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Wie schaedlich ist Fleisch?

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Reh
Alt 22.10.2007, 22:41   #26
Standard

Zitat von El Sparko
eigentlich gilts wohl eher als erwiesen, dass die hauptnahrungsquelle des menschen an sich insekten zu sein scheinen.
Hui. Wer behauptet das und aufgrund welcher Hinweise?
Nicht, dass ich das für unwahrscheinlich halte, aber die Quelle dieser Aussage interessiert mich.

Dass täglicher Fleischkonsum ungesund ist, stimmt einfach nicht.
 
 
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Morris
Alt 22.10.2007, 22:42   #27
Standard

@short_cut:
Eisen kann wie alles andere auch über pflanzliche und Milchprodukte aufgenommen werden; sollte der Bedarf höher sein als im Normalfall gibt es neben Tabletten noch die Variante, Melasse oder sogenanntes Kräuterblut zu nehmen, beides sehr eisen- und mineralhaltige Flüssigkeiten.
 
 
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MiKe
Alt 23.10.2007, 01:31   #28
Standard

Zitat von El Sparko
wie bei allem ist übermäßiger konsum schädlich, ganz einfach weils einseitig ist und sich der stoffwechsel auf sowas teilweise umstellt aber eben auch kompensieren muss. daher ist ganz einfach täglicher fleischkonsum nicht gesund. dazu brauch ich auch keine wissenschaftlichen erörterungen.
Wenn man jeden Tag NUR Fleisch isst, mag das ja zutreffen, aber wie du schon sagtest: die Einseitigkeit ist das Gefährliche. Nur weil man jeden Tag ne Mahlzeit mit Fleisch zu sich nimmt, heißt das nicht, dass es sich um einseitige Ernährung handelt, schließlich gibt's noch genug Möglichkeiten, zu dem Fleisch noch Gemüse, Obst, Cerealien etc. zu sich zu nehmen.

Zitat von Skinni
Eisen kann wie alles andere auch über pflanzliche und Milchprodukte aufgenommen werden; sollte der Bedarf höher sein als im Normalfall gibt es neben Tabletten noch die Variante, Melasse oder sogenanntes Kräuterblut zu nehmen, beides sehr eisen- und mineralhaltige Flüssigkeiten.
Wichtig ist dabei noch, möglichst viel Vitamin C zu sich zu nehmen, da dies die Eisenresorption positiv beeinflusst - im Gegensatz zu Koffein und Milchprodukten, diese verschlechtern die Eisenresorption laut meinem Arzt sogar. Wenn allerdings eine Eisenresorptionsstörung vorhanden ist (wobei normaler Eisenmangel bei Frauen ja nichts ungewöhnliches ist), bringt aber auch die umgestellte Ernährung nichts
 
 
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Dutch Dragon
Alt 23.10.2007, 14:50   #29
Standard

Zitat von Skinni
@short_cut:
Eisen kann wie alles andere auch über pflanzliche und Milchprodukte aufgenommen werden; sollte der Bedarf höher sein als im Normalfall gibt es neben Tabletten
Richtig, aber es ist (leider) so, dass das Eisen aus tierischen Quellen besser verwertet werden kann als pflanzliches. insbesondere mit milch wird pflanzliches eisen schlechter aufgenommen, wenn mich nicht alles täusch. Aber auch Kaffee und Tee hemmen die Aufnahme von Eisen.
Ich versteh nicht wieso du Milchprodukte als eisenreich deklarierst, kann es sein dass du das mit dem Calcium verwechselst? Milchprodukte sind nämlich nicht sehr eisenreich!

Aber um den Eisenbedarf eines normalen Menschens zu decken (weder schwanger noch hochleistungssportler) reicht ne normale Ernährung und 1-2 mal Fleisch pro Woche aus. Auch ohne Fleisch ist eine ausreichende Eisenversorgung gegeben, wenn kein wie obig genannt höherer Bedarf besteht.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 26.10.2007, 17:34   #30
Standard

Kieke staune wundre mir, was ist mit Ripper08, dem Haudegen, Hau-um und Hau-wech passiert? Wo ist der MANN? Von Ökos gekidnappt? Also wir wissen daß die Sonne da ziemlich heiß ist und n Stück Ozonschicht fehlt auch noch - aber daß das so aufs Gehirn schlägt...

