Zitat von yö lintu er hat total oft nervenzusammenbrüche und selbstmordgedanken.
ok. würde er das als minderjähriger einem hausarzt erzählen, müsste dieser die eltern informieren. spätestens wenn etwas mit "suizid" fällt ist er in der informationspflicht.
allg würde ich natürlich abraten sich da den eltern nicht zu offenbaren, aber ich kann es mehr als nachvollziehen wenn man es nicht will. wenn er also die kraft hat bis dezember durchzuhalten, dann soll ers von mir aus machen. sinnvoll ists wohl eher nicht, aber ich verstehs.
an rezeptfreien mitteln wirst nur was auf naturbasis finden, was da johanniskraut wäre. aber selbst da wird die apothekerin wohl nachhaken, also sollte er sich ne story einfallen lassen wie "jo die sind für meine mutter" - irgendwie sowas.
das ist jetzt alles moralisch nicht vertretbar, ich wills nur noch mal betonen, aber da ich verständnis habe, schreib ichs halt trotzdem.
an "richtige" antidepressiva wird er wohl nicht so leicht kommen und das ist auch gut so, s. asdf's post.
ansonsten: sei so gut es dir möglich ist für ihn da. auch wenn es mal anstrengend wird, du nicht mehr durchblickst und vllt kein verständnis mehr hast. ein derartiger halt wie ihn eine freundschaft da bieten kann, ist absolut wichtig. und im dezember soll er dann, wenns bis dahin nicht besser wird, zum hausarzt gehen. und wenn es unerträglich wird, er spürt dass er keine kraft mehr hat, dann soll er drauf scheißen obs die eltern erfahren, denn dann gehts nur noch um ihn und darum sich selbst "zu retten". es gibt im übrigen auch anonyme beratungsstellen zu denen man sich hinbegeben kann. die unterliegen dann auch nicht der pflicht den eltern etwas mitzuteilen. musst einfach mal bei google nach seiner stadt und irgendwas in seiner nähe suchen. irgendwas mit anonym beratungsstelle depression jugendliche als stichworte. da kann er anrufen oder hingehen wenn "es nicht mehr geht".