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Was bedeutet für euch Glück

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Dreamrat
Alt 16.03.2008, 08:32   #1
Blinzeln Was bedeutet für euch Glück

ich kanns nicht lassen , Fragen über Fragen lol

mich würde interessieren was für euch Glück bedeutet, bzw. was versteht man unter Glück? von Glück kann man reden wenn man gesund ist und bleibt. das man Menschen um sich hat die einen lieben. natürlich auch das man in der heutigen zeit arbeit hat.
aber vergessen wir da nicht oft die Kleinigkeiten oder was gibt es denn sonst noch was einen glücklich macht.

dazu habe ich selber ein Gedicht geschrieben,


Zitat von Nach der Suche zum Glück


Was ist Glück
wer kann es mir sagen
ich traue mich kaum danach zu fragen
man sagt, man kann sich nur selber glücklich machen
kann man sich darauf verlassen
gehören zum Glück nicht zwei?

Glück kann vieles sein
man muss nicht lange suchen
um glücklich zu sein
in Gedanken fällt ein
Jede Kleinigkeit kann Glück sein

Beispiele will ich geben

es kann ein Sonnenuntergang
voller Pracht und Wärme sein
aber auch ein lächeln von einem Kind kann es sein

in Gedanken muss ich gehen
um diese Natur zu sehen
was mir noch sehr wichtig scheint
ein blauer himmel mit viel Sonnenschein
aber doch das allergrößte Glück ist doch
ich sag es dir
gesund zu sein

Es gibt noch viele andere Dinge
man muss sie nur sehen
um zu verstehen

dieses Gedicht ist für die Menschen gedacht
die mir wichtig sind
vom ganzem Herzen
die mir das Glück gebracht
nicht nur für einen Tag und für eine Nacht
Eure Dreamrat

Geändert von Felicitas (16.03.2008 um 13:23 Uhr).
 
 
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again'nd.again
Alt 21.05.2008, 20:10   #2
Standard

Zitat von Dreamrat Beitrag anzeigen
von Glück kann man reden wenn man gesund ist und bleibt. das man Menschen um sich hat die einen lieben. natürlich auch das man in der heutigen zeit arbeit hat.
aber vergessen wir da nicht oft die Kleinigkeiten oder was gibt es denn sonst noch was einen glücklich macht.
Ich finde, man kann nicht von Glück reden, wenn man gesund ist, wenn man eine Arbeit hat. Naja, vielleicht können es andere, ich kann es nicht. Ich finde Glück ist etwas, was nicht definierbar ist, da es immer unterschiedlich ist. Für einen ist es eben nur der Punkt der Gesundheit, für den anderen ist es mehr.
Es gibt Momente, da bin ich glücklich. Oftmals ist es das einzige Wort, was meinen Zustand beschreibt. Aber das Wort Glück kann ich nicht auf diese Situation beziehen.
Glücklich...Einfach, wenn mir etwas liebes gesagt wird, wenn ich von einer Person, die ich sehr gerne hab, angeschrieben werde..
Wenn ich jetzt auf die Schnelle sagen müsste was Glück für mich ist, ich würde sagen Freiheit fühlen = Glück für mich.
 
 
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Morris
Alt 22.05.2008, 20:52   #3
Standard

Sprachlich unterscheidet man ja recht deutlich zwischen "Glück, glücklich sein" und "Glück haben". "Glück haben" meint ja Zustände oder Situationen, die sich von negativen Erlebnissen abgrenzen, sich vielleicht sogar über das Gegenteil definieren, während "glücklich sein" kein negatives Gegenbeispiel benötigt. Vielleicht kann man in die Richtung sich einem Konsens über Glück nähern .
 