Zitat von baedr
Im übrigen ist es bei dem Thema sehr schwer wissenschaftlich zu argumentieren, weil ungefähr jeder Ernährungswissenschaftler eine andere Meinung vertritt, und es nur wenig Übereinstimmungen in den Theorien gibt.
Deshalb: Warum wissenschaftlich? Warum nicht mit Logik und Verstand:

Zitat von Ripper08
Ich selber esse pro Tag ne ganze Kuh was Fleisch betrifft
Und fühlst du dich krank? Wenn Fleisch ungesund ist, wären schon die Urmenschen damals ausgestorben.

Zitat von Skinni
Ansonsten denke ich, dass der menschliche Körper weitaus mehr auf pflanzliche Ernährung ausgerichtet ist, als auf tierische. Der Verdauungstrakt ist beispielsweise im Verhältnis um einiges länger als bei hauptsächlichen Fleischfressern und ohne technische Hilfsmittel wäre der Mensch auch gar nicht in der Lage, sich Fleisch zu besorgen, wohl aber Früchte
Nee, der menschliche Verdauungstrakt ist auch kürzer als bei Pflanzenfressern. Die haben mehrere Mägen/Pansen um pflanzliche Nahrung verdauen zu können, der Mensch kann das nicht. Deshalb wird Nahrung gekocht, überall auf der Welt seit tausenden von Jahren. Alle Naturvölker verarbeiten Körner zu Brot/Fladen. Und nur von Früchten zu leben geht nicht, hat ein Cousin von mir nach 2 Jahren abgebrochen, können nur ein paar indische Fakire.

An alle Gesunde-Nahrung-Freaks:
Ich frage hin und wieder 90-100 Jährige, die trotzdem fit wie´n Turnschuh sind!, ob sie im Leben auf Ernährung und Sport geachtet haben und höre immer: "Ach watt, ick eß wat mir schmeckt!"
Ist auch logisch, jeder Mensch is(s)t anders.

Also Ripper08, schön im Schatten bleiben! (Oder Mützchen aufsetzen)
Sonst kommst noch als Vorwärtseinparker und Warmduscher wieder.
Geh mal lieber dort ordentlich Bullenreiten. (Ach nee, das war in Texas.)
Geh lieber dort ordentlich Sumo-Ringen. (Ach nee, das war in Japan.)
Geh lieber dort ordentlich Schwertschlucken. (Ach nee, das war in Indien.)
Dann geh halt lieber ... dann geh... dann werd eben doch Vegetarier.
 
 
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Grandylein
Alt 26.10.2007, 18:08   #31
Standard

Jedenfalls:

"Wenn man Fleisch konsumiert, dann sollte man dazu stehen, dass man Mitschuld an dem Tod der Tiere ist. Die in dem Falle als billige Ware gehandelt werden."
 
 
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ziggyx
Alt 26.10.2007, 18:38   #32
Standard

Jedenfalls:

"Wenn man Fleisch konsumiert, dann sollte man dazu stehen, dass man Mitschuld an dem Tod der Tiere ist. Die in dem Falle als billige Ware gehandelt werden."



...Womit ich persönlich kein Problem habe.
 
 
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baedr
Alt 26.10.2007, 22:15   #33
Standard

Natürlich ich denke jeder Fleischkonsument wird zugeben, dass er Mitschuld an dem Tod der Tiere hat, wenn er Fleisch isst.

@Shakethedisease

Logik und Verstand sind immer gut, und auch spezialisierte Wissenschaftler besitzen diesen, und verwenden ihn wahrscheinlich besser als wir Laien. Trotzdem sind sie sich nicht einig...
Was aber nichts mit Verstand zu tun hat, ist "auf seinen eigenen Körper hören" alla "Ach watt, ick eß wat mir schmeckt!"...
Wo mir mein Körper positive Resonanz gibt, ist bei Zucker und Fett... Wenn ich nur das essen würde was mir schmeckt, dann würds mir schnell recht schlecht gehen... Der Körper sagt auch einem Heroinjunkie, dass das gut ist, was er macht.

