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Was gehtn mit mir ab?

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mephisto
Alt 24.10.2005, 08:43   #1
Frage Was gehtn mit mir ab?

gudnmorgn, PlanetArier!

was gehtn mit mir ab?

Das frag ich mich seit heute Nacht, was meine Träume angeht!

Ich träume seit Donnerstag jede Nacht extrem heftig... und auch so, dass ich mich daran erinnern kann!

Kleine Beschreibung:

Donnerstag auf Freitag:
Ich hab geträumt, dass ich zum Tod durch Giftspritze verurteilt worden bin. Der Traum war durchlaufen von Angstgefühlen, Stimmungsschwankungen, Panik, Traurigkeit, Seelischem Schmerz und lauter solchen, extrem negativen, Dingen. Ich bin zwar nicht gestorben, aber heftig war der Traum allemal, weil ich diese Gefühle den ganzen Tag über nicht losgeworden bin!

Freitag auf Samstag:
Ich hab geträumt, alle meine Freunde, mein Hab und Gut und meine Familie zu verlieren. Es ging mir schlecht und in dem Traum bin ich total paranoid durch die Straßen gelaufen.

Samstag auf Sonntag:
Allgemeines rumgelaufe... paar Leute gesehen, aber nichts "Besonderes" passiert.

Sonntag auf Heute:
Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht, weil ich laut gelacht habe. Der Traum war total lustig, weil ich einige meiner Lieblingsjokes quasi "real" erlebt habe... soweit weiß ich das noch, nur genau welche, weiß ich nicht mehr. und zum Schluss hab ich ne Tasse gesehn...
Auf dieser Tasse war ein Diddl-Maus-Verschnitt in "Böse" (also auf Teufel gemacht) und auf der Tasse stand "Arschlochtasse" .... und auf der anderen Seite stand "Rote Beete - leck mich doch!"

ich lach mich hier grade immernoch schlapp über diese mehr als bescheuerte Tasse! Meine Kollegin guckt schon blöd! *g*

Jedenfalls fühlte ich mich TOTAL gut und super entspannt, als ich durch das lachen aufgwacht bin! Ich glaub, ich bin in meinem ganzen leben nie so "glücklich" aufgewacht und hab mich so derbst toll gefühlt..... irgendwie ominös das ganze!

Muss ich mir jetzt Gedanken über meinen Gesundheitszustand machen?
 
 
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sweetgwendoline
Alt 24.10.2005, 13:56   #2
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Nö, Sorgen würd ich mir nicht machen. Ich hab auch Phasen, in denen ich mich noch an meine Träume erinnner und Phasen in denen nicht. Man hat auch nicht in allen Träumen Emotionen... ich bin mal heulend aufgewacht und es hat auch noch eine ganze Weile gedauert, bis ich realisiert hatte, dass ich nur geträumt hab... und meine Eltern in Wahrheit noch am Leben sind.
 
 
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Alt 24.10.2005, 15:34   #3
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solange du noch traum von realität unterscheiden kannst finde ich das auch nicht seltsam

mir gehts die letzten wochen/monate so das ich irgendwas träume. aus meinem alltag. arbeitssituationen oder gespräche. die träume sind so dermaßen real das ich beim aufwachen, bzw ein paar stunden später mich daran erinner und NICHT weiß ob das wirklich passiert ist. manchmal erfahr ichs auf arbeit dann, bei den chatgesprächen logg ich jetzt alles.

ich fands ne ganze weile sehr beängstigend. jetzt hab ich mich mittlerweile daran gewöhnt das mir mein kopf da einen streich spielen will. das ist nun einfach so oft passiert, das ich mich net mehr drüber wunder.

dann wird halt recherchiert und dann weiß ich das es nur ein traum war.
 
 
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Krashok
Alt 24.10.2005, 16:13   #4
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ich würd mir da keinen kopf machen stand oder steht vielleicht irgendwas wichtiges an ? bei mir is es immer so das ich kurz vor wichtigen turnieren immer totalen müll träume keine ahnung wieso nach dem turnier meist auch noch 2-3 tage und dann geht das wieder.
 
 
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mephisto
Alt 24.10.2005, 16:26   #5
Standard

hmm... feli ... is ja klar, dass ich nich irgendwie zum tode verurteilt worden bin! Das einzige, was mmich auch wirklich dabei ankotzt ist die tatsache, dass ich mir exakt vorstellen kann, wie ich mich dabei fühlen würde, wenn ich wüsste, dass ich nur noch ein paar tage zu leben habe!