 
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Anonymisierter Nutzer
...vor fremden Augen geschützt...
Alt 22.05.2008, 23:13   #4
Standard

Glück ist sehr schwer zu definieren....

aus meiner Sicht ist es glück wenn man alles erreicht was man sich vornimmt oder noch mehr ohne auch nur bedingt dafür einsatz zu zeigen

das kann unfair oder aber auch fair sein
 
 
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Ripper08
Alt 22.05.2008, 23:36   #5
Standard

Glueck resultiert aus der optimalen Befriedigung moeglichst aller "gesunden" menschlichen Beduerfnisse.

Das Beduerfnis diverse Drogen zu konsumieren ist dabei eher ausgeschlossen, das kommt aber letztendlich auf die Droge an und die Faktoren (vor- und Nachteile des Konsums).

Ebenso koennen in einem Menschen destruktive Beduerfnisse aufkeimen, bei deren Befriedigung ebenso "Gluecksgefuehle" erezeugt werden.
Ritzen zum Beispiel - dass das wirklich gluecklich macht ist natuerlich Schwachsinn aber man bekommt einen kurzen Endorphinrausch - aehnlich wie bei allen anderen Drogen.



Wer also moeglichst dauerhaft gluecklich sein will, der schreibt sich am Besten all seine "gesunden" Beduerfnisse auf und macht erste Schritte um seine Ziele zu verwirklichen. Daran scheitern letztendlich die meisten Menschen - sie suchen immer den einfachen Weg um gluecklich zu werden, aber den gibt es nicht. Desdo frueher man realisiert, dass der einzige Weg zu mehr Zufriedenheit und Glueck im Leben ARBEIT an sich selbst und seiner Umgebung ist, desdo besser.

Es ist nichtmal wirklich wichtig wo man damit anfaengt sein Leben zu verbessern um gluecklicher zu werden, wichtig ist dass man damit anfaengt und es durchzieht. Man wird sein Leben nicht mit einem Fingerschnippen an allen Fronten verbessern koennen, also sollte man Aufhoeren nach diesem "Patentrezept fuer alle Wehwehchen im Leben" zu suchen. Sein Leben zu verbessern ist vielmehr ein langsamer aber stetiger und expoentiell wachsender Prozess.


An dieser Stelle mache ich auch gleich Werbung fuer meinen Post im "Gesundheit & Ernaehrung" Forum, der da heisst "30 Tage Challenge".
 
 
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Dreamrat
Alt 23.05.2008, 11:06   #6
Standard

Danke für eure Beiträge, ich meine auch das, dass Glück nicht von alleine kommt, wenn man für sich was tut oder auch anderen etwas gutes tut, empfinde ich es als Glück, es macht mich glücklich, wenn andere sich über etwas freuen. Es macht mich aber auch glücklich, wenn ich sehe das ich jeden Tag neue schritte mache und die in die richtige Richtung gehen. Ich nehme an, das glück vielseitig ist, das man zufrieden ist. Ich denke mir aber auch, das einige das glück vergeblich suchen, weil sie ihre Ziele zu hoch stecken. Man vergißt auch leider zu oft, so Kleinigkeiten, die wir gar nicht mehr so wahrnehmen, was einen glücklich machen könnte, oder man läßt es nicht zu. Ich glaube auch, das viele zu sehr beschäftigt sind um sich über das Glück gedanken zu machen, oder es oft übergehen und es als selbstverständlich oder als normal ansehen, das man glücklich ist.

lg Dreamrat
 
 
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Anonymisierter Nutzer
...vor fremden Augen geschützt...
Alt 23.05.2008, 11:39   #7
Standard

Naja, Glück ist in diesem Fall gleichzusetzen mit Glücklichsein, nehme ich an? Glücklichsein bedeutet für mich von Menschen umgeben zu sein, mit denen ich mich wohl fühle und nicht das Gefühl habe, dass mir etwas fehlt - und sorgenfrei zu sein. Also, es ist natürlich klar, dass man immer irgendwelche Sorgen und Problemchen hat, aber ich meine eben keine gröberen Sorgen oder zwischenmenschliche. Für mich wäre Glück zB wenn ich keine Verlustängste haben müsste.
 
