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polizeikontrolle - drogentest

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RainingBlood
Alt 13.01.2007, 17:58   #1
Standard polizeikontrolle - drogentest

hallo,
hab da mal eine frage...
und zwar, ich hatte gerade besuch von einem sehr guten freund. dem geht der arsch auf grundeis.
kurz noch zu seinem drogenkonsum. er zieht sich, nach seiner aussage, etwa seit 10 jahren regelmäßig pep, ab und an mal koks, schmeißt sich ab und zu mal xtc rein, hat ketamin ausprobiert, und kifft seit ca 6 monaten regelmäßig (täglich), und säuft wie ein loch.
es ist folgendes passiert. am 12 dezember war er zu schnell mit seinem auto unterwegs, und ist in eine kontrolle geraten. er war 14 oder 17kmh innerorts zuviel, weiß ich jetzt nicht genau. aber die cops haben dann das übliche programm gestartet. kontrolle von führerschein und fahrzeugpapieren. so fing alles an. der cop kam wieder zu seinem auto, und untersuchte seine augen mit einer taschenlampe, und roch lunte. der cop verlangte nach einem drogentest. da er schon früher einmal mit dem gesetzt wegen drogen in konflikt gekommen war, sind die cops wohl heiß geworden. es folgte ein drogenschnelltest, der positiv auf amphetamin anschlug. es war ein speicheltest, und er hatte vor seiner autofahrt pep gezogen. er wurde mit auf die wache genommen, wo er dann blut von einer ärztin abgezapft bekam, und danach wieder gehen durfte. das ergebnis dieses tests hat er dann später schriftlich bekommen, und es wurde geschrieben, das dieser positiv auf thc ausgefallen ist. von amphetamin war dann keine rede mehr. seinen führerschein hat er bis jetzt noch, und hat jetzt wahnsinnige angst davor, diesen abgeben zu müssen. in diesem brief stand wohl auch, das das endgültige ergebnis, was die menge des thc gehalts in seinem blut anging, erst in etwa drei monaten vorliegt. seit dem 12.12.06 hat er nichts mehr angefasst, weil er schiss hat, zu einem weiteren test geladen zu werden. nun will er irgend etwas mit "herba" ausprobieren. keine ahnung was das ist. angeblich soll es wohl den ganzen drogenmist aus seinem körper "spülen". gibt es eine möglichkeit, so etwas zu machen ? habe absolut keinen blassen schimmer, ob es etwas gibt, was er machen kann, damit ein weiterer test negativ ausfällt. habe auch schonmal gehört, das es in headshops präperate gibt, um amphetamin oder thc aus dem körper zu "entfernen". funktioniert sowas, oder ist das nur rausgeschmissene kohle ?
frage ist jetzt eigentlich nur, was das für konsequenzen mit sich bringt, wie teuer der ganze scheiß für ihn wird, und ob er seinen führerschein behalten darf ?
man, der kerl hat, glaub ich, echt den bock abgeschossen.
für ein paar informative antworten wäre ich echt sehr dankbar. ich hoffe, ich kann ihn irgendwann beruhigen...
 
 
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Jimbo
Alt 13.01.2007, 18:59   #2
Standard

sport, trinken und nixmehr nehmen....

Das ist das sinnvollste was er machen kann. Ach und vllt. nochn Anwalt nehmen, das soll in solchen Situationen glaub ich auch gut sein.

Wahrscheinlich bekommt er nochmal Post von der Fsst und wird dann zum pissen eingeladen bzw. er muss pissen damit er dann irgendwann seinen Führerschein wiederbekommt. Deshalb: jetzt schonmal abstinent sein damits schneller geht am Ende.

ach und die präperate aus Apotheke/Headshop/sonstwoher sind soweit ich das immer verstanden hab total bullshiti und bringen nix nada

Viel glück ihm noch^^
 
 
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aightlex
Alt 13.01.2007, 19:30   #3
Standard

Mit dem thc.. Einfach jeden Tag ultraviel Saufen... hab gehört Zitronensaft und Orangensaft wirken sehr gut.. Kollege trank jeden Tag 2 liter normales zeuch und 2-3 Gläser Zitronensaft und man konnte es bei ihm nach 1 woche net mehr nachweisen im Urin. Aber ob es stimmt weiss ich doch auch net... noch nie probiert..
 
