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Vollnarkose

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semmela
Alt 23.03.2007, 00:34   #1
Standard Vollnarkose

Guten Abend

Ich werde nächsten Donnerstag operiert. So wie ich das mitbekommen habe, wird das unter Vollnarkose geschehen. Die OP an sich wird wohl keine großen Schmerzen verursachen, auch danach nicht, aber viele meinten, das die Vollnarkose viele Nebenwirkungen nach sich zieht. Hattet jemand schonmal eine und kann mir was darüber erzählen? Mein Dad meinte, er hatte danach heftigste Kopfschmerzen.

Dann, wie solls auch anders sein, hätte ich zu dem Zeitpunkt auch noch meine Tage... Hab jetz die Pille weng eher abgesetzt, das sie bis dahin wieder vorbei sind. Sollte dies nicht der Fall sein, wird das wohl auch nicht so schlimm sein oder?

Ich kenn mich da leider überhaupt nicht aus, ich wurde noch nie an irgendetwas operiert, war noch nie im Krankenhaus und hab keinen Plan

Freu mich ja schon, auf das nette OP-Hemd, unter dem ich hoffentlich etwas anziehen darf ??? *G*

So also dann schreibt einfach mal alles über OP's oder Krankenhausaufenthalte
 
 
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distressed
Alt 23.03.2007, 00:44   #2
Standard

Also ich selbst war schonmal in Vollnarkose, ist aber auch n paar Jährchen her (~10).
Ich war danach eigentlich nur benommen und habe um mich geschlagen, da ich tierische Schmerzen hatte (Blinddarm-op).
Als ich gestern zu Besuch im Krankenhaus war, war im gleichen Zimmer auch einer, der am Tag davor in Vollnarkose war: Er war ziemlich gereizt, aber sonst hat er den ganzen Tag geschlafen, weil er einfach benommen war.
 
 
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semmela
Alt 23.03.2007, 00:47   #3
Standard

naja gereizt bin ich ja immer, von daher

also ich muss da am mittwoch rein, werd am donnerstag operiert, darf am freitag wieder heim. kann also ja nicht so schlimm sein oder? entlassen wird man da wohl dann früh oder ist das auch verschieden?
 
 
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michaelg
Alt 23.03.2007, 01:07   #4
Standard

Also Anästhesie ist mittlerweile schon recht nahe an Perfektion. Die paar Monate, in denen ich im OP gearbeitet habe gab es nie Narkose Zwischenfälle, betäubt wurde wie üblich mit geilem Fentanyl - das Timing war absolut perfekt (Aufwachen der Patienten fast unmittelbar nach der Operation), je nach Lage eine bis x Stunden Aufwachraum.

Natürlich ist man danach nicht topfit - das ist durchaus ein Ausnahmezustand. Ich vermute mal du wirst dich danach kaum an etwas erinnern können.
 
 
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semmela
Alt 23.03.2007, 01:10   #5
Standard

wird man da auch künstlich beatmet? mit so nem tubus? das wäre ja jetzt schon ein grund, es nicht zu machen
 
 
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Sivar
Alt 23.03.2007, 01:17   #6
Standard

Natürlich wird man da künstlich beatmet. Sinn einer Vollnarkose ist auch, dass der Körper absolut entspannt ist, wozu man ein Muskelrelaxans gibt. Das wiederum schaltet deine Atmung aus, weswegen man künstlich beatmet werden muss.

Ich hab jetzt insgesamt 4 Wochen oder so in OPs verbracht und auch selber so an die 20-30 Leute intubiert... also glaubs mir, das ist echt kein grosser Akt. Nach der Narkose wirst du wahrscheinlich etwas schlapp sein, evtl ist dir ein kleines bisschen übel, aber ansonsten hat eine Narkose im Normalfall keine weiteren Auswirkungen. Am nächsten Tag nach Hause gehen ist auch überhaupt kein Problem, wenn alles nach Plan läuft.
 
