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Warum ich nicht aufhören werde zu kiffen

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prof.Farnsworth
Alt 05.07.2006, 23:33   #1
Standard Warum ich nicht aufhören werde zu kiffen

Hab mich mal so bißchen im Drogen-Dings hier umgesehen und möchte jetz mal einen pro-Kiffen Thread starten, jawoll.

Bin schon 3 Tage älter und fast alle alten Kollegen die mit mir angefangen haben, haben mittlerweile ganz aufgehört zu kiffen. Teilweise wegen Kinderkriegen, was ich ja noch verstehen kann. Teilweise wegen Studium o.ä., das kann ich auch nachvollziehen, is nich so einfach mit geschwächtem Kurzzeitgedächtnis Vorlesungen auf die Reihe zu kriegen. Aber einige haben jetzt aufgehört, weil während der WM Nachschub-Mangel war und die den Affen gekriegt haben:
"Ich kann net mehr pennen", oder: "ich denk nur noch drüber nach, wo ich wat zu rauchen auftreib, deshalb hör ich jetz auf und tu nur noch saufen und ziehen", klasse!

Also, ich hör nich auf zu kiffen nur weil mal ne Woche oder zwei nix geht. Früher hab ich mir auch immer so nen Kopf gemacht, oft stundenlang im Auto gesessen un Ecken gesucht. Bis mir vor etlichen Jahren mal aufgefallen is, dat ich ganz schlimm THC-süchtig bin. Bei genauerem Betrachten der Sachlage stellte sich (bei zwei, drei Bongs *g*) allerdings raus, das der Gewohnheitseffekt das größte Problem is.
Wie bei den Pawlovschen Hunden (oda wie der Kerl jetz wieda hieß), die nachher schon gesabbert haben, wenn die Glocke gebimmelt hat, gings bei mir nicht mehr um Bedürfnisbefriedigung (Rausch), sondern nur noch um den auslösenden Trigger (Kopf rauchen, Haschisch haben wollen, lechz).

Mit der Erkenntnis liess sich dat schmachten nach was rauchbarem ziemlich wirkungsvoll im Zaum halten. War in der ersten selbstverordneten Woche Pause nach zehn Jahren Dauerkiffen (und ich meine Dauerkiffen) zwar ziemlich übel, aber seitdem mache ich alle 1-2 Monate mal 2 Wochen Pause und beschäftige mich mit was anderem und rauche auch wenn ich keine Pause hab, meistens in vernünftigerem Mass (1-2 Feierabend-Köpfe, 3 über den Abend verteilt und einen vorm Schlafengehen)

Ich höre nicht auf zu kiffen, weil ich eine sehr Suchtgefährdete Persönlichkeit habe. Das liegt bei mir quasi in der Familie glaub ich. Wenn ich mir jetzt die Alternativen zum kiffen anschaue, die ich habe um mein Rauschbedürfnis zu stillen wären da:
Alkohol --> wenn ich schon soviel gesoffen hätte, wie ich gekifft habe, wäre ich jetzt entweder in der Hölle oder ein komplettes Wrack, kenne solche Leute, nee danke.
Chemie --> viel zu heftig für den "Alltagskick" und man wird von den meisten chemischen Sachen noch schneller noch blöder, wie von Alk. Auch nix.
Sport --> paar Leute schwören drauf als Ersatzbefriedigung, habs probiert, echt. Bin aber zu faul, mich macht das nur fertig.
Spielsucht/Kaufsucht sind was für Spiesser

bleiben nur noch
--> Weed, Gras, Haschisch, Shit, Dope, Marie Jane, Ecken, Kanten, Marihuana, Khif, Knaster, um mich zu entspannen und trotzdem am nächsten Tag in dieser Gesellschaft zu funktionieren. Das man vom kiffen langweilig und doof wird, wie in manchen Threads hier gemeint wird, sehe ich anders. Man hat halt durch Dauerkonsum einerseits nich immer Bock auf jeden Mist jetz noch seinen Senf dazuzugeben und wirkt deshalb je nach Gesprächsthema viell. etwas einsilbig. Und das Kurzzeitgedächtnis- und Gleichgültigkeits-Problem kennt jeder Kiffer (wat wollte ich jetz wieda machen? ehhm... is ja auch egal ) aber andererseits gibt es soweit ich weiss keine Droge, die bei ähnlicher Wirkung ähnlich verträglich ist wie THC.

