Ich muss mal loswerden, dass ich sehr gespannt auf diesen Film bin und mich echt freue den bald zu sehen.
Eine Bekannte sagte, dass der echt gruselig sei und von den Machern von Pans Labyrinth. Den fand ich auch ziemlich gut.
Ja, ich hab den gestern abend geguckt. Weiß nich so recht was ich davon halten soll. Also es gab auf jeden Fall ein paar Schreckmomente und am Ende gibt es auch diesen "Aha"-Effekt, aber vom Hocker hat mich das alles nun nich gerissen. Hätte man wesentlich spannender gestalten können, finde ich. Angucken kann man den sich aber sicherlich mal, muss man nur selber wissen, ob man dafür Geld fürs Kino ausgibt oder vllt lieber die Videothek .
Es geht um Laura, die Hauptdarstellerin und Mutter, Carlos den Vater und Simon, den kleinen adoptierten und HIV+ kranken Sohn. Laura, die in einem Waisenhaus aufgewachsen ist zieht zusammen mit ihrer Familie eben in diese Kindheitserinnerung, um dort ein Pflegeheim für behinderte Kinder zu eröffnen.Simon, der eine sehr lebhafte Fantasie hat, weiß weder über seiner Krankheit bescheid, noch weiß er, dass er adoptiert ist. Dies soll sich an dem Tag ändern, als Laura und Simon zum Strand gehen. Simon geht neugierig in eine Höhle, nahe den Klippen. Laura folgt ihm und hört wie er scheinbar zu einem imaginären Freund spricht. Simon bittet Laura, ob sein neuer Freund später zum Spielen zu ihnen nach hause kann. Laura willigt ein, ungläubig darüber, dass in der Höhle wirklich ein junge war. Als sie aus neugierde nochmal nach dem Rechten sieht, entdeckt sie kleine Fußspuren im Sand, die tiefer in die Höhle führen. Am Abend klopft es an der Tür des alten Waisenhaus. Draußen steht eine alte Dame, die sich als Sozialabeiterin ausgibt und Laura eine alte Adoptionsakte von Simon überreicht und danach wieder verschwindet. Laura, die nich will, dass Simon die Akte entdeckt, schließt diese in einen Küchenschrank ein. Am nächsten Tag findet Laura eine Zeichnung von Simon. Die Zeichnung zeigt, dass er nun nicht nur einen, sondern gleich sechs neue Freunde kennen gelernt hat. Besonders fällt Laura die Zeichnung des Jungen auf, der einen Leinensack über dem Gesicht trägt. Simon nennt ihn Thomás und erklärt, dass dies der Junge aus der Höhle sei. Die Kinder haben alle einen persönlichen Schatz in den Händen und Simon erklärt seiner Mutter von dem Spiel, dass die Kinder mit ihm spielen wollen. Laura und ihr Sohn folgen nun einigen Spuren, auf der Suche nach Simons wertvollsten Schatz, den die Kinder versteckt haben sollen, ein paar alten Münzen. Nach langer Suche führt die Spur zum Küchenschrank mit der Akte. Simon sieht die Akte, scheint aber schon vorher gewusst zu haben was darin steht. Als seine Mutter ihn fragt, wer ihm gesagt hat, dass er krank und adoptiert ist, gibt er die imaginären Freunde an. Er beschimpft seine Mutter als Lügnerin, da sie nich seine richtige Mutter ist und verlässt den Raum. In der Nacht hört Laura Geräusche, die sie zum alten Schuppen im Garten führt. Neugierig inspiziert sie das alte Gebilde und entdeckt die alte Frau, die sie vorher besucht hatte. Selbige verschwindet tief in der Nacht. Es folgt die Begrüßungsfeier für die Eröffnung des Pflegeheims. Laura bittet Simon sie nach unten zu begleiten, um die Gäste zu begrüßen. Simon will Laura aber lieber das Haus von Thomás zeigen. Es kommt zu einem Streit indem Laura de Hand ausrutscht. Sie verlässt Simon und geht zu den Besuchern, die sich bereits amüsieren und eine kleinen Maskenball veranstalten. Als Laura Simon später seine Maske bringen will, ist er verschwunden. Im Flur begegnet sie einem Jungen, der, wie Thomás einen Leinensack über das Gesicht gezogen hat. Der Junge schubst Laura ins Badezimmer und schließt die Tür ab. Nachdem ihr Mann die Tür wieder aufsperrt gerät Laura in Panik und versucht Simon zu finden. Als sie die Besenkammer öffnet fallen ihr ein paar Metallstangen vor die Füße die sie unachtsam wieder in den Schrank stellt. Sie rennt zu den Höhlen am Strand und verletzt sich am Bein. In ihrer Panik scheint sie einen Jungen bei den Höhlen gesehen zu haben. Nachdem Laura aus dem Krankenhaus zurück ist hört sie in der Nacht ein poltern im Haus. Sie lauscht an der Wand und hört einen dumpfen Schlag und dann Stille. Nach dieser Nacht vergehen Monate, ohne eine Spur von Simon. Überall sind Vermisstenzettel aufgehangen und in den