Vielleicht oute ich mich mit diesem Beitrag gleich zu Beginn als Bildungsbürger-Spießer. Aber ich als Anarchist will hier niemandem irgendetwas verbieten, ich bin absolut für eine Legalisierung von Cannabis, weil dieses dämliche Verbot nichts bringt, sondern alle Probleme nur vergrößert. Ich möhct nur mal eine Reihen von Argumenten bringen, warum man es vielleicht besser doch sein lassen sollte.
Ich weiß, dass einige Argumente des unten stehenden Textes sehr einseitig sind. Daher noch mal folgendes vorweg:
1. Ich weiß, dass die lange im Körper bleibenden Abbaustoffe nicht mehr psychisch aktiv sind, aber gesundheitsfördernd sind sie sicher auch nicht.
2. Und weil wissenschaftliche Studien keinen direkten Zusammenhang zwischen Cannabis und "Unmotivert sein" entdecken, heißt das noch lange nicht das es den nicht gibt. JEDE ehrliche nicht mit der Brille eines Cannabis-Befürworters gemachte Lebenserfahrung bestätigt die Demotivationsthese, man braucht doch nur mal mit offenen Augen durch die Welt zu laufen, um zu sehen, dass Dauerkiffer auch NACH Abklingen eines Rausches in ihrem Leben nicht gerade zu geistigen Höchstleistungen motiviert sind.
Ich weiß, dass auch dieser Text nicht die staatliche Verfolgung rechtfertigen kann und zwar aufgrund des einen (gerechtfertigten) Totschlagarguments der Legalisierungsbefürworter: "Staatliche Verfolgung verhindert Kiffen nicht, sondern fördert es und macht es gefährlicher"
Aber auch wenn der folgende Text über weite Teile etwas übertrieben ist, zeigt es wohl, dass Kiffen doch nicht ganz so harmlos ist, wie viele Kiffer glauben! Daher sollten alle Argumente der Art "Kiffen ist doch gar nicht soo schlimm" und "Ist nicht schlimmer als Alkohol und Tabak" und "gelegentlich Kiffen ist relativ unbedenklich" aus ALLEN Diskussionen um die Legalisierung von Cannbis ehrlicherweise rausbleiben! Stattdessen sollte man sich auf die anarchistische Forderung "Gesetze verhindern kein Übel, sondern begünstigen es" beschränken! Denn nur damit hat man dauerhaft Erfolg!
Aber nun zu dem Text:
CANNABIS: STAND DER WISSENSCHAFT
Cannabis-Befürworter werden immer wieder mit Äußerungen zitiert, wonach die behaupteten Gefahren der Rauschdroge für Körper und Geist „wissenschaftlich (noch) nicht bewiesen“ seien und Cannabis deshalb quasi „ungefährlich“ sei.
Bei chronischem Konsum besteht jedoch kein Zweifel darüber, dass gravierende körperliche und geistige Folgeschäden drohen, viele davon irreversibel.
Auch die Gleichung „noch nicht belegt = ungefährlich“ ist fatal, wie man eindrucksvoll am Beispiel der Tabakforschung sieht:
50 Jahre und Tausende von wissenschaftlichen Untersuchungen waren nötig, um die Erkenntnis durchzusetzen, dass Tabak nicht harmlos ist und dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Tabakrauchen und Krebs, Herzleiden und anderen Krankheiten gibt. Erst nach jahrzehntelangen Untersuchungen galt ein Zusammenhang als erwiesen, der die ganze Zeit über vorhanden war.
Während dieser Untersuchungsphase und der gleichzeitigen Verharmlosung und Glorifizierung von Tabak starben weltweit allein in den Industrieländern 60 Millionen Menschen an den langfristigen Folgen des Rauchens.
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„...die Vielzahl der in den letzten Jahren durchgeführten Studien [konnte] die Gefährlichkeit des Cannabis nicht widerlegen...“ — J.v. Scheidt Handbuch der Rauschdrogen, 1999
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Wer unter diesen Vorzeichen Cannabis als „ungefährlich“ bezeichnet, verkennt vollkommen die Lage.