Alkohol, das ich mal als einzige "echte" Alternative zum kiffen durchgehen lassen will (im Sinne von ähnlichen Rauschzuständen. - Bis zu einem gewissen Punkt), ist viel schädlicher als kiffen, weil Alkohol Hirnzellen im Vollrausch einfach wegschießt, während THC an vorhandenen Rezeptoren andockt und die Hirnzellen beeinflusst anstatt sie zu killen.

So. und darum höre ich nicht auf zu kiffen.

Meinungen?
 
 
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Anarchnophobia
Alt 05.07.2006, 23:45   #2
Standard

äääähm... Oo... mir leuchtet dein post nicht ganz ein.

du merkst alles nicht-so-tolle an dir selbst, siehst KEINEN vorteil darin - aber siehst das kiffen als bessere alternative um dir eigentlich etwas schlechtes "zuzufügen", nur langsamer.

im grunde sagst du "ist alles scheisse - aber immernoch besser als wenn es mir gut geht"

willkommen in der gefangenschaft der sucht, die man sich schön zurechtbiegen kann, obwohl man genau weiss einer illusion zu erliegen

Geändert von Anarchnophobia (06.07.2006 um 00:06 Uhr).
 
 
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subi
Alt 06.07.2006, 00:22   #3
Standard

es gab mal schöne reportage übers kiffen, lsd, alkohol, nikotin, kokain, heroin.... auf ARTE

dort wurde "Kiffen" berechtigt schlecht gemacht

Aus eigener Erfahrung kann ich ruhig sagen, dass ich froh bin aufgehört zu haben. Und genau das gleiche würde ich allen die ich kenne auch empfehlen.
Ich will jetzt kein Roman hier reinschreiben. Die meisten mit langer Erfahrung wissen genau was ich meine.
Nach dem aufhören habe ich irgendwann Depressionen bekommen.
Ich wusste nicht woher die Scheisse kam, naja ging auch nach halben Jahr wieder weg, aber nur weil ich mich innerlich ohrfeigte.
Genau dieser Punkt wurde in der Reportage aufgeführt, viele THC Süchtige erlitten nach dem Aufhören leicht bis schwere Depressionen.
Ich selbst war Süchtig, definitiv, aber kaum welche Kiffer geben dies zu.

Naja, wie gesagt bin ich froh dass mich Kiffen nicht mehr reizt, überhaupt nicht, aber dafür alles andere was ich zu meiner Kifferzeit versäumt habe und dies ist Sport und paar andere Sachen

Kiffen ist für wennige Menschen geignet, vorallem Jugendliche sollten damit nicht anfangen.
 
 
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prof.Farnsworth
Alt 06.07.2006, 03:14   #4
Standard

@anarchnophobia
wie gesagt, das ich süchtig bin is mir schon klar. Das Problem is, das ich halt die komplette Tour durchhab was Drogen angeht und das teilweise sehr exzessiv. Ganz ohne will und kann ich auch nicht und ob ich jetz Kippen rauch oder Weed is ungefähr gleich schädlich (vom psychischen ma abgesehen), also hab ich ja lieber noch was davon, dass ich mir die Lunge zuteere (das psychische eben *g*).

Hab halt jahrelang alles eingebaut, was zu finden war. Bis ich irgendwann mal gemerkt hab, das ich nix mehr gemerkt hab und hab dann ne zeitlang garnix gemacht. Kontakt zu allen Kollegen abgebrochen, nur noch arbeiten heim fernsehen pennen. Das ging logischerweise nich lange gut so Entzug komplett ohne Unterstützung.

Dann hab ich nen alten Kumpel aus der Vor-Chemie Zeit getroffen, der meinte mich mit zu "normalen Leuten" nehmen zu müssen. Das war so ein Haufen Metaler, alle ganz nett aber gesoffen wie die Löcher. Bin dann paar Wochen mit denen rumgezogen und hab mir jedes Wochenende die Kante gegeben. War aber an den nächsten Tagen dann immer Totsterbenskrank.
Alk ist definitiv nicht meine Droge.

