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Suizid / Depression / Psyche

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Anonymisierter Nutzer
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Alt 14.05.2009, 11:05   #1
Standard Suizid / Depression / Psyche

hallo zusammen ,

Ich habe dass Thema erstellt weil ich denke es geht vielen so , man hat ein Problem , die Welt erscheint einem dunkel und grau , man sieht keinen Weg mehr.

Ich selbst habe mit meinen 16 Jahren vieles durch gemacht und viele Suizidversuche hinter mit. Allerdings habe ich eine Psychische Krankheit ( BPS = Borderline Personlichkeits Syndrom)

Ich wollte euch fragen , ob es euch schon so ergangen ist , ob ihr den Weg herraus gefunden habt und wenn ihr ihn gefunden habt , wie ihr ihn gefunden habt?
Oder habt ihr gar eine Psychische Krankheit?

Würde mich über (Sachliche-)Beiträge freuen.
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 14.05.2009, 11:12   #2
Standard

Würde mich über (Sachliche-)Beiträge freuen.
Wenn du die Suchfunktion benutzt, wirst du einige Beiträge zu den Themen finden
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 14.05.2009, 17:32   #3
Standard

Zumal es dafür bestimmt noch besser geeignete Foren gib als diese, auf denen du dich mit Leidensgenossen/-innen austauschen kannst. Wenn du magst, kann ich dir mal eine PN mit Link schicken.

Ich selbst kenne das Gefühl zwar nicht so extrem, aber ich kann mich leider zu gut hinein versetzen...

lg, Alex
 
 
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Little-Butterfly
Alt 14.05.2009, 19:25   #4
Standard

Hallo Elektro-Rokka,

Ich muss erst einmal sagen,dass ich es ziemlich Schade finde,dass nur so wenige User auf deinem Beitrag geantwortet haben. Und dir auch nicht wirklich was dazu schreiben konnten.
Wenn ich dir schreibe das ich den Verdacht auf Boderline habe bist du vielleicht überrascht.Jetzt gibt es schon zwei Borderleinerinen hier. ;-)

Mir erscheint die Welt auch manchmal dunkel und grau.Was heißt hier manchmal? Sogar ziemlich oft eigendlich.
Ich kann mich nur zu gut in deine Lage hineinversetzen.Das schlimmste sind meine Stimmungsschankungen und die früher erlebten Sachen die ich durchmachen musste.
Mir geht es oft total gut und mit einem Schlag geht es mir wieder schlecht und manchmal weis ich auch gar nicht warum das so ist.
Oft geht es mir auch schlecht,wenn mir langweilig ist oder ich Versagensängste habe und einfach nur unglücklich über mich selbst bin.Überfordert bin ich auch oft. Ich nehme mir so viele Sachen vor,aber im Grund überfordere ich mich damit meistens selbst.
Öfters habe ich mir auch shcon selbst weh getan und habe einen Wutanfall bekommen.Dann habe ich mich selbst geschlagen oder mich an den Armen geritzt.Aber ich glaube im Grunde will ich damit nur Aufmerksamkeit haben und der Druck muss aus mir raus.Wenn der Druck erstmal raus ist,geht es mir dann besser.

Ich habe mir vorgenommen in der Nähe von mir einen Psychologen aufzusuchen.Ich werde da auch in den nächsten Tagen anrufen. Mehr kann ich dir auch leider im moment nicht sagen,aber wenn du möchtest können wir uns ja schreiben.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und dir zeigen,dass du nicht alleine mit dieser Krankheit darstehst.

Lg,kleiner Schmetterling
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 14.05.2009, 22:05   #5
Standard

Ich muss erst einmal sagen,dass ich es ziemlich Schade finde,dass nur so wenige User auf deinem Beitrag geantwortet haben. Und dir auch nicht wirklich was dazu schreiben konnten.
man muss ja auch nicht ales 100 mal durchkauen HIER gibt es etliche Beiträge zu dem Thema und da haben viele was zu geschrieben , deshab auch der Hinweis zur Suchfunktion, dein freund und Helfer !
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 14.05.2009, 22:20   #6
Standard

Also wie du das ausdrückst klingt es schon zynisch.
Was, wenn hier 100 Leute einen Thread eröffnen, weil sie Krebs haben und darüber reden möchten? Würden die auch nur auf die SF hingewiesen? Ist natürlich unsinnig, aber hier geht es um einen Menschen, dem es schlecht geht. Ob man das Thema schon x-mal hatte ist doch nebensächlich. Sie hatte das Bedürfnis sich mitzuteilen, das allein ist mMn die Berechtigung ein neues Thema zu eröffnen.

lg, Mad
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 15.05.2009, 09:58   #7
Standard

