wir können uns gern darüber unterhalten aber ich weis nicht ob das in diesen thread gehört.
vom begriff "dark metal" halte ähnlich wenig wie von "metal age" oder sonstigem. die soliden stile wären dann:
- thrash metal (sehr schnell gespielt. verbindung von punk und metal in den 80ern. siehe slayer/sodom)
- death metal (fixierung auf growling und grunting, meist spieltechnisch wesentlich anspruchsvoller. siehe cannibal corpse)
- black metal (fixierung auf höhenlastige sounds und generelle antikosmik oder satanismus. siehe burzum/mayhem)
- doom metal (sehr langsame schleppende musik, oft gesangstechnsich kombiniert mit black oder death. fixierung auf leere, ausweglosigkeit, vergängnis. siehe candlemass)
- power metal (zum glück fast ausgestorbene gattungsart. hoher melodiöser eier-abklemm gesang und schmalztriefender pathos. siehe blind guardian)
- "heavy metal" (kein stil im eigentlichen sinne sondern eher der begriff für alles was im zuge der NWOBHM die ganze entwicklung eingeleitet hat. siehe judas priest)
bevor mir jetzt jemand an karren fahren will: das hier sind für mich die grundstile und bausteine. ich selbst weis, dass ich eher "technischen death" oder "grindcore" irgendeinem "untrue black metal" zeug vorziehe, das sagt aber niemandem etwas, der sich damit nicht beschäftigt. deswegen ist eine strikte fixierung wie "das ist aber dark metal weil, kriterium xyz" alles andere als sinnvoll. ich habs oben schonmal gesagt, so ungefähr jede band sieht sich selbst als was besonderes und führt ein neues genre/genrekombination ein. das mag teilweise begründet sein, oft fällts aber einfach die ensprechende musik den 5-6 grundarten oben zuzuordnen. bestes beispiel ist alles was unter "progressive" formiert. weiterentwicklungen gibt es so oder so, woher also de anspruch "eine stufe weiter" zu sein?
am besten fällt sich einfach keine gedanken über diese schubladen zu machen. was gefällt ist das wichtigste und das tuts nicht automatisch nur weil es zu $favorisiertem_genre gehört.