Es ist verständlich, dass sich Konsumenten und Drogen-Fürsprecher auf wenige gegenteilige Auffassungen berufen. Es wird der Problematik aber nicht gerecht, 99% der weltweit anerkannten Experten, die Cannabis ein enormes Gefährdungspotenzial bescheinigen, einfach auszublenden.
KÖRPERLICHE Folgen und RISIKEN
Die vielleicht unappetitlichste und folgenschwerste Eigenschaft von Cannabis ist die, dass sein Hauptwirkstoff THC und über 80 weitere so genannte Cannabinoide nicht wasserlöslich sind, sondern nur fettlöslich. Diese Stoffe, die nur in der Cannabispflanze vorkommen, lösen sich weder in Wasser noch in Blut noch in Urin auf. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass sie sich im Körper ablagern, und zwar vorwiegend in den fetthaltigen Organen wie im Gehirn und in den Geschlechtsdrüsen (Hoden, Eierstöcke), des Weiteren in der Milz, in der Lunge und in der Leber.
Cannabinoide verbleiben in den fetthaltigen Teilen jeder Zelle des Körpers.
Der Abbau erfolgt so langsam, dass selbst ein Gelegenheits_konsument die Droge eigentlich immer im Körper hat. Der Konsum eines Joints kann noch nach Wochen im Körper nachgewiesen werden, bei Dauerkonsumenten noch Monate nachdem man mit dem Rauchen von Haschisch oder Marihuana aufgehört hat.
Bei auch nur wöchentlichem Konsum beginnt der Körper zudem, alle diese Gifte in seinen Organen und im Fettgewebe regelrecht anzuhäufen und dauerhaft zu speichern. Über die langfristigen Auswirkungen dieses Umstands kann man bisher nur spekulieren.
CANNABIS UND DIE ATEMWEGE
Die Reizung der oberen Luftwege beim Rauchen von Cannabis ist etwa 15 Mal stärker als bei Tabak. Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist 5 bis 10 Mal größer als bei Zigarettenrauchern. Dauerkonsumenten erkranken häufig an chronischer Bronchitis, also an einer Entzündung der Atemwege. Haschisch oder Marihuana gemischt mit Tabak verdoppelt nicht etwa das Risiko von Lungenschäden, sondern vervielfacht es. Bei Mischkonsum treten Schädigungen der Atemwege Jahre und Jahrzehnte früher auf als bei Nur-Tabak-Rauchern.
CANNABIS UND FORTPFLANZUNG
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„Von allen Drogen, die wir untersucht haben, hatte keine so starke und lang anhaltende Wirkungen auf diese Hormone [Testosteron und andere Geschlechts_hormone] wie THC.“ — Dr. Carol Smith Marihuana-Forscherin
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Cannabis beeinflusst die Reifung männlicher Spermien erheblich. Deformierungen und Veränderungen der Zellstrukturen, also verkrüppelte Spermien, sind bei fortgesetztem Konsum die Regel. Schon bei kleinen THC-Mengen wird die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron für 24 Stunden lahm gelegt.
Cannabis wird regelmäßig auch mit Frühgeburten, Fehlgeburten und Störungen des weiblichen Menstruationszyklus in Verbindung gebracht. Es gilt als wahrscheinlich, dass Cannabiskonsum während der Schwangerschaft bleibende Nervenschäden beim werdenden Kind verursachen und zur Geburt von Babys von unter_durchschnittlicher Größe und Gewicht führen kann.
CANNABIS UND DAS GEHIRN
Cannabis wirkt massiv auf das Gehirn und löst dort zahlreiche nicht erforschte chemische Vorgänge aus. Bei umfangreichen klinischen Testreihen mit Marihuana und Rhesusaffen wurden Hirnzellschäden in allen Teilen des Gehirns festgestellt, teilweise von dramatischen Ausmaßen. Einige dieser Schäden bewirken, dass der Informationsfluss im Gehirn wesentlich verlangsamt wird.
