Kommt ziemlich auf dich an, wie du schon geschrieben hast.
Im Prinzip gibts wenige Kategorien:
1: Fächer die du verstehen kannst: Mathe, Physik z.B. Wenn du das einfach raffst haste ziemlich wenig Aufwand.
2: Fächer wo jede Menge Wissen dahintersteckt, Bio, Wirtschaft, Sozi, Geschichte, teilweise auch Chemie. Wenn du da nen Bezug zur Materie hast kanns dir genauso leicht fallen, wennst aber mal den Faden verlierst oder der Lehrer nicht so die Leuchte ist heisst es dann seitenweise Stoff reinfressen => tierische Lernerei.
3: Und dann gibts noch die Fächer wie Englisch, Deutsch wo du dich ausdrücken können musst (oder es eben lernst) und wo du recht weit kommst, wenn du ein bißchen Hintergrundwissen hast und Zusammenhänge verstehst und dich in Leute und Situationen reindenken kannst. Da gehören teilweise auch Geschichte, Sozi und solche Fächer dazu.
Schau dass du was findest was dich interessiert.
Sind die Lehrer schon festgelegt? Geh lieber nicht das Risiko ein, ein LK-Fach was dir eigentlich liegt, bei einem Lehrer zu belegen, der nicht gut ist oder der dich nicht leiden kann.
Soviel zur Schule, ich bin ja jetzt schon ne Zeit lang draussen, also noch ein Tip fürs Leben
Mathe ist die Wahl, wenn du später irgendwas ingeneurmäßiges oder Physik oder viele andere Naturwissenschaften machen willst. Du kommst einfach nicht drumrum und beißt dich nur in den Arsch wenn du den Kram in der Uni nachpauken musst. Und die Kollegen die nen guten Mathe-LK hatten derweil Billardspielen (so gings mir).
Also: Wenn du eh schon mit Mathe spekulierst und der Leher was taugt: nur zu!
Ansonsten: Sprachen! Du kannst später mal alles lernen was du mal brauchen wirst - und du wirst viel brauchen, soviel kann dir keine Ausbildung oder Uni geben - Spracherfahrung baut sich sehr mühsam auf, das ist später viel schwerer nachzuholen wie irgendein Fach.
Ich weiss, in der Schule isses auch oft schwer den Umgang mit ner Fremdsprache ordentlich einzuüben, aber so gut vorgekaut kriegst dus dein ganzes Leben nicht wieder.