 
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MiKe
Alt 13.01.2007, 19:36   #4
Standard

der tipp mit dem trinken wird nicht viel bringen. natürlich wird der thc-anteil verringert. allerdings auch alle andern stoffe, die als vergleichswert genommen werden, um wirklich zu bestimmen, von wie viel substanzen man hier sprechen muss. das lässt sich ziemlich genau hochrechnen, weshalb selbst ein konsum von 5, 6, 7l wasser am tag kein relevant "besseres" ergebnis bringen würde.

Was er machen soll? Zu dem Bockmist, den er gemacht hat stehn... Wer wie ein Mann Drogen nehmen kann, soll auch die Strafe wie ein Mann hinnehmen. Den Führerschein wird er mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit los sein, dann gibt's noch MPU und ggf. die ganzen Probezeitgeschichten usw.

Ach ja, noch was zur MPU: dein freund wird diese nicht bestehen, da bei ihm aufgrund genügend hoher THC-Werte eine gewisse Abhängigkeit ermittelt wird und dann ist zwingend ein mehrmontiger Abstinenznachweis (sog. Screenings) notwendig - ohne Abstinenznachweis --> keine positive MPU!

Wenn dein Kumpel einen Brief bekommt, dass die Fahrerlaubnis abgegeben werden muss, dann sollte er diese direkt abgegeben, ansonsten wird sie abgeholt - und das kostet Geld!

Der beste für ihn: Anwalt nehmen - Adressen gibt's beim ADAC!

Geändert von MiKe (13.01.2007 um 19:44 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 13.01.2007, 21:53   #5
Standard

Zitat von RainingBlood
das ergebnis dieses tests hat er dann später schriftlich bekommen, und es wurde geschrieben, das dieser positiv auf thc ausgefallen ist. von amphetamin war dann keine rede mehr. seinen führerschein hat er bis jetzt noch, und hat jetzt wahnsinnige angst davor, diesen abgeben zu müssen. in diesem brief stand wohl auch, das das endgültige ergebnis, was die menge des thc gehalts in seinem blut anging, erst in etwa drei monaten vorliegt. seit dem 12.12.06 hat er nichts mehr angefasst, weil er schiss hat, zu einem weiteren test geladen zu werden.
Irgendwelche Wundermittel gibt es natürlich nicht..aber viel interessanter ist auch:

Mit THC kommt man da schonmal sicherlich besser weg als mit Amphe, seltsame Testerei das..

Wann hatte er denn zuvor das letzte mal gekifft, bevor er gefahren ist?
Es ist doch absoluter Schwachsinn, dass man 3 Monate braucht um die Menge an aktiv wirksamem THC im Blut festzustellen.
Wenn er da 24 Stunden lang nix geraucht hat, kann es ja durchaus möglich sein, dass nix aktives mehr im Blut ist und er somit auch den Führerschein behalten kann. Aber da er ja eigentlich Amphe intus hatte => ?!?

Wie das in Folge mit dem Recht eventuelle Tests anzuordnen ist, weiß ich nicht genau. Aber in dem Falle, dass nix aktiv wäre (beim THC), sollte es das eigentlich nicht geben. Wäre es aber aktiv wüßte man das ziemlich schnell und nicht erst nach Monaten und dann wäre der Führerschein auch weg.

Man sollte wirklich einen Anwalt einschalten und den die Polizei anschreiben lassen, was das nun eigentlich werden soll.

