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die 7 zwerge (mal anders)

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daRibba
Alt 19.10.2002, 16:57   #1
Standard die 7 zwerge (mal anders)

OK, zugegebn es ist ein bisschen viel text, aber wer zeit und lust hat, sollte ihn sich mal durchlesen, ich fand ihn geniol




Der Og

Das Stöhnen der Verwachsenen - Orgie in Rotkäppchens Puff

Dedicated to Tarik Basel...

Josef der Fuhrmann lenkte seinen klapprigen Wagen missmutig die breite Märchenland-Hauptstraße hinunter. Rechts und links des Weges reckten sich die uralten Eichen des Zauberwaldes gen Himmel und direkt hinter dem Ochsenkarren streichelte die Sonne den Horizont mit blendend rot-goldenem Feuer. Es sah alles ziemlich malerisch aus, weil in diesem Licht Details wie gebrauchte Kondome, plattgetretene Bierdosen, schmutziges Klopapier, aufgeweichte Porno-Magazine und weggeworfene Einweg-Injektionsnadeln so gut wie nicht zu sehen waren. Hätte 'ne prima Postkarte abgegeben...
Trotzdem war der Fuhrmann unzufrieden. Er hatte heute nur einen einzige Fahrgast befördert - Rapunzels geistesblöder Großvater. Und den musste er auch noch als Krankentransport bei der Märchenland-Invaliden-Kasse abrechnen...diesen geizigen Arschgesichtern.
Mit viel Glück reichten die paar Dollar, die er für den ganzen Stress abzocken konnte, gerade für einen Sack Ochsenfutter und 'nen Müsli-Riegel. Schnaps und Tabak waren sicher nicht drin, geschweige denn irgendwelche Hochglanzmagazine. Und das, obwohl der alte Sack ihm zweimal blöde kichernd den ganzen Karren voll geschissen hatte. Was hatte der Alte bloß für Zeug gefressen? Es stank grauenvoll. Und am Horizont ballten sich auch nun irgendwie dunkle Wolken zusammen...Ein Scheiß-Tag...
Plötzlich bemerkte der Taxifahrer sieben kleine, verwachsene Gestalten, die sich im Gänsemarsch am Straßenrand entlang schleppten. Eine deutlich sichtbare und weithin riechbare Wolke Schweiß- und Fäkalgeruch, viel schlimmer als Großväterchens eintrocknender Durchfall, umgab die Wanderer. Sie grölten ein schmutziges Liedchen vor sich hin:
"Hey-Ho, hey-ho!
Wir haben mächtig Druck - joho!
Hey-ho, hey-ho!
'nen wegstecken müss'n wir irgendwo!
Hey-ho, hey-ho!
Wir poppen uns durchs Damenklo!
Hey-ho, hey-ho!
Dann sind wir Zwerge wieder froh!..."
Josef rieb sich die müden Augen und ließ die Ochsen schneller traben. Das war ja nicht zu fassen - der alte Rocky und seine versoffene Verwandtschaft! Hier, mitten auf der Straße.
"Hey! Rocky!", rief der Kutscher fröhlich.
Der Anführer der Zwergenbande drehte sich langsam um, die Augen zu Schlitzen verengt. Herausfordernd starrte er Josef an. Dann zog ein Grinsen seine Mundwinkel nach oben und offenbarte der Welt eine Doppelreihe kräftiger, gelber Zähne, die irgendwie an das Gebiss eines Nagetiers erinnerten. Eines ziemlich ungepflegten Nagetiers...
