nicht.

wenns um wirkliches doing geht kann das gut und gerne im rahmen von 2-3 stunden reiner arbeitszeit sein. die ist aber immer wieder unterbrochen. dazu leg ich dann ruhigere musik auf, die mich gröstenteils nicht ablenken kann.

so richtig los- und reinarbeiten wie meine jüngeren kollegen kann ich aber auch einfach nicht mehr. die vorlesungen sind mir da zu viele und ich hab auch kein hotel mama, welches mir die hausarbeit abnehmen würde.

ich hab mir sagen lass, dass man im kommenden semester schon mal gerne in die nachtschicht ausweicht. sollte spannend sein. wenn ich erstmal drin bin in der arbeit und wirklich nicht mehr gestört werde dann kann ich auch stundenlang wirklich was schaffen. darum gehts aber meistens nicht. was ich daher auch wirklich absolut als nervtötend empfinde sind ständige ablenkungen. ich vermeide daher teamarbeit von vornherein. blödes rumsitzen und sich von jedem aus der ruhe bringen zu lassen, nur weil er wieder was cooles zu melden hat, geht irgendwann noch tödlich aus.
 
 
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Anthroxx
Alt 12.03.2008, 12:29   #5
Standard

hab grade das erste semester um um muss sagen das das zweite doch eventuell etwas strukturierter sein muss.

chinesisch lerne ich eigentlich jeden tag anders würde ich das pensum an schriftzeichen auch nicht in den kopf bekommen geschweigedenn behalten(meine freundin hingegen brauch z.B gerade mal die hälfte der zeit um sich diese einzuprägen).
das gute ist das ich stundenlang lernen kann, leider aber oft nicht weiss wann schluss sein sollte und es somit irgendwann einfach unproduktiv wird und einen runterzieht.

aber nungut, aus fehlern lernt man und nächstes semester ist man dann ein stückchen schlauer... so gefordert wurde man in sachen arbeitspensum in der schule ja nicht wirklich, von daher muss man sich da auch erstmal reinfinden!
 
 
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