Irgendwie macht das alles nicht so wirklich viel Sinn für mich. Undurchsichtige seltsame Sache ;y

Geändert von asdf (13.01.2007 um 21:58 Uhr).
 
 
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sanxtrem
Alt 13.01.2007, 22:01   #6
Standard

ich mache im moment meinen führerschein und im bogen steht, dass man erst seinen führerschein wiederbekommt nachdem man ein ganzes jahr lang "drogenfrei" war....da muss man dann angeblich ale paar monate ne urinprobe abgeben...
und je nach dem wie lange man seinen führerschein hat eventuell sogar den idiotentest machen ^^

ich würde mal im internet danach suchen, wie das aussieht mit dem testergebnis, dass erst in drei monaten zugeschickt wird...^^ kann sein das es bis dahin "verjährt" ist... (das ist jedenfalls so,wenn man geblitzt wurde.-und wenn dann erst nach 3 moanten der brief kommt ist es schon "verjährt"...- ok ist ein blöder vergleich, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja sowas ??)


achso: du hast nen komischen freund
 
 
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MiKe
Alt 13.01.2007, 22:22   #7
Standard

Zitat von sanxtrem
da muss man dann angeblich ale paar monate ne urinprobe abgeben...
diese regelmäßigen urinproben sind dieser abstinenznachweis. den führerschein darf er erst wieder neu beantragen, wenn er eine positive MPU ("idiotentest") vorzuweisen hat. dies kann er aber eben erst nach dem abstinenznachweis!

und je nach dem wie lange man seinen führerschein hat eventuell sogar den idiotentest machen ^^
um die Medizinisch-Psychologische Untersuchung wird er leider nicht drumrum kommen, da derblutwert bestimmt über 1,0ng lag. ist also unabhängig davon, wie lange er seinen FS schon hat!

ich würde mal im internet danach suchen, wie das aussieht mit dem testergebnis, dass erst in drei monaten zugeschickt wird...^^ kann sein das es bis dahin "verjährt" ist... (das ist jedenfalls so,wenn man geblitzt wurde.-und wenn dann erst nach 3 moanten der brief kommt ist es schon "verjährt"...- ok ist ein blöder vergleich, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja sowas ??)
die 3 monate gelten bei allen ordnungswidrigkeiten, also auch bei cannabiskonsum, so blöd ist der vergleich also gar nicht
die 3 monate enden jedoch, sobald der täter - also der fahrer - von der bußgeldstelle ermittelt und benachrichtigt wurde. danach beträgt die verjährungszeit 6monate! freudiges warten!

mich interessiert ehrlich gesagt aber auch, warum er noch 3 monate warten sollte. ergibt tatsächlich nicht so viel sinn
 
 
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richMan
Alt 15.01.2007, 17:51   #8
Standard

Mich würde viel eher interessieren, warum er mit den Beamten vor Ort den Schnelltest gemacht hat...?!

Hätte an seiner Stelle lieber von meinem Recht diesen zu verweigern gebrauch gemacht und wäre ggf. lieber zum Bluttest unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal auf der Wache übergegangen. Hätte dann allerdings die Beamten noch freundlich darauf hingewiesen, dass sie sich bitte bewusst machen, dass ich ihre Institution wegen Körperverletzung verklagen werde, da der Test natürlich negativ ausfallen wird. Naja...

Blessings!
 
 
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Omarita
Alt 15.01.2007, 18:02   #9
Standard

seinen führerschein wird er abgeben müssen, das ist normal, dass das solange dauert. die werden eine mpu von ihm fordern, die er erst ablegen kann, wenn er ein jahr drogenfreiheit nachweisen kann. wenn er also schlau ist, lässt er sich seine drogenfreiheit jetzt schon monatlich vom arzt belegen, wahlweise wäre eine haaranalyse möglich, denn das kostet richtig kohle, da der gute junge polytox war.
es gibt spezielle mpu-beratungsstellen, an diese sollte er sich wenden, um zu erfahren, welche maßnahmen noch möglich sind.

er wird aber nicht mit einem blauen auge davon kommen. ein jahr drogenfreiheit ist pflicht, solange kein führerschein.

und mal ganz ehrlich, meinste, der würde ein jahr durchhalten?

es können monate vergehen, bis der führerscheinentzug kommt, aber er kommt bestimmt! und dann hat er ihn erstmal laaaaange nicht mehr.

aber mal ganz ehrlich. selbst schuld! solche menschen gehören nicht auf die straße!
 
