Der Virtuelle Adressraum oder auch Virtuelle Speicher bezeichnet in der Computertechnik den Adressraum, der einem Prozess für Daten als auch für das Programm selbst vom Betriebssystem zur Verfügung gestellt wird.
Nur die Betriebssysteme, die eine Virtuelle Speicherverwaltung verwenden, können einen Virtuellen Adressraum generieren und dadurch Speicherseiten, die physikalisch nicht zusammenhängend sind, für den Programmierer bzw. das Programm als logisch zusammenhängenden Speicherbereich abbilden. Die Virtuelle Speicherverwaltung ermöglicht weiterhin die Implementierung von Speicherschutzmechanismen.
So erlauben beispielsweise Linux und Windows bis zu 4 Gigabyte große Programme und die Verarbeitung eines ebenso großen Speicherbereichs, obwohl nur 250 Megabyte physikalischer Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Die Umsetzung der verwendeten Virtuellen Adressen auf die physikalische Adresse wird durch die Memory Management Unit des Betriebssystem erreicht. Prozesse können somit Adressen verwenden, die theoretisch auf dem Rechner nicht existieren können.
Die Größe des Virtuellen Adressraums kann aus der Definition der Virtuellen Adresse berechnet werden. So ist beispielsweise in einer IA-32-Architektur eine Virtuelle Adresse 32 Bit breit, je 10 Bit für eine zweistufige Seitentabelle und 12 Bit für das Offset. Somit lassen sich 210 x 210 x 212 Byte adressieren. Das entspricht 232 Byte, also 4 Gigabyte.
(
Wikipedia)
Einstellen kannst du den Virutellen Speicher (zumindest unter Win XP) unter Systemsteuerung->System->Erweitert->Systemleistung->Erweitert->Virtueller Arbeitsspeicher.
Da stellst du auf "Benutzerdefinierte Größe" und gibst für Anfangsgröße und Maximale Größe den gleichen Wert ein (ich hab 512 MB RAM und ne Auslagerungsdatei von 1024MB).