 
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emarzog
Alt 23.05.2008, 18:34   #8
Standard

momentan: Satanismus
 
 
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Morris
Alt 23.05.2008, 18:49   #9
Standard

Und haste noch ein paar Anmerkungen? Oder verwechselst du gerade - wie ich annehme - Hobby, Weltanschauung, was auch immer mit einem Gefühl?
 
 
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Fränze
Alt 23.05.2008, 19:14   #10
Standard

Zitat von emarzog Beitrag anzeigen
momentan: Satanismus
Siehste, und da fühle ich mich im Moment außerordentlich glücklich, dass ich damit nix zu tun haben muss.

@Ripper: Das hört sich nach enorm viel Arbeit an - führt ein Abarbeiten und Abhaken verschiedener Ecken und Kanten zu einem Glücksgefühl, zu Glück?
 
 
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Ripper08
Alt 24.05.2008, 00:46   #11
Standard

Zitat von Fränze
@Ripper: Das hört sich nach enorm viel Arbeit an - führt ein Abarbeiten und Abhaken verschiedener Ecken und Kanten zu einem Glücksgefühl, zu Glück?
Deine Frage wuerde ich auf jeden Fall so bestaetigen.
Ich wuerde sagen bewusst oder unbewusst ist es das Ziel so ziemlich aller Menschen ein moeglichst konstantes Gluecksgefuehl zu erleben.


Ich wuerde definitiv sagen, dass der beste Weg, der konstante und regelmaessige Gluecksgefuehle erzeugt die dazu fuehren, dass die eigene Zurfiedenheit im Leben konstant steigt und hoch bleibt, die stetige Verbesserung an sich selbst und der eigenen Umgebung sein kann. Es ist aber nicht unbedingt der einfachste Weg, dazu gleich mehr...

(Durch den Konsum von Drogen kann man zwar auch konstant Gluecksgefuehle erzeugen, aber die Zufriedenheit im Leben steigt dadurch meist nicht sondern sinkt oft sogar, weil man in Apathie versinkt. Wenn man nurnoch von einem Hoch zum naechsten lebt, dann ist das ganze "Zwischendrin" nicht mehr wirklich zufriedenstellend und nur Schlangestehen vor der Achterbahn.)




In Australien habe ich auch ein wenig die Surferkultur kennengelernt, die mir vor Augen gefuehrt hat, dass es auch eine "chillige" Alternative zu meinem Wachstumswahn gibt. Ich rede nicht von Freizeitsurfern, sondern Menschen die Surfen als Lebensstil und Religion betreiben... und ich muss sagen diese Leute uebertreffen an Zufriedenheit im Leben alles was ich davor gesehen habe. Trotzdem entscheide ich mich fuer die Wachstumsalternative - ein Leben bei dem nichts wirklich so wichtig ist, ist in meinen Augen ein stagniertes Leben.
Die Menschheit waere heute nicht wo sie steht, wenn alle dieses Mindset verinnerlicht haetten. (Und ich bin keiner von denen, die die Menschheit nur einen kleinen Schritt vor dem Abgrund sehen).



Man kann hier sehr gut den Unterschied zwischen Zivilisationswachstum und Stammesleben breitwalzen.
Es gibt diverese Staemme auf dieser Welt, die sich seit Jahrtausenden kaum veraendert bzw. weiterentwickelt haben. Sie leben noch heute wie ihre Vorfahren im Urwald oder auch hier im australischen Outback.
Diese Menschen scheinen sehr zufrieden mit ihrem Leben zu sein.
Vermutlich weil sie ihre Beduerfnisse niedrig stecken und sie dadurch regelmaessig und mit Leichtigkeit erfuellen. Ich denke die Surferkultur hat also in Wahrheit nur einen Schritt "zurueck" in dieses Stammesverhalten gemacht.


