Zitat von Reh Die Schulmedizin zapft mir Geld ab (über die Krankenversicherung), selbst wenn ich keine Leistung empfange. Die Tabletten, die mir verschrieben werden, muss ich selber bezahlen. Wenn ich den Arzt sprechen will, muss ich pro Quartal 10 Euro auf den Tisch legen. Viele Behandlungen, gerade die kostspieligen natürlich, werden von den Kassen nicht übernommen, da muss ich also selber blechen.
Klagst du jetzt über das Versicherungsprinzip?
Es sind nicht die Mediziner, die Geld abzapfen sondern die Versicherungen und inzwischen letztendes auch irgendwie der Gesetzgeber, da er eine Krankenversicherungspflicht hergestellt hat.
Dieses Geld bekommt also kein Mediziner fürs nichts tun.
Und ich muss momentan weder verschriebene Tabletten bezahlen noch eine Praxisgebühr, aber das liegt ja nun an der Versicherung.
Diese ominösen 10 Euro in 4 Monaten sind absolut unerheblich im Vergleich zu den gesammten Aufwendungen. Ich hab das schon bei der Einführung nicht nachvollziehen können, wieso ausgerechnet um diese Nebensächlichkeit, bei gleichzeitigen Beitragserhöhungen und Leistungseinschränkungen, solch ein Aufstand gemacht wurde. Aber egal, auch dieses Geld geht nicht fürs nix tun an die Arztpraxen, diese sind nur gezwungen es einzukassieren.
Und Tabletten, die man als gesetzlich versicherter verschrieben bekommt, jetzt mal abgesehen von chronischen Erkankungen etc., zahlt man entweder nur anteilig oder sie sind eben nicht verschrieben. Ich denke auch nicht, dass sich eine etwaige Behauptung, dass man wirklich nötige Leistungen nicht bekommen würde, aufrecht erhalten lässt, auch wenn es wie überall vereinzelte Ausnahmefälle geben mag.
Und falls wir jetzt anfangen über etwas wie Zahnersatz zu reden, kann man auch direkt festhalten, dass in diesem Punkt mit "alternativer Medizin" absolut gar nichts auszurichten ist.
Und abgesehen von den Anforderungen und der Finanzierung eines Medizinstudiums, steht der finanzielle Aufwand zur Einrichtung einer modernen Arztpraxis, den Ärzte selbst leisten müssen, auch in keiner Relation dazu, ein einfaches Behandlungszimmer einzurichten.
Ich kann es irgendwie nicht so ganz nachvollziehen, wie man der Schulmedizin in dieser Beziehung im Vergleich zu "alternativen Heilern" irgendwelche ernsthaften Vorhaltungen machen kann.