Es gibt jedoch statistisch erwiesene Risikofaktoren, die vom Fleischkonsum abhängen... Natürlich ist jeder anders, aber im Mittel erhöht man mit Fleischkonsum das Risiko für Übergewicht, Arterienverfettung, Gicht, Darmkrebs... Wer zuwenig Fleisch isst, und seinen Eiweißhaushalt nicht anders deckt, dem würde Fleischkonsum natürlich gut tun, und es mag auch sein, dass es viele gesunde bestandteile des fleisches noch nicht entdeckt wurden... Aber früher hat niemand jeden Tag fleisch gegessen... und heute speisen wir jeden tag fett anabolika-vollgepumptes totes Tier, werden immer Fetter und immer kranker...
 
 
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Reh
Alt 26.10.2007, 23:15   #34
Standard

Was heißt Schuld? So ist das Leben nun mal. Es gibt Jäger und Beute. Und wir Menschen haben das Glück, im Nahrungsnetz oben zu stehen. Wer dem Jäger Schuld gibt, dass er als Jäger geboren ist, hat einen an der Waffel.

Zitat von baedr
und heute speisen wir jeden tag fett anabolika-vollgepumptes totes Tier, werden immer Fetter und immer kranker...
Das sind die nutzlosen Rückschlüsse aus epidemiologischen Studien. Man schaut zurück was passiert ist und sucht nach schlüssigen Zusammenhängen. Das ist willkürlich.
Wir werden fetter, seit das Fernsehen massentauglich geworden ist. Und seit es das Internet gibt, wird Fettsucht zu einer globalen Epidemie. Mittlerweile leiden auf der Erde mehr Menschen an Übergewicht als an Hunger. Fernsehen und Internet sind schuld!
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 26.10.2007, 23:16   #35
Standard

@baedr: Nun gut, stimmt auch. Aber nichtsdestotrotz, wenn 90-100 Jährige fitte(!) Leute sagen:"Ick eß wat mir schmeckt!", ist das für mich Beweis genug, auch ohne wissenschaftliches Denken.
Wenn du jeden Tag nur Süßes und Fettes essen willst, probiere es mal. Ich habs probiert, geht nicht. Man will irgendwann doch wieder "richtiges Essen". Körper sagt also was er will.
 
 
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Reh
Alt 27.10.2007, 00:07   #36
Standard

Zitat von ShakeTheDisease
Aber nichtsdestotrotz, wenn 90-100 Jährige fitte(!) Leute sagen:"Ick eß wat mir schmeckt!", ist das für mich Beweis genug, auch ohne wissenschaftliches Denken.
Es gibt 100jährige Raucher. Ist das Beweis genug, dass man gefahrlos rauchen kann?
Frag mal deine 90jährigen, was sie essen und wie viel davon.
 
 
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baedr
Alt 27.10.2007, 02:28   #37
Standard

Das sind die nutzlosen Rückschlüsse aus epidemiologischen Studien. Man schaut zurück was passiert ist und sucht nach schlüssigen Zusammenhängen. Das ist willkürlich.
Wir werden fetter, seit das Fernsehen massentauglich geworden ist. Und seit es das Internet gibt, wird Fettsucht zu einer globalen Epidemie. Mittlerweile leiden auf der Erde mehr Menschen an Übergewicht als an Hunger. Fernsehen und Internet sind schuld!
Und mir vorwerfen, willkürliche schlüsse zu ziehen... Ich denke die falsche Ernährung ist mindestens genauso ausschlaggebend für Übergewicht wie mangelnde Bewegung... Und dabei ist es bei den meisten übergewichtigen Menschen so, dass sie gar nicht mal zuviel Kalorien aufgenommen haben, sondern einfach das falsche gegessen haben... eben zuviel gesättigte Fettsäuren und zu wenig Vitamine... Wer viel Fleisch isst, nimmt auf jeden Fall weniger vitamine auf als jemand der weniger Fleisch isst...
Und nochwas zu dem Glück, im "Nahrungsnetz" oben zu stehen:
die anabolikagemästeten Schweinekadaver werden nach stundenlangen Tiertransporten an Haken der Reihe nach durch Fabrikanlagen gefahren, wo sie mit Kreissägen geköpft und in Stücke geschnitten werden. Ich ess trotzdem gerne Fleisch, aber mit "Wir sind als Jäger geboren" und "so ist das leben nunmal" hat das eigentlich gar nichts zu tun .
 
