Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postpla.net - die Forum Community > Medienwelt > Games

!Referat in Politik - Übertiebene Gewalt in Videospielen!Wichtig!

Anzeigen:

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen
Luka.
Alt 20.11.2003, 21:10   #1
Ausrufezeichen !Referat in Politik - Übertiebene Gewalt in Videospielen!Wichtig!

Hi ich brauche Eure fachmännischen Meinungen!!

Ich brauche viele Meinungen über das Thema Gewalt in Videospielen, weil ich ein Referat in Politik darüber schreibe/halte mit Powerpoint und allem drum und dran. Und möchte natürlich über Meinungen berichten die ich mir nicht einfach ausgedacht habe.

Info: Ich berichte über zwei Spiele:

1. Doom3
2. Splinter Cell

Das sind zwei Spiele die nicht unterschiedlicher sein könnten oder wie seht ihr das? Ich bringe den Vergleich zwischen den beiden Spielen und welche Ziele und spielerischen Inhalte sie verfolgen.

Jeder weiß was das Ziel von Doom 3 ist oder?

Und dazu jetzt eure Meinung muss ein Shooter oder ein Action Adventure über Splatter effekte oder massig Blut verfügen damit es gut ist oder realistisch wirkt?

Ich persönlich meine das ein Spiel wie Doom erst durch so was richtig lebendig wirkt, dieses Spiel lebt vom Blut. Bei Splinter Cell ist das wiederrum ganz anders, da ist eher das schleichen und das unbemerkt sein wichtig und nicht dem Gegner den Kopf an die Wand zu pusten.

Ich denke mal ihr wisst was ich Meine oder?

Natürlich hat das alles auch einen Sozialen Punkt, weil ich auch darüber berichte wie die Spiele sich auf die Jugendlichen/Erwachsenen auswirkt. Gerade wegen den ganzen Massakern in den Schulen wo ja meistens die Games her halten müssen.

Als kleinen Bonus werde ich die Meinungen die besonders Gut vom Inhalt sind in mein Referat aufnehmen und ihr werdet namendlich erwähnt (wenn ihr das wollt natürlich).


Danke schon mal im Voraus.
 
 
Nach oben
shorty
Alt 20.11.2003, 21:20   #2
Standard

das ZIEL(!!!) DOOM III ist böse monster zu töten dabei muss alles super realistisch aussehen damit man später auf die strasse gehen kann und alle menschen davor rettet zombies zu werden in dem man sie umbringt....

man man, das spiel is noch nicht draussen, in doom3 wird wohl sehr viel auf athmosphäre und schockeffekte gesetzt werden, naja dabei wird auch wohl nicht wenig blut zu sehen sein, aber da es war bis jetzt auch bei keinem spiel von id-software anders (naja commander keen )

dieses thema "gewalt in computerspielen" wurde schon so oft rauf und runter gekaut was auch immer...

aber in letzter zeit wars eh ruhig um böse computer spiele, oder hab ich da was verpasst?

möchte nicht erwähnt werden, da das deine note nur verschlechtern wird...
 
 
Nach oben
Ruettiker
Alt 20.11.2003, 21:32   #3
Standard

mh, also meiner Meinung nach kommt es immer auf den Spielenden drauf an! Ich teile dabei grob gesagt in 2 Kategorien auf: In der Ersten sind diejenigen, die vom Zocken noch aggressiver werden als sie ohnehin schon sind. Als Gegenteil zur ersten Kategorie sind in der Zweiten diejenigen, die durch das zocken von gewaltverherlichenden Spielen ihre eigenen Aggressionen abbauen und danach viel relaxter sind!
Bei dem Thema sollte man auch berücksichtigen, dass die Spiele immer realistischer werden. Wenn man sich das gute Doom oder Duke Nukem 3D anschaut sieht man nur nen Pixelbrei. Heutzutage hingegen sieht man zum Beispiel immer mehr Details. Garantiert gibt es bald auch schon die erste Engine, die einzelne Bluttropfen physikalisch korrekt berrechnen kann
Aber mal "back to the roots":
Ich persönlich zähl mich eher zu der zweiten Kategorie! Mir fehlt bei den meisten Spielen der bezug dazu. Außnahmen sind da nur Spiele mit guter Story oder neuen Effekten! Als ich das erste mal Max Payne gezockt hab hab ich erst nach 3 oder 4 Stunden wieder aufgehört
Also, so weit meine Meinung.
Viel Spaß noch beim referieren
 
 
Nach oben
Krashok
Alt 21.11.2003, 10:55   #4
Standard

Hm naja meiner Meinung nach ist nicht die Gewalt an sich das der wichtige Faktor sondern die sozialen Strukturen der Person die das Spiel spielt. Erst waren es Bücher und böse Musikbands, dann waren es Filme jetzt sind es PC-Spiele.

Mit zunehmender Rechnerleitsung steigen natürlich die möglichkeiten das ganze etwas realistischer zu gestalten, allem vorran sind hier ja Games wie Doom III und Halflife II die treibenden Kräfte, was Realismus durch verbesserte Physik angeht. Ist Doom III brutaler als seine Vorgänger ? Also ich denke nicht, nur durch die grafische Machbarkeit fliegen einem jetzt keine riesigen Pixel mehr entgegen sondern das Blut kommt aus Partikelemittern. Der Sinn ist der gleiche.
Außerdem geht's ja in Doom darum irgendwelche Untoten, Mutanten und sonstiges Getier kalt zu stellen und nicht darum in ein Kaufhaus zu rennen und 35 kleine wehrlose Kinder mit einem Küchenmesser zu zerstückeln. Das verkennen irgendwie die meisten und meinen dann solche Spiele zeigen kranken Leuten wie man wen brutal töten kann.