"Wenn das nicht der Josef ist!", lachte er dreckig auf. "Na du alte Bullen-Schwanz-Schweine-Pott-Sau! Was verschlägt dich in die Gegend? Verkaufst du noch immer Leichenteile?"
"Och ne... Das Leichenfledderergeschäft steckt gerade in 'ner Konjunkturflaute. Also bin ich in 's Personen-Beförderungs-Gewerbe gewechselt. Aber was macht ihr hier? ' dachte ihr seid im Knast.", erkundigte sich der Fuhrmann und fügte hastig ein "Kann ich euch irgendwo hin mitnehmen?" hinzu, als die Zwerge unaufgefordert den Wagen erkletterten.
"Wir sind ausgebüxt.", erklärte Rocky, während er die Packtaschen auf dem Kutschbock durchwühlte. Binnen dreier Herzschläge hatte er eine billige, dicke Zigarre im Mundwinkel und eine Rotweinflasche zur Hälfte geleert. "Yeah - Josef! Du bist halt ein echter Freund! Noch 10 Minuten ohne was zu Schlucken und ich wär' durchgedreht!"
"Ich hab' da ein paar echt üble Geschichten über euch gehört...", fing der Taxler nun an, während er sich von seiner letzten Weinreserve verabschiedete.
Rocky setzte die Flasche ab und blickte ihm auffordernd in die Augen.
"Was für Geschichten?"
"Naja...", druckste Josef herum. "Was man halt so hört... Mord, Diebstahl, Drogenhandel..."
Der Zwergenchef schien einen Moment nachzudenken. Dann nickte er ernst.
"Yep! Wir sind eine Bande zu allem entschlossener Schwerkrimineller!"
Die anderen Zwerge lachten dreckig. Sie beglückwünschten sich gegenseitig zu ihrem Outlaw-Dasein indem sie sich gegenseitig auf die Schultern klopften und in die Gesichter spuckten. Dem Fuhrmann wurde angst und bange.
"Dann bin ich ja froh, dass wir gute Freunde sind.", murmelte er vorsichtig.
"Das kannst du auch sein.", bekräftigte ihn Rocky. "Sonst würden wir dich nämlich gleich hier und jetzt umlegen. So geben wir dir nur eins über 'n Schädel, klauen dein Geld und den Karren...und schmeißen dich gefesselt in' Straßengraben, wo du beim nächsten Gewitter ganz in Ruhe ersaufen kannst."
Kaum waren die Worte verklungen, donnerte Flocky, der sich - ganz der uralten Zwergen-Tradition treu - von hinten angeschlichen hatte, einen großen Stein auf den Schädel des Fuhrmannes und löschte dort alle Lichter. Wie ein Rudel hungriger Schaben stürzten sich die restlichen Zwerge auf den leblosen Körper, rissen ihm in Windeseile Klamotten und Wertsachen vom Leib, fesselten ihn und warfen ihn ohne zu zögern in den Straßengraben. In der Ferne rumpelte ein bedrohlicher Donnerschlag durchs Gelände. Die dunklen Wolken von vorhin hatten sich zu 'nem kräftigen Sommergewitter gemausert....
"Hach! Es tut richtig gut, mal wieder einen Freund zu treffen!", freute sich Rocky. "Und jetzt auf zu Rotkäppchens Puff, bevor ich Stangenfieber krieg'!"
Damit gab er den Ochsen die Peitsche. Dick und schwer schlugen die ersten Regentropfen aufs Straßenpflaster...