Depressionen hatte ich in der Zeit und später auch schon. Hab ich aber immer auf mein persönliches Umfeld zurückgeführt und nicht auf die Drogen. War halt nich so die tolle Zeit auch bevor ich mit allem angefangen habe, aber das würde zu weit führen, schreibe sowieso schon Romane, sorry.

Jedenfalls habe ich dann wieder mit kiffen angefangen, weil ich mich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr entspannen konnte. Von Außen nur Stress, da in meiner Familie keiner was von meinem Drogenproblem wusste. Von innen kamen immer zwanghaft die Gedanken, die sich im Kreis drehen um die Zukunft, die Vergangenheit, gemachte Fehler usw.

Als ich meinen ersten Kopf damals wieder rauchte, konnte ich fast schlagartig merken, wie die Spannung von mir abfiel, meine Gedanken in ruhigeren Bahnen verliefen und die graue Welt wieder ein bißchen Farbe bekam. Und damit war das Thema aufhören mit Kiffen für mich vom Tisch.
Mir gehts gut mit Mariejane und die einzige Motivation mit der Kifferei aufzuhören wäre wohl ne Frau, aber da hab ich mehr Pech als sonstwas.

@subi: herzlichen Glückwunsch, ich beneide jeden, der es schafft aufzuhören, was war denn bei dir ausschlaggebend?

Das kiffen nicht für jeden was is stimmt 100% und jugendliche sollten vor 16 überhaupt keine Drogen, weder legale noch illegale konsumieren, weil in der Zeit das Suchtgedächtnis sehr leicht prägbar ist. Später sollten sie verantwortungsbewussten Umgang mit Rauschmitteln lernen, dann könnte meiner Meinung nach ein großer teil der Suchtprobleme im Keim erstickt werden.

Indem man minderjährigen den Zugang zu Alkohol und Zigaretten verschafft und das Bild in der Werbung den coolen Typ mit der MixeryFlasche als Vorbild hinstellt, wird das meiste Suchtpotential doch erst geschaffen.

so, das wars, jetz geh ich pennen
 
 
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dr.gonzo
Alt 06.07.2006, 13:43   #5
Cool

Naja, wie gesagt bin ich froh dass mich Kiffen nicht mehr reizt, überhaupt nicht, aber dafür alles andere was ich zu meiner Kifferzeit versäumt habe und dies ist Sport und paar andere Sachen
Bitte das folgende nicht falsch auffassen aber was soll "andere Sachen sein"?
Am Wochenende mit Freunden in der Stadt ein Bierchen trinken, rum tigern, gut duften, Ladys checken, einen heben, ficken um sich und die Frau an dem mit Sport trainiertem Körper zu erfreuen? Bewusst ernähren, aktiv durchs Leben gehen in Sinne von ich bin frei von Sucht, unabhängig. Seine Hobbys leben?
(Klingt doch wie ein Werbespot ... )

Was bedeutet versäumt? Wir in Deutschland leben hier fast alle sehr gut und etwas zu versäumen lässt mich vermuten du bereust die Zeit. Warum?
Mein Opa, der als Junger Mann in Krieg war, der hat was versäumt. Du hattest immer die Wahl.

Nur weil die große Masse Dinge wie oben beschrieben als normal definiert und man so den Anforderungen der Gesellschaft gerechter wird muss das nicht für jeden der Idealweg sein.
Am ende ist alles ne Kopfsache, wenn man am Kiffen zweifelt, vielleicht ja unbewusst, weil die Gesellschaft, Freunde, Eltern es einem Diktieren (so wie es zur Zeit mit Zigaretten geschieht) und man sich nicht frei fühlt sollte man aufhören.
Es geht ja in erster Linie um die eigene Lebensqualität!
Die ist hier und da noch Individuell.
Wenn Du Dich bei Deiner neuen Lebensgestaltung besser fühlst sollte man dabei bleiben. Nur es ist eine Entscheidung die in erster Linie Dich betrifft.


Vielleicht sollte mal überlegen warum jedes Naturvolk Drogen konsumiert, oft Täglich bzw. abends und wer mehr im Einklang mit der Natur lebt. Es stimmt, dass sich diese Völker sich nicht von selbst weiter entwickeln - ist das schlecht?
Modern schön und gut aber wir werden in unserer Gesellschaft von einer Massenhysterie in die nächste gejagt die Wirtschaft nennt das Trends. Ich versuche drauf zu scheißen und mache so weiter wie es mir gefällt so lange es gefällt und ich damit keinem persönlich auf'n Sack gehe.

