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Angst, dass das kiffen jmd ändert


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knochenfabrik
Alt 25.09.2007, 08:04   #26
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Tach leute
Ich bin grad ziemlich geflashed von dem was ich hier so lese
Ich kiffe jetzt 5 jahre 2 davon regelmäßig (also paar köpfe am tag...)
Doch seit ein paar wochen habe ich nicht mehr das bedürfniss breit zu sein weil ich das gefühl iwie nicht mehr mag und nicht mehr so spaß dran hab wie früher ... is schwer zu eklären aber auf jden fall kiffe ich jetzt viel seltener und bin quasi dabei aufzuhören :P

zu der persönlichketsveränderung kann ich nur sagen das viele meiner freunde (die die kiffen und die dies nicht machen) mir auch sagen ich hätte mich verändert und ich merke auch das ich mit vielen nicht mehr so gut klarkomme wie früher vll weil uns wirklich nur das kiffen verband aber trotzdem denke ich nicht das ich mich großartig verändert hab außer das ich halt nicht mehr jeden tag mit denen rumhänge und kiffe..... und so sachen wie das es grade 8 uhr morgens ist und ich mal wieder nich pennen kann^^

na ja auf jeden fall standen hier einige sachen drin die mich echt an meine situation errinert haben und ich wollte ma fragen ob sich wirklich die persönlichkeit ändert wenn man aufhört nach so langem intensivem konsum und ob man das dann selber nicht merkt?
Weil ich schon am hin und her zweifeln bin ob ich oder meine kiffenden kollegen nicht einfach filme schieben und ich mir iwas einrede...

Der letzte beitrag is zwar was her aber ich hab mich jetzt extra wegen diesem thema angemeldet also hoff ich mal das das auch jemand liest
Also hauter rein
und lieber saufen als kiffen^^
 
 
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Anarchnophobia
Alt 25.09.2007, 11:35   #27
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ich glaub du packst dein problem von der falschen seite an...

du hast angst davor, das dich NICHT kiffen ändert?

natürlich wird es das... genauso wie kiffen dich auch verändert. nur wieder zum positiven hin...

wobei das eine wirklich recht lange zeit braucht. bei mir war es so das ich nach 4 jahren dauerkonsum recht emotionslos/gefühlskalt geworden bin. mir war alles relativ wurschd, freuen konnte ich mich nur über wenige sachen und trauer zeigen konnte ich nur gegenüber meine eigenen festgefahrenen situation.

nach dem aufhören (was bei mir auch nur mit nem kompletten lebenswechsel vonstatten ging) ändert sich daran die ersten wochen/monate gar nicht so viel. man ist zwar dankbar darüber es geschafft und was an seinem leben geändert zu haben, aber die realität zieht immernoch ein bischen an einem vorbei...

und irgendwann steht man halt wieder relativ normal im leben. ich könnte nun gar keinen genauen punkt nennen wann es soweit ist, die veränderung bekommt man so selber gar nicht mit - genauso wie man die veränderungen durch das kiffen auch nicht mitbekommt und auch den punkt wann es von der kifferei vom positiven ins negative umschlägt, das passiert halt ganz von alleine

mittlerweile denke ich vom kiffen eigentlich nur noch das es mal eine lebensphase bei mir war, wenn die gedanken daran so alle paar monate mal kommen durch irgendein gespräch oder so (will damit nur sagen das die sucht an sich leicht überwindbar ist und man nix vermissen muss). vermissen tu ich es auch nicht, ich fühle mich in dem zustand auch absolut unwohl, fühle mich beobachtet, schieb irgendwelche gedankentrips die alles was ich bin im falschem licht sehen etc... von daher kann ich gut drauf verzichten und beschränke das auf mittlerweile 1,2x im jahr wenn man wirklich mal irgendwie lust drauf hat...


dein abschlusssatz ist übrigends genauso scheisse, weil bei alkohol verhält es sich ungefär genauso ähnlich. erst alles schön, dann kippt es massiv um. nur das die körperlichen gefahren und das suchtpotential ungleich höher ist!
 
