Ich finde Sitcoms generell klasse. Leider ist das Genre im Moment etwas ausgelutscht, die Ideen sind quasi verbraucht (finde ich jedenfalls). Neue, GUTE Ideen gibt's nur noch selten (à la die wilden 70iger) und die Witze sind oft vom selben Kaliber.
Ich gucke alle nöglichen Sitcoms seit den späten 80igern (87-89 sproßen neue Comedies aus dem Boden wie Pilze) und einige gefallen mir natürlich besonders gut:
Hör mal wer da hämmert
Bill Cosby
Roseanne
Cheers
Eine schrecklich nette Familie
Die Simpsons
Full House
Alf
Die meisten meiner Lieblingsserien sind schon ziemlich alt, man könnte nun denken, dass es vom neuen Kram gar nix gibt was ich mag aber ich finde einfach das meiste hat's schon anders irgendwie gegeben. "alle unter einem Dach" ist für mich eine Kopie von "Full House". Und die ganzen "schwarzen" Sitcoms...gut, ich finde den Prinz von Bel-Air nicht übel aber an die coolness von Mr Cosby kommt er für mich bei weitem nicht ran. Ich war von Cosby immer beeindruckt wie 'einfach' man doch gute Unterhaltung für die ganze Familie machen kann. Ohne Kiloweise sexuelle Anspielungen hinterhergaffen von gut aussehenden Frauen oder die Erniedrigung einer zu klein/dick/dumm geratenen Person.
Bei Cheers fand ich die Charaktere einfach zu liebenswürdig und Roseanne mochte ich einfach für die "Echtheit".
Vom neuen Kram gefallen mir noch:
Wo brennts Daddy, die wilden 70iger, Chaos City, Auf schlimmer und ewig, Parker Lewis, King of Queens, Friends
IMHO sind die "guten" Zeiten der Comedy oder der Sitcom allerdings vorbei