 
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MiKe
Alt 15.01.2007, 19:31   #10
Standard

Zitat von richMan
Mich würde viel eher interessieren, warum er mit den Beamten vor Ort den Schnelltest gemacht hat...?!

Hätte an seiner Stelle lieber von meinem Recht diesen zu verweigern gebrauch gemacht und wäre ggf. lieber zum Bluttest unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal auf der Wache übergegangen. Hätte dann allerdings die Beamten noch freundlich darauf hingewiesen, dass sie sich bitte bewusst machen, dass ich ihre Institution wegen Körperverletzung verklagen werde, da der Test natürlich negativ ausfallen wird. Naja...

Blessings!
*lol* Sorry, aber das ist echt Quatsch, was du verzapfst. Es hat nie einen Fall gegeben und wird auch niemals einen geben, bei dem ein Junkie die Polizei wegen Körperverletzung verklagen kann, wenn sie ihm Blut abnehmen. Auf Verdacht darf die Polizei dies nämlich völlig legitim veranlassen. Wen sollte er denn bitte verklagen? Den Arzt, der das ganze aufgrund einer polizeilichen Anweisung macht? Oder die Polizei wegen mittelbarer Körperverletzung, obwohl diese Verdachtsmomente und Deine Weigerung für den Schnelltest schriftlich hat?
Gibt es keine schriftliche Begründung eines Verdachts von der Polizei, wird kein normaler Arzt in Deutschland an dir rumstechen - er würde ansonsten seine Zulassung verlieren!

Nochmal zusammengefasst: Damit man ihm Blut abnehmen darf, müssen Verdachtsmomente vorliegen. Dafür reicht eine bloße Verneinung des Schnelltests (oder bei Alk auch des Pustegeräts) nicht aus. Die Verdachtsmomente müssen schriftlich festgehalten werden. Diese werden vom durchführenden Arzt gelesen, geprüft und gegengezeichnet. Erst dann, wenn der Arzt aufgrund der schriftlich genannten Gründe auch zu dem Schluss einer notwendigen Kontrolle durch Blutabnahme kommt, wird auch die Nadel klargemacht.

Wenn man die Polizisten z.B verarschen will, sich seinen Pullover mit Bier oder so zuschüttet, um nach Alk zu stinken und dann den Pustetest verweigert, auf's Revier muss, Blut abgibt und es kommen 0,0 raus, dann muss man trotzdem für den Test zahlen, da man auch einfach kostenlos hätte pusten können.
 
 
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Jimbo
Alt 16.01.2007, 16:42   #11
Standard

Nein Mike... man darf den Schnelltest verweigern was kein begründeter Verdacht ist!
 
 
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MiKe
Alt 16.01.2007, 16:53   #12
Standard

Zitat von Jimbo
Nein Mike... man darf den Schnelltest verweigern was kein begründeter Verdacht ist!
Nichts anderes sagte ich:
Zitat von MiKe
Dafür reicht eine bloße Verneinung des Schnelltests (oder bei Alk auch des Pustegeräts) nicht aus.
 
 
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richMan
Alt 16.01.2007, 18:55   #13
Standard

@Mike:

Natürlich hat es so einen Fall nie gegeben und natürlich kann das ein Junky nicht. Dafür fehlt dem entlarvten Junky dann ja auch die Rechtsgrundlage. Aber zu dem Zeitpunkt, wo du die Beamten von deinem Vorhaben unterrichtest wissen diese noch nicht mit Sicherheit, dass ein Bluttest bei dir positiv verlaufen wird...