 
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knochenfabrik
Alt 25.09.2007, 16:00   #28
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ja genau das
das man sich wenn man häufig kifft ändert wusste ich nur das das auch passiert wenn man aufhört ist krass
aber hat mir echt geholfen bin ma gespannt wie das in nächster zeit, ohne kiffen, wird bzw ich werde

und zum alk also ich bin davon noch nich antriebslos oder emotionslos geworden aber es ist ja nicht so das ich mir jeden tag ne flasche korn reinhaue wie früher ein 10er am tag....
 
 
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BigSeak
Alt 15.10.2007, 00:03   #29
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Also ich kiffe jetzt seid über 10 Jahren ! Und das nicht gerad wenig Zwischendurch hab ich zwar mal für zwei Jahre aufgehört, hab dann aber wieder angefangen. Mich für meinen Teil hat es nicht großartig verändert. Meine Freunde und Bekankannte sind ebenfalls kiffer und so wie ich, erfolgreich selbstständig.
Ich verfolge UND erreiche meine Ziele ! Trotz kiffen !

Lieber Gras statt alk
 
 
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Trall
Alt 29.12.2007, 09:49   #30
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Hallo Leute,ich habe das ein kleinens Problem ich erzähl euch schnell meine geschichte.


Also ich habe das erste mal gekifft habe nur 4 mal gezogen und nach 5 minuten ging es mir totbal beschissen.naja bin halt dannach schlafen gegangen und das ist auch jetzt schon 2 wochen her und ich habe noch irgenwas ich weis aber nicht was vielicht ist das ya ein depresion ich meine ich habe doch nur 4 mal gezogen denkent ihr sowas geht weg hattet ihr schonmal sowas ich bin nicht mehr der ich mal war ich will nur wiessen ob das weg geht....
 
 
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asdf
Alt 29.12.2007, 13:13   #31
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So einfach würde eine richtige Depression sicher nicht 'weggehen'. Die wäre wohl aber auch nicht so einfach aus heiterem Himmel nach 4 Zügen an nem Joint aufgetaucht.

"Ich habe noch irgenwas" ist denke ich keine Zustandsbeschreibung, zu der man aus der Entfernung irgendwelche halbwegs sinnvollen Aussagen machen könnte, geschweigedenn eine mit der man überhaupt irgendetwas anfangen kann.
 
 
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Nuss
Alt 31.12.2007, 17:50   #32
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ich persönlich hab bisschen länger als 1 jahr gekifft, zwar nicht viel aber regelmäßig und zu nehmend mehr. verändert hat es mich schon, aber nicht vom wesen her. Aber hab auf der dauer hab ich nix mehr geschissen bekommen.
 
 
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PrincessOfX
Alt 20.03.2008, 13:14   #33
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also naja hab mal im tv ne reportage übers kiffen gesehen das wenn du mit 14, 15 so kiffen anfängst und das das über jahre hin machst, das du dann eine andere persönlichkeit entwickelst als wenn du nie gekifft hättest

ne freundin von mir klemmt auch so in ner lage wie du..nur da sagte ihr exfreund den sie noch über alles liebt, entweder er oders gift..
und sie hat sich für ihn entschiedn und ihr tuts auch nicht leid denn ab und an mal gehn wir schon einen rauchn und er hat auch keine einwände mitzurauchen..^^
 
 
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mue
Alt 20.03.2008, 15:00   #34
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O ja kiffe verändert einen es ist zum Beispiel so, das wenn man schon früh anfängt also so mit 12 – 13 Jahren, zu der zeit wo das Gehirn noch im großen stil Neuronale Verbindungen aufbaut, es durch kiffe extrem gestört wird.
So ist man am ende mit 18 – 20 Jahren, ein ganz anderer Mensch als wenn man nicht gekifft hat, gruselig nicht?

Im vorgeschrittenen alter kiffen verändert nur im Rauschzustand die Persönlichkeit und das auch nur bei den Menschen die keine Selbstkontrolle besitzen, ist zumindest meine Meinung gebildet aus Erfahrungen.

Jedoch ist gibt es auch gefahren mit Leuten die schizophrene anlagen haben, das kann vor allem durch kiffe gefördert werden.
Es kann sein, das du dein leben nie schizophrene Eigenschaften zeigst, auch wenn du die Veranlagung dazu hat.