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„Ich kann es folgendermaßen zusammenfassen: In den 20 Jahren, in denen ich menschliche Zellen untersucht habe, habe ich niemals irgendeine andere Droge erlebt, einschließlich Heroin, die ähnlich schlimme DNS-Schäden hervorgerufen hat wie Marihuana.“ — Akiro Morishima amerikanischer Zellforscher, Spezialist für die Auswirkungen von Drogen auf Zellstrukturen
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Es ist keine Frage, dass Tierversuche nicht uneingeschränkt auf Menschen übertragen werden können. Es ist aber auch keine Frage, dass es kein menschliches Gesundheitsproblem gibt, das nicht zuerst im Reagenzglas und dann bei Tieren erforscht wurde. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sind fester Bestandteil der heutigen Medizin.
CANNABIS UND ERBSCHÄDEN
Cannabis gehört zu den wenigen Drogen, die bereits bei üblicher Dosierung abnorme Zellteilungen und schwerste Erbgut_schädigungen bewirken können.
CANNABIS UND DAS IMMUNSYSTEM
Es gibt zahllose Untersuchungen, wonach das Immunsystem des Körpers, das von den weißen Blutkörperchen getragen wird, durch Cannabis nachhaltig geschädigt wird, vor allem natürlich bei Dauerkonsum. Der Grund liegt in der Tatsache, dass THC die Eigenschaft hat, alle Arten von weißen Blutkörperchen in ihrer jeweiligen Funktionsweise und Kampfkraft gegen Fremdkörper zu schwächen. Beispielsweise funktioniert die „Abwehr-Armee“ der so genannten T-Lymphozyten nach dem Prinzip, Viren aller Art und Krebszellen zu umzingeln und durch schnelle Teilung so viele „Soldaten“ zu produzieren, dass der feindliche Fremdkörper durch die eigene Übermacht vernichtet werden kann. THC unterbindet diese Zellteilungsfähigkeit. Statt 1000 T-Lymphozyten-„Soldaten“ stehen nur noch 500 zur Verfügung.
Dies erklärt auch, warum chronische Cannabis-Raucher in aller Regel wesentlich öfter krank sind als Menschen, die keine Drogen konsumieren. Es ist eine Tatsache, dass akute wie auch chronische Beschwerden bei Konsumenten nach dem Aufhören mit dem Rauchen von Cannabis zum großen Teil oder gänzlich verschwinden. Diese Beobachtung machen nicht nur Ärzte und Forscher, sondern vor allem auch ehemalige Cannabis-Konsumenten.
Körperliche Folgen und Risiken des Cannabis-Konsums
Fünf- bis zehnfach erhöhtes Lungenkrebsrisiko gegenüber Tabak-Rauchern
Anhäufung von THC in Gehirn, Hoden, Eierstöcken, Leber, etc.
Drastische Erhöhung der Herzschlagfrequenz, Herzinfarktrisiko
Wachstumsstörungen bei Jugendlichen
Zerstörung des körperlichen Vitaminhaushalts
Schmerzen im Brustkorb, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen
Ernsthafte Schädigung des gesamten Atemsystems
Unterdrückung des Immunsystems
Schädigungen des Erbguts
Abnorme Spermien und Eizellen, gestörter Menstruationszyklus
Verdacht auf (bleibende) Hirnschäden
„NATURPRODUKT“ CANNABIS?
Cannabis ist – wie alle Drogen – grundsätzlich nichts anderes als ein Gift (daher: RauschGIFT). Aus medizinischer Sicht ist auch der schönste Drogenrausch nicht mehr und nicht weniger als eine Vergiftung. Gifte sind gesundheitsschädliche oder lebenszerstörende Stoffe. Nichts anderes gilt für Cannabis. Es verhält sich wie alle Gifte, nur dass es langfristig nicht nur den Körper, sondern auch Verstand und Persönlichkeit zerstört.
Dass Cannabis ein „Naturprodukt“ ist, wie Konsumenten immer wieder betonen, ändert nicht das Geringste an seiner zerstörerischen Wirkung. Die meisten der bekannten Rausch_drogen sind pflanzlicher Herkunft. Belladonna (Tollkirsche), Datura (Stechapfel) und Peyote (Peyote-Kaktus) sind klassische Pflanzendrogen. Kokain wird aus den Blättern des südamerikanischen Coca-Strauchs gewonnen, Opium aus dem Milchsaft der Kapseln der asiatischen Schlafmohnpflanze. Gift ist Gift. Der Aspekt „Natur“ ist kein Gütesiegel, wenn man von einer Schlange gebissen wird.
