Eine Witwe und ihre vier Kinder sind verrückt geworden, nachdem sie eine Marihuana-Pflanze assen, so die Ärzte, die sagen, dass keinerlei Hoffnung besteht, die Leben der Kinder zu retten, und dass die Mutter zeitlebens verrückt sein wird. Die Mutter hatte kein Geld, um andere Lebensmittel für die Kinder zu kaufen, die zwischen drei und fünfzehn Jahre alt waren; also sammelte sie einige Kräuter und etwas Gemüse, das in ihrem Garten wuchs, um daraus ihr Abendbrot zu bereiten. Zwei Stunden, nachdem Mutter und Kinder die Pflanzen gegessen hatten, erlitten sie einen Anfall. Nachbarn, die Ausbrüche von irrem Gelächter hörten, fanden die ganze Familie vom Wahnsinn befallen. Eine Untersuchung ergab, dass das betäubende Marihuana im Gemüsegarten wuchs.
Cannabis kann bei übermässigem Konsum (vor allem oral) kurzfristig eine sogenannte toxische Psychose auslösen, d.h. einen vorübergehenden übermässigen Rauschzustand. Dieser ist jedoch nicht lebensbedrohlich und klingt nach einigen Stunden bis spätestens einigen Tagen wieder ab. Cannabis verursacht keine dauerhaften Psychosen wie damals dargestellt.
In den folgenden Jahrzehnten beschäftigten sich zahlreiche internationale Wissenschaftlicher kritisch mit der Problematik und kamen zu dem Schluss, dass die Symptome des sogennanten "Cannabiswahns" genauso aussahen wie klinische Schizophrenie. Ob und inwieweit ein Zusammenhang zum Cannabiskonsum bestand, war nicht eindeutig festzustellen.
Der Zusammenhang zwischen Cannabis und einer schizophrenen Psychose ist komplex. Laut einer am Donnerstag, 11.07.2002, veröffentlichten Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim kann Cannabiskonsum eine latente Schizophrenie früher zum Ausbruch kommen lassen und bei fortgesetztem Konsum die Psychose verschlimmern. Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist grundsätzlich von Schizophrenie gefährdet. Meist tritt die Krankheit zwischen der Pubertät und dem Alter von 30 Jahren auf. Dabei scheinen genetische Faktoren eine bedeutende Rolle zu spielen.
@ threadstarter ich freu mich das du es geschafft hast. was du durchgemacht hast kenne ich zwar nicht selber, war aber persönlich dabei und wünsche es keinem.