Ich mach mir so im allgemeinen auch keinen wirklichen kopf darum... nur hab ich mich halt gefragt, was in mir vorgehen muss, dass ich erst träume, dass ich bald sterbe, bzw getötet werde und kurz darauf was träume, dass mich im schlaf so zum lachen bringt, dass ich davon aufwache!
 
 
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David
Alt 24.10.2005, 16:39   #6
Standard

Ich hatte auch sone albtraumphase. Ich glaub nicht dass Du dir Sorgen machen musst.
Mich nehmen die Träume teilweise schon ziemlich mit. Aber sie machen mich eigentlich nur stärker.

Ich kann dir nur empfehlen dass Du da gelassen drüber stehst und dich freust dass dein Gehirn im Unterbewusstsein so mit Ängsten/Gefühlen umgeht , und du keine Neurosen im Alltag zu bewältigen hast, wie bei Leuten die NICHT träumen.
 
 
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Alt 24.10.2005, 16:41   #7
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ja genau das ist halt mein problem (also ich träum nicht von solchen extrem situationen, eben eher alltagssits) das alle gedanken und gefühle so real sind.

gott bin ich froh das ich da nicht irgendwas extremes träume, sondern nur sachen die mich halt aweng durcheinander bringen.
 
 
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Sidolin
Alt 24.10.2005, 16:44   #8
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Ja, kenn ich, wenn auch lang nicht so extrem vom Geschehen her, allerdings so reale Träume, besonders wenn man sehr schnell aufstehen muss weiß man oft nicht so genau, obs real war oder nicht. Allerdings merkt man das schnell wenn die schönen Sachen dann nicht da sind
 
 
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Alt 24.10.2005, 17:08   #9
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ich weiß nicht ob ich mich an meine träume nur nicht genau erinnern kann oder ob sie einfach nur so komplex und ehrlich sind, dass ich sie im wachen zustand garnicht begreifen kann... ich erinnere mich so oder so nie an meine träume (liegt wohl eher am schlafrythmus), aber diese kurz-informationen, die man kurz vorm richtigen aufstehen noch ins diesseits mitnimmt sind schon... wirr... oder auch nicht wirr? fällt schwer überhaupt darüber zu reden, weils einfach so irreal ist. ich denke also doch es ist einfach zu komplex. bin ich nu was tolles?
 
 
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Sivar
Alt 25.10.2005, 08:30   #10
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mephisto... mit dir ist ganz sicher alles in Ordnung. So eine Traumfolge zu deuten ist natürlich auch nicht ganz einfach. Spontan würde ich sagen, dass ein Teil deiner Seele, den du im Wachzustand nicht oder fast nie wahnimmst, dich mal daran erinnern wollte, wie schön das Leben ist. Kann es sein, dass dein Leben in letzter Zeit eintönig war oder dass du dich gefragt hast, welchen Sinn dein Leben im Moment macht? In deinen Träumen hättest du dir somit selbst eine Antwort gegeben. Du brauchst jedenfalls daraus nicht schliessen, dass du tief in deinem Innern Todessehnsucht hast oder sowas. Richte deine Aufmerksamkeit lieber auf "die Moral der Geschichte", nämlich dass du jetzt noch nicht sterben willst und dass es womöglich im Leben noch sehr viele Dinge für dich zu entdecken oder erleben gilt. Vielleicht bist du ja so von deinem Alltag eingenommen, dass du - ohne es zu wollen - einen gewissen Scheuklappenblick entwickelt hast und deine Wünsche abseits des Alltags aus den Augen verloren hast.

@Sparkie: Meine Träume sind auch oft irreal, daher denke ich - wie oben erwähnt - eher über die Moral der Geschichte oder die damit zusammenhängenden Gefühle nach anstatt den Inhalt zu wörtlich zu nehmen. Es kommt oft vor, dass ich mein Leben bewusst von Träumen beeinflussen lasse (aufgrund der geträumten Gefühle), ohne dass ich mich konkret an den Inhalt erinnern könnte.
 
 
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Alt 25.10.2005, 14:16   #11
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mach dir keinen kopf, du verarbeitest wahrscheinlich einfach deine erinnerungen und ängste etc.
ich hab neulich geträumt dass ich dutzende amerikanische soldaten hinterrücks erwürge die bei nacht in deutschland angelandet sind und halte mich auch nicht für verrückt^^
 
 
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Alt 25.10.2005, 17:48   #12
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sivar, das wär ja kein problem, wäre ein traum nur irreal... bei mir ists viel mehr so dass es alles keinerlei sinn ergibt. ich sag ja ist schwierig zu erzählen ohne es zu banalisieren. es sind keine dinge, tatsachen, orte, menschen oder gar gefühle. nichts was man ins diesseits mitnehmen könnte... ich glaube aber so oder so eher weniger an "vorhersagende" träume. ist mir nämlich durchaus bewusst dass alles nur im inneren stattfindet.
 