"Achso...das sind diese neuen Schnelltests, über die hab ich was in der Bild gelesen, da soll einer morgens 2 Mohnbrötchen gegessen haben und bei der Verkehrskontrolle war der Test positiv auf Opiate. Muß ich den denn wirklich machen? In dem Artikel stand auch sowas, dass man stattdessen einen Bluttest machen lassen kann...wenn das gehen würde, dass wäre mir persönlich sicherer. Nicht dass von meinen Hustentropfen von heute Morgen der Test auf Alkohol anschlägt..."

Warst du nie beim Theather Mann?

Man muß sich nicht zwangsläufig verdächtig machen, wenn man den Test verweigert. Des Weiteren testen die meisten Schnelltests der Polizei auf Abbauprodukte, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Wenn man was aktives im Blut hat, ist das natürlich relativ egal, weil das dann spätestens beim Bluttest rauskommen wird. Aber so erspart es einem selbst die Schmach durch die Beamten und man kostet sie noch ein paar Steuergelder für die Fahrt zur Wache und das medizinische Personal...

Aber was schreib ich hier eigentlich schon wieder großartig?! Der Typ gehört definitiv von der Straße verbannt!

Peace
 
 
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MiKe
Alt 16.01.2007, 19:30   #14
Standard

"Achso...das sind diese neuen Schnelltests, über die hab ich was in der Bild gelesen, da soll einer morgens 2 Mohnbrötchen gegessen haben und bei der Verkehrskontrolle war der Test positiv auf Opiate. Muß ich den denn wirklich machen? In dem Artikel stand auch sowas, dass man stattdessen einen Bluttest machen lassen kann...wenn das gehen würde, dass wäre mir persönlich sicherer. Nicht dass von meinen Hustentropfen von heute Morgen der Test auf Alkohol anschlägt..."
Und selbst wenn du mit den Hustentropfen von heut morgen auf einen für die Strafverfolgung relevanten Promillewert kommst, bekommst du die Strafe, die auch jemand bekommen würde, der sich mit Bier auf diesen Wert getrunken hat! Ob du von Hustensaft reaktionsträge bist oder von Bier macht keinerlei Unterschied (außer, dass du schon ordentlich Hustensaft trinken müsstest )!
Übrigens steht in den Packungsbeilagen von "gefährlichen" Medikamenten, also von solchen, die sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken, auch
ein entsprechender Hinweis!

Und wegen den Opiaten: jupp, der Schnelltest kann auch auf Mohn anschlagen (weil in Mohn eben auch geringe Mengen Opiate vorhanden sind), jedoch kann durch die Blutprobe ohne Probleme erwiesen werden, ob die Opiate von Mohn oder von Drogen kommen...
 
 
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asdf
Alt 17.01.2007, 00:47   #15
Standard

Tja..das und ich finde ansonsten eigentlich auch nichts, spricht ja nun auch nicht unbedingt dafür, irgendwelche Schnelltests mitzumachen.

#
Und bei manchen Hustenmedikamenten sollte man sich weniger Sorgen um den Alkoholanteil machen, als um den von Opiaten/Opioiden.
Denn damit intus, auch bei normaler Dosierung, darf man natürlich nicht fahren (was einem eigentlich auch jeder Arzt dazu sagen sollte) und so erwischt zu werden sollte wohl auch Konsequenzen nach sich ziehen..