PSYCHISCHE FOLGEN UND RISIKEN
THC beeinflusst eine Reihe von mentalen Funktionen und gefährdet nicht nur den Cannabis-Konsumenten selbst.
Die US-Marine führte Untersuchungen mit Testpersonen an Flugsimulatoren durch. Die Berufspiloten machten bereits nach dem Rauchen eines einzigen Haschisch-Joints schwerwiegende Flugfehler. Keiner von ihnen war in der Lage, das virtuelle Flugzeug gerade auf der Landebahn aufzusetzen. Einer von ihnen landete fünf Meter neben der Piste. Ungeachtet dessen meinte jeder der Piloten, „top“ in Form zu sein.
Cannabis verengt die Wahrnehmung der realen Welt erheblich, auch wenn es nur bei hohen Dosen zu echten Halluzinationen kommt. Komplexe Geschehen können nicht mehr bewältigt werden. Was der Konsument subjektiv als Bewusstseins_erweiterung empfindet, ist in Wirklichkeit eine Bewusstseins_minderung. Selbst wenn man will, gelingt es nicht mehr, die Welt so wahrzunehmen, wie sie ist. Das Zeitgefühl geht verloren, zeitliche und vom Sinn her bestimmte Abläufe können nicht mehr genau eingehalten werden. Es gibt zahllose Beispiele folgenschwerer Unfälle, einschließlich Autounfälle, die auf die akute Wirkung von Cannabis-Konsum zurückgeführt werden können.
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Mit Drogen tot oder ohne Drogen lebendig — eine andere Wahl gibt es nicht. Drogen rauben dem Leben all jene Gefühle und Freuden, die das Leben überhaupt erst lebenswert machen.
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Cannabis gehört zu einer Gruppe von Drogen, die jederzeit auch Psychosen oder psychoseähnliche Zustände hervorrufen können („Joint treibt Student in den Wahnsinn“, Süddeutsche Zeitung, 2. August 2001).
Wie chronische Cannabis-Raucher bestätigen, zählen zu den psychischen Folgen eines fortgesetzten Konsums in erster Linie Konzentrations_störungen, verminderte Aufnahmefähigkeit, Gedächtnislücken und generell Lernschwierigkeiten (Schule, Studium).
Unter Cannabis-Einfluss bildet sich zudem eine Art Antriebslosigkeit heraus, die sich bei chronischen Konsumenten scheinbar verfestigt. Prägende Elemente sind Interesselosigkeit, Gefühlsarmut und Abstumpfung (sog. Amotivationssyndrom), mit oft ernsthaften Auswirkungen auf Beruf, Familie und das sonstige soziale Umfeld.
Zu den schwerwiegendsten psychischen Folgen des Cannabis-Konsums müssen auch folgende Aspekte gezählt werden:
1) Rauschdrogen wie Cannabis zerstören die Fähigkeit, Problemen ins Auge sehen zu können und sie zu lösen. Dies ist auch der Grund, warum bestimmte unerwünschte Empfindungen, die man mit Hilfe von Drogen zu vergessen oder zu beheben versucht, nach Abklingen der Wirkung der Droge immer ein kleines bisschen mehr da zu sein scheinen, zumindest für den Drogenkonsumenten. Der „Schmerz“ ist nicht etwa kleiner, sondern größer – was dazu beiträgt, weiterhin Drogen zu nehmen.
2) Alle Rauschdrogen erzeugen ein künstliches Hochgefühl, das nachweislich die Fähigkeit zerstört, ein „High“ oder Freude auch ohne Drogen zu erleben. Cannabis ist hier keine Ausnahme.
3) Auf Dauer vernichtet Cannabis jede klare Ordnung im Verstand. Wahrnehmungen werden verschwommen aufgezeichnet oder zeitlich falsch zugeordnet. An manches kann man sich überhaupt nicht mehr erinnern. Ein amerikanischer Drogenexperte schreibt treffend: „Das ist das Fatale an Drogen. Man versucht eine schmerzhafte Situation zu lindern, statt dessen vernebelt man das einzige Werkzeug, das man hat, um das Problem wirklich zu lösen.“
4) Drogen wie Cannabis zerstören Kreativität, Fähigkeit, Bewusstsein – und Zielsetzungen. Und damit den Motor des Lebens.
