Morgen, =)
Bin gerade auf eine sehr interessante Kritik über eben diesen Film in der Zeitung gestoßen, und möchte einiges davon euch unbedingt nicht vorenthalten:
"Wenn ein Film damit wirbt, sogar für Hartgesottene zu heftig zu sein, ist meist Vorsicht angesagt.
Aber nicht etwa, weil man als Zuschauer verstört oder gar psyschich geschädigt werden könnte.
Nein, oft verbirgt sich dahinter reine Marketing-Prahlerei. So auch bei diesem billigen, Horror-Reißer von Eli Roth ("Cabin Fever"), für den Quentin Tarantino unverständlicherweise seinen Namen hergegeben hat und sogar als ausführender Produzent fungierte. [...]
und weiter :
Die Mitwirkung von Quentin Tarantino ignoriert man am besten einfach. Von der Ästhetik, Raffinesse und Klasse seiner Filme ist "Hostel" nämlich ungefähr so weit entfernt wie die Mainzel-männchen-Cartoons vom Porträt der Mona Lisa. Das erste Drittel wirkt dabei wie ein pubertärer Softporno mit arg sexistischem Einschlag, während der Rest im Prinzip nur noch aus drastischen Folter- und Racheszenen besteht.
und:
[...] Wenn damit gesagt werden soll, das auf ungezügelte und frauenfeindliche Sex-Exzesse irgendwann eine Strafe folgt oder dass man als Amerikaner im Ausland niemandem trauen darf, dann wäre das schon viel-
aber immer noch alles andere als intelligent.
von Dirk Henninger, "Darmstädter Echo"
Ich weiss jetz ehrlich gesagt nicht mehr, ob es mir wert sein wird, die überteuerten Kinopreise zu bezahlen, wenn ich doch auch warten kann, bis der Streifen auf DVD zu haben ist (etc)..
Und ich mir doch dann immer noch mein eigenes Urteil bilden könnte.