Ein Stromnetz ist gespickt mit induktiven und kapazitiven Strömen (laienhaft ausgedrückt).
Ein Überspannungsschutz besteht i.d.R. einfach nur aus einem Kondensator der die bösen induktiven Ströme zum einen kompensiert und die Spannung regelt. An einem Oszilloskop könnte ich das jetzt besser veranschaulichen
Öhm, sagen wir mal es gibt viele Leuchtstoffröhren im Haus, dann haben wir zuviel Induktive Lasten welche sich negativ aufs Stromnetz auswirken. Es KANN sein das wenn viele Leuchtstoffröhren an/ausgehen plötzlich die Spannung im netz schwank. Statt 230V hat man plötlich 210V oder 240V. Ein Kondensator kompensiert das in der Regel über einen gewissen geringen Zeitraum hinweg. Eine richtige Überspannungsschutzschaltung regelt ständig die Spannung auf die "richtige" Voltzahl, egal wie viel das Netz hergibt. Da sind dann sog. Übertrager und verstärkerschaltungen zuständig die selbst dann noch 230V liefern wenn das eigentliche Netz "nur" noch 220V hat.
Sowas ist eingetlich auch in einem Computernetzteil eingebaut, wie gut diese Spannungsregler sind (die sich zusätzlich auch auf dem Motherboard befinden) kann man grob schon an der Größe der verbauten Kondensatoren sehen.
Wir halten fest :
Im Netzteil ist ein Spannungsregler.
Auf dem Motherboard ist ein Spannungsregler.
Das Motherboard funzt noch.
das Netzteil macht die Grätsche.
Fazit : Netzteil absichern, Überspannungsschutzsteckdosenleiste verbauen.
Mit so ner Steckdosenleiste kann man seine komponenten auch prima bei Gewitter schützen wenn der Blitz in der nähe einschlägt und das Stromnetz kurzzeitig mal mehr Saft liefert als es sollte
Achja : Alle Angaben ohne Gewähr, Ferndiagnose ist nach wie vor fast immer nicht 100% möglich. Es kann auch "nur" ein Wackelkontakt am PS/2 Sockel sein !
Gruß &&

ANSI