American Gangster ist ein US-amerikanischerThriller aus dem Jahr 2007. Regie führte Ridley Scott, das Drehbuch schrieb Steven Zaillian anhand eines Artikels von Mark Jacobson, der das Leben des während des Vietnamkrieges aktiven Drogenhändlers Frank Lucas beschrieb.
Handlung :
in den sechziger Jahren ist der junge trompetenbauer Franc Lucas Ziehkind
des mächtigen Drogenhändlers Elsbeth Johnson (Im Film Elsiana genannt)
Als dieser unerwartet einer chronischen Fischvergiftung erliegt reisst Frank
Lucas die macht des Kartells an sich.
Entgegen aller Warscheinlichkeit schafft er es mithilfe militärischer Hilfe
und seines japanischen Freundes William ( Im Film von Martin Lawrence verkörpert) tonnenweise Drogen in die vereinigten Staaten zu schmugeln.
Dabei bleibt er kein unsympath.Einen teil des erlöses stiftet er karikativer trompetenherstellung um benachteiligten schwarzen kindern das erlernen eines instrumentes zu ermöglichen.
Zur entspannung spielt lucas leidenschaftlich trompete was des öfteren zu streitigkeiten mit seiner fast 100 jährigen mutter führt (Mutter:Trumpets are for losers my boy...shame on you!), mit der er zusammen auf seinem landwohnsitz wohnt während er von der Polizei beschattet wird (Die Polizei wird dargestellt vom hervorragend spielenden Russel Crow).
Der Film überreist einen Handlungszeitrum von den 60er Jahren bis in die 90er und beschreibt den Aufstieg und den Fall Frank Lucas der von seiner Leidenschaft in den Ruin getrieben wird.
Kritik :
Der Film ist besonders durch seine sexuelle Feizügigkeit ins Kreuzfeuer der Kritik geraten.So kommt es des öfteren zu wüsten beschimpfungen von Lucas und dessen japanischen Freundes Williams
Lucas : Die Hure hat in meinem Viertel nichts zu suchen William!
William : Die schlampe hat das blue crystal geschluckt...wir brauchen es
Lucas : Dann tritt ihr die verdammte scheisse aus der Fresse
Lucas mitunter meterlang dargestellte trompete wird in ungebräuchlicher und demütigender weiße an seinen widersachern angewendet.
Auch ist der Film über lange strecken historisch inkorrekt.So wird von Zeitzeugen bezweifelt das es in den 60er Jahren bereits über 3 meter lange bronzene trompeten gab wie es in dem Film an vielen Stellen dargestellt wird.
"Auch wird der Zusammenhang zwischen Lucas Trompete und den sexuellen Handlungen mit der chinesischen Hofnutte nicht klar.“- FAZ
Auch gibt es auch diverse unkorrektheiten zum wahren Lucas.
So war Lucas zum zeitpunkt seines eintritts ins Drogengeschäft in Wirklichkeit höchstens 20 , nicht wie im Film dargestellt mitt 50.
Was auch umstritten ist , ist der Fakt das Lucas warscheinlich nicht der Erdinder des Rasensprengers war sondern ein ihm entfernter Cousin mit gleichem Namen.
Auch ist die Chance das in den 60er Jahren ein japaner mit schwarzer hautfarbe in den mafiösen kreisen unbehelligt agieren konnte sind so verschwindend gering , das sie nicht erwähnenswert sind.
Vielmehr ist anzunehmen das sich der Regisseur durch die blumigen umschreibungen der originalbiografie hat verleiten lassen (He seemed to me as if he must have been adopted by a japanese monk who...)
und den vermutlich nicht einmal schwarzen als merkwürdiges zwitterwesen darstellt.
Zudem wird der Film von vielerlei seiten wegen seiner unnötig obszönen ghettosprache kritisiert (Die Trompete kannst du dir mal an den Arsch blasen) und
„raubt dem Film damit jegliche Ernsthaftigkeit und tötet außerdem die spärlichen Emotionen, die er bisher beim Zuschauer hervorgerufen hat.“...
Unnötige Dialoge ziehen den teuren mafia Film unnötig ins lächerliche
Nicky Barnes : Who is this nigger in my house?
N.Bs Bodyguard : His name is Frank Lucas , dont you know?
Nicky Barnes : *laughs*
Nicky Barnes : no
Mit unangebrachten Slapstick einlagen provoziert der Regisseur die Geduld seiner Zuschauer mehrere Male ( Bevor Lucas einen konkurierenden Drogenhändler ins Jenseits befördert spielt er mit ihm ein Tanz und Ratespiel das stark an Monty Pythons Ritter der Kokusnuss angelehnt scheint)
Und nun zu euch... wie fandet ihr den Film , was fandet ihr gut , was hat euch gestört...?