Aber es wurde halt nachgewiesen das weed vor allen anderen Drogen ein sehr starker Katalysator für solche Neigungen ist.
Also Leute immer aufpassen, denn Verfolgungswahn und starke Stimmungsschwankungen gehören auch dazu, deshalb lieber aufhören, bevor du die ersten fremden stimmen in deinen kopf hörst.
 
 
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PrincessOfX
Alt 20.03.2008, 15:05   #35
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sag ich ja ^^
 
 
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emarzog
Alt 22.03.2008, 09:03   #36
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Also ich habe selber über ein Jahr gekifft, unterschiedlich oft.
Dann hatte ich eine Psychose.
Ich denke aber nicht, dass die Psychose allein durch das Kiffen ausgelöst wurde. Es war auch viel Stress mit dabei.
Man muss einfach davon ausgehen, dass ich latent psychotisch bin.
Kiffen kann natürlich z.B. Angstzustände auslösen, so wie bei dir.
Du solltest aber in deiner Pause beobachten, ob du auch nüchtern solche Angstzustände merkst.
 
 
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v3nom
Alt 17.04.2008, 11:16   #37
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also ich kiffe jetzt schon seid 3 jahren......seid 1 jahr richtig aktiv.....ich muss sagen ......sicher verändert man sich, nur ihr müst beachten das würde man ohne weed sicher auch tun. so lange man alles in maßen genießt sollte auch das weed kein problem sein...... ich beobachte immer nur wie beschränkt manche leute sind. ich bin mitlerweile fast nur noch mit kiffern unterwegs den diese leute sind einfach viel tiefgründiger und nich so oberflächlich wie der rest der gesellschaft..........kiffen macht letargisch(lustlos) aber das auch wieder nur bei zu häufigem genuss^^ man muss alles gut dosieren kiffen wird nur von der gesellschaft her als "asozial" angesehen. ich höre auch ncht auf leute die nicht selber kiffen und mir irgendwas von gott und der welt erzählen den die haben einfach kein ahnung.. das wichtige ist ...genuss kiffer zu bleiben und es nicht zu übertreiben. ich z.B. bin genuss kiffer ....ich fasse keine bong an und setze mich lieber mit meiner tüte und nen paar kollegen in mein zimmer und trink schön nen kaffee, hau nen chilligen beat rein und dan is chillen angesagt. aber ich ahbe das so nen bissl die gleichen ansichtn wie "mue" wie gesagt man muss sich nur unter kontrolle haben sonst is man game over ..dan hat man verloren. ich sehe nur wie die 12 und 13 jährigen voll drauf sind und immer bis zum umfallen kiffen. kiffen sollte ne genüssliche nebensahce bleiben und nich die kontrolle gewinnen

Geändert von v3nom (17.04.2008 um 11:29 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 17.04.2008, 19:20   #38
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ich beobachte immer nur wie beschränkt manche leute sind. ich bin mitlerweile fast nur noch mit kiffern unterwegs den diese leute sind einfach viel tiefgründiger und nich so oberflächlich wie der rest der gesellschaft
Wenn du das nächste mal bekifft bist, dann mach am besten eine Tonaufnahme deiner Philosophischen Ergüsse und hör sie dir danach nüchtern an. Du wirst schwer entäuscht sein... Kiffen ist ab einer bestimmten Regelmäßigkeit nicht nur noch sinnlos, sondern schädlich.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 17.04.2008, 21:32   #39
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Sehe ich ähnlich, sicher ist Kiffen als Jugendlicher in. Eine Erfahrung die zu machen okay ist und einen !vielleicht! sogar alles etwas differnzierter sehen lässt.

Aber je älter du wirst desto mehr bemerkst du in deinem Umfeld 2 Richtungen:

Jene die nicht loslassen können und meinen noch so jung zu sein wie vor 10 Jahren. Die reden nicht nur Unsinn, die haben meistens auch ziemlich viel Unsinn in ihrer Birne. Bei diesen wird der Konsum auch nicht weniger.
Sicher gibt es da Ausnahmen, aber die meisten verlieren einfach mit der Zeit die Kontrolle, falls es sie denn je gab.

Auf der anderen Seite siehst du Jene die den Absprung geschafft werden, sich auf Partys nicht mehr mit Bier und Schnaps zulöten. Vielleicht sogar anfangen ein vernünftiges geregeltes (spießiges) Leben führen.

