In einem normal kleinen Aufzug von 4qm bräuchte eine Person (wenn sie normal atmet) rein rechnerisch etwa einen halben Tag, um alle Luft einmal ein- und wieder auszuatmen. Durchs Atmen sinkt der Sauerstoffanteil allerdings nur von 21% auf ca 17%, so dass man dieselbe Luft also ruhig nochmal atmen könnte. Gehen wir also davon aus dass man einen Tag locker überlebt.
Dann ist es aber natürlich so, dass ein Aufzug nie luftdicht ist. Das bedeutet, die Luft im Aufzug wird sich ständig mit der Luft ausserhalb austauschen. Ich kann solche Strömungen natürlich nicht berechnen, aber ich würde mal wetten, dass sie sich mindestens 1-2 Male am Tag (rein rechnerisch) vollständig austauscht, selbst ohne jeden Luftzug im Schacht allein dadurch dass Gase immer nach gleichmäßiger Konzentration überall streben. Je grösser das Gefälle (also meinetwegen innen 14% Sauerstoff und aussen 21%), desto schneller findet auch der Austausch statt.
Wer also nicht verhungert oder verdurstet während seiner Zeit im Fahrstuhl, wird also wohl kaum durch Sauerstoffmangel sterben. Die Luft wird nach einiger Zeit nicht mehr gut riechen, zumal vielleicht mal jemand aufs Klo muss

, aber das hat nichts mit geringerer Sauerstoffkonzentration zu tun, sondern mit Körpergeruch.
Und ich würde auch wetten, dass 3-4 Personen in diesem kleinen Fahrstuhl überleben könnten, wenn sie sich nicht gegenseitig totstinken

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