Psychische Folgen und Risiken des Cannabis-Konsums
Lernschwierigkeiten, vermindertes Aufnahme- und Erinnerungsvermögen
Motivationsmangel, Ziellosigkeit, Interesselosigkeit
Psychosen, psychoseähnliche Zustände
Konzentrations_schwierigkeiten
Vermindertes Bewusstsein
Persönlichkeits_veränderungen, Veränderung der Gemütslage
Zerstörung der natürlichen Lebensfreude
IST CANNABIS EIN „EINSTIEGSDROGE“?
Wenn man mit Einstiegs_droge meint, dass ein Cannabis-Raucher zwangsläufig bei Kokain oder Heroin landet, dann ist die Antwort ein klares Nein.
Wenn man mit Einstiegsdroge meint, dass der Weg zu Drogen wie Kokain und Heroin praktisch immer über Marihuana und Haschisch führt, dann ist die Antwort ein klares Ja.
Wer die Tür zu Cannabis geschlossen lässt, der wird in aller Regel nie bei schweren Suchtdrogen ankommen. Den Sprung von der Zigarette oder von Alkohol zu Kokain oder Heroin gibt es nur in den seltensten Fällen (1% nach einer landesweiten amerikanischen Untersuchung aus dem Jahre 1982).
Cannabis hat zwar nur ein geringes körperliches Abhängig_keits_potenzial, das psychische Abhängigkeitspotenzial ist jedoch hoch und wird regelmäßig unterschätzt. 1995 suchten allein in den USA 165.000 Personen Hilfe bei Drogenrehabilitations_einrichtungen, um von Marihuana loszukommen.
Generell teilen sich Cannabis-Raucher früher oder später in zwei Gruppen: Aussteiger und Umsteiger. Die meisten Konsumenten hören mit dem Rauchen der Droge auf – weil sie die Wirkungen und Neben_wirkungen auf Dauer nicht mehr wünschenswert oder erträglich finden. Der Rest der chronischen Cannabis-Raucher geht früher oder später auch zu stärkeren Suchtdrogen über, mit nur wenigen Ausnahmen.
Ein Joint ist kein glas bier
Alkohol besteht nur aus einer einzigen Substanz: Ethanol.
Cannabis dagegen enthält über 400 chemisch oft sehr komplexe Bestandteile, von denen einige noch nicht einmal erforscht sind. Diese Verbindungen verwandeln sich beim Rauchen in 2000 weitere, die bei ihrem Abbau im Körper wiederum hunderte neue chemische Substanzen erzeugen.
Alkohol ist eine körpereigene Substanz, THC ist eine körper_fremde Substanz.
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„Medizinisch und psychologisch gesehen ist Haschisch auf jeden Fall gefährlicher als Alkohol.“ — J.v. Scheidt, Handbuch der Rauschdrogen, 1999
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Alkohol wird innerhalb von Stunden im Körper abgebaut (0,1 Promille pro Stunde), Cannabinoide sowie ihre Abbauprodukte können für immer im Körper verbleiben.
THC schädigt das Immun_system, Alkohol tut das nicht.
Die verheerenden Wirkungen von Alkoholmissbrauch sollen hier keinesfalls verharmlost werden. Tatsache ist aber, dass Alkohol in geringen Mengen ein ganzes Leben lang ohne Folgen konsumiert werden kann und nur als Rauschmittel letztlich fatale Folgen nach sich zieht. Cannabis hingegen wird von vornherein nur zur Erzeugung eines Rausches eingenommen – als ausschließlich gewünschte Wirkung – und verursacht hierbei eine breite Palette von Störungen und Krankheiten.
Keine „Haschisch-Toten“?
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„Marihuana beinhaltet die schlimmsten Wirkungen von Alkohol und Tabak. Es hat die Rauschwirkung von Alkohol und die lungenschädigenden und Krebs verursachenden Wirkungen des Tabaks sowie viele andere gefährliche Aus_wirkungen, die wir bei keinem von beiden kennen.“ — Dr. Robert DuPont ehem. Direktor des National Institute on Drug Abuse, der wichtigsten amerikanischen Institution gegen Drogenmissbrauch
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Wenn es keine „Haschisch-Toten“ gibt, wie einige Befürworter behaupten, dann gibt es auch keine Tabak-Toten. Selbst Kettenraucher sterben nicht an einer Überdosis Nikotin – dafür aber an den langfristigen Folgen des Konsums.