Der böse Wolf, mit bürgerlichem Namen übrigens Kasimir Kaluschke, leidenschaftlicher Briefmarkensammler, überzeugter Sozialist und Quartals-Klebstoffschnüffler, kratzte sich nachdenklich im Schritt und musterte die Bande sturzbetrunkener Zwerge, die sabbernd und hechelnd die Straße entlang wankte.
"Sollen wir denen gleich in die Fresse schlagen?", erkundigte sich einer der Türsteher. Ein breitschultriger Bursche mit nur noch einem Auge, Hasenscharte, nässender Herpes und 'ner obszönen Tätowierung auf dem geschwollenen Fass-Bauch.
Einen langen Augenblick wollte Kasimir nicken. Seine Rechte krampfte sich um das Bleirohr, das lässig in seinem Gürtel steckte. Es war so verdammt lange her, dass dieses Rohr Zwergenblut gekostet hatte. Mindestens drei, wenn nicht vier Stunden...
Doch der Wolf riss sich mit einem wütenden Knurren zusammen. Nicht länger war er der pädophile Einzelgänger, der seine Erfüllung darin fand, einsam und verlassen durch den Wald zu streifen um kleine Mädchen beim Verrichten ihrer Notdurft zu beobachten, oder Eichhörnchen mit prächtigen Urinfontänen den Wintervorrat zu ruinieren. Er war jetzt Sicherheitschef von Rotkäppchens Puff! Ein Mann...äh...Wolf mit einer Berufung! Und schließlich fiel ihm das Firmenmotto - ‚Je dicker eure Brieftasche, desto breiter unsere Beine' -, das auch als phantasievolle, bewegliche Neonreklame über der Tür prangte, wieder ein. Also schüttelte Kasimir den Kopf und tätschelte dem Tätowierten beruhigend den Hintern.
"Nein, mein Lieber.", murmelte er. "Lass uns ers'ma' abchecken ob die Wixer Geld 'bei haben."
Mittlerweile waren die Zwerge heran. Ihre Augen glitzerten irr und ohne die geringste Spur von Intelligenz im flackernden Neonlicht. Dickflüssiger, gelber Speichel tropfte aus ihren weit aufgerissenen Mäulern und gewaltige Erektionen beulten ihre schmutzigen Hosen...sofern sie überhaupt welche trugen...
"Hey! Du Scheiß-Wolf! Wir wollen 'nen Schlag ficken!", johlte der Anführer. Mit anzüglichem Grinsen fügte er hinzu: "Bück' dich mal! Ich hab' so 'nen Druck...mir is' es scheißegal, wo ich ihn reinsteck'!"
Wie von selbst sprang das Bleirohr in Kasimirs Pfoten. Doch bevor er es kräftig in Rockys Fresse schmettern konnte, wurde ihm bewusst, dass der Zwerg mit einem ansehnlichen Bündel Märchenland-$-Scheine herumwedelte. Das Zähnefletschen des Wolfes wandelte sich auf wundersame Weise zum Lächeln, als dicke, verschorfte Zwergen-Finger eine 100er-Note aus dem Bündel zogen und ihm umständlich in die Gesäßtasche steckten.
"War nur 'n Witz.", erklärte Rocky. Doch die gehässigen Lachsalven seiner Brüder und das schmierige Glitzern in seinen Augen sprachen den Worten Hohn.
"Schon okay.", antwortete der Wolf besänftigt. Für 100 Märchenland-$ hätte er sich durchaus gebückt. Wär' ja nicht das erste mal gewesen. "Ihr habt aber sicher Verständnis 'für, dass ich euch in dem Outfit und vor allem in diesem hygienischen Zustand nicht rein lassen kann. Wir sind ein anständiges und vor allem: ein sauberes Haus!" - auf dieses Stichwort trat ein halbes Dutzend weiterer Türsteher mit Maschinenpistolen, Schlachtermessern, Fußgeruch und aggressiv winselnden Kampfeichhörnchen aus einer hervorragend getarnten Nische heraus - "Ihr stinkt so gottserbärmlich, dass ich mich ernsthaft fragen muss, ob ihr in 'ner Jauchegrube gebadet habt!"
"Ja! Hier! Ich!", johlte Stüpel erfreut. "Ich hatte sogar 'ne tote Katze als Quietsche-Entchen. War kaum angewest!"
Kasimir Kaluschke unterdrückte ein Würgen und fuhr fort:
"Meine freundlichen Assistenten führen euch jetzt an einem Ort, an dem ihr euch frisch machen könnt. Wenn das nicht okay ist für euch ist, müsst ihr leider wieder abziehen."
"Geht klar, Chef!", murmelten die Zwerge wenig beeindruckt aber mächtig geil.
Schwankend folgten sie den Türstehern.
"Hölle! Ich find' ja vor lauter Dreck meinen kleinen Lümmel nicht mehr.", platzte Flocky heraus. "'ne heiße Dusche wird mir sicher gut tun."
Die Türsteher begannen albern zu kichern...