 
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asdf
Alt 27.10.2007, 03:17   #38
Standard

Zitat von baedr
Wer viel Fleisch isst, nimmt auf jeden Fall weniger vitamine auf als jemand der weniger Fleisch isst...
Soll das nun heissen, dass das Fleisch die "wertvollen" Stoffe in den gesunden Dingen, die man zu sich nimmt, irgendwie entwertet, oder dass Menschen die "viel" Fleisch essen sowieso kaum was gesundes essen?
 
 
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Reh
Alt 27.10.2007, 09:21   #39
Standard

Zitat von baedr
Und mir vorwerfen, willkürliche schlüsse zu ziehen...
Natürlich. Ich habe meinen Rückschluss auch ironisch gemeint und wollte damit zeigen, dass man rückwirkend sehr beliebig interpretieren kann. Und das ist so überzeugend, dass du meinen Rückschluss sogar ernst genommen hast, obwohl ich ihn mir aus den Fingern gesaugt habe. Das ist Müll. Und während die Wissenschaft diesen Müll produziert, aber wenigstens auch einzuschätzen weiss, dass das Müll ist und entsprechend vorsichtig mit dem Verzehr ist, verbreiten die Medien solchen Müll als Erkenntnisse und die Menschen glauben das dann felsenfest. Und dann kommen so bescheuerte Meinungen heraus, dass Fleisch gesundheitsschädlich ist oder Fett gesundheitsschädlich ist oder dass Kohl das Schlaganfallrisiko um 50% senkt oder weiss ich was für lustige Sachen. Das sind hochgradige Fehlinterpretationen von Leuten, die mit wissenschaftlichen Daten nicht umgehen können.

"Wer viel Fleisch isst, nimmt auf jeden Fall weniger vitamine auf als jemand der weniger Fleisch isst..." Das hier ist auch so ein Blödsinn. Erstmal als Aussage falsch, weil Fleisch vitaminreich ist und zweitens irrelevant, weil Fleisch nicht nur wegen seiner Vitamine wertvoll ist und allein aus diesem Grunde nicht nur aufgrund seiner Vitaminmenge beurteilt werden darf.
 
 
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baedr
Alt 27.10.2007, 12:10   #40
Standard

Natürlich. Ich habe meinen Rückschluss auch ironisch gemeint und wollte damit zeigen, dass man rückwirkend sehr beliebig interpretieren kann. Und das ist so überzeugend, dass du meinen Rückschluss sogar ernst genommen hast, obwohl ich ihn mir aus den Fingern gesaugt habe. Das ist Müll. Und während die Wissenschaft diesen Müll produziert, aber wenigstens auch einzuschätzen weiss, dass das Müll ist und entsprechend vorsichtig mit dem Verzehr ist, verbreiten die Medien solchen Müll als Erkenntnisse und die Menschen glauben das dann felsenfest. Und dann kommen so bescheuerte Meinungen heraus, dass Fleisch gesundheitsschädlich ist oder Fett gesundheitsschädlich ist oder dass Kohl das Schlaganfallrisiko um 50% senkt oder weiss ich was für lustige Sachen. Das sind hochgradige Fehlinterpretationen von Leuten, die mit wissenschaftlichen Daten nicht umgehen können.
Ich war mir, was die Ironie deiner Aussage betrifft nicht ganz sicher. Es fördert die Diskussion natürlich mehr, wenn du mehr positiv formulierte Aussagen hervorbringst, und deine Argumente nicht durch missverständliche Aussagen untermauerst (umsonst diskutiert). Schreib doch lieber einfach das, was sagen willst.
Das was du sagst ist natürlich richtig, und der Aussage wollte ich damit auch nicht widersprechen, im meinem ersten Beitrag habe ich ja selbst schon geschrieben, dass diese wissenschaftlichen Theorien mit Vorsicht zu genießen sind.

Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass jemand, der viel Fleisch isst, die selbe Menge zu sich nimmt, wie jemand der wenig Fleisch isst... Und dann muss derjenige, der weniger Fleisch aufnimmt, mehr Gemüse aufnehmen. Und Gemüse hat mehr Vitamine als Fleisch. Von mir aus wiederhole ich mich auch gerne nochmal: Fleisch ist nicht sehr vitaminreich, Fleisch enthält Eiweiß und Eisen. Darum macht es schon Sinn ab und an mal Fleisch zu essen, aber es lässt sich auch problemlos durch andere Nahrungsmittel zuführen...