Niemand weiß, wie viele Cannabis-Opfer sich bereits heute weltweit in den Statistiken über Lungen_krebstote, Herztote, Verkehrstote* und in den Selbst_mord_statistiken verbergen.
CANNABIS — EINE „WEICHE“ DROGE?
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„Keine andere Droge wird vom Menschen gebraucht oder missbraucht, die so lange im Körper verbleibt wie Cannabis. Und es gibt keine andere legale oder illegale Droge, die jedes wichtige Organ des Körpers angreift, jedes System im Körper, und jede einzelne Zelle im Körper.“ — Dr. Carlton E. Turner University of Mississippi, seit 30 Jahren einer der weltweit anerkanntesten Cannabis-Forscher
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"Weich“ soll in diesem Zusammenhang „körperlich nicht süchtig machend“ bedeuten, was bei Cannabis nur bedingt zutrifft und den Aspekt des psychischen Abhängigkeitspotenzials außer Acht lässt.
Die Begriffswahl „weich“ suggeriert aber weit mehr, als sie definitorisch soll, nämlich eine relative Harmlosigkeit bestimmter Substanzen gegenüber den so genannten „harten“ Drogen. Dieser Logik zufolge wäre eine explodierende Handgranate auch „weich“, stellt man ihr die unmit_tel_baren Wirkungen einer Bombe gegenüber. Klassifiziert man Drogen nach ihren tatsächlichen gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen, ihren Auswirkungen auf Verstand und Persönlichkeit, dann wird schnell offensichtlich, dass „weiche“ Drogen ein Mythos sind. Dies gilt erst recht, wie dargelegt, für Cannabis.
SCHLUSSWORT
Niemand bestreitet, dass manche Menschen – bei weitem nicht alle – angenehme Gefühle durch das Rauchen von Haschisch oder Marihuana erfahren. Und niemand müsste gegen diese oder andere Drogen sein, wenn sie nur das täten, was sie vorgaukeln zu tun.
Aber der Preis für Cannabis ist nicht der Preis, den man dem Dealer zahlt. Der wirkliche Preis ist immer ein Teil des eigenen Lebens.
Auf die Frage, was er für die gefährlichste Droge halte, antwortete der amerikanische Drogenexperte und Ex-Junkie John Duff: „Marihuana.“ Warum? Weil Marihuana nicht im Gewand des Totschlägers daherkommt, mit dem Dolch in der Hand, wie Heroin, sondern als Freund und Seelentröster, als „harmloser“ Spielgefährte, der alle um den Finger wickelt, während er systematisch die Zerstörung ganzer Generationen betreibt.
Wer heute lautstark für die „Ungefährlichkeit“ von Cannabis wirbt, muss sich zumindest den Vorwurf der Unkenntnis und der Verharmlosung gefallen lassen.
Und wenn Sie selbst Cannabis rauchen: Hören Sie damit auf, auch wenn es schwer fallen mag. Sie werden schnell merken, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben.
mein Schlusswort
Und bevor mir jetzt wieder aufgrund von Nachforschungen vorwirft, nur eine guru-manipulierte Sekten-Marionette zu sein, gebe ich lieber gleich zu, dass dieser Text aus einer mit großer Skepsis zu betrachtenden Sekte, nämlich Scientology stammt. Mit Scientology habe ich jedoch nichts weiter am Hut, habe noch nie mit einem Scientologen persönlichen Kontakt gehabt. Aber dennoch sollte einem dieser Text vielleicht zu denken geben.
Und außerdem: Der autoritäre Absolutheitsanspruch dieser Sekte mag widerlich sein, aber dennoch kann man ja versuchen unvoreingenommen mit deren Philosophie umzugehen und versuchen sich das beste davon rauszupicken. Man darf halt nur nicht in Versuchung geraten, sich manipulieren zu lassen und tausende von Euros für irgendwelche Seminare auszugeben!