Nachrichten werden nach Hinweisen gesucht. Eines Tages treffen Laura und Carlos die alte Frau in der Stadt. Sie kreuzt die Straße mit einem Kinderwagen. Als Laura sie zur Rede stellen will, wird die alte Frau von einem Krankenwagen überollt und stirbt. Im Kinderwagen befindet sich lediglich eine Puppe, die Simons imaginären Freund Thomás ähnelt. Es stellt sich raus, dass die Alte Betreuerin in dem alten Waisenhaus gewesen ist, dor wo Laura zu Kinderzeit lebte.Sie hatte einen Sohn, der wegen seienr Missbildung im Gesicht einen Sack über den Kopf trug und von den anderne Kinder versteckt gehalten wurde. Thomás ertrank in den Höhlen am Strand, als die anderen Kinder, alte Freunde von Laura, ihm einen Streich spielten. Laura beginnt zu glauben, dass Simons Freunde gar nicht so unecht sind, wie sie immer vermutete und ruft schließlich eine Gesiterbeschwörerin zu Hilfe. Während der Zeremonie sind Kinderstimmen zu hören und die Frau sieht leidende Kinder in ihren Betten. Laura ist nun davon überzeugt, dass es in ihrem Haus spukt. Ihr Mann hingegen hat die Hoffnung aufgegeben und will das Haus umgehend verlassen. Laura erinnert sich an das Spiel der Kinder, dass sie und Simon kurz vor seinem Verschwinden gespielt haben. Sie will Simon als ihren wertvollsten Schatz wiederhaben und geht das Spiel ein. Sie folgt den Spuren und findet als letztes einen Türknauf, den sie nicht zu verwenden weiß. Die Suche nach der Tür mit dem fehlenden Knauf, führt sie abermals in den Schuppen. Dort entdeckt sie in einer versteckten Nische, die Überreste ihrer Jugendfreunde. Die alte Frau wollte diese in der jenen Nacht wiederholen, um ihren Racheakt an den Kindern, die ihr ihren Sohn nahmen, zu vertuschen. Ihr Mann drängt nach diesem Vorfall abermals darum, das Haus zu verlassen. Laura bittet ihn darum sie 2 Tage allein zu lassen, damit sie sich verabschieden kann. Als sie allein ist richtet sie alles so her wie damals, als sie im Waisenhaus lebte. Sie verspricht mit den Kinder zu spielen, wenn diese ihr Simon wiederbringen. Sie beginnt ein altes Fangspiel zu spielen, dass sie damals mit den Kinder spielte. Tatsächlich tauchen die Kinder auf. Sie jagt einem Kind hinterher, dass sich im Besenschrank in Luft auflöst. Dort findet Laura eine versteckte Tür, zu der der Türknauf passt, die in einen geheimen Keller führt. Laura findet Simon unversehrt in dem Keller. Sie hört wie die Kinder sich ihr und Simon nähern und sie bitte Simon sich vorzustellen, dass die Kinder gar nicht da wären. Darauf folgt Stille. Simon, der vorher in ein Tuch gewickelt in Lauras Armen lag, ist nun fort. Stattdessen entdeckt Laura im dunkeln die Umrisse von einem kleinen Menschen und beim Treppengeländer eine kaputte Stelle, die vorher nich dort gewesen war. Laura wird klar was geschehen sein musste. An dem Tag als Simon ihr das Haus von Thomás zeigen wollte, meinte er den alten Keller und dort versteckte er sich nach dem Streit. Als Laura die umgestürzten Metallstangen zurück in den Schrank stellte, wurde die Tür versperrt und Simon war gefangen. Beim Versuch herauszukommen musste das Treppengeländer nachgegeben haben und Simon war unglücklich in den Tod gestürzt. Laura kniet sich entsetzt über ihren toten Jungen, der den Leinensack von Thomás über das Gesicht gezogen hat. Sie geht mit der Leiche in den Schlafraum der Kinder und nimmt eine Überdosis an Tabletten. Als sie aufwacht ist Simon wieder lebendig. Er sagt zu seiner Mutter, dass er die alten Münzen beim Spielen wiedergefunden habe und dass er sich was wünschen darf. Er wünscht sich, dass seine Mutter für immer bei ihm und seinen kleinen Freunden bleiben soll. In den vorher leeren Betten liegen nun die alten Freunde von Laura. Sie erkenen sie wieder und freuen sich, sie wiederzusehen. Laura beginnt die Geschichte von Peter Pan zu erzählen. Zum Schluss sieht man Carlos, den Mann von Laura, wie er Blumen zu dem Grab und Andenken seiner Frau, Simon und den 6 Waisen niederlegt. Das Haus ist leergeräumt und er geht noch einmal in den alten Schlafraum, wo er wohl seine Frau und seinen Sohn tot auffand. Als er sich umdreht um zu gehen entdeckt er die alte Halskette seiner Frau. Als er sich aufrichtet und sie begutachtet, fällt sein Blick in den Raum, er scheint überrascht und beginnt dann zu lächeln...
Geändert von Chiller Miller (03.03.2008 um 12:14 Uhr).