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15.08.2008, 13:16
# 5 Zitat von Gesundheit Sprechstunde Auch wenn der Name das vielleicht vermuten lässt: Ein Schlaganfall kommt fast nie aus heiterem Himmel. Nahezu immer gehen dem Ereignis Vorboten voraus, die Sie kennen sollten, um rechtzeitig das Schlimmste verhüten zu können.
Folgende Warnzeichen eines Schlaganfalles sollten Sie kennen: - Sehstörungen
- Sprachstörungen
- Schwindel
- Taubheitsgefühle und Lähmungen
- ungewöhnlich heftiger Kopfschmerz
All diese Warnzeichen sind sehr ernst zu nehmen. Auch wenn die Symptome nur vorübergehender Natur sind, sollten Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.
Die Warnsignale ernst nehmen
Oft sendet der Körper vor dem eigentlichen Schlaganfall Warnsignale aus. Leider werden diese Hilferufe des Körpers zu selten gehört und ernst genommen. Dabei sind diese Warnsignale eine grosse, manchmal die letzte Chance, Schlimmes zu verhüten. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen die Warnzeichen eines drohenden Schlaganfalles kennen und im Falle ihres Auftretens rasch einen Arzt aufsuchen. Alle Warnzeichen können einzeln aber auch in Kombination mit den anderen vorkommen und auch sehr unterschiedlich in ihrer Deutlichkeit sein. - Sehstörungen können in ganz unterschiedlicher Form auftreten. Es kann sein, dass ein Auge plötzlich vorübergehend erblindet (Amaurosis fugax). Auch können Einschränkungen des Gesichtsfelds vorkommen. Dabei verdunkeln sich die Randbereiches des Blickfelds. Es entsteht das Gefühl, durch eine Röhre zu schauen. Auch ein Flimmern vor den Augen, das beim Bewegen des Auges mitwandert, kann vorkommen.
- Sprachstörungen können in Form von undeutlicher, verwaschener Sprache aber auch in Form so genannter Wortfindungsstörungen auftreten. Wortfindungsstörungen, also das Vergessen von einzelnen Begriffen, kommen aber auch beim gesunden Menschen nicht selten vor.
- Lähmungen, also die plötzliche Schwäche oder Bewegungsunfähigkeit von Muskeln oder Muskelgruppen (zum Beispiel einer Hand, einer Seite des Gesichtes) sind recht eindeutige Zeichen dafür, dass etwas mit dem Körper nicht stimmt und werden auch seltener als andere Warnzeichen übersehen. Taubheitsgefühle können sich unterschiedlich anfühlen. Der betroffene Körperteil (zum Beispiel der rechte Arm) kann kribbeln, oder sich wie «nicht zu mir gehörend» oder «schwer wie Blei» anfühlen. Bei einer Lähmung eines bestimmten Hirnnerven kann die Zunge auf einmal nach einer Seite abweichen, oder es treten plötzlich Schluckstörungen auf. Nicht selten betrifft die Lähmung die Gesichtsmuskeln, so dass zum Beispiel der Mundwinkel oder das Augenlid herabhängt.
- Ein ungewöhnlich heftiger Kopfschmerz (rasender Kopfschmerz) kann ein Hinweis auf eine Gehirnblutung sein. Auch ein ungewöhnlicher Kopfschmerz («wie ich ihn noch nie gehabt habe») ist sehr ernst zu nehmen. Das gilt gerade für Menschen, die häufig unter Kopfschmerzen leiden. Es ist auch wichtig darauf zu achten, ob der Kopfschmerz sich ständig verstärkt und ob Übelkeit und Erbrechen oder eine Steifheit des Nackens auftreten. Dies alles sind Zeichen für eine schwerwiegende Ursache des Kopfschmerzes.
Leider gibt es keine Warnzeichen, die eine hundertprozentige Vorhersage ermöglichen. So können alle aufgeführten Symptome auch bei anderen Krankheiten auftreten und sind manchmal auch gar nicht Ausdruck einer ernsten Erkrankung. Um so wichtiger ist es, rasch eine ärztliche Klärung zu veranlassen. Ihr Arzt wird dann beurteilen müssen, ob Sie gefährdet sind, einen Schlaganfall zu erleiden und was zu Ihrem Schutz getan werden kann. Quelle: Gesundheit Sprechstunde
Also ist ein ziehen/kribbeln im Arm bei Schlaganfällen möglich, muss sich allerdings nicht als solches äussern. Bei Herzinfarkten ist es jedoch richtig, dass Schmerzen im linken Arm auftreten. Bzw. es ist nur ein Ausstrahlen. Die Schmerzen hat man eigetnlich in der Brust (Herzgegend) und diese Strahlen dann in den linken Arm aus. |
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