 
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Sivar
Alt 26.10.2005, 08:38   #13
Standard

Zunächst dazu, dass es nur "im Innern stattfindet"... wer sagt denn, dass deine Seele (oder wie auch immer man das nennen will) nicht in der Lage ist, sich während des Schlafs von der Linearität der Zeit zu lösen und eine wahrscheinliche Zukunft aus einer anderen als der menschlich-körperlichen Perspektive wahrzunehmen? Es muss doch keine Illusion sein dass man in Träumen soviel erlebt, dass es eigentlich garnicht in die 6-8 Stunden passt, die man schläft. Und ebenso wenig muss es sein, dass man überhaupt etwas erlebt (wirklich _durchlebt_), was sich in unser räumlich-zeitlich-logisches Denken integrieren lassen will.

Man träumt jede Nacht, und was mich bei dir beeindruckt, ist die Tatsache, dass du dich dran ERINNERN kannst dass du geträumt hast, wenn es so abstrakt war, dass du es nicht formulieren kannst. Denn diese Art von Träumen sind wohl jene, bei denen sich die meisten Menschen garnicht erst erinnern, überhaupt geträumt zu haben, und auf die Frage was sie letzte Nacht geträumt haben "Nix" sagen würden.
 
 
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Alt 26.10.2005, 14:52   #14
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hm das kenn ich aber auch....ich würds eher so umschreiben das ich noch das grundgefühl vom traum mitnehme, und im groben was passiert ist, aber da nicht das detail, sondern ich erinner mich an die gefühle die ich durchlebt hab. das was passiert ist kann ich in dem moment auch nicht formulieren.

ich find träume sind was sehr faszinierendes. sie sagen mir oft etwas was ich unterdrücke. und ich glaube, bzw weiß, das es wirklich wünsche sind die nicht ausgesprochen werden wenn ich von ganz konkreten gesprächen zb träume. hm....ich hab vor kurzem angefangen dann jmd von diesen gesprächen zu erzählen, also von den geträumten gesprächen. seitdem hat das ein wenig nachgelassen. auch wenn gedanken und wünsche skuril klingen und man meint man sollte lieber schweigen, es ist gut mit jmd wirklich drüber zu reden (egal wie sehr mein verstand "NEIN, nicht erzählen" schreit). die träume sind sonst irgendwie für meinen geschmack zu abgefahren. ich hab ja wirklich an meinem verstand gezweifelt vor ein paar wochen weil ichs nicht mehr hinbekommen hab zu unterscheiden was ich denn nun wirklich erlebt hab.

ich träum selten von wirklich irrealen sachen. also ich träum selten von einem gefüge von ereignissen die so nicht passieren KÖNNEN. aber wenn so ein traum kommt ist er mir mittlerweile lieber als ständig des nächtens mit mir konfrontiert zu werden.

mehr gedanken machen mir meine "tagträume". die sind oft einfach nur brutal. manche wie "vorahnungen"

gestern zb war ich abends noch mal an der tanke. ich hatte mich bis dahin nett mit jmd unterhalten, nicht wirklich negative gedanken im kopf. auf dem rückweg hats mich dann durchzogen "wenn du da vorn um die ecke fährst wird dir jmd die vorfahrt nehmen, dich seitlich mitnehmen. ende vom lied: künstliches koma, ich hab anarch schon nen beitrag schreiben sehen. und das abgefahre war dann das der typ der mir die vorfahrt genommen hat ein mir bekannter war....

natürlich bin ich um die ecke gekommen ohne das was passiert ist

aber solche tagträumerein hab ich oft. beim durch die stadt laufen, auf der autobahn fahren, beim einkaufen, beim arbeiten, ja neulich auf der dienstreise mitten auf der messe auch.


alles arg komisch diese traumgeschichte

Geändert von Felicitas (26.10.2005 um 14:59 Uhr).
 