Nach dem aufhören habe ich irgendwann Depressionen bekommen
Schlimmer wäre es doch wenn man beim Kiffen Depressionen bekommen würde, dann sollte man wirklich aufhören.

willkommen in der gefangenschaft der sucht, die man sich schön zurechtbiegen kann, obwohl man genau weiss einer illusion zu erliegen
'tuschuldigung das ich den Meister anzweifel, aber wenn man mich fragt ist alles eine Illusion, es kann morgen schon vorbei bzw. anders sein als heute. Der Rausch ist der Rausch, ich würde das Wort Illusion hier nicht als Synoym verwenden - das ist ein Klischee.

Wie oben schon geschrieben geht es in erster Linie um die eigene Lebensqualität. Wenn man selbst daran glaubt mit Kiffer besser zu leben als ohne ist es vermessen, wenn andere Ihre Meinung/Glauben vom freien Leben auf solche übertragen.
Es gibt kein normal und auch keine Regel die besagt das ist gut und das ist schlecht, es gibt nur viele die es glauben und wenige die es glauben.


[FONT=Univers 55]Ich weis zwar das es nachteile hat zu Kiffen, leider gibt es kaum Dinge die nur Vorteile bringen.
Sich (in meinem Fall) abends einen Joint zu drehen statt einem Bier zu trinken ist kein großartiges Suchtproblem. Missbrauch und Kinderkiffer sind ein Problem. Kiffen grundsätzlich als Problem zu sehen zeigt doch nur das man sich selbst nicht richtig eingesteht, dass man wahrscheinlich, damals als Kiffer den Konsum nicht mehr Kontrollieren konnte.
Eine Ex-Alkoholiker wird einem sagen das Alkohol in jeder Form der Teufel ist.

Wenn prof.Farnsworth sich so wohl fühlt, bitte. Ich glaube das mehr als wenn er von saufen oder andern Drogen sprechen würde.

KEINE MACHT DEN DROGEN
[/FONT]
 
 
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subi
Alt 06.07.2006, 15:28   #6
Standard

Zitat von prof.Farnsworth
@subi: herzlichen Glückwunsch, ich beneide jeden, der es schafft aufzuhören, was war denn bei dir ausschlaggebend?
EHRGEIZ
einfach aufzuhören
 
 
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little weedy
Alt 11.07.2006, 20:40   #7
Reden

@ prof.Farnsworth : versteh´ dich absolut . Du hast mir fast aus der Seele gesprochen . Bin seit 7 Jahren Dauer , d.h. wenn ich zu Hause bin wird geraucht . Wenn ich unterwegs bin hab ich mir´s abgewöhnt , zu viel los unterwegs , bin 3mal von Polizei angehalten worden wenn ich was dabei hatte , aber immer Glück gehabt . Will aber net das sie mir mein Kraut abnehmen , also lass ich es zu Hause . Ausser mal am Wochenende auf ´nem Spaziergang oder so . Hab zur Zeit keine Quelle um was zu kaufen desahlb mach ich grad ne Zwangspause , aber wenn du dann mal was in die Finger kriegst ist es umso besser . Ich mag auch keinen Alk. oder andere Drogen , nur ohne Tabak .Von Tabak wirds mir schlecht , bin nämlich Nichtraucher .
 
 
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Omarita
Alt 11.07.2006, 21:56   #8
Standard

du bescheisst dich ja selbst ohne ende... ist ja auch ganz toll, hast ja schließlich alles schon genommen, und das net zu knapp. da kann man sich ja mit gutem gewissen den nächsten kopf stopfen...
Wunder dich aber nicht, dass es dir schlecht geht.

aber was soll ich schn groß erzählen. ein überzeugte kiffer nimmt das ja eh nicht ernst, auch wenn er im selben atemzug seine unzufriedenheit darüber verkündet...
kannst ja morgen aufhören...
 