Die Tiefgründigkeit ist vielleicht mal früher ein Image gewesen, wie Absinth bei Künstlern, das alles ist jedoch einfach mittlerweile lächerlich überzogen.

Vorallem wenn du in einem anderen Thread davon schreibst "ganze" 7 Tage nicht zu rauchen, ganz ehrlich, juckt es dich dann unbedingt Einen zu rauchen oder warum nur 7 Tage?

Wirklich kritisch wird es aber erst wenn du deinen kompletten Freundeskreis auf Kiffer ausrichtest. Du bekommst keine anderen Meinungen rein, wirst eh nur bestätigt bekommen was du glaubst (Kiffer sind tiefgründig, Kiffen ist gesund, Kiffen ist nicht assozial...).
 
 
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Christian
Alt 20.04.2008, 01:07   #40
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ich war 2 Jahre Dauerkiffer, jeden Tag so 2 - 3g durch die Bong geraucht. Das war eine scheiss Zeit muss ich sagen, ich hab dadurch jede Chance die ich hatte verspielt. Heute rauch ich ab und zu noch paar Tüten aber mache danach dann auch wieder paar Tage Pause wo ich nix rauche. Son bißchen Kiffen regt die Phantasie an, aber Dauer Konsum fickt den Körper und die Psyche Richtig
 
 
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marley
Alt 22.04.2008, 10:17   #41
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Wie von vielen hier schon erörtert: der Konsum muss (wie bei allen anderen Substanzen auch) seine Grenzen haben.Gelegentlich ist das förderlich- und das ohne, dass irgendwelche der beschriebenen neagtiven Begleiterscheinungen auftreten!
Ich kiffe seit nunmehr 7 Jahren,immer nur gelegentlich. Die letzten 1 1/2 Jahre jedoch wurde der Konsum regelmäßig und ich konnte schon deutliche Veränderungen an mir feststellen- Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Vergesslichkeit und Egal- Einstellung- nur habe ich das immer verharmlost. Mein jetziger Freund allerdings machte sich Sorgen um mich- nicht wegen dem Kiffen an sich, sondern wegen der Regelmäßigkeit. Mich beeindruckte die Offenheit meines Freundes und dass er offensichtlich Recht hatte, also beschloss ich, meinen Konsum einzuschränken. Unter der Woche kiffe ich jetzt gar nicht mehr, nur mal einen Kopf am Wochenende, wenn es hinhaut. Trotzdem denke ich nicht schlecht über´s Kiffen, eben nur über den schleichenden und fast unbemerten Vorgang, den man oft verharmlost und überspielt. Dass man sich verändert, ist nicht zu leugnen- und dabei ist es egal, wie solide die Persönlichkeit ist oder wieviel Willen man hat. Einzig und allein entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Wenn man sich MAL total den Kopf zuraucht und das unter Kontrolle hat, ist nichts einzuwenden. Man sollte auch immer bedenken, dass Alkohol als evetueller Ausgleich mehr Schaden im Körper anrichtet, als THC!
Und hier ein Beispiel aus meinem Freundeskreis: ein sehr guter Kumpel kifft, seit ich ihn kenne. Es verging in einer jahrelangen Freundschaft nur selten einen Tag, an dem er nicht dicht war. Er sitzt den ganzen Tag zu Hause, zockt auf der Konsole und raucht sich Einen nach dem Anderen. Seit Jahren hatte er keine Freundin mehr- ist ja auch kein Wunder! Bei ihm sieht man den Zerfall sehr deutlich. Er geht aufgrund seiner körperlichen und geistigen Behinderung keiner fest geregelten Arbeit nach und so ist das Kiffen sein einziges Highlight. Statt im Sommer zum Schwimmen oder einfach nur in die Stadt zu gehen, hockt er tagein tagaus hinter zugezogenen Vorhängen und hängt ab. Ist ja nicht so, dass er keine Freunde hat- eine zeitlang hatte er jeden Tag die Bude vollsitzen. Jedoch sind die meisten nur da, um selbst abzuhängen und zu kiffen- die wenigsten kommen wegen ihm. Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, würden die Leute wohl gar nichts mehr aneinander finden, wenn sich nicht mehr das Kiffen verbinden würde. Eines ist mir jedenfalls klar- so will ich nicht enden!! Deshalb muss man früh genug die Bremse ziehen, bevor man im Sumpf versinkt...Ich bin meinem Freund sehr dankbar, denn schon jetzt haben sich Veränderungen ins Positive eingestellt.