 
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mizue
Alt 23.03.2007, 01:21   #7
Standard

ich hatte nach einer vollnarkose mal heftigsten muskelkater am ganzen körper. wieso, weshalb, warum... keine ahnung, aber er war da.
 
 
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semmela
Alt 23.03.2007, 01:21   #8
Standard

aber ich will ja net aufwachen und so ein ding im rachen stecken haben??? gelesen hab ich, dass das net immer gemacht wird. manchmal reicht auch nur so ne beatmungsmaske? ach herrje das gefällt mir ja gar nicht
 
 
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Sivar
Alt 23.03.2007, 01:37   #9
Standard

Also selbst wenn du genau in dem Moment aufwachst, wenn dir der Tubus gezogen wird, könntest du dich nachher nicht dran erinnern... das ist einfach so.

Für ganz kurze OPs (5-10 Minuten) kann man auch ne Larynxmaske nehmen, aber die bietet keinen zuverlässigen Aspirationsschutz. Sicherer ist auf jeden Fall bei ner etwas längeren OP die richtige Narkose mit richtiger Intubation.
 
 
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*Sunshine*
Alt 23.03.2007, 07:24   #10
Standard

Ja , ist eigentlich nicht schlimm, ausser das du dich ein bisschen bedüselt vorkommst, hatte keine kopfweh eigentlich nix.

Ich fand wo ich wach wurde wa es nur ein komisches Gefühl,so von wegen alles sorgen Vergessen wie neu geboren *lol
Und knick den Finger net ein wenn du dieses Pulsmessding dran hast
ich machte das in der Frühen aufwachphase und es Piepte,kamen alle angerannt

Hab dann meine magenspielung 1 jahr später auch unter Narkose machen lassen

Mach dir keine sorgen, alles was nicht sein darf ist das du keine Erkältung oder so haben darfst (glaub ich war so) !

Na dann viel Erfolg
Lg
 
 
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Felicitas
Alt 23.03.2007, 10:47   #11
Standard

ich war schon einige male in vollnarkose (*stirnrunzel* ich kann spontan nicht mal mehr überblicken wie oft eigentlich, aber zweistellig wirds wohl werden).

von dem tubus kriegst nichts mit. unterm nachthemd darfst nix anziehen *g* und wenn dann wird dir das dann ausgezogen (hat sicherlich hygienische gründe). heutzutage sind die op liegen sogar nett vorgewärmt, man friert nicht mal mehr . also ich glaube mich zu erinnern dass ich mit meiner unterwäsche in den op bin und mit so ner op unterwäsche aufgewacht bin

beim aufwachen war ich einfach nur immer verpeilt und hatte durst, bin aber nach ein paar minuten wieder friedlich eingeschlafen.

das mit dem freitag wieder entlassen werden.....

also ich glaub ja man hat mich immer verarscht - aber ich wurde immer erst dann entlassen wenn ich einmal stuhlgang hatte im krankenhaus. das hat bei mir immer gut ein paar tage gedauert - wenn ich nichts esse, was vor so ner op normal ist, dann hab ich halt auch keinen stuhlgang. ich hab mir irgendwann angewöhnt die zu bescheißen und einfach zu sagen ich hätte stuhlgang. weil ohne stuhlgang gibts auch nix gescheites zu essen, stattdessen so einen widerlichen abführsirup.

also so ne ganze vollnarkosen op an sich ist nicht wild, mir wars nur komisch als ich das erste mal selber unterschreiben musste, dass ich darüber aufgeklärt wurde, dass es bei so ner op auch komplikationen geben kann und man hops geht. das hat ja als ich unter 18 war immer meine mutter gemacht.

aber ansonsten: ich lebe noch, alles halb so wild
 
 
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Jason Evil
Alt 23.03.2007, 11:15   #12
Standard

stattdessen so einen widerlichen abführsirup.
jaja, das gute Bifi

Hab jetzt erst einem Tag im OP gearbeitet - bzw. mir ein paar OPs angesehen - aber auch da gabs keine Zwischenfälle. Narkose ist wohl wirklich Routine. Tubus muss in den meisten Fällen sein und unter dem OP Hemdchen wirst du auch spätestens während der OP nackt sein.