 
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IsoO
Alt 11.07.2006, 22:13   #9
Standard

joah... und ich bin ein derart überzeugter nichtraucher, dass ich nichtmal richtig weiß, wie es ist, an ner kippe zu ziehen.
 
 
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Sivar
Alt 12.07.2006, 04:03   #10
Standard

Irgendwie ist dieser pro-Thread doch eher zum con-Thread geworden. Ich will jetzt hier nicht mit Moralpredigten langweilen, aber am Ende scheinen Dauerkiffer doch immer mit ihrer Situation unzufrieden zu sein, und teilweise die Gründe dafür woanders als beim Kiffen zu suchen.

Ich hab ein paarmal in meinem Leben gekifft, so 5-10x, und fand es von Mal zu Mal beschissener, weil ich dabei gemerkt hab, wie mein Gehirn völlig vernebelt und die Realität durch eine Scheinwelt ersetzt wird. Interessanterweise bin ich mit jedem Mal auch empfindlicher gewesen (/geworden?), was Dosis <-> Wirkung angeht.
 
 
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dr.gonzo
Alt 12.07.2006, 09:52   #11
Standard

weil ich dabei gemerkt hab, wie mein Gehirn völlig vernebelt und die Realität durch eine Scheinwelt ersetzt wird.
Das sind die allgemeinen Nebenwirkungen von so fast allen Drogen/Alc.
Da muß man lernen mit klar zu kommen. Die Hauptsache ist doch es schmeckt

ich mit jedem Mal auch empfindlicher gewesen (/geworden?),
das ist nur am Anfang so, nach einiger Zeit ist es umgekehrt.

Geändert von dr.gonzo (12.07.2006 um 15:13 Uhr).
 
 
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Manni
Alt 12.07.2006, 13:03   #12
Standard

Zitat von prof.Farnsworth
Bis ich irgendwann mal gemerkt hab, das ich nix mehr gemerkt hab
Was für ein herrlicher Satz.
 
 
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spot
Alt 12.07.2006, 16:21   #13
Standard

Der Trick am Kiffen ist es nicht zu übertreiben. Generell ein guter Trick.

Obwohl ich eigentlich immer was zu rauchen in Griffnähe habe, rauche ich nur mit Gästen und nur am Wochenende.

So bin ich fit und munter bei der Arbeit und wenn ich zur Kräuterzigarette greife haut sie mehr rein. Mehr Spass für weniger Geld
 
 
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mizue
Alt 12.07.2006, 16:36   #14
Standard

selbst wöchentliches rauchen is für meine begriffe definitiv zu viel, ist genauso gewohnheit und sucht, wie tagtägliches rauchen.

und ich versteh den sinn von diesem thread nicht... "wieso ich das kiffen nicht aufgeben werde". ja und? muss man sichs denn schon schön reden?
 
 
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dr.gonzo
Alt 13.07.2006, 13:41   #15
Standard

Prof.Farnsworth ´
Hab mich mal so bißchen im Drogen-Dings hier umgesehen und möchte jetz mal einen pro-Kiffen Thread starten, jawoll.
Er hatte wohl den Eindruck gewonnen das hier zuviel gegen das Kiffen gepostet wurde.
Allgemein, bei vielen Threads ist die Frage nach dem Sinn offen...


la mizue
selbst wöchentliches rauchen is für meine begriffe definitiv zu viel, ist genauso gewohnheit und sucht, wie tagtägliches rauchen.
Das habe ich mir irgendwann auch gesagt
 
 
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prof.Farnsworth
Alt 13.07.2006, 16:42   #16
Standard

@ spot:
recht haste, die Dosis machts, wie bei allen Rauschmitteln.
Der Punkt is halt, es nich zu übertreiben und den Suchtstoff zum Lebensmittelpunkt zu machen.

Schönreden muss ich mir nix, ich kenne mein Suchtverhalten und hab mich ganz bewußt für Cannabis und gegen Alkohol und Chemie entschieden, da gibts für mich auch nix mehr zu diskutieren. Den Thread hab ich, wie gonzo schon sagte eigtl. nur wegen dem Übermaß an Con-Threads erstellt.

Wozu ein Drogensubforum, wenn ausser pubertärem "was war euer bester/schlimmster Trip"-Gefasel nur "Drogen sind böse, nehmt keine Drogen" rüberkommt. Find ich kontraproduktiv.

