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11.01.2003, 01:46
# 27 ne die wirkung steigt eher...
aber sehet selbst (Quelle: Hanfburg Forum): Fermentieren dient dazu den Geschmack zu verbessern und die Wirkstoffe zu potenzieren. Wenn es sachgemäß ausgeführt wird, tritt eine deutliche Aufwertung des Marihuanas ein. Ein Nebeneffekt dabei ist die Tatsache das es ein wenig schwerer wird und eine andere Konsistenz bekommt.
Aber auch das dient dem Geschmack und der besseren Verwendbarkeit. Richtig fermentiertes Gras hat eine ähnliche Konsistenz wie Tabak. Es ist aber nur so feucht, daß die Struktur der Blüten geschmeidig bleibt und das Gras nicht zu Staub zerbröselt. Dieser Anteil Restfeuchtigkeit bewirkt daß das Endprodukt, ohne Beimengung von Tabak, langsam und gleichmäßig herunter brennt und die Wirkstoffe bei der optimalen Temperatur von ca.210C, ca. 2-3 mm vor der Glut verdampfen. Außerdem wird beim Fermentieren das Chlorophyll zerstört. Marihuana das viele grüne Blatteile und somit auch viel Chlorophyll enthält schmeckt beim rauchen scharf und bitter. Die Beseitigung dieser störenden Substanz bewirkt das selbst der Rauch von Gras mit hohem Blattanteil mild und angenehm zu rauchen ist
Ein weiterer Vorteil der Fermentation ist, das im Pflanzenmaterial enthaltene Cannabiolsäuren durch Enzyme in THC umgewandelt werden. Das geschieht zwar auch beim ersten trocknen schon in geringem Maße aber erst nach mehreren Durchgängen kann man davon ausgehen das eine optimale Verwertung der Cannabiolsäuren abgeschlossen ist.
Es gibt viele verschiedene Arten zu fermentieren und ich werde hier nur die Arten erwähnen, die ich für unbedenklich, in Bezug auf Qualitätsverlust und Aufwand halte. Alle hier vorgestellten Methoden setzen voraus daß das Gras zuvor auf konventionelle Art und Weise Weise getrocknet wurde.
Schnelle Fermentation im Tontopf (kleine Mengen)
Für diese Art der Weiterverarbeitung benötigt man einen hohen Rum-Topf mit Deckel, einen großen Blumen-Übertopf mit einem passenden Teller als Verschluß oder eine Salatschüssel. Die Maße für den Behälter sollten zwischen 30- 45 cmØ und 20-40 cm Höhe liegen. Mit ein paar Schaschlikspießen aus dem Supermarkt oder dünnen Hölzern aus dem Baumarkt kann man eine Halterung basteln die verhindert das die Buds direkten Kontakt zur Wandung haben.
Nach dem die Buds in die Halterung gelegt wurden, muß man dafür sorgen das sich im Behälter eine starke Luftfeuchtigkeit entwickeln kann. Man klebt hierzu einen feuchten Wattepad unter den Deckel des Gefäßes, oder befeuchtet die Buds vorsichtig mit einem ganz feinen Zerstäuber. Danach verschließt man den Behälter und hält die Temperatur auf 35 bis 40 C. Zwei mal am Tag sollte man das Gras kontrollieren, und dafür Sorge tragen das es nicht fault, in dem man es regelmäßig wendet und belüftet.
Langsame Fermentation von größeren Mengen
Eine größere Menge bezieht sich in diesem Fall auf eine gesamte Outdoor Ernte. Jeder Züchter der im Garten aktiv ist, steht am Ende der Saison vor dem Problem seinen Vorrat, für ein gesamtes Jahr, verarbeiten und konservieren zu müssen.
Mengen dieser Art sollte man in einem eigens dafür hergestelltem Kasten bearbeiten. Es eignet sich ein Holzkasten, oder ein Kasten aus Isoliermaterial (PolyUrethan). Die Außenmaße sollten großzügig gewählt sein, damit ein Raumvolumen von ca. 0,5 bis 0,7 m³ zur Verfügung steht. Im inneren des Kastens werden ein paar Drähte gespannt, oder Stangen befestigt, damit man das Gras aufhängen kann und es nirgens Kontakt zur Wandung hat. Um die Temperatur und Luftfeuchte zu regulieren kann man eine Dose (mit ca. 2ltr. Volumen) auf den Boden des Behälters stellen, und mit einem Aquarium-Heizstab auf ca. 45C erhitzen.
Wenn die Kiste fertig ist, hängt man das Gras mit dem Kopf nach unten auf, und verschließt den Behälter für ca. 3-4 Tage. Da sich die Luft automatisch reguliert könnt Ihr bei den ersten Probedurchgängen besser öfter mal kontrollieren ob etwas anfängt zu faulen.
Das Gras ist fertig wenn es gelb ist. Es hat durch die Fermentation fast alles Clorophyll verloren und Kohlenwasserstoffe wie Traubenzucker u.a. sind durch Enzyme abgebaut worden. Der angenehm milde Geschmack den das Gras nach dieser Prozedur hat, rechtfertigt den Aufwand. |
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