Ich wurde zum Glück noch nie operiert und lag auch selber erst einmal 2 Wochen im KH mit nem Rheumanfall (mit 14). Hätte auch tierische Angst davor, obwohl ich ja mittlerweile im KH arbeite und auch das drumherum kenne. Wird schon alles klappen. Keine Panik!
 
 
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semmela
Alt 23.03.2007, 12:03   #13
Standard

na gut, dann bin ich ja fürs erste etwas beruhigter. die op hat wohl eine durchschnittliche dauer von 30-90 minuten. das mit dem freitag wieder heim ist bei der op eigentlich immer so. also sofern es keine komplikationen gibt, darf ich freitags auch wieder heim.

das mit der erkältung und dann nicht stattfindenter op hab ich mir schon gedacht, allerdings merke ich schon bei mir leichte halsschmerzen, also werd ich jetzt fleißig tee trinken usw.
 
 
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Ænema
Alt 23.03.2007, 12:29   #14
Standard

Vor 2 Jahren oder so haben die mir die Mandeln entfernt. Naja, vor der OP gabs halt so eine schöne Tablette damit man einwenig schläfrig wird, aber wie Ænema nun mal so ist, ist er halt direkt davon eingeschlafen. :>
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich kurz bevor mir die Maske aufgesetzt wurde, wach war, aber alles nur verschwommen gesehen hab und mich kaum irgendwie bewegen konnte.
Ich weiss gar nicht mehr wielang das in etwa gedauert hat, jedenfalls bin ich dann wieder im Zimmer wach geworden und war noch einwenig wacklig auf den Beinen, aber sonst alles ok. Ich musste dann irgendwie eine Woche zur Beobachtung da bleiben, weil die halt direkt in der Nähe der Hauptschlagader rumoperiert hatten und Nachblutung möglich gewesen wären. Also mach dich mal nicht selbst verrückt, alles halb so wild :>
Es wird schon gut gehen.
 
 
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Meister_Propper
Alt 23.03.2007, 12:56   #15
Standard

Du brauchst eigentlich gar keine Angst oder Bedenken zu haben,
du wirst dich sowieso so gut wie gar nicht an den Tag erinnern können.
Also ich weiß nur noch das die mich vorbereitet haben, die Infusion an den Port angeschlossen und das wars.
Der Rest des Tages ist mehr oder weniger so dahin geflogen und mir fehlen fast alle erinnerungen an den Tag.
Aber schmerzen hatte ich keine. Nur nachher ein Jucken wenn die Wunde verheilt aber ansonsten nix.
Also mach dir keinen Kopf, wird schon
 
 
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reyals
Alt 23.03.2007, 13:01   #16
Standard

ich hab zwei OPs in Vollnarkose hinter mir. Die Sache mit den Schlaftabletten ist bei mir völlig schief gelaufen. Ich wollte eigentlich garkeine aber die meinten dann, ich würde mich dann ja aufregen oder Angst bekomen ...
10 Minuten vor OP bin ich dann aufgewacht ...und in Panik ausgebrochen.
Wär sicherlich alles net passiert, wenn ich mich mental auf die Sache hätte vorbereiten können.
Neeein, ich könnte ja Angst bekommen und denen de Hölle heiß machen.
Naja, sie haben mich dann halt unter irgendwelche Drogen gesetzt kurz vor der OP, weil ich auf dem OP-Tisch nicht zu bändigen war

Aber in die erste OP haben sie mich reingeschoben und ich hab noch ewig mit den Leuten da rumgealbert. Vorher keine Schlaftablette bekommen. War wirklich besser.