Ich bin Kiffer aus Leidenschaft, was soll ich machen

Würde mich mal interessieren wieviele der Con-Poster hier sich jeden morgen erstma nen Kaffee und ne Kippe gönnen um richtig wach zu werden (Jep, Coffein is auch ein Suchtstoff). Drogenfrei zu leben is ne tolle Sache, wenns hinhaut. Die Leute ohne die nötige "charakterstärke" für ein Leben ohne (und zwar ganz ohne Alk, Kippen, Kaffe, Kiffen, Peppen) sollten sich halt überlegen, womit sie sich ihre Gesundheit ruinieren. Ich kenn auch Leute die Coffeinsüchtig sind, die kippen dann 3 liter Cola und 10 Tassen Kaffee am Tag und wundern sich, wenn der Magen nach paar Jahren nich mehr mitspielt.

Hat eben alles Vor- und Nachteile. Der größte Nachteil am Kiffen (solangs nich überhand nimmt) ist die Illegalität und damit verbunden der zu hohe Preis und die Kriminalisierung ganzer Gruppen von Mitbürgern, nur weil sie anders sind als andere. Wenn ich ohne Angst vor Bullenstress konsumieren will, bleibt eigtl. nur Alk und das nicht weils gesünder wäre als irgendne andere Droge, sondern weil der Staat kräftig mitverdient, genauso bei Zigaretten. Die schädlichsten Substanzen für den Körper werden gefördert, weil sich viel Geld damit verdienen lässt und weils so schön bequem ist.

In Deutschland starben im Jahr 2000 cirka 16.000 Menschen durch Alkoholmissbrauch, was cirka zwei Prozent aller Sterbefälle entsprach.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk spricht für 2003 von 40.000 Todesfällen als Folge des Alkoholkonsums in Deutschland, wobei, im Vergleich, 1477 Personen durch illegale Drogen verstorben sind und 110.000 als Folge des Tabakrauchens.
Ach ja, den ersten offiziellen Hanf-Toten gabs letztes Jahr in Rotterdam: Henk.
Henk war Hafenarbeiter und ihm fiel ein Container, voll mit bestem Jamaica-Gras, auf die Rübe. Henk war sofort tot.
 
 
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dr.gonzo
Alt 13.07.2006, 16:51   #17
Standard

R.I.P. Henk
 
 
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prof.Farnsworth
Alt 13.07.2006, 17:04   #18
Standard

wo wir bei sinnfreien Threads sind, wie wärs mit nem "Henk-Memorial-Thread"?
 
 
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Raubtier
Alt 14.07.2006, 01:01   #19
Standard

Also...irgendwie entäuscht mich der Threat...hätte von einem "Pro-kiffen-Threat" eine komplett andere Argumentation erwartet.

Dein Threat schreckt eher ab. Was ich nich schlimm finde, denn an dir sieht man, dass der Konsum an THC wirklich schief gehen kann.

Sowas muss man kontrolieren und sich nicht davon kontrolieren lassen, dann macht man es richtig. Finde ich.

Mich schreckt diese regelmäßige Art von Bewuststeinserweiterung ehrlich gesagt etwas ab, weil ich eben die Kontrolle verlieren könnte.
Und wenn ich dann so werde wie du, würde ich wirklich sehr bereuen damit angefangen zu haben.
 
 
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asdf
Alt 14.07.2006, 01:03   #20
Standard

Zitat von prof.Farnsworth
wo wir bei sinnfreien Threads sind, wie wärs mit nem "Henk-Memorial-Thread"?
Nix da.


Btw ich spreche ja auch gern den total überhöhten, überbewerteten und überbeworbenen Alkoholkonsum in diesem Land und seine Folgen an, aber mit diesen Vergleichen der Todeszahlen ist das so ne Sache.
Alkohol bekommt man an jeder Ecke..sicher harte Drogen in manchen Stadtteilen großer Städte wohl auch..aber das ist dennoch was völlig anderes.
 