Wenige Minuten später fanden sich 6 der Zwerge in einer stillgelegten Autowaschanlage wieder. Nackt und breitbeinig standen sie an der Wand. Eine zahnlose Alte besprühte sie von Kopf bis Fuß mit Neutral-Reiniger und Urinstein-Entferner, bevor sie 'nen röchelnden Dampfstrahler hinzuzog um enorme Mengen Dreck von den Zwergenkörpern zu spülen. Keine Stelle ließ sie aus. Auch die unappetitlichen nicht. Vor allem die nicht...
Beim siebten Zwerg - Stüpel - verwendete sie ein klein wenig später 'nen Sandstrahler um ihn wenigstens halbwegs sauber zu bekommen...

"Was darf's denn sein?", erkundigte sich die dralle, verlebt wirkende Blondine hinter der Bar bei den 6 patschnassen aber halbwegs sauberen Zwergen, die in Kunstseiden-Kimonos gewickelt waren. Sie waren mit lustigen, kleinen Bärchen bedruckt. Die Kimonos - nicht die Zwerge...
Rocky ließ einen Blick durch die Bar schweifen. Ein paar leichtgeschürzte Schlampen mit gebleichten Haaren und Silikon-Busen winkten ihm zu, eindeutiges Grinsen in den aufgeschwemmten Gesichtern. Sie machten obszöne Gesten, die die Zwerge begeistert erwiderten. Aus einem Separè erklang wildes Stöhnen und das ungeduldige Blöken eines Schafes. In einer Ecke hielt eine maskierte Bande Perverser ein bizarres Ritual ab, bei dem es allem Anschein nach um einen Flaschenkürbis, ein Dutzend reifer Melonen, eine Zahnbürste und eine Blutwurst ging. Sie hatten aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen eine Fotografen dabei...
Ein arbeitsloser, unrasierter Prinz saß am Klavier und spielte sich den Weltschmerz von der Seele - so gut das mit drei Fingern und einer Spritze im Arm eben noch geht. In seinem einzigen, halb zugeschorftem Auge glitzerte eine Mischung aus Alterssenilität und Stumpfsinn...
In einer anderen Ecke unterwies eine alte Frau im Rollstuhl die Klasse eines Mädcheninternats im korrekten Umgang mit Kondomen bei übergroßen Penissen. Eine Gruppe rauhbeiniger Söldner, allesamt Schnauzbartträger in schwarzem Leder, saß daneben, total stoned von dem Opium, das sie ihnen ein wandernder Kesselflicker aufgedrängt hatte. Besagter Kesselflicker kniete nun unterm Tisch und werkelte fleißig in den Intimbereichen seiner neugewonnenen Freunde herum. Nebenberuflich war er nämlich Tätowierer und machte Piercings.
An der Theke selbst lümmelten die üblichen Gestalten herum - gestresste Grafen und Barone auf der Suche nach exotischen Abenteuern, ein Dutzend perverser Feen, von Kopf bis Fuß in Latex gekleidet, ein paar sturzbesoffene Holzfäller die johlend ihre mächtigen Axtstiele verglichen, zwei schwule Trolle mit Rasta-Perücken und ein nackter Kobold, der Orakel aus frisch Erbrochenem lesen konnte. Er spielte ungeniert an sich rum.
"Gib uns das Billigste was du auf der Karte hast!", forderte der Zwergenchef schließlich von der Blondine. "Und damit eines gleich klar ist: Trinkgeld geben wir nicht! Es sei denn, du lässt dich von uns begrapschen!"
Angewidert grinsend ging die Barschlampe über einem Tablett mit 6 Gläsern in die Hocke, hob ihr knappes Röckchen und füllte die Trinkgefäße mit erstaunlicher Treffsicherheit.
"Bitte sehr!", präsentierte sie die Ausbeute. "Sechsmal Mittelstrahl, handwarm. Macht 6 $."
"Oh! Limonade!", freute sich ein weiterer sauberer Zwerg, der herein taumelte und die Vorgeschichte nicht mitbekommen hatte.
"Kannst du ganz alleine trinken.", platzte Flocky geistesgegenwärtig heraus, ein schmieriges Grinsen auf den Lippen
Der fremde Zwerg nickte dankbar. Unsägliche Dummheit glitzerte in seinen Augen. Gierig schüttete er sich das erste Glas in den Rachen.
"Guuuuut!"
"Wer ist das?", erkundigte sich Rocky flüsternd.
"Konnte Stüpel sein...", antwortete Flocky unsicher. Der Zwerg - Stüpel - kippte ein Glas nach dem anderen weg.
"Ah! So sieht der also aus, wenn er sauber ist."
"Oh...sieh an...die 7 Zwerge.", unterbrach eine rauchige, sündige Stimme das Gespräch.
Sieben Zwergenköpfe wandten sich, geschmeidig wie geölte Ratten der Sprecherin zu. Bei einem tropften erstaunliche Mengen Urin aus dem Bart...