Ich glaube kaum, dass man durch eine Blutkontrolle immer herausfindet, woher ein Opiat stammt. Gerade bei diesem Beispiel mit dem Mohn. Alles was man da rausfinden wird, wird die Menge sein.
Mohn enthält nunmal Morphin, das aber durch bloßes Essen nicht wirklich richtig aufgenommen werden kann. Zudem das einer überdimensionalen Menge bedürfte, um auf irgendeinen relevanten Wert zu kommen.
Der Hustenstiller Codein beispielsweise wird im Körper zu großen Teilen ebenfalls in Morphin umgewandelt und wie eine Blutkontrolle darüber Aufschluss geben sollte, wie genau das nun in der Körper gekommen ist, will mir nicht so ganz einleuchten.

Natürlich wird man bei einer derart geringen Menge wie in dem theoretischen Beispiel dennoch dazu neigen, das ganze als "Zufall" abzutun.


#
Ähm ja..alles schön und gut.
Aber um mal zu versuchen auf das eigentliche Thema zurückzukommen:
RainingBlood? Gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse?
 
 
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MiKe
Alt 17.01.2007, 02:57   #16
Standard

Zitat von asdf
Ich glaube kaum, dass man durch eine Blutkontrolle immer herausfindet, woher ein Opiat stammt. Gerade bei diesem Beispiel mit dem Mohn. Alles was man da rausfinden wird, wird die Menge sein.
Es ist mittlerweile tatsächlich möglich, genau zu sagen, in welcher Form du das ganze zu dir genommen hast, wie viel und wann (natürlich nicht auf die Minute genau, jedoch in einem ziemlich geringen Zeitfenster!). Das ganze nennt sich übrigens "Begleitstoff-Analyse".

Geändert von MiKe (17.01.2007 um 03:02 Uhr).
 
 
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richMan
Alt 17.01.2007, 21:22   #17
Standard

Zitat von MiKe
Und selbst wenn du mit den Hustentropfen von heut morgen auf einen für die Strafverfolgung relevanten Promillewert kommst, bekommst du die Strafe, die auch jemand bekommen würde, der sich mit Bier auf diesen Wert getrunken hat! Ob du von Hustensaft reaktionsträge bist oder von Bier macht keinerlei Unterschied (außer, dass du schon ordentlich Hustensaft trinken müsstest )!
Übrigens steht in den Packungsbeilagen von "gefährlichen" Medikamenten, also von solchen, die sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken, auch
ein entsprechender Hinweis!

Nachdem du den psychologischen Effekt der Äußerung mit den Hustentropfen offenbar nicht nur verkannt, sonder überhaupt nicht erkannt hast, muß ich dich einfach mal grad heraus fragen:

Bist du Polizeibeamter? Scheint mir so...
 
 
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Anarchnophobia
Alt 17.01.2007, 23:25   #18
Standard

es macht nach meiner erfahrung durchaus sinn auf einen bluttest zu bestehen - egal ob man was zu verbergen hat oder nicht.

und egal ob ich was zu verbergen hatte oder nicht bin ich damit bisher immer gut gefahren. gibt zwar dann viel palaver darüber wie praktisch und sicher doch diese schnelltests sind und das es ja viel günstiger ist weil den bluttest müsste ich bezahlen wenn sie was finden - aber wenn sie NIX finden, bezahlen die nämlich die bullen. plus anfahrt zum krankenhaus und wieder zurück, +zeitverlust etc... von daher sagen die meisten dann eh "na herr nophobia, dann fahrn sie mal weiter... bis zum nächsten mal "
 
 
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MiKe
Alt 18.01.2007, 02:18   #19
Standard

Zitat von richMan

Nachdem du den psychologischen Effekt der Äußerung mit den Hustentropfen offenbar nicht nur verkannt, sonder überhaupt nicht erkannt hast, muß ich dich einfach mal grad heraus fragen:

Bist du Polizeibeamter? Scheint mir so...
19jähriger Polizeibeamter, der gerade sein Abi macht... aber klar doch
Erkläre mir doch mal bitte diesen "psychologischen Effekt"... Warum sollte ein Polizist sich von falschen Tatsachen einschüchtern oder sonst was lassen sollen?