Danke für deinen beitrag =)

Finde ich klasse dass du einen Fachmann aufsuchen willst , ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen dass es auf jeden fall etwas bringt. Man darf nur keine Wunder erwarten es kann jahre dauern bis sowas "geheilt" ist.
Ich selbst bin seit 3 jahren in Therapie und erst jetzt geht es schritt für schritt aufwärts...
Gut man muss sazu sagen ich bin ein schwerer "fall" weil ich mich nicht wirklich öffnen kann und auch mit meinem Psychologen nicht offen reden konnte. Und natürlich geht es immer noch auf und ab ... Es lief eine ganz zeit lang ganz gut bis letzte woche 2 suizid versuche kurz hinter einander folgten....
Aber fakt ist Psychologische hilfe zu suchen ist das Beste was man machen kann in so einer Situation machen kann..
wenn du mal jemanden brauchst mit dem du anonym reden willst , ich höre gern zu und versuche zu helfen wo es geht.
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 15.05.2009, 10:26   #8
Standard

Was, wenn hier 100 Leute einen Thread eröffnen, weil sie Krebs haben und darüber reden möchten? Würden die auch nur auf die SF hingewiesen? Ist natürlich unsinnig, aber hier geht es um einen Menschen, dem es schlecht geht. Ob man das Thema schon x-mal hatte ist doch nebensächlich.
Genau diese menschen sind wahrscheinlich die jenigen, die ein Lexikon in der Bücherwand zur Zierde stehen haben Mal abgesehen davon, ist der Hinweis auf die SF als Schnellhilfe immer der sinnvollste Weg und natürlich kann man auch noch einen Thread parallel dazu aufmachen, fraglich ist es, ob man auch die Poster zusammenbekommt und in die Masse Infos die in den anderen Threads zu finden ist.
Der Threadentwicklung nach, liege ich mit der These ja auch net ganz so falsch
 
 
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Sternchen204
Alt 15.05.2009, 21:17   #9
Standard

Hey,
ich finde es gut, daß du dieses Thema angeschnitten hast und das es noch andere Menschen gibt die es so ähnlich geht wie mir. Ich hatte eine Zeit lang auch Selbstmordgedanken und verletzte mich selbst. Leider bin ich schon seit fast 5 Jahren in Therapie und war schon für etliche Wochen in Kliniken.
Lieben Gruß
 
 
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hesse
Alt 16.05.2009, 09:57   #10
Standard

Zitat von Little-Butterfly Beitrag anzeigen
Hallo Elektro-Rokka,

Ich muss erst einmal sagen,dass ich es ziemlich Schade finde,dass nur so wenige User auf deinem Beitrag geantwortet haben. Und dir auch nicht wirklich was dazu schreiben konnten.
Wenn ich dir schreibe das ich den Verdacht auf Boderline habe bist du vielleicht überrascht.Jetzt gibt es schon zwei Borderleinerinen hier. ;-)
Mit Sicherheit gibts hier mehr als nur "zwei Borderleinerinnen". Da wäre ich aber nicht allzu stolz drauf. Irgendwo liest sich das immer so, als würde man spontan in die Hände klatschen müssen.

Ich erinner mich vor etlichen Jahren an diese Borderline Themen, wo hier teilweise sogar die Mods sozusagen vorgeschwärmt haben, wie sehr beispielsweise das Ritzen einem manchmal helfen kann bei Problemen. Da habe ich keine Lust nach zu suchen, ich weiß aber noch genaustens wie schockiert ich damals war, welche Statements teilweise hier abgegeben werden. Ich denke nicht das es etwas bringt dir hier die 08/15 Sprüche zu klopfen. Du bist krank, das ist dir vielleicht sogar bewusst. Du bist hoffentlich in Behandlung, ansonsten würd ich da schnell was dran ändern. Alles weitere sollte nem Psychologen unterliegen.
Für mich gehört so ein Thema wirklich WIRKLICH in ein dafür vorgesehenes Forum, da kannste auf Erfahrung zurückgreifen von ähnlich erkrankten Menschen.
 
 
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Little-Butterfly
Alt 18.05.2009, 10:47   #11
Standard

@hesse

Es tut mir leid,dass ich mich so komisch ausgedrückt habe,aber so war das ganz und gar nicht gemeint.Ich habe mich nur gefreut,dass ich nicht alleine mit dieser Krankheit hier in diesem Forum stehe.Natürlich wünsche ich niemanden Bl,das es jetzt nicht wieder Missverstanden wird.
Ich mache noch keine Tehrapie,weil ich noch keine 100 prozentige Bestätigung auf Bl habe.Ich habe den Verdacht,da fast alle Symptome auf mich zutreffen.Aber ich werde noch einen Psychologin aufsuchen,damit sie diagnostieren kann was ich habe.