Ich weiss nicht wirklich, ob die Surfer "vollkommen" zufrieden und Sorgenfrei leben - ich kann schlecht in ihren Kopf sehen, aber es hat den Anschein, dass sie nicht weit davon entfernt sind. Ein bisschen "Sorgen" muessen auch sie sich letztendlich machen, wenn es darum geht wo sie morgen frueh ihr Essen herkriegen. Trotzdem kein Vergleich zu der stress- und hektikgeplagten Gesellschaft in der wir leben.


Ob man vollkommene Zufriedenheit mit "meiner Herangehensweise" an die Dinge erreichen kann ist eine Frage, die ich mir noch nicht wirklich beantworten konnte. Letztendlich laeuft es nur darauf hinaus meine Beduerfnisse zu erfuellen - viele Menschen in der westlichen Gesellschaft schaffen das aber nie, weil viele Dinge ausserhalb ihrer Reichweite zu liegen scheinen. Die meisten werden es daher nichtmal versuchen und sich einfach darauf beschraenken Menschen zu beneiden, die es geschafft haben.
Man wird heute durch Magazine und Fernsehen auf Frauen, Schmuck und Autos geil gemacht, die ausserhalb der eigenen Moeglichkeiten zu liegen scheinen - wodurch die Beduerfnisse bewusst oder unbewusst automatisch sehr hoch gesteckt werden. Jedoch gibt es keine Betriebsanleitung, wie das "allgemeine Volk" diese Beduerfnisse befriedigen kann. Daraus resultiert letztendlich wohl diese Unzufriedenheitsmentalitaet, die wir alle erleben.

Mir ist bewusst, dass meine Wachstumsphilosophie letztendlich unaufhoerliche Arbeit bedeutet, denn kein Ziel wird jemals hoch genug gesteckt sein und wenn ich es irgendwann erreiche, dann stecke ich die Messlatte erneut hoeher. Aber das muss ja nicht unaufhoerlichen Stress bedeuten, sondern kann immer wieder aufs neue Spass machen.
Stress ist in Wahrheit nur das Gefuehl machtlos zu sein und Einfluessen zu unterliegen, die ausserhalb der eigenen Kontrolle liegen. Jedoch halte ich mich selbst fuer mein Wachstum verantwortlich und daher habe ich grosse Kontrolle darueber, die Stress letztendlich ueberfluessig macht.



Ich habe mich also fuer einen Lebensstil entschieden. Beide Wege (zumindest kenne ich nur diese beiden, wer mehr zu erkennen glaubt der soll doch bitte bescheid geben) sind potentiell sehr Glueckstraechtig und ich werde mich davor hueten einen als den besseren darzustellen. Dennoch denke ich es ist wichtig seine Entscheidung bewusst zu treffen und seine Handlungen danach auszurichten.

Ebenso muessen beide Richtungen auch nicht zwangsweise vollkommen unvereinbar sein. Ich kann schliesslich Montag bis Freitag arbeiten und am Samstag und Sonntag mit meinem Surfbrett ans Meer fahren und die Welt vergessen.

Geändert von Ripper08 (24.05.2008 um 00:57 Uhr).
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 24.05.2008, 13:10   #12
Standard

Ich trenne es wie Morris:
Das zufällige Glückhaben, das man nicht beeinflußt, also ohne Arbeit, deswegen heißt es Glückhaben.
Und das Glücklichsein - ein Gefühl.
Gesund sein, Arbeit haben, oder für andere da sein, das macht mich eher zufrieden, aber nicht glücklich. Mit ganzem Herzen lieben, das ist ein Glücksgefühl. Meistens habe ich Glücksgefühle nur in kurzen Momenten. Entweder in einfachen Situationen (zB. ein lecker Spiegelei essen, oder einfach entspannt bei irgendwas sein). Oder wenn einfach einmal alles glatt geht, einfach eine Weile ohne kleine Nervereien (ist leider selten).
Ich glaube, es sind alle Situationen, wo ich an nichts weiter denken brauche, einfach nur sein, ohne Kummer, ohne Sorgen, ohne Wünsche, ohne irgendwelche Gedanken einfach.