Von dem Beatmungsding wirst du überhaupt nichts merken. Wenn du aufwachst ist es längst raus. Das einige, was dessen Anwsenheit bemerkbar machen könnte wären leichte Halsschmerzen sowie Heiserkeit.

Von der Narkose merkt man auch nicht unbedingt viel, du wirst den Tag wahrscheinlich im Halbschlaf verbringen und bitte reiß dir nicht irgendwelche Messgeräte ab, so wie ich

eigentlich alles gar nichts schlimmes.
 
 
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Sivar
Alt 23.03.2007, 13:08   #17
Standard

Also wenn du sagen würdest, was für ne OP bei dir stattfinden soll, könnte man natürlich auch schätzen, wann du in etwa nach Hause kannst. Von der Narkose hängt es jedenfalls nicht ab, wenn du ansonsten keine schweren chronischen Krankheiten hast (Herz- oder Lungenprobleme).

Der ungefähre Ablauf wird wie folgt sein:
Am Abend vor der OP wirst du wahrscheinlich ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen, damit du zum einen gut schläfst und zum andern am nächsten Tag noch ein bisschen ruhiger bist... es nimmt die Nervosität ein wenig. Am Tag der OP wirst du dann nichts essen dürfen, wenn du vormittags oder mittags aufm Plan stehst. Wenn nachmittags, gibt es evtl ein kleines Frühstück. Rauchen ist ebenso tabu, Trinken wenn überhaupt nur ne Kleinigkeit. Ausserdem wird dir ein OP-Hemd gegeben, welches du gegen deine gesamte Kleidung eintauschen darfst. Du liegst also bis aufs Hemd nackt im Bett.
Wenn du dann an der Reihe bist, wirst du samt Bett in die Schleuse gefahren. Dort wirst du mithilfe eines Tisches mit beweglicher Oberfläche seitlich von deinem Bett auf den OP-Tisch gefahren. Sowohl Schleusentisch als auch OP-Tisch sind meist beheizt, aber nicht in jedem KH. Wirst du dann schon merken . Deine Decke wird dir zwar geklaut, aber mit etwas Glück bekommst du ne Wolldecke als Ersatz.
Weiter gehts in den Vorbereitungsraum, wo ne Blutdruckmanschette, ein EKG und ein Pulsoxymeter (das Ding, welches aufm Finger steckt) angeschlossen werden. Ausserdem gibts nen intravenösen Zugang - meist aufm Handrücken. Alle weiteren Vorbereitungen kriegst du nicht mit. Irgendwann kommt dann der Anästhesist, stellt sich hinter das Kopfende, fragt dich, wies dir geht, beruhigt dich ggf etwas, und fängt an, dir ne kleine Geschichte zu erzählen, wovon du träumen sollst. "Blabla, deine Augen werden langsam schwer, du schläfst friedlich ein, liegst am Strand in der Sonne mit Palmen um dich herum, blabla"... sowas in der Art. Währenddessen spritzt dir jemand das Narkosemittel, und du merkst, dass dein ganzer Körper tatsächlich schweeer wird... so ähnlich wie inner Badewanne, wenn du drin liegenbleibst, während das Wasser rausläuft *g*. Gleichzeitig hält dir der Anästhesist eine Beatmungsmaske vor die Nase, aus der Sauerstoff kommt.
Erst wenn du im Tiefschlaf bist (das wird kontrolliert), kriegst du das Muskelrelaxans, dh du bekommst deinen eigenen Atemstillstand nicht mehr mit. Mit o.g. Maske wirst du noch so ca 30 Sekunden lang beatmet, während das Relaxans zur vollen Wirkung kommt, und dann intubiert der Anästhesist dich. Auf dem Weg in den eigentlich OP-Saal beatmet dich noch jemand, bis du dann endgültig an alle Gerätschaften im OP (inkl Beatmungsgerät) angeschlossen wirst.
Wie du dann weiter vorbereitet wirst, hängt von der Art der OP ab, aber die Narkose wird natürlich ständig weiterhin überwacht, dh du bekommst nochmal gelegentlich Nachschub an Schmerzmittel und Narkosemittel. Wenn der Anästhesist wirklich richtig gut ist, wachst du pünktlich eine Minute nach Ende der OP noch im OP-Saal auf, ansonsten erst irgendwann im Aufwachraum. Erinnern wirst du dich aber so oder so eigentlich nur an den Aufwachraum, wo dir noch ein kleiner schmerzbekämpfender Medikamentencocktail als Infusion verabreicht wird . An das Rausziehen des Tubus wirst du dich jedenfalls nicht erinnern. Ein Krächzen danach wird alles sein, was dir davon "erhalten" bleibt.

