Hi !
Ich hoffe ihr mögt mir vergeben, dass ich den Thread wieder ausbuddel', statt nen neuen zu eröffnen...
Also ich hab mir vor kurzer Zeit einfach mal 2 Filme gekauft, rein nach den Bewertungen von Leuten, die diese gesehen haben. Diese beiden Filme sind: Apocalypse Now Redux & Der schmale Grat... beide heute angekommen, beide heute angeschaut.
Zu Apocalypse Now (Redux): Ich fand ihn richtig gut, wenn auch teilweise einfach nur übertrieben... aber er trägt sehr anschaulich vor, wie sich der Wahnsinn im Krieg bzw. in den Köpfen der Menschen durch den Krieg ausbreitet.
Ich war sehr gespannt auf das Ende, was mich aber ein klein wenig enttäuscht hat...(Er muss einen durchgeknallten Colonel umbringen) Aber es ging ja schon ganz am Anfang los mit diesem verrückten Offizier...
Er schert sich garnicht um son wehrhaftes Vietnamesendorf, bis plötzlich einer sagt: Hey, an dem Strand gibts 2m hohe Wellen.
Plötzlich is dieser Kerl ganz geil drauf das Dorf einzunehmen und kommt da mit 6-8 Hubschraubern an und macht das ganze Dorf platt...
überall verrecken die Vietnamesen und die Amis (naja, die weniger) und er hat nur noch ein Auge für die Wellen.
Und vorallem steht bzw. geht er immer aufrecht ! (Da hat Black Hawk Down glaube ich was von geklaut!^^)
Da explodieren Granaten un ihn rum und die Kugeln Pfeifen auf dem ungesicherten Strand an ihm vorbei und der holt schon die Surfbretter aus dem Hubschrauber und zwei seiner Jungs surfen schon los, während neben ihnen Mörser ins Wasser einschlagen
Ok hab ich mir gedacht, wenn der schon so drauf ist wie is dann erst dieser durchgeknallte Colonel ? Aber es kommt ja noch viel verrückter, während die paar Soldaten den Fluss raufschippern... vorallem mit den Playboyhäschen und der hart umkämpften Brücke.
(Hört sich völlig verrückt und phantastisch an... aber das soll es auch sein und es ist ganz gut so !)
Der schmale Grat dagegen gefällt mir sogar etwas mehr. Der Film ist wie schon gesagt sehr Philosophisch... ich kann aber verstehen, warum er vielen erst beim zweiten oder dritten Anschauen gefällt.
Gerade wenn man den Trailer gesehen hat denkt man vielleicht wirklich an einen James-Ryan 2, bei dem ein WENIG mehr Philosophie durschschimmert und ich denke das hat dann viele enttäuscht, weil sie eben mit dieser Erwartung in den Film gegangen sind und sich nicht so recht darauf eisntellen konnten was tiefgründiges anzusehen.
Ich hab jetzt gleich beim ersten Anschauen versucht auf alle Kleinigkeiten zu achten (Natur etc.) und alles richtig zu interpretieren und ich fand den Film wirkllich sehr schön. Man muss halt wissen was man sehen will... wenn man nicht da reingeht um Stimmen verscheidener Charaktere aus dem Off zu hören, die über das Leben, den Tod, die Menschheit, "das Böse" usw. Philosophieren bzw. um zum Nachdenken animiert zu werden kann mans vergessen. Wer Geballer, Action und Gewalt sehen will der wird auch welche finden !Aber wenn man Alles was außenrum angesiedelt ist und eigentlich das Besondere des Films ausmacht nicht zur Kenntnis nimmt dem wird es nur wie Gelaber rüberkommen und ihn zum einschlafen bringen !
Er hat mir viel Denkanstöße gegeben und in mir wieder so ne gewisse "leidenschaftliche Nähe zum Tod" entfacht. (keine Angst, deswegen bring ich mich nicht um, das passiert mir öfter... ewige Ruhe halt... könnte die mal ne Weile gebrauchen. Übrigens schaffen es nur wenige Filme mir diesen Eindruck zu vermitteln, aber ich finds ziemlich gut wenns mal wieder einer schafft. Man wird sich darüber klar, dass der Tod nichts schlimmes ist, zumindest nicht für einen selbst.(Man mag die Qualen der Soldaten natürlich ganz anders interpretieren aber es ist eben meine Einstellung dazu.))
-Soldat James Ryan ist n guter Actionfilm aber es schimmert halt irgendwie (wie fast immer) dieses "Gute Amis, böse Krauts" durch. Ich mein die Geschichte vonwegen zuerst lässt man nen deutschen Kriegsgefangenen laufen und dann rammt er einem später langsam und genüsslich ein Messer in die Hauptschlagader also ich weiß nicht man kanns auch übertreiben !
MfG, Ripper