Lg,Little-Butterfly
 
 
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Yella
Alt 29.05.2009, 16:48   #12
Standard

Zitat von Little-Butterfly Beitrag anzeigen
Wenn ich dir schreibe das ich den Verdacht auf Boderline habe bist du vielleicht überrascht.Jetzt gibt es schon zwei Borderleinerinen hier. ;-)
Uh.. ja..Selbstdiagnosen sind natürlich immer super.. *augenverdreh* Diese Symptom-Hascherei geht mir derbe aufn Sack. Wenn das jeder machen würde, hätten alle nen psychischen Knacks ab.

Wenns einem nicht gut geht, zum Arzt. In dem Falle eben nen Psychologen aufsuchen und gut is..

Geändert von Yella (29.05.2009 um 20:57 Uhr).
 
 
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Foxstar
Alt 22.06.2009, 22:08   #13
Standard

Ja, ich hab winterliche Depressionen, das heißt mir gehts über den Winter wirklich dreckig und ich hatte im letzten Winter zum ersten Mal ernsthafte Selbstmordgedanken. Es ist echt ein schlimmes Gefühl, ich dachte jeder wäre gegen mich und ich würde da niemals rauskommen. Nach ner zeitlang dachte ich sogar der Schmerz tut mir gut und war glücklich wenn ich mri selber weh tat, fühlte regelrecht Befriedigung wenn jemand so richtig fies zu mir war. Nichtsdestotrotz war ich sehr unglücklich und wollte am liebsten den ganzen tag im Bett liegen und darüber nachdenken wie schlimm und unfair das Leben ist. Zum Glück sind die Depressionen nach dem Winter viel besser geworden, obwohl ich bei vielen Sachen immer noch überempfindlich reagiere.
Außerdem hab ich noch ziemliche Menschenscheu, keine Ahnung ob man das als psychische Krankheit bezeichnen kann. Hatte ziemlich schlechte Erfahrungen und seit dem hab ich Angst mehr als nötigen Kontakt mit Menschen zu haben und bin wohl am liebsten die meiste Zeit einfach nur allein. Ist in den depressiven Phasen auch immer am schlimmsten, jetzt gehts eigentlich.
LG, Foxstar
 
 
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Anonymisierter Nutzer
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Alt 23.06.2009, 20:36   #14
Standard

Hier wurde ja schon fast alles wichtige gesagt.

Was ich gerne noch anmerken würde, ist, dass man sich nicht zu sehr an die Diagnosen klammern sollte. Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass eine Diagnose zuerst mal befreiend wirken kann, wenn man weiß "was" das Problem eigentlich ist. Allerdings fand ich es immer wieder erschreckend, wieviele Menschen sich fortan regelrecht über ihre Diagnosen definierten - zunehmend schwer fiel es ihnen, darüber hinweg zu kommen. Man sollte sich zwar zunächst so akzeptieren wie man ist, vor allem akzeptieren, dass man Probleme hat. Aber das Wichtigste ist und bleibt, dagegen vorgehen zu wollen.

Und da bist du, elektro-r0kka, meiner Meinung nach mit deiner Therapie am besten Weg! Viel Erfolg weiterhin
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 26.06.2009, 23:30   #15
Standard

Depressionen und soziale Angststörungen sind auch keine Krankheiten in diesem Sinn. Es sind eher Persönlichkeitsmerkmale, die im Laufe des Lebens stärker oder schwächer werden können. Wenn man darunter leidet oder dadurch in seinem Leben behindert wird, kann man sie als Krankheit bezeichnen. Aber es ist etwas anderes als zB. eine Erkältung ausgelöst durch Bakterien.

Deshalb ist der Spruch "Geh zum Arzt" ein hilfloses armseeliges Depressive-aus-meinem-Blickfeld-schieben (weil einem Negatives auf die Nudel geht, aus Angst vor eigenen unverarbeiteten Schmerzen). Psychische "Störungen" lassen sich nicht einfach vom "Arzt" wegzaubern. Sie sind psychologisch / gesellschaftlich bedingt. Nur durch menschliches Miteinander lassen sich Persönlichkeitsstrukturen ändern, nichts anderes versucht ein Psychotherapeut.

Wir alle, jeder einzelne persönlich könnte dazu beitragen, wenn wir nicht zu sehr durch unseren eigenen Schmerz unfähig dazu geworden sind.
Zitat von Foxstar
Außerdem hab ich noch ziemliche Menschenscheu, keine Ahnung ob man das als psychische Krankheit bezeichnen kann. Hatte ziemlich schlechte Erfahrungen [...]
Na, mein ick doch.
 
 
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