Wichtig ist im Grunde nur eine Sache von deiner Seite aus: Wenn dir kalt ist, sag es... wenn du Schmerzen nach der OP hast, sag es. Und zwar beides sofort (natürlich freundlich ). Man wird sich in aller Regel bemühen, da irgendwelche Abhilfe zu schaffen, und niemand wird beleidigt oder sonstwas sein. Im Aufwachraum hat das Personal selbst auch ein bisschen Handlungsspielraum, was zusätzliche Schmerzmittel angeht, aber die brauchen ggf eine Weile, um tatsächlich zu wirken.
Im grossen und ganzen brauchste dir jedenfalls keine Sorgen zu machen, alles von dem ich eben so erzählte ist totale Routine und passiert täglich zigmal. In diesem Sinne... alles Gute für deine OP!

Edit @reyals: Sinn der Schlaftabletten am Abend vorher isses auch nicht, dass du bis zur OP durchschläfst. Dass du erst 10 Minuten vorher aufgewacht bist, ist purer Zufall und bestenfalls dumm gelaufen. Das ist wie gesagt nur ein schwaches Beruhigungsmittel.
 
 
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Darkness
Alt 23.03.2007, 13:32   #18
Standard

Eine Vollnarkose ist heute kein Ding mehr. Wenn du möchtest bekommst du abends noch ne 'Gute Nacht'-Spritze damit du gut schlafen kannst, was aber eigentlich nicht nötig ist denn so eine Narkose haut rein wie nix
Du schläfst sofort ein und wenn du danach aufwachst kannst du dich eh an nichts erinnern.
Das mit den Schmerzen ist zum einen von Mensch zu Mensch verschieden und zum anderen hängt es davon ab was du operiert bekommst. Eigentlich sollte außer Müdigkeit und eventuell bissl Übelkeit nichts sein.
Da ist das nichts essen dürfen wesentlich schlimmer.

PS: Das mit dem Tubus merkst du überhaupt nicht, da er kurz nach der Narkose reingesteckt wird und kurz bevor du aufwachst wieder raus.
 
 
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PowerWapiti
Alt 23.03.2007, 18:19   #19
Standard

ich hatte auch schon 2 Vollnarkosen..

1x als Kind da wurden mir Mandeln und nochwas rausoperiert.. die hatten mir eine Maske aufgesetzt und ich sollte auf 10 zählen, bei 3 war schluss

und 1x hatte ich 2 eingewachsene Zehen (auf beiden Seiten) musste das schonmal bei einem Arzt machen, das hat so wehgetan, deshalb hab ich die Volln. genommen ) da hatten die mir eine Spritze in den Arm reingesteckt, das hat auch gezogen wie Sau.. Danach kam ein Mann mit Maske rein, hat gemeint hallo jetzt kanns ja los gehen.. ich kuck noch so um mich und dann war ich plötzlich in einem Aufwachraum und hatte einen Schlauch in der Nase den ich natürlich erstmal rauszog irgendjemand hat mich dann aufs Zimmer gefahren
 
 
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reyals
Alt 23.03.2007, 18:35   #20
Standard