Hinter ihnen stand die Chefin von Rotkäppchens Puff - Rotkäppchen persönlich. Rote Lackstiefel schmiegten sich bis zum Schritt an ihre unrasierten Beine. Roten Korsagen und Spitzen bedeckten äußerst knapp die kostenpflichtigen Stellen ihrer dekadent-blassen Haut. Um die goldenen Locken schlang sich ein feuerrotes Kopftüchlein aus Latex und eine alte NVA-Gasmaske - ebenfalls Rot - verdeckte ihr Gesicht. In der Rechten wog sie eine fiese Nagelpeitsche.
"Hab' ich euch kleinen Scheißhausratten nicht Hausverbot gegeben?", erkundigte sie mit einer dermaßen dominanten Stimme, dass Stüpel sofort ehrerbietig grunzend auf die Knie fiel um die Sohlen ihrer Stiefel abzulecken.
"Wir haben Geld.", erklärte Rocky breit grinsend und warf lässig ein dickes Bündel Geldscheine auf den Tresen.
Rotkäppchen prüfte die Scheine mit kritischem Blick und nickte schließlich.
"Das is' natürlich was anderes, meine lieben Freunde...", hauchte sie gierig. Bocky und Mocky wimmerten vor Begeisterung und Geilheit. "...welche ausgefallenen, aufregenden, geheimen Wünsche dürfen wir euch erfüllen?"
"Du, Rocky?", sabberten Bocky und Krüppel und zupften ihren Anführer am viel zu weiten Ärmel des fadenscheinigen Kimonos. "Dürfen wir 'ne Transe bumsen?"
"Ich will mir von 'ner Ziege einen lutschen lassen!", mischte sich Stüpel ein. "Das bringt 's voll...wenn man vorher sein Gerät in Salzwasser taucht."
"Ich hätt' gern ein bißchen Flötenunterricht bei Frau Großmutter.", johlte Flocky.
"Darf ich in den Palast der Schmerzen?", bettelte Mocky und deutete auf die Tür zu 'nem spärlich beleuchteten Hinterzimmer. Es war nicht genau zu erkennen, was dort vor sich ging, aber das satte Klatschen einer Peitsche sagte mehr als 1000 Worte. "Bitte, bitte, bitte! Die tropfen mir da auch heißes Wachs in den Bauchnabel! Und Stacheldrahtspielchen!"
"Und ich möchte einfach nur jemanden, der mich festhält und versteht...", stotterte Rüpel mit verwirrtem Blick. Seine letzte Psychopharmaka-Ration lag schon einige Zeit zurück.
"Kriegst du schwule Sau etwa keinen mehr hoch, seit sie dir in Gehirn geschissen haben?", erkundigte sich Flocky mitfühlend, drückte ein gutes Dutzend bunter Pillen in Rüpels schwielige Hand und ermunterte ihn, diese mit 'nem ordentlichen Schluck Schnaps zu schlucken.
"Ich würde sagen...", erklärte Rocky gedehnt und genoss die bettelnden Blicke seiner Brüder. "...wir nehmen das alles und jede weitere Sauerei, die deine Schlampen so drauf haben. Ich hab' nämlich noch was!"
Damit zog er den letzten Beutel Koks, den er nicht an Frau Holle - die zweitgrößte Dealerin im ganzen Märchenland - vercheckt hatte aus der Tasche und warf ihn auf die Theke.
Augenblicklich herrschte eine fast greifbare Stille in Rotkäppchens Puff. Selbst der Wind draußen erstarb und die Vögel verstummten, die Zeit selbst schien den Atem anzuhalten....und wenn nicht die Zeit, dann zumindest alle Anwesenden, denn ihre Augen hingen gebannt und mächtig fasziniert an dem Beutelchen, das durch den Aufschlag geplatzt war. Weißes Pulver rieselte von der Theke.
"Ist das...ist das...", stammelte schließlich die alte Frau im Rollstuhl - Rotkäppchens Großmutter - mit leuchtenden Augen und rollte eilig einen Hunderter zu einem Röhrchen.
"Yep!", stimmte Rocky zu während seine Brüder heftig dämlich nickten. "Das is' feinster Süd-Elbenland-Import. Unverschnitten!"
Um die Worte zu unterstreichen versenkte er augenblicklich seinen massigen Zinken in dem Pulver und saugte was das Zeug hielt. Einen halben Herzschlag später hatte sich alles, was noch einigermaßen laufen konnte um die Theke versammelt und unterstützte den Zwerg nach Leibes...äh...Lungenkräften.
"Woahhh! Was für'n Zeug!", röchelte Rotkäppchen benommen.
"Brennt einem Löcher in die Nase!", fügte ihre Großmutter sichtlich zufrieden hinzu, während sie an Flockys Kimono herumnestelte. "Komm, mein Kleiner. Du hast dir das große Solo aus der Zauberflöte mehr als redlich verdient."
"Macht das Hirn kaputt!", bemerkte einer der schwulen Trolle und saugte sich gleich noch eins.
Dann rissen sich alle Bordell-Gäste und -Angestellten die Kleider vom Leib und fielen - ohne Rücksicht auf Geschlecht und Konfession - übereinander her. Wildes Gestöhn ließ die Hütte erbeben - die Orgie der Verwachsenen hatte begonnen...

