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festplatten crash

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grubernhard
Alt 22.03.2007, 22:36   #1
Standard festplatten crash

hallo!
ich habe eine externe ide festplatte dip wiesel x2 80gb über letzte nacht versucht, auf eine andere festplatte zu kopieren. heute morgen sah ich die fehlermeldung schreib und lesefehler....
es wurden ca ein drittel der daten kopiert...
und kann seitdem nicht mehr zugreifen auf meine festplatte, wird nicht mehr als laufwerk angezeigt.
und die wiesel stoppt beim hochfahren (checken) der festplatte bei 6.7gb (normal ca 80gb)
benutze winxp als betriebssystem.
bin jetzt ein bischen nervös, da die fotos von meiner fast 4monatigen reise oben sind, und ich im sommer einen vortrag machen möchte.
welche möglichkeiten gibts es auf so eine festplatte wieder zuzugreifen?
welche möglichkeiten gibt es über linux auf diese festplatte trotzdem zuzugreifen? ich habe auch suse linux 9.1. bin aber nicht so fit darauf...

bei interesse ist mein blog auf http://grubernhard.blogspot.com zu besichtigen.

bitte um hilfe
bernhard
 
 
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ElLute
Alt 25.03.2007, 16:42   #2
Standard

hmmm generell mal sagen: alle schreibvorgänge strikt unterbinden (sprich die platte nicht mehr mit windows anstecken, da weiss man nie, was es machen will damit) und nach möglichkeit auch keine lesezugriffe machen (sprich erst mal abklemmen, sich fortbilden und dann einmal auf die platte zugreifen und alles rausholen).

es gibt verschiedene tools, die alles mögliche machen, aber als erstes ist mal ein 1:1 image angesagt. Am besten eine andere Platte oder Partition grösserer oder mindestens gleich grosser kapazität besorgen und da drauf dann ein 1:1 image ziehen. Mein wundermittel dafür ist dd_rescue. dürfte bei einigen linux-distros dabeisein, bei anderen relativ einfach aufzutreiben.

Diese Kopie dient dann als Backupkopie, d.h. am besten macht man sich noch eine Arbeitskopie auf der man dann filesystemrecovery laufen lässt, probieren kann, files zu extrahieren anhand ihrer header,...

die Methode mit den doppelten Kopien hat den Vorteil, dass man immer eine Originalkopie hat, von der man im Notfall, bei fehlgeschlagener Recovery so oft neustarten kann, wie man will.

Der Nachteil ist allerdings, dass man statt 80 GB, 160 GB braucht. Sind die Daten wirklich wichtig, gibts immer noch professionelle Recovery-Dienste, die teilweise mit Spezialequipment an die Sache drangehen und damit eine sehr viel höhere Chance haben, noch was rauszuholen, als Leute die das erste mal ein Rettungstool verwenden.
 
 
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grubernhard
Alt 01.04.2007, 11:31   #3
Standard

hi!
ich habe ca 70 % wieder zurückholen können
zuerst fdisk und dann mit stellar phoenix die daten restauriert.
war 3 tage arbeit
danke
bernhard
 
 
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