Wer oder was definiert denn, ob jemand Vitaminmangel hat? Wer nimmt sich heraus festzulegen dass jemand einen Mangel hat, obwohl es ihm subjektiv gut geht? Ich sage, dass ich keinen Vitaminmangel habe, weil es mir gut geht, und würde das immer noch behaupten, wenn ein Arzt mir weismachen wollte, dass dem nicht so ist. Wer sagt, dass jeder Mensch die gleiche Menge Vitamine braucht, um gesund zu leben? Vielleicht wurden bei Vitaminen "Grenzwerte" genauso willkürlich festgesetzt wie bei Cholesterin, so dass man vielen Menschen "medizinisch begründet" Vitaminpräparate verschreiben kann, um der Pharmaindustrie ein paar weitere Prozente Umsatz zu bescheren.
Und wer sagt überhaupt (und damit relativiere ich meine Aussage von vorher), dass man Vitamine zum Überleben braucht? Man könnte sicherlich eine Studie hinbekommen, die "beweist", dass man in keinster Weise auf Vitamine angewiesen ist. Aber dies ist nur ein Gedankenspiel

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Komisch finde ich bloss, dass früher schon soviele Menschen ohne Vitaminpräparate überlebt (und lange gelebt) haben, wo doch wahrscheinlich heutzutage bei nahezu jedem jener Menschen ein Vitaminmangel diagnostiziert werden könnte, wenn man nur lange - und wiederum für teures Geld - danach sucht.
In diesem Sinne, mephisto, tu einfach das, wovon du das Gefühl hast, dass es dir guttut. Krankheit oder Gesundheit ist eh "nur" ein Abbild der Seele.