"Verdammt wach endlich auf!"
Die Worte rissen Rocky aus dem Schlaf der mehr oder weniger Gerechten. Vorsichtig öffnete er die blutunterlaufenen Augen, und blickte sich um. Er lag unter einem Tisch, eine halbvolle Flasche Schnaps in einem, eine fette, bewusstlose und heftig zerrittene Schlampe im anderen Arm. Seine Nase schmerzte höllisch, ebenso seine Lenden. Mit Mühe erkannte er Rotkäppchens verquollenes Gesicht.
"Wasnschonwiederlos?", nörgelte er mürrisch.
"Die Stadtwache."
Mit einem Schlag war der Zwerg hellwach und auf den Beinen.
"Wo?"
"Sie sind auf dem Weg hierher! Irgendwer muss euch verpfiffen haben!", erklärte Rotkäppchen während sich der Zwergenchef den Schnaps einverleibte und eine Filterlose in den Mundwinkel steckte.
"Gottverdammte Zwergenscheiße! Wir müssen sofort weg! Flocky! Mocky! Bocky! Rüpel! Krüppel! Stüpel! Aufstehen und ab durch die Mitte! Die Bullen!"
5 Zwerge wühlten sich mühsam aus einem Knäuel nackter Leiber. Einige hatten recht bizarre Dinge in diversen Körperöffnungen stecken.
"Sieh mal...wie hübsch!", freute sich Mocky und präsentierte den anderen stolz sein brandneues, mindestens 2 ½ Kilo schweres Intim-Piercing.
"Sehr schön.", stimmte Stüpel zu, während er sich verzweifelt gegen die Liebkosungen eines mächtig verliebt dreinblickenden Schafes wehrte.
"Oh...ich bin wohl einer neuen Glaubensgemeinschaft beigetreten.", erklärte Bocky. Der Zwerg trug eine, im Schritt offene, safrangelbe Kutte. "Nennt mich in Zukunft bitte Swami-Amarscho."
"Und mein neuer Name lautet Hoserunter-Springdrauf.", krähte Krüppel, der ganz ähnlich gekleidet war und einen Flaschenkürbis auf dem Kopf spazieren trug.
Rocky nahm sich nur kurz Zeit, den beiden ordentlich in die Fressleiste zu schlagen. Dann brüllte er: "Wo is' Flocky - die alte Pott-Sau?"
Die Zwerge blickten sich verdutzt um...doch von Flocky war weit und breit nichts zu sehen.
"Verdammte Scheiße! Wir können die blöde Ratte doch nicht den Bullen überlassen! ...oder doch? Wir ha'm ja irgendwie keine andere Wahl...", grummelte der Chefzwerg und krallte sich wahllos irgendwelche Klamotten und Wertsachen, die in der Gegend verstreut lagen. Die anderen Zwerge stimmten ihm ohne zögern zu und machten sich zum Aufbruch bereit.
"Gehört der zu euch?", erkundigte sich Rotkäppchens Großmutter, als sie mit ihrem Rollstuhl angerollt kam. Der fehlende Zwerg saß dümmlich sabbelnd auf ihrem Schoß. "Ich hab' ihn auf der Damentoilette gefunden..."
"Ah! Die alte Saftnase taucht doch noch auf!", freute sich Rocky. "Komm schon! Wir müssen abhauen! Die Bullen!"
"Wer sind sie?", erkundigte sich Flocky blöde grinsend.
"Ach du Scheiße! Er hat wohl irgendwie sein Gedächtnis verloren! Verdammt! Zieht ihm irgendwas an! Wir nehmen ihn trotzdem mit. Scheiße nochmal! Wenn ich drauf achten müsste, wer von meinen Brüdern noch ganz sauber im Kopf is', würd' ich alleine durch die Gegend ziehen."
"Das kommt bestimmt von dem vielen Koks.", warf Großmutter unschuldig grinsend ein. "Oder war das Solo aus der Zauberflöte doch 'ne Nummer zu heftig für so ein kleines Instrument..."
Während ihm die anderen Zwerge Flocky in ein rosa Tüll-Kleidchen stecken, das etliche Nummern zu groß war, sinnierte dieser vor sich hin: "...und wer bin ich? Hmmm...ich bin klein, fett, faul und stinke nach Knoblauch wie eine ganze Kompanie schwuler Don-Kosaken...ich muss ein Zwerg sein...oder ein Italiener..."