Dann kommt noch dazu, dass die Futtermittel soviel Hormone und andere Stoffe enthalten, dass heutiges Fleisch nicht mit Fleisch vor 80 Jahren zu vergleichen ist.
Ich weiß gar nicht wogegen ihr eigentlich argumentiert, wenn jemand sich ausschließlich von Fleisch ernähren würde, würde es ziemlich schnell bergabgehen, und der gesunde Mittelweg zwischen Fleisch und Pflanzlichen Nahrungsmitteln ist eben etwas vegetarischer als heutzutage normalerweise gegessen wird. Fleisch schmeckt halt einfach.

edit: Und dass man sich auch mit einem etwas erhöhten Fleischkonsum gesund ernähren kann, und man sich genauso vegetarisch total ungesund ernähren kann, steht sowieso außer Frage, und muss nicht immer wieder aufgerollt werden...

Geändert von baedr (27.10.2007 um 12:31 Uhr).
 
 
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Reh
Alt 27.10.2007, 13:45   #41
Standard

Ich halte es nicht für sinnvoll, Fleisch mit Gemüse zu vergleichen und dann auf den geringeren Vitamingehalt des Fleisches zu verweisen. Brot hat auch weniger Vitamine als Gemüse, ist Brot also schlechter?

Wir sind uns glaube ich einig, dass die Aussage "Fleisch ist schädlich" Quatsch ist. Man muss schauen wie viel Fleisch, was für andere Nahrungsmittel, welche Lebensumstände allgemein. Wenn du sagst, wer sich nur von Fleisch allein ernährt, lebt ungesund, dann geht das an der ursprünglichen Fragestellung vorbei. Die Frage war, ob Fleisch schädlich ist und nicht ob es schädlich ist, sich allein von Fleisch zu ernähren. Ersteres kann man verneinen, über zweiteres müsste man sich informieren, wobei da weniger das Fleisch als Auslöser in Frage käme, sondern der Mangel anderer Nährstoffquellen.

Zitat von baedr
Dann kommt noch dazu, dass die Futtermittel soviel Hormone und andere Stoffe enthalten, dass heutiges Fleisch nicht mit Fleisch vor 80 Jahren zu vergleichen ist.
Was soll uns das sagen? Wachstumshormone im Tierfutter sorgen dafür, dass die Tiere schneller an Muskelmasse zunehmen. Sieht die Muskelmasse deswegen anders aus? Was genau ist anders und was daran ist schlecht für den Menschen? Lagern sich Antibiotika und Hormone dauerhaft in den Muskeln der Tiere an, so dass sie bis in unsere Mägen gelangen? Was passiert im Menschen mit diesen Stoffen, wenn sie es bis in den menschlichen Magen schaffen?
Es gibt sicher Untersuchungen darüber, aber ich persönlich kenne bis jetzt keine einzige. Ich hätte auch lieber Tiere aus natürlicher Haltung und stehe der Massenzucht mit ihren Methoden kritisch gegenüber, aber mir fehlt jeglicher Ansatz, um deine Befürchtungen bezüglich Hormonen im Tierfleisch sachlich zu bewerten. Die Befürchtung allein reicht mir nicht, denn wie wir gesehen haben, befürchten viele Menschen, dass Fleisch grundsätzlich gesundheitsschädlich ist.
Hast du möglicherweise Quellen, die sich mit der Thematik beschäftigen? Das würde mich interessieren, weil ich gewisse Befürchtungen für möglicherweise berechtigt halte, aber keinerlei sachliche Quellen diesbezüglich kenne.
 
 
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baedr
Alt 27.10.2007, 15:09   #42
Standard

http://www.wdr.de/tv/service/kostpro...efluegel.phtml
man muss nur mal in google antibiotika anabolika hormone fleisch eingeben, da kommt einiges... Im übrigen hat auch die Lagerung vom Fleisch zur Folge, dass sich Zell-Abbauprodukte, schädliche Säuren wie Harnsäuren, Xanthin, Putresin und andere Abfallstoffe bilden. Als Jäger, der seine Beute sofort verspeist, oder am gleichen Tag zubereitet treten all diese Risiken nicht auf... Und die Medikamente, und wachstumsstimulanzien lassen sich direkt im Fleisch nachweisen und können z.B. Allergien auslösen...
Ich esse selbst sehr gerne Fleisch, und kann mir auch nicht immer Biofleisch beim Metzger leisten, und mir gehts auch super. Ich esse beim Grillen ebenfalls mein gegrilltes Schweinenackensteak aus dem Penny und beschränke mich nicht auf Salat, ob wohl ich genau weiß, dass es gesünder wäre. Würde mir Fleisch nicht so gut schmecken, würde ich viel weniger davon essen.
 