Zitat von Ripper
ein Leben bei dem nichts wirklich so wichtig ist, ist in meinen Augen ein stagniertes Leben.
Nein, ich glaube es gibt zwei Möglichkeiten.
Entweder man hat aufgegeben. Dabei ist man garantiert nicht glücklich.
Oder man hat alles wirklich Wichtige erkannt und Glück und Zufriedenheit kommen aus dem Herzen heraus, man hat erkannt, auf welche Dinge man verzichten kann. Die Surfer haben dieses Fundament, das dafür nötig ist, um diese Zufriedenheit zu FÜHLEN. Du hast sie im Moment noch nicht, deshalb ist dieses Surferleben nichts für dich und deshalb willst du weit hinaus. Das ist auch gut, um dir dieses Fundament aufzubauen.
Ich glaube, wenn man Zufriedenheit oder gar Glücklichsein wirklich fühlt, erkennt man, daß Frauen, Schmuck und Autos plötzlich gar keine Bedürfnisse mehr sind, sie haben sich in Luft aufgelöst. Das würde ich auf keinen Fall als Stagnation bezeichnen.
Zitat von Ripper
Die Menschheit waere heute nicht wo sie steht, wenn alle dieses Mindset verinnerlicht haetten.
[...]
Ich denke die Surferkultur hat also in Wahrheit nur einen Schritt "zurueck" in dieses Stammesverhalten gemacht.
Ich denke, du verwechselst den technischen Fortschritt mit dem menschlichen persönlichen seelischen Fortschritt. Die Surfer sind einen Schritt weiter als du denkst.

Geändert von ShakeTheDisease (24.05.2008 um 17:37 Uhr).
 
 
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Ripper08
Alt 25.05.2008, 03:35   #13
Standard

Zitat von STD
Entweder man hat aufgegeben. [...] Oder man hat alles wirklich Wichtige erkannt und Glück und Zufriedenheit kommen aus dem Herzen heraus, man hat erkannt, auf welche Dinge man verzichten kann. Die Surfer haben dieses Fundament, das dafür nötig ist, um diese Zufriedenheit zu FÜHLEN. Du hast sie im Moment noch nicht, deshalb ist dieses Surferleben nichts für dich und deshalb willst du weit hinaus. Das ist auch gut, um dir dieses Fundament aufzubauen
Das wuerde ich so nicht unbedingt bestaetigen.
Ich bestreite keinesfalls, dass Surfer auf einer eher "besseren Bewusstseinebene" leben als der durchschnittliche Ersteweltbuerger. Aber dass Surfer auf einem Level der Erleuchtung und Liebe reiten sowie sich als eins mit dem Universum begreifen stimmt wirklich nicht - das trifft wohl nur auf die wenigsten zu und auf keinen den ich bisher persoenlich getroffen haette.
Fuer viele ist die Surferkultur eher eine Ausflucht aus einem Leben voller Stress und kuenstlichem Druck. Surfer sind vom Wesen her daher meist viel gelassener aber ihre persoenlichen und teils tiefsitzenden Probleme sind nach wie vor da.

Dass jemand sein altes "erfolgreiches" Leben wirklich vollends aufgibt um in der Surferkultur Frieden und Ruhe zu finden ist wohl der seltenste Fall. Die meisten werden Teil der Surferkultur aus Mangel an "besseren" Alternativen, womit ich nicht sagen will, dass man innerhalb der Surferkultur nicht seine Erleuchtung und Lebenszufriedenheit finden kann - aber bei den meisten laeuft es nicht ueber "Hakuna Matata" hinaus.


Um es nochmal in einem Satz zusammenzufassen:
Die meisten Surfer verzichten letztendlich nur auf das was sie sowieso nicht haben oder glauben nicht haben zu koennen. Die allerwenigsten verzichten auf etwas das sie tatsaechlich bereits haben - daher teile ich dein Bild der Surferkultur nicht.