 
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dr.gonzo
Alt 14.07.2006, 14:34   #21
Standard

diese regelmäßige Art von Bewuststeinserweiterung
oder auch Sucht genannt

Ich für meinen Teil finde Alkohl gefährlicher als Kiffen, einfach weil ein Alkohliker genau so am Arsch ist wie ein H-Junkie.
Die meisten lernen zum Glück den Umgang mit Alkohl, aber wir sollten mal abwarten wie sich die Generation der Limo-Bier-Sauf-Köppe entwickelt, die das Zeug auch trinken wenn sie einfach nur durst haben, weil "schmeckt doch SUPER!"

Gegen diese Art von Getränken habe ich was, sie sind Kulturlos und ein Erzeugnis von geldgeilen Getränke Mogulen . "Lecker" Erfrischungsgetränke mit Suchtpotenzial.
Wenn man mich fragt sind die Getränke doch für Kinder gemacht (ich kenne keinen in meinen alter, außer Frauen, die das Zeug trinken) und wenn man die Leute zur Rede stellt verkündet der Pressesprecher was für tolle Anti-Alk-Programme zur Zeit finanziert werden und das die Getränke über den Handel nur an minestens 16 jährige verkauft werden ....
...aber das ist ein anderer Thread...

Also...irgendwie entäuscht mich der Threat...hätte von einem "Pro-kiffen-Threat" eine komplett andere Argumentation erwartet.
In welcher art? Man kann niemanden der was gegen psychoaktive Drogen und Sucht hat mit Argumenten überzeugen die es nicht wirklich gibt. Sucht kostet immer ein Stück Freiheit.
Es kommt dabei einfach auf die eigene Einstellung an, dann kann man vielleicht auch was gewinnen...
Ich für meinem Teil rauche mir am abend mindestens 1 Joint vorm schlafen gehen. So wie mache am abend einen Cognac reinkippen. Ich bin dann auch nicht hölle breit, sondern entspannt .
Ich gucke dann meist ne Runde TV und gehen dann pennen.

Auch wenn ich süchtig bin kann ich gut damit leben.
Ich denke nicht den ganzen Tag ans Kiffen sondern konzentriere mich auf das was gerade anliegt. Ich bin auch nicht vergesslicher geworden, da ich mir beruflich einiges merken muss.
Es kommt aufs Gehirntrainig an, dann hat man mit kiffen keine großen Probleme. Jungendliche (und ich damals auch) neigen dazu kiffen in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen und sagen dann so'n Müll wie "kiffen ist Kultur" .
Sie wollen am liebsten den ganzen Tag nur schmöcken und alles was sie daran hindert ist ätzend, langweilg usw. Es geht soweit das man agressiv wird wenn einem etwas am kiffen hindert.

Das Alles ist aber ne Kopfsache. Ich habe eine Zeit lang aufgehört und dann wieder angefangen. Meine Lebensumstände, gerade mit Blick auf meine inzwischen begrenzte Freizeit haben dazu geführt das ich jetzt mehr ein Genussraucher geworden bin. Kippen habe ich mir ganz abgewöhnt weil das wirklich die hirnrissigste alle Drogen ist. Da gibt es auch keinen genuss weil die im Grunde nur kacke schmecken. Jemand der ne Zigarre oder Pfeife raucht kann von Genuss sprechen.

Also wenn man es, mehr oder weniger, schafft die Sucht mit Genuss zu verbinden, kann das eine Lebensbereicherung sein. Die Gefahr das man nur noch der Sucht dient ist aber ohne Zweifel groß.

Wenn ich mal Kinder habe werde ich mich allerdings hüten so schwarz/weis reden über Drogen zu halten. Dafür sind Drogen zu Individuell mit dem was sie aus einem Menschen machen: / / / // / /

Geändert von dr.gonzo (14.07.2006 um 16:54 Uhr).
 
 
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Raubtier
Alt 14.07.2006, 15:37   #22
Standard

@ Gonzo
Also wenn man es, mehr oder weniger, schafft die Sucht mit Genuss zu verbinden, kann das eine Lebensbereicherung sein. Die Gefahr das man nur noch der Sucht dient ist aber ohne Zweifel groß.
Genau sowas habe ich erwartet. ^^
Ich meine ja nicht, dass die Argumentation in eine überzeugende Richtung hätte gehen sollen.
 
