EFM->
Wegen der Auflösungsfähigkeit des verwendeten Lasers (1 µm) dürfen Lands und Pits nicht zu dicht aufeinanderfolgen. Außerdem können durch die Codierung durch Lands und Pits nie zwei Einsen in Folge auftreten. Da aus der CD-Spur auch noch ein phasenrichtiges Synchronisationsignal abgeleitet werden muss, dürfen wiederum nicht zu viele Lands bzw. Pits in Folge auftreten.
Deshalb wurde festgelegt, dass immer mindestens zwei, aber nie mehr als zehn Lands und Pits in Folge auftreten müssen. Für den Bitstrom heißt das, dass nach einer Eins zwischen zwei und zehn Nullen folgen.
Aus diesen Gründen können die Informationen nicht bitgenau auf der CD abgelegt werden, sondern müssen vorher noch so transformiert werden, dass sie den Anforderungen entsprechen. Dabei werden aus 8-bit-Werten 14-bit-Werte codiert. Wenn man die Gesetzmäßigkeiten des minimalen und des maximalen Abstands berücksichtigt, erhält man 267 korrekte Werte, von denen nach einer Umsetzungstabelle 28 = 256 verwendet werden. Diese Umwandlung wird Eight-to-Fourteen-Modulation (EFM) genannt.
Durch eine direkte Aneinanderreihung der 14-bit-Werte könnte aber immer noch die Vereinbarung des minimalen und maximalen Abstands verletzt werden. Deshalb fügt man noch 3 Füllbits ein, mit deren Hilfe der gesamte Datenstrom abstandskonform gemacht wird. Folgende Tabelle verdeutlicht diesen Vorgang mit einem Beispiel (dabei steht L für Land und entsprechend P für Pit):
Audiobits: 00000000 00000001
Modulierte Bits: 01001000100000 10000100000000
Füllbits: 010 100
Kanalbits: 0100100100010000010010000100000000
Auf derCDDA: LPPPLLLPPPPLLLLLLPPPLLLLLPPPPPPPPP
Ausführlich nachlesen:
http://wwwsiegert.informatik.tu-muen...000/ausarb/01/
[ 13 Oktober 2001: Beitrag editiert von: Zwo-Bot ]