Zitat von STD
Ich glaube, wenn man Zufriedenheit oder gar Glücklichsein wirklich fühlt, erkennt man, daß Frauen, Schmuck und Autos plötzlich gar keine Bedürfnisse mehr sind, sie haben sich in Luft aufgelöst. Das würde ich auf keinen Fall als Stagnation bezeichnen.
Hier gebe ich dir recht.
Was du hier im Wesentlichen sagst ist ja, dass die Aufgabe der eigenen Beduerfnisse zu Zufriedenheit und Gluecklichsein fuehrt.
Man entkoppelt quasi sein Gluecks- und Zufriedenheitsgefuehl komplett von externen Quellen und Einfluessen.
Ich denke sowas findet nur in den obersten "Bewusstseinsebenen" statt. Beispiele waeren wohl Ghandi, Buddha, Jesus und teils auch fernoestliche Moenche, die ihr Leben mit komplettem Beduerfnisverzicht fuehren.
Wenn du keine Beduerfnisse zu stillen hast, dann ist das Einzige was ueberhaupt noch Sinn macht bedingungslos zu geben - und eine dementsprechende Wirkung wirst du auf andere Menschen erzielen.


Ob wir beide so eine Stufe jemals erreichen werden ist aber fraglich und dass die Surferkultur noch weit davon entfernt ist duerfte wohl auch klar sein. Im Moment lautet meine Philosophie daher optimale Beduerfnisbefriedigung an allen Fronten durch den Einsatz von Gehirn.

Der bewusste Verzicht auf Beduerfnisbefriedigung ist keinesfalls Stagnation sonder ein weiterer Schritt vorwaerts, wenn nicht sogar DER Schritt. Doch im Moment bin ich noch nicht soweit ihn zu gehen - genausowenig wie die meisten Surfer es waeren. Pass mal auf wie ein Surfer reagiert wenn du sein Brett ersatzlos wegnimmst... Surfen ist letztendlich genauso eine Art von Beduerfnisbefriedigung.

Geändert von Ripper08 (25.05.2008 um 03:52 Uhr).
 
 
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emarzog
Alt 25.05.2008, 15:52   #14
Standard

Zitat von emarzog Beitrag anzeigen
momentan: Satanismus
Ich meinte natürlich:
im Augenblick: Satanismus
 
 
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Dreamrat
Alt 25.05.2008, 18:29   #15
Standard

Zitat von emarzog Beitrag anzeigen
Ich meinte natürlich:
im Augenblick: Satanismus
Erzähl doch ein bisschen mehr, wie wirkt sich das aus, was empfindest du dabei, vorallem warum?

lg Dreamrat
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 27.05.2008, 14:05   #16
Standard

Ja Ripper, wenn die Surfer nur flüchten, ist es nur Stagnation, da habe ich sie überschätzt.
Zitat von Ripper08
Was du hier im Wesentlichen sagst ist ja, dass die Aufgabe der eigenen Beduerfnisse zu Zufriedenheit und Gluecklichsein fuehrt.
Nee, ich weiß nicht ob es richtig verstanden wurde. Ich meine nicht, daß man alle Beduerfnisse aufgeben sollte und sich dadurch Gluecklichsein einstellt. Das ist buddhistischer Hokuspokus.
Sondern andersherum, wenn du erstmal glücklich bist, dann werden dir Frauen, Schmuck und Autos keine Bedürfnisse mehr sein, weil du sie nicht mehr zum Gluecklichsein brauchst. Dann bist du über diesen Irrweg hinaus.
 
 
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Fränze
Alt 27.05.2008, 14:59   #17
Standard

Ich verstehe schon, was Shake meint: Die Momente wirklichen Glücks haben in der Regel nicht mit haben, erreichen, zu tun. Wenn ich immer ehrgeizig irgendwelchen Zielen nach- oder entgegenlaufe, stellt sich Glück kaum ein, jedenfalls dann nicht, wenn ich mein Ziel noch nicht erreichzt habe.