 
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dr.gonzo
Alt 14.07.2006, 15:49   #23
Standard

damit will ich gar nicht erst anfangen
Das ist auch besser! Das wird kein ehrlicher süchtiger jemals bezweifeln.
Mit der Sucht ist das wie mit der Jungfräulichkeit einmal da bzw. weg kann man nie mehr zurück.

Ein Ex-alkoholiker wird, wenn er trocken ist, nie mehr den gleichen Spaß am leben haben.
Irgendwas wird ihm immer fehlen, wie ein verlorenes Körperteil.
Das ist bei den meisten Dorgen so. Je stärker die Psychoaktive Wirkung war um so mehr wird der Mensch was vermissen - das noch Jahre Später. Das einfachste was man machen kann ist die Sucht durch eine andere zu ersetzten, so meinte das der Prof glaube ich.
Er wählte Kiffen.
Kiffen kann man unter Umständen (das ist wie gesagt ein schmaler Grad) so in sein leben unterbringen ohne Sozial auffällig zu werden oder schlimmer noch daran zu Grunde zu gehen. Die Power hat Alkohol und Chemie ohne zweifel.

Geändert von dr.gonzo (14.07.2006 um 15:59 Uhr).
 
 
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prof.Farnsworth
Alt 14.07.2006, 19:17   #24
Standard

@ psycho doc

glaube, du hast da was in den falschen Hals gekriegt. Hab mich vielleicht falsch ausgedrückt. Die Droge, die "das mit mir angerichtet" hat war mitnichten THC, sondern vielmehr LSD, Amphetamine und XTC in Massen und über Jahre hinweg. Als mir klar wurde, das ich nicht mehr in der Gesellschaft funktionierte, hab ich die Chemie weggelassen und nur noch exzessiv gekifft, bis ich irgendwann zu dem Punkt kam wo ich wieder halbwegs geradeaus denken konnte und merkte, das da noch mehr is als Drogen.

Heute halte ich es auch eher so wie dr. Gonzo und rauch mir Abends zwei drei Köpfe vorm schlafen gehen und halt wenn Besuch da is, weils halt nett is beim LAN-zocken oder Film gucken hin und wieder ne Blubbi zu rauchen.

Kennt ihr Hans Zöllner, den einzigen (echten) bayrischen Rastafari?
Der hat mal gesagt, das es toll wäre wenn es die Leute nicht mehr nötig hätten Drogen zu nehmen, um sich gut zu fühlen. Aber wenn die Leute sich schon den Kopf zudröhnen müssen, sollten sie wenigstens das kleinere Übel wählen, und das is halt Gras.

@ asdf

das Argument mit dem freien Verkauf von Alkohol zieht, wie ich finde, nicht. Fahr mal nach Holland, da kannste auch an jeder Ecke Gras kaufen und Alkohol trinken ist in der Öffentlichkeit nicht erwünscht. Trotzdem haben die ähnliche Probleme mit Alkohol wie wir. Und ich wollte eigentlich gar keine Todeszahlen vergleichen, sondern vielmehr darauf hinweisen, das an Alkohol, Zigaretten und chemischen Drogen jedes Jahr Zehntausende Menschen sterben, während an den (direkten) Folgen von Cannabiskonsum noch keiner krepiert ist.

btw die absolut unsinnigste Droge ist eindeutig Nikotin, denn da hat man ausser der erhöhten Chance auf ein Lungen-Emphysem wirklich garnix von.
 
 
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caroline
Alt 15.07.2006, 23:25   #25
Standard

hey,

warum müssen manche leute immer denken das sie durchs kiffen cool oder entspannt oder sonst noch was werden. das ist doch volkommener schwachsinn du wirst nur blöd im kopf und sonst nichts.

was bringt euch das?
so was ist einfach so was von scheiße man macht sich das ganze leben durch dorgen allgemein kaputt. und für was das man vielleicht ne halbe std. über jeden scheiß lachen kann.

zur sache abhängigkeit wer jedes wochenende sich die birne zu kifft ist schon abhängig und einfach dumm im kopf. jeder probiert es mal aus das ist ja noch akzeptabel aber das man davon süchtig wird ist einfach krank. weil im endefeckt bringt es einfach nichts und das man total blöd im kopf wird und dazu es noch schweine viel geld kostet weis jeder. ihr machts nur euer leben kaputt.


caro
 
 
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