Zitat von Sivar
Edit @reyals: Sinn der Schlaftabletten am Abend vorher isses auch nicht, dass du bis zur OP durchschläfst. Dass du erst 10 Minuten vorher aufgewacht bist, ist purer Zufall und bestenfalls dumm gelaufen. Das ist wie gesagt nur ein schwaches Beruhigungsmittel.
Abends hätte ich sie gerne gehabt, denn schlafen konnt ich nicht und geben wollten sie sie mir nicht...
Sie kamen morgens damit an. Morgens!
Ich wollte das Ding beim besten Willen nicht, ich war der gelassenste Mensch der Welt. Gut, hab ich mir gedacht, nimmst du sie eben, da bekommst das ganze Brimborium nicht mit, so wie beim ersten mal aber nein, da wach ich zehn Mnuten vorher auf und gerate voll in Panik.
Jaa, manchmal versteh ich Ärzte und Krankenschwstern nicht....
Aber die schieben heutzutage ja schon Riskopatienten (ich) mit irgendwelchen schlimm erkrankten Grippeleuten in ein Zimmer, damit sich der Riskopatient das auch noch einfängt und länger bleibt...

Sieh zu, dass du da wieder raus kommst Sem!
 
 
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semmela
Alt 23.03.2007, 23:18   #21
Standard

na gut, na gut. das hört sich ja dann schon so an, als würde ich es überleben

ich war wie gesagt noch nie im krankenhaus (ok stimmt nicht, mit 3 oder so hatte ich nen leistenbruch), ich hab noch mandeln und alles drum und dran, noch keine knochenbrüche oder ähnliches...


achja und gelesen hab ich, das man unterm op hemdchen manchmal sogar was anziehen darf :P da ich in dieser region nicht operiert werde, werd ich das hoffentlich auch dürfen *G*


vielen dank für die antworten
 
 
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sanxtrem
Alt 23.03.2007, 23:48   #22
Standard

ich: 3 mal vollnarkose^^
von 2 mal weiß ichs noch

- mandel op
- fuß op (ambulant)

ist nicht schlimm... kriegt dein hemdchen. ja darfste nen schlüpper drunter ziehen... und auch wenn du nen dicken knoten im nacken machst : die schneiden dir das dingen dann auf ich habs gemacht

nunja... und danach... gings mir eigentlich dem entsprechend.
nach der mandel op fühlte sich mein kopf an wie einmal abgerissen und wieder drangenäht... und das hatte schlimme folgen, die ich niemandem wünsche.

und nach der fuß op fühlte sich mein hals ätzend an, weil die mir als nichtraucher nen schlauch bis in die lunge gesetzt haben (muste auf den bauch gedreht werden^^) - das war auch nicht angenehm. aber ich hab ein bröchten bekommen

naja.. ich weiß nicht ob dir das hilft,.. so vor der op solch grusel geschichten zu hören ? vllt beruhigt es dich ja auch ...

ich wünsch dir alles gute!!
 
 
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semmela
Alt 24.03.2007, 00:12   #23
Standard

Zitat von sanxtrem
.
das war auch nicht angenehm. aber ich hab ein bröchten bekommen

was bitte ist ein bröchten?


nene knoten reinmachen? ach scheissdrauf, von mir aus auch nackisch is mir dann mit sicherheit eh egal.. hehe
 
 
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Felicitas
Alt 24.03.2007, 09:20   #24
Standard

brötchen? = semmel, schrippe oder wie das sonst noch im westen genannt wird

bei meiner mandel op hab ich danach ganz viel eis bekommen , so zum kühlen von innen.
 
 
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Angel~Of~Death
Alt 24.03.2007, 11:11   #25
Standard

hatte einmal vollnarkose und danach war ich total fertig und kaputt. bin den ganzen tag nur im bettgelegen und hab egschlafen und hatte leichte kopfschmerzen. aber ansonsten hatte ich keine beschwerden oder gab irgendwelche nebenwirkungen.
 
 
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