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marcell0
Alt 25.02.2006, 01:00   #1
Unglücklich Info betreffend Emule!

EDonkey-Razzia: Razorback-Verwalter im Wallis angehalten
Ermittlungen wegen Urheberrechtsverletzungen haben im Wallis zur Anhaltung des Verwalters der Firma Razorback geführt, bei der die grössten Netz-Server P2P, eDonkey und eMule angeschlossen sind.

Wie die Walliser Kantonspolizei am Mittwoch weiter mitteilte, erfolgten die Kontrollen bereits am (gestrigen) Dienstag und gleichzeitig mit Belgien, wo die Hauptserver beschlagnahmt wurden. Die Aktion erfolgte laut Polizei im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens aufgrund einer Strafklage der weltweit wichtigsten Filmgesellschaften. Die Auswertung der sichergestellten Daten werde erst in einigen Monaten zeigen, ob weitere Anklagepunkte vorliegen. Es handle sich um ein Netz, das weltweit den Austausch einer bedeutenden Anzahl Multimediadateien ermögliche, schreibt die Polizei.

Quelle: AP


ob die die datenbank auswerten und schauen wer wieviel gedownloadet hat über razorback2? ich meine, es waren ja meistens über ne million user online.
 
 
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El Sparko
Alt 25.02.2006, 01:03   #2
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ich hab selber nie nen donkey server betrieben aber ich glaube NICHT dass die wirklich mitloggen. zumal so ein server nur suchanfragen vermittelt und auswertet, nicht aber dateitransfers initiiert oder gar überwacht. die versprechen sich jetzt natürlich sowas wie bei ftpwelt wo man alle leute schön nacheinander durch den dreck ziehen kann, aber es ist p2p, ich glaube nicht dass genügend daten vorliegen...

es sei denn, ich dachte der server wäre eh immer von syndikus oder konsorten vorgehalten worden, allein wegen der werbung für firstload im motd. (disclaimer: syndikus hat selbstverständlich NICHTS mit firstload oder usenext zu tun. in keinster weise!).
 
 
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F@S
Alt 25.02.2006, 01:28   #3
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Wie man schon überall gelesen hat "lagen die logs in einer ramdisk", was auch immer da war ist ergo nun höchstwahrscheinlich weg. Wäre ja auch sinnvoll für diesen Einsatzzweck.

Ich behaupte mal bei allein x Millionen Verbindungen täglich will man sowieso nichts loggen, irgendwer hat auch behauptet die eingesetzte Software würde das nichtmal unterstützen. Von daher wird das eher die Datenbank gewesen sein, die das Netzwerk eben braucht, um zu wissen welcher User welche Teile wovon hat und bla, auf jeden Fall keine 'logs'. Mit dem Edonkey Protokoll hab ich mich dann allerdings doch nicht näher beschäftigt.
Was die Polizei da verlauten hat lassen muss natürlich auch nich stimmen.

Wäre p2puser noch hier, der wüsste das.. *g

--edit--
Von einer "Firma Razorback" hab ich allerdings nix gelesen.

Man beachte auch, was die Motion Picture Association zu 'ihrem' Erfolg verkündete. Das ist hochgradig lustig, allerdings irgendwie auch traurig und aggressionsfördern.

Geändert von F@S (25.02.2006 um 01:45 Uhr).
 
 
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PowerWapiti
Alt 25.02.2006, 01:57   #4
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@F@S
etwas erfolgreich waren die schon.. Razorback war der größte Emule Server mit den meisten Leuten/Dateien

jetzt haben allerdings andere Server die Chance das die User auf ihre Server kommen..


Geloggt wurde nichts.. die ganzen Dateien liefen über 16 GB Arbeitsspeicher. Schaltet man den Rechner aus oder wieder ein sind die ganzen Daten weg
 
 
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El Sparko
Alt 25.02.2006, 02:20   #5
Standard

da gibts scheinbar immer so ne fehlinformation. edonkey server hosten keine dateien. es gab also auch nicht "die meisten dateien" auf dem server sondern höchstens die größste anzahl von usern... nachdem dateien eh serverübergreifend bereitgestellt und gesucht werden, ist der verlust eines servers reichlich egal.
 
