als ich gestern im kino war, haben die die vorschau von "der untergang" gezeigt. auch wenn der untere bericht darauf hindeutet, dass es nicht um die person hitler geht, kommt es im trailer meiner meinung nach anders herüber. es wirkt so, als sei müsste der führer ein furchtbares schicksal erleiden, sei ein armer mann und die ns-zeit sei ja so toll... sorry, das war vllt etwas überspitzt, aber es kommt so rüber - so verherrlichend.
hat irgendwer den trailer schon gesehen und kann dazu vllt etwas sagen?
ist die thematik des filmes nicht etwas zu brisant, geschmacklos? muss es sein, dass wir die vergangenheit, die man uns immer noch nachträgt, immer wieder aufgefrischt wird?!
München, den 16.04.2003
Film über Untergang des NS-Regimes mit Bruno Ganz als Hitler
(dpa) - Mit Bruno Ganz in der Rolle Hitlers verfilmen Bernd Eichinger (Drehbuch) und Oliver Hirschbiegel (Regie) die letzten Tage des NS-Regimes. Die Dreharbeiten für den Film «Der Untergang» nach dem gleichnamigen Bestseller von Joachim Fest und den Aufzeichnungen von Hitlers Sekretärin Traudl Junge «Bis zur letzten Stunde» beginnen im August, der Kinostart soll im September 2004 sein, sagte Constantin-Chef Eichinger in München.
Bruno Ganz habe zuerst Zweifel gehabt, ob er die Rolle des «Führers» spielen wolle. «Dann waren wir alle erschrocken, als Bruno Ganz nach einer halben Stunde aus der Maske kam und wie Hitler sprach und aussah», meinte Hirschbiegel. Nun müsse er die Rolle wohl spielen, kommentierte Ganz selbst. In weiteren Rollen sind Juliane Köhler als Eva Braun, Corinna Harfouch als Magda Goebbels, Ulrich Noethen als Himmler und Alexandra Maria Lara als Traudl Junge zu sehen.
Gedreht werden soll zum Teil in St. Petersburg. Dort gebe es noch ganze Straßenzüge, die sehr authentisch seien, sagte Eichinger. Die Zerstörungen Berlins in den letzten Kriegstagen könnte man dort sehr gut rekonstruieren. Doch nicht nur die Außenaufnahmen machten das Filmprojekt zu einem extrem teuren Unternehmen. «Mit 13,5 Millionen Euro sind wir an unsere finanziellen Grenzen gegangen», sagte Eichinger. Ohne die Unterstützung der ARD wäre das Projekt nicht zu Stande gekommen. «Es ist kein Film über Hitler, sondern über die letzten Tage des Regimes - als buchstäblich kein Stein mehr auf dem anderen stand», sagte Eichinger.