Zu Splinter Cell: Ziemlich gutes Spiel, keine übermässige Gewaltdarstellung, aber das Spiel lebt ja auch nicht von den 5 Litern Blut an der Wand wie Doom
Taktisches Vorgehen steht hier ja im Vordergrund, und da der Feind recht selten mit Brausebonbons zufrieden gestellt werden kann, muss man halt den einen oder anderen ausschalten, das gehört zum Spiel wie Senf zu thüringer Bratwurst. Man wird jedoch keinen Auftrag finden wie "Schlachten sie in 10 Minuten 150 Gegner ab".
Hier könnte man jetzt das beliebte Argument der BPjS bringen, das man ja auch Menschen schiest und das ganz dolle böse ist .. bla bla bla
Man hätte die Menschen ja auch durch Lala, Tinkywinkie (oder wie der geschrieben wird) und Po ersetzen können. Jetzt erklären sie mal in solch einem Spiel das die Teletubbies irgendwelche Informationen aus dem Pentagon gestohlen haben.. klingt bissl komisch oder ? Man kann es auch nicht immer Robotern oder Auserirdischen anhängen, das wird auf die Dauer auch langweilig, auch wenn es die BPjS gerne so hätte.
Also nimmt man Menschen... :P Die Gewalt beschränkt sich in diesem Spiel auf ein Minimum würde ich mal sagen, weil es wie oben schon erwähnt im Spiel um andere Sachen geht.
 
 
Nach oben
Grandylein
Alt 21.11.2003, 11:28   #5
Standard

Hm...

Ich zitiere mal Roger Myers aus die Simpsons:

"Gewalt gab es schon im Mittelalter"

 
 
Nach oben
blackmesa
Alt 21.11.2003, 11:39   #6
Standard

Zu den 2 Kategorien, die Ruettiker aufstellt:

Ich glaube, die wenigsten Spieler lassen sich auf diese beiden Kategorien verteilen, also die wenigstens benutzen die Spiele als Aggressionsabbau oder als Aggressionspusher.

Im Gegenteil, ich meine, die Meisten spielen solche Spiele "einfach nur so", weil's halt nett ist. Weil's Langeweile vertreibt. Weil's beschäftigt. Weil's Spaß macht. Ohne dass sie anschließend mehr oder weniger Aggressionen als vorher haben.

Zumindest geht es mir so.

Postal2 war einfach Fun, mehr nicht. Gerade Postal 2, wo die Gewalt dort so extrem ausartet: Niemand geht deswegen auf die Straße und verbrennt Leute. Die Gewalt in dem Spiel ist so überzeichnet, sie dient nur der Unterhaltung - wem ging's noch so, dass er bei Postal oft schmunzeln musste angesichts der kranken Brutalität?
Ob's nun Doom 3 oder Half-Life ist, sie dienen alle der Unterhaltung und sie finden halt Anklang bei einem großen Publikum.
Der geringe Prozentteil, der Amok läuft und der dann wieder mit Computerspielen oder Videos in Verbindung gebracht wird, der war halt ein psychisches Wrack, das früher oder später eh explodiert wäre.
 
 
Nach oben
Ruettiker
Alt 21.11.2003, 19:14   #7
Standard

@ bm: Ich weis, dass mein Model sehr grob skiziert ist! Natürlich ist bei diesem Thema ein Schwarz-Weiß-Schema nicht angebracht! Wie gesagt, es kommt immer ganz individuell auf den Spieler drauf an! Aber ich werd mir sie Kategorie "Zocken als Zeitvertreib" merken. thx
 
 
Nach oben
killroy84
Alt 22.11.2003, 03:44   #8
Standard

kannst ja auch auf die punkte multiplayer, teamplay, e-sport eingehen. bei der großen diskussion da nach erfurt haben ja auch einige gamer zu bedenken gegeben, dass es hauptsächlich um teamplay geht und das sogar soziale kompetenz fördert (halte ich für übertrieben, zumindest ist es nicht in der mehrzahl der fälle so)
gehört hab ich allerdings schon öfter, dass es das räumliche vorstellungsvermögen der spieler fördern soll.

ich stelle in den meisten shootern die details ziemlich weit runter (weil mich so mancher splattereffekt einfach nur nervt und bei multiplayergames um mehr übersicht zu bekommen) und das, obwohl ich das mit meiner hardware nicht müsste.
und sowieso kann man auch, wenn die darstellung detaillierter wird, bei einem titel wie unreal tournament oder quake oder ähnlichen spielen nicht behaupten, dass sie realistischer werden.

hab einfach ma ein paar gedanken zu dem thema aufgeschrieben und geh jetzt erstmal pennen, gn8
hoffe ich habe dir ein paar denkanstöße geben können.
 
 
Nach oben
runtintin
Alt 23.11.2003, 19:29   #9
Standard

Computer spielen macht Gewalttätig...
....und die Erde ist eine Scheibe!
 
 
Nach oben
Ähnliche Themen, die dich vielleicht interessieren
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Politik und Modenschau (Die Lösung für alles?) Shannara Politik und Gesellschaft 4 09.08.2004 17:31
Die Medien und ihre Rolle in der Politik autonomia Politik und Gesellschaft 52 11.07.2003 11:17
Die Wahrheit über Politik! daRaider Politik und Gesellschaft 31 07.08.2002 23:30
Die große Ausländerlüge Club2k Politik und Gesellschaft 3 26.10.2000 15:23
Anzeigen:
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:28 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2008, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.1 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.
Grüne Links?

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.