 
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mizue
Alt 26.10.2005, 16:18   #15
Standard

hmmm... auf deinen letzten absatz bezogen ("tagträume").

das ist für mich ne klare projektion von angst im alltag. (nachtrag: und da ist man meistens sehr, sehr kreativ.)

kenn das von mir selbst.

ich hock in letzter zeit in meinen pausen immer öfters aufm fensterbrett im zweiten stock, um in aller ruhe eine zu rauchen. das fenster wird dabei weit aufgemacht und der ausblick geht weit in die tiefe (zb. auf den kanal, der unten durch das gebäude fließt)... ich sitz normalerweise ruhig da und genieß es... an anderen tagen kommen mir diese gedankenblitze, dass zb. ein wütender misantroph angelaufen kommt, ausholt und mich runterschubst. ich mich sehe, wie ich zerquetscht, verrenkt und unschön aufm asphalt liege. und solche geschichten.

misstrauen allgemein, würd ich sagen. zumindest bei mir.

was ich bei all dem traumgedöns halt wichtig find, ist, dass man sich nicht zu sehr auf inhalte versteift und vllt eher das gefühl zulässt, mit dem man den traum verlässt. hab in den letzten wochen auch ziemlich oft ziemlich wirres zeug geträumt... hätt ich mich wie früher darauf konzentriert, die inhalte zu decodieren (um die unangenehme situation aufzulösen sozusagen), anstatt dieses unangenehme auch mal zuzulassen (gefühle, eindrücke?)... würd ich heute noch im kreis laufen. so ne umfassendere sicht auf träume kriegen, mit abstand betrachten... aber vorläufig hauptsächlich die gefühle durchleben, die sie einem bescheren.

joa ka

Geändert von mizue (26.10.2005 um 16:41 Uhr).
 
 
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DasTobbi
Alt 26.10.2005, 16:29   #16
Standard

Hm, sei froh das Du nur träumst, ich bin beim letzten Vollmond über die Bettseite meiner Freundin gehüpft und relativ hart auf dem Boden aufgekommen. Dann hat meine Freundin mich ein wenig verdutzt angesprochen und ich bin im Halbschlaf ins Bett zurückgekrabbelt. Erst als ich da wieder angekommen bin, bin ich aufgewacht und hab meine extrem schmerzenden Knie bemerkt... -_-
Sehr merkwüdig das...
 
 
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Alt 26.10.2005, 16:31   #17
Standard

jo, genau so miz das triffts schon.
 
 
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mizue
Alt 26.10.2005, 16:51   #18
Standard

ich bin ja auch froh, dass ich über so sachen, wie "während des schlafwandelns ausm bett gehen und das fenster öffnen, den fuß aufs fensterbrett setzen" (ist ein hohes fenster, das fensterbrett damit auch näher am fußboden dran) hinweg bin. aber wenn ichs mir recht überleg, waren da auch solche "tagträume" daran schuld. wir waren da grad neu eingezogen und ich war son eigenes zimmer mit sovielen fenster ned gewöhnt... hab mir immer vorgestellt, wie ich da in der nacht aus dem fenster traumwandle. so oft hab ichs mir vorgestellt, dass ichs irgenwann getan habe... bzw. fast. seitdem hab ich ein schloss an meinem fenster.
 
 
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Alt 26.10.2005, 16:54   #19
Standard

hm, geschlafwandelt bin ich als kind oft (beruht auf den erzählungen meiner eltern, ich weiß davon nichts). da bin ich wohl oft mit meinem halben bett umgezogen, hab mich im wohnzimmer dann auf den boden gelegt, oder ins zimmer meiner eltern, manchmal auch ins treppenhaus, oder ich bin mit decke und kissen aufs klo gewandert.

fragt mich nicht O_o

was ich bis heute mache ist im schlaf reden. wobei, seit ein paar monaten liegt ja nur noch selten jmd neben mir der das bestätigen kann. leider hab ich im schlaf auch manchmal über sachen geredet die meinen bett-partner nicht unbedingt was hätten angehen sollen

aber meist wurde mir gesagt das es nur wirres zeug war.

was wirklich eklig ist wenn dich dein bett-partner dann aufweckt. das hab ich immer gehasst, aber manchmal ists ihm dann wohl auf den geist gegangen weil ich nicht aufgehört hab zu quasseln . aber du bist dann sowas von raus, hast diese innere unruhe, bist nicht im schlaf, aber auch nicht im hier und jetzt.

ich finds eigentlich ganz lustig irgendwie.
 
 
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Alt 26.10.2005, 18:41   #20
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die "gewaltätige vorahnungen" angehen mag, ist das eigentlich eine mehr als natürliche reaktion. ursprünglich lebten menschen ja in weitaus gefahrvolleren umgebungen. da war es mehr als nützlich, zu wissen was passieren könnte und sich dementsprechend einzustellen. heute unterdrückt man diesen instinkt meist fast vollständig, ja hält sich sogar für verrückt ängstlich...
 