 
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OrionX
Alt 25.02.2006, 11:27   #6
Standard

Die MPAA macht auch schön weiter und beseitigt diese "Gefahr für die Gesellschaft" (O-Ton: MPAA-Pressemitteilung. Da Emule so brandgefährlich ist, wurde Razorback 2 auch wieder in die Liste aufgenommen, allerdings als Fake-Server der US-Behörden. Den kleinen Tropfen auf den heissen Stein feiert die MPAA ja sehr überschwänglich und kämpft mutig gegen die Freiheit im Internet an, ohne überhaupt an Änderungen zu denken, die die Musikindustrie mit musicload, iTunes, Napster und co. schon lange vorgenommen hat. Nichtsdestotrotz ist die RIAA mit ihren Parolen alá 'Rippen ist illegal' nicht besser.

Und zum Abschluss:



All hail to the Communism!

buzka
 
 
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marcell0
Alt 28.02.2006, 21:00   #7
Standard

Edonkey-Razzia: Schweizer wieder frei

In einer gemeinsamen Aktion der schweizerischen und belgischen Polizei wurde gestern der grösste eDonkey-Server abgeschaltet. Nach einer Hausdurchsuchung wurde auch der Schweizer Betreiber im Wallis vorübergehend verhaftet.

Am 21. Februar beschlagnahmte die belgische Polizei in der Nähe von Brüssel den eDonkey-Server Razorback2. Gleichzeitig nahm die Kantonspolizei Wallis den in der Schweiz wohnhaften Betreiber vorläufig fest, wie Recherchen von 20minuten.ch ergaben. Am Mittwoch um 16 Uhr war dieser wieder auf freiem Fuss.

Razorback2 galt als grösster und bekanntester eDonkey-Server weltweit. Über ihn wurden zu Spitzenzeiten rund 170 Millionen Dateien getauscht, darunter Songs, Filme, Software und Spiele. Bis zu 1,3 Millionen eDonkey-User konnten gleichzeitig auf den Server zugreifen. Auf dem Server selbst lagerten keine illegale Dateien, das System vermittelte lediglich Anfrager und Anbieter.

Die Filmindustrie feierte die Polizeiaktion am Mittwoch in einer Presseerklärung als «wichtigen Sieg im Kampf gegen die Verbreitung illegaler Inhalte über P2P-Netze.» Mit der Schliessung von Razorback2 sind nach Meinung der Motion Picture Association of America (MPAA) alle wichtigen eDonkey-Server in den USA und nun auch Europa dicht gemacht worden.

Im eDonkey-Netz hinterliess die Beschlagnahmung deutliche Spuren: die Userzahlen des Tauschnetzes brach um eine halbe Million auf augenblicklich drei Millionen User ein. Das Wachstum der Tauschgemeinde wird dadurch aber langfristig kaum gestoppt werden können. Mit Kademlia steht bereits ein Nachfolgerprotokoll in den Startlöchern, und anders als das eDonkey-System ist es nicht mehr ein Server als Vermittlungsstellen zwischen den Tauschenden nötig.

Usern, die mit dem Server verbunden waren, droht unterdessen keine Verfolgung, da aufgrund der hohen Anzahl der Verbindungen eine Aufzeichnung vollkommen unmöglich gewesen sein dürfte. Mit dem Ziehen des Stromkabels gingen alle gespeicherten Daten im 16 GB grossen Arbeitsspeicher des Servers verloren. Das System war so eingerichtet, dass auf die Festplatten nur lesend zugegriffen wurde.
Quelle: www.20min.ch
 
 
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PowerWapiti
Alt 28.02.2006, 22:48   #8
Standard

@El Sparko

schon klar.. aber wenn man die Server Suche nutzt, gabs auf dem Razorback2 z.B. "mehr Dateien" als auf einem kleinen mit 5.000 Dateien..

also man würde bei einem größeren Server seltene Lieder oder sowas eher finden als bei nem kleinen.. und der größte Server wurde eben geschlossen
 
 
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