Voraussetzung für Glück ist Zufriedenheit, und zufrieden bin ich, wenn mir das, was im Moment ist, ausreicht.
 
 
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Dreamrat
Alt 27.05.2008, 18:13   #18
Standard

Teilweise muss ich Fränze recht geben. Wenn man zufrieden ist, ist man eigentlich glücklich. Wenn man seine Ziele noch nicht erreicht hat, ist man ja auch unzufrieden, somit auch unglücklich, aber ich denke mir das man da vielleicht auch unterscheiden muss, welche ziele es sind, z.B. mein Ziel ist das ich mal viele Tiere habe, das ich mal nach Australien komme, würde gerne Kängeruh züchten. Wenn jetzt bei mir soweit alles passen würde, das ich komplett zufrieden wäre ohne diese Ziele jetzt miteinzubeziehen, wäre ich doch glücklich, würde mich natürlich noch mehr darüber freuen, wenn meine Ziele auch noch klappen würden, aber wenn nicht, dann wäre ich trotzdem glücklich, wenn hier alles soweit passen würde.

Ich denke das Glück oder glücklich sein, sehr viel oder ausschließlich nur mit seiner eigenen Zufriedenheit zusammen hängt, um so mehr man möchte und um so unzufreidener man wird, weil man sich vielleicht mit nichts mehr zufriedengeben kann, ist man doch unglücklich.
Hat es nicht auch etwas mit Anspruch zu tun! Wenn man sehr anspruchvoll ist, braucht es doch eigentlich sehr lange bis man zufrieden ist und somit glücklich, oder man erreicht es nie, weil man immer unzufrieden ist, egal was man bekommt, egal welches Ziel man erreicht, weil es einem dann immer noch zu wenig ist, man immer mehr möchte. Da rennt man seinem Glück nach und findet es nie.
 
 
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PurpleHaze
Alt 10.06.2008, 02:39   #19
Standard

Man kann knapp neben einen Hundehaufen treten und denken "Hui..Glück gehabt!"

Anschließend kann man sofort glücklich sein, das man soviel Glück hatte.



Für mich ist Freiheit unbedingt notwendig um Glück empfinden zu können.
Da es keine völlig Freiheit des Körpers gibt, bezieht sich meine Definition auf die Freiheit in Gedanken.Wenn dein Kopf voller Werbeslogans, Klingeltönen und Zukunftsängsten zu gestopft ist, bist du unfrei und gewissermaßen unfähig Glück zu empfinden.

Befreist du dich aber von alldem, rauchst ne surferzigarette, meditierst, oder zerdepperst dein altes Leben(mit sorgen und klingeltönen) mit Schmackes ohne
Zweifeln an Morgen, dann werden deine Gedanken freier und vielleicht führt die Erkenntnis deiner eigenen Existenz zur Erfahrung von Glück..


oh...ich seh grad meine Aussage hätte sich reduzieren lassen

Freiheit + Erkenntnis der eigenen Existenz = Glück

zumindest für mich, ob ich damit glücklich bin ist ne andere Geschichte



greetz
 
 
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leise Stimme
Alt 10.06.2008, 20:36   #20
Standard

Glück ist, wenn du einen ehrlichen Menschen findest, mit dem du teilen kannst, was du mit niemandem sonst teilst!!!!
 
 
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Dreamrat
Alt 16.08.2008, 20:24   #21
Standard

Na ja, da hab ich noch etwas gefunden, dass ist ein kleines Buch, von der Autorin Andrea Dillon, es heißt "Geschenktes Lebensglück"



Wie würdest du das größte Glück
deines Herzens beschreiben, wenn man
dich danach fragte? Hast du schon ein-
mal darüber nachgedacht? Oder be-
schränkt sich deine Glückssehnsucht
eher auf ein vages Empfinden: Wenn
nur dies oder das besser wäre-wenn
nur dieser oder jener Mensch anders
wäre - wenn ich nur dieses oder jenes
haben könnte...dann wäre ich wohl
glücklich?
Und doch lehren uns die wahrhaft
glücklichen Menschen: Nicht Reichtum
noch Jugend, nicht Sorglosigkeit noch
Gesundheit sind zwingend Vorausset-
zungen zum Glücklichsein.