Wenig später waren die Zwerge im Unterholz verschwunden. Rotkäppchen lehnte erschöpft aber zufrieden an der Eingangstür ihres Etablissements, rauchte eine Filterlose und zählte grinsend ein großes Bündel Märchenland-$-Scheine.
"Sollten wir nicht ein bißchen Ordnung machen bevor die Stadtwache kommt?", wurde sie von ihrer Großmutter unterbrochen.
"Wieso sollte die Stadtwache kommen?", fragte die Bordell-Chefin ehrlich erstaunt zurück.
"Aber du hast doch vorhin gesagt dass..."
"Ach so - das war gelogen. Ich wollte nur dieses Zwergen-Gesindel möglichst schnell loswerden."
Die beiden Frauen sahen sich an und lachten lauthals los.
"Entschuldigung...", störte ein schwer verkatert dreinblickender Mann den Lach-Flash. Nach einigen Augenblicken erkannte ihn Rotkäppchen als den Fotografen, der mit der Flaschenkürbis-reife Melonen-Zahnbürste-und-Blutwurst-Sekte herumgezogen war. "...wo sind denn diese freundlichen und äußerst fotogenen Zwerge von gestern Abend?"
"Keine Ahnung. Aber ich hoffe ma' ziemlich weit weg."
"Haben sie eine Anschrift hinterlassen?"
"Nicht dass ich wüsste."
"Schade. Dann muss ich die Bilder, die ich gestern aufgenommen hab' wohl ohne ihre ausdrückliche Zustimmung veröffentlichen...Naja...egal...bleibt schon mehr für mich..."
Einen Monat später war der Bursche schwer reich und erreichte in gewissen Kreisen sogar Gott-Status...als Herausgeber der Bildbände ‚Nackte Zwerge reiten Flaschenkürbise' und ‚Nackte Zwerge galoppieren auf reifen Melonen'...
...aber das ist eine andere Geschichte und soll auch ein andermal erzählt werden...


Der Og
 
 
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CryZ
Alt 19.10.2002, 17:22   #2
Standard

hmmm naja... mir war langweilig wie sau dann hab ich halt mal alles gelesen...

der hammer ist es ja nicht, aber naja... man kanns lassen.

paar mal musste ich schmuzeln aber der absolute burner wars net... aber ein versuch war's wert ribba
 
 
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daRibba
Alt 19.10.2002, 18:17   #3
Standard

es kommt auch viel besser wenn mans als hörspiel hat und das mal sich stoned reinzieht
muss mir mal über den freund meiner sis das teil holn, der kennt den typ der's produziert
 
 
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