 
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David
Alt 27.10.2007, 15:59   #43
Standard

Zitat von baedr
....Im übrigen hat auch die Lagerung vom Fleisch zur Folge, dass sich Zell-Abbauprodukte, schädliche Säuren wie Harnsäuren, Xanthin, Putresin und andere Abfallstoffe bilden...
Haha, das sollt ich mal meinen Biochemie-Prof vorlegen. Die bösen schädlichen Säuren, jaja.

Info: Harnsäure gibts nur eine und die hat jeder im Blut, wird genau wie die anderen oben angegebene Substanzen vom Körper abgebaut und ist unschädlich. Beispielsweise Putresin was Putrescin heisst ist ebenfalls in nicht-toxisches Amin.
 
 
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baedr
Alt 27.10.2007, 16:26   #44
Standard

Verdammt, da kopiert man einmal etwas heraus, und gleich ists voller fehler... ja, das stimmt, es gibts nur eine harnsäure, und das "schädlich" hätte ich natürlich weglassen müssen, war klar, dass sarkastische kommentare folgen. trotzdem aber führt ein zu hoher harnsäurespiegel zu gicht. Und Putrescin ist ein Stoff der sich bei fleischfäulnis bildet, also indirekt ein indikator für zu lange Lagerung ist. Natürlich wird auch Harnsäure von der Niere abgebaut und über den Urin ausgeschieden, die Niere ist ja auch zur entgiftung da, aber vor dem Abbauprozess befindet sie sich im Körper.
Aber ich bin kein biochemiker, und wenn ich etwas falsches schreibe, werde ich gerne des besseren belehrt.

Und was eigentlich jedem klar sein sollte, das bei entsprechender Dosierung so ziemlich alles toxisch ist...
 
 
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Reh
Alt 27.10.2007, 17:59   #45
Standard

Das ist nett, danke.
Allerdings erkenne ich da anhand der Messungen eher den Nachweis von Gammelfleisch, nicht aber den Nachweis von Antibiotika oder Hormonen. Ein paar Keime werden genannt, ja, aber das ist bei gammelig werdndem Fleisch normal und unten steht auch indirekt, dass die Keime beim Kochen/Braten wohl unschädlich gemacht werden.
Es ist übrigens nicht davon auszugehen, dass Jäger immer frisches Fleisch gegessen haben. Viel wahrscheinlicher ist, dass ein größerer Jagderfolg zu einer Ansammlung von Fleischvorräten führte. Da Fleisch aber schon von Urzeitmenschen zubereitet wurde, spielen Bakterien ohnehin keine große Rolle, da die hitzeresistenten Vertreter ihrer Art nur in der Nähe von Vulkanen und Geisiren anzutreffen sind.

Außerdem werden Bakterien überbewertet. Sie waren schon immer da und unser Körper ist an die Abwehr von Bakterien angepasst. Bei heutigen hygienischen Verhältnissen ist die Gefahr von Bakterien für einen gesunden Menschen lächerlich gering und steht in keinem Verhältnis zur Panikmache, die immer darum gemacht wird.
 
 
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Reh
Alt 28.10.2007, 00:41   #46
Standard

Ich habe mich heute Abend mit "antibiotika anabolika hormone fleisch" bei Google auf die Suche begeben. Unverfälschte Informationen habe ich noch nicht gefunden.

Der Einsatz von Hormonen, Antibiotika und anderen Präparaten ist wirtschaftlich von großer Bedeutung und das bedeutet, dass Informationen von allen Seiten verzerrt werden. Politik, Tierzüchter und Veterinäre spielen die Sache runter und als Gegengewicht dazu gibt es Stimmen, die Fleisch als geradezu tödlich darstellen. Objektive, auf wissenschaftlichen Untersuchungen basierende und nicht von Interessengruppen beeinflusste Aussagen habe ich bis jetzt kaum gefunden. Es war von einer Studie die Rede, die für ein Hormon, das bei US-Rindern eingesetzt wird, eine krebsauslösende und -fördernde Wirkung nachwies. Dann wurde ein Arzt zitiert, der behauptete, eben dieses Hormon sei ein im Menschen körpereigenes, könne also gar nicht schädlich sein. Der gleiche Arzt führt auf, wie viel mehr Hormone wir über Milch und Eier aufnehmen als über Fleisch.
Antibiotika werden angeblich komplett ausgeschieden, sammeln sich also nicht im Fleisch an. Die Gefahr dieser Antibiotika liege nicht im Fleisch, sondern in der Gülle, die über die Felder verteilt wird und so im Freien auf eine Vielzahl von Bakterien wirkt, die gegen die Antibiotika Resistenzen entwickeln.