aber wenn sie NIX finden, bezahlen die nämlich die bullen. plus anfahrt zum krankenhaus und wieder zurück, +zeitverlust etc...
Hm... <opa-mode>Den Test zahle ICH von MEINEN STEUERGELDERN... Schämen sollten Sie sich, junger Mann!</opa-mode>
Weder irgendwelcher Weidetiere, noch Polizeibeamten oder der liebe Gott zahlt das ganze sondern der Steuerzahler. Und wg. Zeitverlust: der betrifft doch eigentlich nur dich selbst, oder? Ob die Beamten draußen in der Kälte Leute rausziehn oder dir von nem Arzt Blut abzapfen lassen... Da würde ich mich lieber für letzteres entscheiden bei dem Schweinewetter
 
 
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*Sunshine*
Alt 18.01.2007, 09:03   #20
Standard

@San
ich würde mal im internet danach suchen, wie das aussieht mit dem testergebnis, dass erst in drei monaten zugeschickt wird...^^ kann sein das es bis dahin "verjährt" ist... (das ist jedenfalls so,wenn man geblitzt wurde.-und wenn dann erst nach 3 moanten der brief kommt ist es schon "verjährt"...- ok ist ein blöder vergleich, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja sowas ??)
Ja ich weiß auch das das meißte nach einer gewissen zeit verjährt.
Aus sicherer erfahrung

Aber das weiß ich auch nur bei zu schnellen Fahren, 30kmh zuviel sinds gewesen.
Da währ soga nen Punkt drinn gewesen.
Ich glaub 3 Punkte und Führerschein entzug.(Für 3 Monate?ich weiß nicht mehr genau)

Aber wie es bei das aussieht weiß ich nicht mach dich mal schlau, im Inernet da hat Sanx recht.Dann weißt du mehr.

Also viel glück deinem Kumpel.
 
 
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MiKe
Alt 18.01.2007, 14:29   #21
Standard

Aber das weiß ich auch nur bei zu schnellen Fahren, 30kmh zuviel sinds gewesen.
Da währ soga nen Punkt drinn gewesen.
Ich glaub 3 Punkte und Führerschein entzug.(Für 3 Monate?ich weiß nicht mehr genau)
Naja... Da ich davon ausgehe, dass die 30+ auf dem Tacho standen, werden noch 3km/h Messtolleranz sowie die Tachovoreilung (~4 bis 7km/h) abgezogen.Wären dann eine Geschwindigkeit von ca. 20 bis 23km/h drüber...
Im besten Fall also 35€ Bußgeld (innerorts) bzw. 30€ (außerorts), im schlechtesten (wenn's tatsächlich nur 30 drüber laut Tacho waren) 50€ + 1 Punkt (innerorts) bzw. 40€ + 1 Punkt (außerorts). Fahrverbot gibt's erst ab 31 bis 40 drüber (innerorts, 1 Monat Fahrverbot) bzw. bei 41 bis 50 drüber (außerorts, ebenfalls 1 Monat). Für deine 3 Monate hättest du innerorts mind. 61km/h drüber liegen müssen, außerorts sogar mind. 71!

Auf die Verjährung bin ich ja oben schon eingegangen:
die 3 monate gelten bei allen ordnungswidrigkeiten, also auch bei cannabiskonsum, so blöd ist der vergleich also gar nicht
die 3 monate enden jedoch, sobald der täter - also der fahrer - von der bußgeldstelle ermittelt und benachrichtigt wurde. danach beträgt die verjährungszeit 6monate! freudiges warten!
 
 
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richMan
Alt 20.01.2007, 17:04   #22
Standard

@Mike:

Weil er denkt du wärst dämlich und hättest mit Drogen nichts am Hut...
Gut is jetzt.

Peace!

/Edit: Drug Wipe und ähnliche Schnelltests reagieren für gewöhnlich nicht auf Alkohol.

Geändert von richMan (20.01.2007 um 17:09 Uhr).
 
 
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