 
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PowerWapiti
Alt 26.10.2005, 18:59   #21
Standard

ich träumte mal 2 Tage hintereinander immer von einer bösen großen Spinne die irgendwie über meinem Bett hängt und runter auf mich will (während ich schlafe).. bin dann immer voll aufgewacht und hab die Decke weggeschleudert und hatte voll die Panik..

nen Tag später wieder so ein Traum mit der Spinne.. diesmal schau ich im Traum aus dem Fenster (Fenster ist auf) und will das Fenster zumachen.. direkt am Griff kommt dann auf einmal eine große fette dicke Spinne auf meine Hand zugelaufen (von draußen).. bin wieder aufgewacht und erstmal um mich geschlagen!

1 Woche später, sitze grad am PC und schaue an die Wand.. hää.. wieso ist da so ne große Spinnwebe.. stehe auf und suche nach irgendwas.. schaue dann über mir.. und vielleicht 40-60cm drüber war voll die riesen Spinne ! die war mit Beinen bestimmt 10cm lang!!

oh man bin ich da erschrocken und hab geschriehen! .. die Spinne aus dem Traum war Wirklichkeit .. hab mich dann 1 Stunde lang nicht mehr an den PC getraut meine Mutter musste sie mit Paral einsprühen
 
 
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Sivar
Alt 27.10.2005, 13:26   #22
Standard

Hehe crazy @Spinne. Hast du besondere Angst vor Spinnen oder musste deine Mutter sie entfernen, weil du von dem Traum noch so schockiert warst?

@feli+mizü... Ich bin davon überzeugt dass der Mensch erst träumt, was er später richtig lernt. Dazu gehört natürlich auch der Umgang mit Alltagssituationen. Träumen machen einen aufmerksam auf Sachen, die einem sonst nicht in den Sinn gekommen wären. Dabei ist es natürlich fast unmöglich zu unterscheiden zwischen der eigenen Phantasie und konkreten Vorhersagen, zumal man nur eine mögliche Zukunft träumen kann.

Insofern bringt es also nix, Angst vor seinen Träumen zu haben, man will sich eigentlich nur selbst damit ewas mitteilen. Daran seinen Spass zu haben und daraus zu lernen, halte ich für ne gute Einstellung dazu.
 
 
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mizue
Alt 27.10.2005, 16:31   #23
Standard

@sivar
an sowas wie vorhersagen durch träume glaube ich nicht. so eine "macht" gestehe ich meinen träumen nicht zu. es wäre mir außerdem auch mal wieder zu "typisch menschlich", mir einzubilden, ich würde die zukunft bzw. meine zukunft voraussehen können; nein viel eher, wäre es mir zu platt, zu simpel, zu plakativiert, dafür dass träume ja eigentlich nur symbolischen charakter haben (zumindest meistens, manchmal ists ja hauptsächlich nonsens). wenn man kaum im "jetzt" lebt, nützt einem der blick in die "zukunft" auch kaum was.

ich habe keine angst vor meinen träumen. es macht mich nur furchtbar müde, jeden morgen mit einem gefühl der kompletten leere aufzuwachen und sich in seinem eigenen körper/leben/sonstwas fremd zu fühlen. dass der traum mir eigentlich nur das gefühl übermittelt, dass ich EH schon in mir drin hab, das ist mir klar. insofern hast du recht... träume können einem wiederspiegeln, was in einem drin ist und anhand dieser anhaltspunkte kann man weitere "beobachtungen" vornehmen (damit meine ich den vor mir schon erwähnten abstand) und so langsam dahinter kommen, was... usw usf.
 
 
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Alt 27.10.2005, 16:42   #24
Standard

nein, ich glaub sivar meint das anders. ich glaub er meint das wir (un)bewusst eine vorstellung von unserer zukunft haben. die verändert sich im laufe des lebens. und träume können uns an vorstellungen erinnern, bringen sie sicher mit wirklich erlebtem durcheinander usw.

aber nicht das es wirkliche visionen sind. sondern nur das was wir uns vorstellen.

und ich glaube wiederrum das jeder mensch eine vorstellung von seiner zulunft hat. da kann man mir noch so viel erzählen "ich lasse alles auf mich zukommen". IRGENDEINE vorstellung hat der mensch.

und die kann sicher auf irgendeine abgefahrene art und weise in träumen bearbeitet werden.
 
 
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