Unser Leib und unsere Seele haben
Grundbedürfnisse. Jeder Körper
braucht ein Mindestmaß an Nahrung,
Kleidung und Wärme, an Dach über
dem Kopf und an Gefühl von Sicher-
heit. Jede Seele braucht ein Gegen-
über: ein menschliches Du, mit dem sie
sich austauschen kann, und ein unge-
hindertes Streben nach oben, um sich
neigen zu können vor dem, der sie
schuf. Wehe, man nimmt ihr das - dann
wird sie krank oder fällt in einen tiefen
Schlaf...
Doch die Erfüllung dieser Grundbedürf-
nisse - reicht das allein schon aus zum
Glücklichsein?

Wirklich glückliche Menschen leben
nicht nur von irdischer, sondern auch
von geistiger Nahrung: zum Beispiel von
der Vergebung. Wirklich glückliche Men-
schen haben diese hohe Kunst gelernt:
vollständig und von ganzem Herzen zu
vergeben - aber auch, selbst Vergebung
anzunehmen von anderen. Manchmal
ist dies das Schwerere.
Wie steht es mit dir: kannst du anderen
vergeben? Kannst du andere um Verge-
bung bitten? Und noch wichtiger:
Kannst du dir selbst vergeben? Denn
das bedeutet, dass du deinen inneren
Stolz besiegen kannst - und das bringt
dich einen großen Schritt voran auf
dem Weg zum Glück.

Wirkliche glückliche Menschen kön-
nen warten: auf Menschen, auf Dinge,
auf Ereignisse. Wirklich glückliche Men-
schen haben die allzeit drängende Un-
geduld hinter sich gelassen, die sie
immer weiter vorantreiben möchte -
oft ihren eigenen Bedürfnissen zum
Trotz.
Solches Wartenkönnen hat mit Loslas-
sen zu tun: Ich vertraue darauf, dass
nicht ich es bin, der alles "machen"
muss. Ich halte mich nicht für den
Nabel der Welt. Ich lasse mich hinein-
fallen in das natürliche Schwingen von
Geben und Nehmen-und so manche
Sorgen, Ängste und Nöte können Ge-
borgenheit finden in einem Freiraum,
der nichts zu erzwingen versucht.

Wirkliche glückliche Menschen ken-
nen das Leid. Sie wissen um seine
Wucht, um seinen Schmerz, um seine
Unausweichlichkeit. Wirkliche glückliche
Menschen sind darum ganz hellhörig,
ganz feinfühlig: Sie erspüren die Verlet-
zungen des anderen - und sie fühlen
auch sofort, wenn sie selbst einmal
dem anderen wehgetan...

Sie sind immer bestebt zu trösten-
zu lindern, zu kühlen, wenn die Wunde
allzu brennt. Aber sie wissen auch,
dass so manches Leid sein muss auf
unserem Weg - denn wie sollten wir
sonst das Glück erkennen, wenn es
einst im Gewand der Demut vor uns
steht?



Der zweite Teil, vom Glücklich sein, folgt einanderes mal...

Geändert von Dreamrat (17.08.2008 um 10:26 Uhr).
 
 
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Vanessa79
Alt 19.08.2008, 21:10   #22
Standard

Für mich bedeutet glücklich sein...
... einen Menschen zu haben, mit dem man sein Leben teilt und durch Höhen und Tiefen mit einem geht
... wenn man selbst und Leute, die einem wichtig sind, gesund sind
... finanziell so zu stehen, dass man nicht rechnen muss
... eine Handvoll gute Freunde zu haben und mehrere gute Bekannte
... einen Beruf haben, der einem Spaß macht


.... faul auf dem Sofa liegen und alte Lindenstraßen-Folgen gucken!!!
 
 
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