hi,
passend zum thema möcht ich mal meine erfahrungen erzählen, was drogen angeht.
hab früh angefangen, zu kiffe, so mit 13. mit 14 kam regelmäßig alk dazu. mit 16 dann lsd, speed, pilze, exstacy....
mit 18 dan heroin, kokain intravenös.
dann war ich drauf bis zu meinem 27. lebensjahr und jetzt bin ich knapp 4 jahre clean(stolz!!!!)
leute, die erzählen, sie könnten jederzeit aufhören, belügen sich selbst. es geht ja nich darum, sich 4 wochen zusammenreissen zu können, sondern ohne probleme mal´n jahr nix zu nehmen.
wer aufhören will und schon lange konsumiert, MUSS ne therapie machen, sonst wird das nix. drogensucht hat ihre ursachen in der kindheit, fast immer. auch, wenn viele, so wie ich früher, das nich wahrhaben wollen.
ich weiss, wovon ich rede!!!
...ich wär fast verreckt
therapie: ich gehörte früher auch zu denen, die sich darüber lustig gemacht haben. die knaller sollten ihren konsum nich mit an den haaren herbeigezogenen entschuldigungen erklären/entschuldigen...
fakt ist: jeder, der ernsthaft bereit ist dazu ist, sich seine vergangenheit anzusehen, wird die ursache für seinen drogenkonsum dort finden.
sucht kommt von suchen!
habt ihr euch nie gefragt, warum einige leute auf bestimmte drogen abfahren und andere nich???
die erklärung ist sehr einfach:
wer auf thc ruhig wird, auf alk angstfrei, kommunikativ und lustig,
auf heroin endlich geborgenheit erlebt, hat das im normalen leben nich!
drogen schlüpfen hier direkt an die stelle der persönlichen defizite. diese menschen SUCHEN danach.
warum nach gefühlen suchen, wenn man sie eh hat?!
versteht ihr?
AN KEINER KINDERWIEGE STEHT EIN SCHILD: ICH WERDE SÜCHTIG!
SÜCHTIGE MENSCHEN WERDEN GEMACHT!!!
das anzunehmen ist oft durch eingefleischte abwehrmechanismen(ich will nix sehen, was mir wehtut) sehr erschwert...
ich habe drei jahre drogen und trauma therapie hinter mir. ich würde dies alles nich posten, wenn ich keine ahnung hätte!!!