Zitat von HHai den Rücken auf keinen Fall krümmen, auch mit leichten Gewichten nicht,
sondern ihn steif in der natürlichen Krümmung der Wirbelsäule halten (LWS-Lordosierung)
Ich habe die Übung in der Uni folgendermaßen gelernt:
Mit der Langhantel runtergehen. Auf keinen Fall die Hantel ablegen. Wenn man unten ist (die Hantel ist weiterhin in der Luft), legt man den Kopf in den Nacken und macht den Rücken gerade. Mit geradem Rücken aufrichten. Auf keinen Fall mit krummem Rücken aufrichten! Ich kann mich nicht erinnern, ob das Krümmen des Rückens beim Beugen schlimm sein soll oder nicht. Ich glaube nicht, bin mir aber nicht sicher.
Und jetzt das Tollste:
In modernen Reha- und Gesundheitszentren wird diese Übung zur Mobilisation von Bandscheiben benutzt, dabei bekommen selbst kleine Frauen mindestens 30-35 Kilo Gewicht sofort beim ersten Versuch. Die Übung muss zunächst unter Anleitung durchgeführt werden, damit man sicherstellt, dass der Übende die korrekte Ausführung gelernt hat.
Die Frage, ob diese Übung nicht zu gefährlich ist, vor allem für Ungeübte, verneinte die Dozentin. In vielen anderen Ländern sei die Übung schon längst Standard im Reha- und Präventionsbereich, nur in Deutschland hinke man noch der Erkenntnis hinterher und habe unnötige Angst vor Überlastung.
Zitat von HHai Allgemein ist die Zweckmäßigkeit vom Dehnen doch zu sehr umstritten,
als dass man jeden der nicht nach dem Krafttraining dehnt als Idioten abstempeln kann.
siehe z.B.
http://nostretch.de/
Das ist irreführend. Die Zweckmäßigkeit des Dehnens ist unbestritten. Widerlegt sind lediglich spezielle Annahmen über die Zweckmäßigkeit des Dehnens unter besonderen Umständen, z.B. präventiv gegen Muskelkater.
Dehnen verbessert die Dehnfähigkeit des Muskels und deswegen sollte man sich dehnen. Wenn man nicht die Zeit für gesonderte Dehneinheiten findet, dann ist Dehnen vor/nach dem Kraft- oder Ausdauertraining immer noch besser als gar kein Dehnen.