Wenn man damit argumentiert, dass Fleisch aus der Massenhaltung schädlich wegen der angereicherten Hormonen und Medikamenten ist, dann muss man mit dem gleichen Maß überall messen. Und dann stellt man fest, dass die Menschheit eigentlich längst ausgestorben sein müsste angesichts all der Gifte, die wir aufnehmen. Das Grundwasser ist mit Pestiziden angereichert, alle pflanzlichen Produkte wie Brot und Gemüse sind ebenfalls mit Pestiziden bestückt, von deren Gefahren und Wirkungen man nur wenig weiss. Unsere Kleidung ist mit Chemiefarben gefärbt, was Allergien auslösen kann. Die Verpackungen von Nahrungsmitteln enthalten giftige Chemikalien. Durch die Medien geisterte in den letzten Monaten eine Reihe von Rückrufaktionen für chinesische Produkte - allesamt mit giftigen Stoffen angereichert.

Wir Menschen haben so viel Chemie entwickelt und setzen sie in solchen Mengen ein, dass kein Wissenschaftler dieser Welt die Folgen abschätzen kann. Dennoch leben wir weiter und die Lebenserwartung ist so hoch wie nie. Wer Fleisch wegen der darin enthaltenen unnatürlichen Stoffen meidet, kann beruhigt sein: was auch immer er alternativ isst, ist mindestens genauso verseucht. Es sei denn man kauft Bioware, aber dann gilt die Ausrede mit Fleisch nicht, denn das gibt es auch aus Biozüchtung.

Hormone und Antibiotika sind ein schwaches Argument gegen Fleisch. Im Grunde werden dabei künstliche Zusätze moniert. Ich bin der Meinung, dass man das monieren muss. Man muss sich nur im klaren darüber sein, dass man damit unsere zivilisierte Lebensweise als Ganzes moniert und nicht nur Fleisch. Der Verzicht auf Fleisch rettet nicht vor den Chemikalien, die wir täglich einnehmen. Fleisch ist nicht mehr betroffen als andere Produkte.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 28.10.2007, 13:50   #47
Standard

Also was frisches Fleisch betrifft: Fleisch muß 3Tage-2Wochen abhängen/reifen, das macht es genießbar.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 29.10.2007, 22:14   #48
Standard

Zitat von Reh
Es gibt 100jährige Raucher. Ist das Beweis genug, dass man gefahrlos rauchen kann?
Nee, hast schon Recht. Aber alles was ich euch damit sagen möchte: Nichtrauchen und gesundes Essen sind kein Garant für ein gesundes langes Leben.
Fleisch ist schädlich, Milch ist gesund (Trugschluß aus Mengele-Experiment), Spinat enthält viel Eisen, Vitamin C ist nicht speicherbar, Vegetarier leben länger, Milchtrinker sind hübscher ..., sind alles Lügen, die zum Hype werden oder zur Ersatz-Religion: Labile Menschen klammern sich an so etwas, anstatt ein gesundes Gefühl für ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu entwickeln.
 
 
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CoR3
Alt 31.10.2007, 12:32   #49
Standard

ich liebe fleisch^^
man denke doch nur mal an mc donnalds burger king und kollegen^^
ich denke auf so was KANN man einfach nich verzichten =)
 
 
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HubertFarnsworth
Alt 31.10.2007, 13:25   #50
Standard

Hallo, die Frage „Wie schädlich Fleisch ist“, implementiert bereits dass es so ist.
Das ist es, was mich an deiner Frage stört.
Fleisch ist nicht schädlich.
Ich bin selber Leistungssportler und benötige Fleisch.
Es enthält unter anderem für den Körper wichtiges Eisen.
Man sollte jedoch den Konsum auf das wesentliche beschränken.


Danke!
 
 
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