Zitat von mizue:
"mich nerven bekiffte menschen, die einem irgendwelche pseudo-weisheiten vermitteln wollen und mich nerven bekiffte oder sonstwie bedödelte menschen, weil sie - was schon erwähnt wurde - von der eigentlichen realität nichts mitkriegen, wenn sie berauscht sind."

Ich kriege auch im berauschten Zustand die Realität mit. Zwar bin ich gelockert, lustig und gesprächig, aber das heißt doch nicht, dass ich aphatisch in eine Ecke starre und völlig weggetreten bin. Du stellst dir wahrscheinlich vor, dass einem Speichel aus dem Mund läuft und man zombiehaft gegen Wände rennt. Das ist der totale Bullshit! Wahrscheinlich hast du einfach die falschen Erfahrungen und Beobachtungen gemacht...
Und diese von dir bezeichneten "Pseudo- Weisheiten" treten nicht beim sinnlosen Dauerkonsum auf, sondern bei überlegtem Genusskonsum! Sag mal, stellst du dir immer gleich einen extremen Kiffer vor, der solange raucht, bis er sich nicht mehr bewegen kann??? Gehe doch bitte mal mit etwas Toleranz den "normalen" Kiffern gegenüber an die Sache ran! Ich kann sehr wohl viel Positives aus einem Rausch filtern. Plötzlich fällt mir eine Lösung zu einem Problem ein, das mich schon lange belastet- und diese Lösung ist dann auch in der Realität anwendbar. Es ist nicht zu bestreiten, dass einem der Rausch die Möglichkeit einer anderen Sichtweise gibt! Allerdings gilt das nur für gutes Weed, von Peace ist man einfach nur stoned und wird keine philosophischen Ergüsse und Einsichten gewinnen...

Zitat von mizue:
"ich empfinde es irgendwie als lächerlich, drogen zu konsumieren, um dann "spaß" zu haben, "total deep", "cool und total alternative" zu sein o. ä., für mich ist das alles künstlicher schein und unecht."

Das hört sich ganz danach an, als hättest du deine Erfahrungen im falschen Kreis gesammelt. Man kann nicht einfach alle Konsumenten über einen Kamm scheren und sie als lächerlich und unecht betiteln. Die "bösen Kiffer" bezeichnen cleane Leute doch auch nicht einheitlich als langweilige Spießer- oder?
Und was soll falsch oder "künstlich" daran sein, einfach ein bisschen Spaß zu haben, mit seinen Freunden einen entspannten Abend zu verbringen, über Gott und die Welt zu philosophieren, andere Meinungen und Sichtweisen zuzulassen, einfach ein bisschen locker zu werden??
 
 
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hagilein
Alt 23.04.2008, 14:38   #42
Standard

Zitat von baedr
Wenn du das nächste mal bekifft bist, dann mach am besten eine Tonaufnahme deiner Philosophischen Ergüsse und hör sie dir danach nüchtern an. Du wirst schwer entäuscht sein... Kiffen ist ab einer bestimmten Regelmäßigkeit nicht nur noch sinnlos, sondern schädlich.

wenn man eine solche aufnahme macht, wird man zwar bemerken, dass man eindeutig viel stuss redet und auch scheinbar wesentlich langsammer und um wesentlich mehr ecken denkt, aber gelegentliches kiffen regt doch eindeutig die phantasie an, über tiefgründige gedanken nachzudenken.

daher sind mansche kiffer wesentlich tiefgründiger als die "normale gesellschaft".

ich rauche normal nur an wochenenden, udn auch nur wenn es sich ergibt, ausnahmen bildet spezielle anlässe, und wenn ich dann am kompletten we mal eine tüte verdampfe, dann werde ich sehr philosophisch.. ich bemerke zwar während des rausches wie langsam und kompliziert blöd mein hirn arbeitet, aber ich mache mit gedanken über i-nen stuss. dabei kommt auch tiefgründiges raus.

wenn ich ein andres we mal sa mir frei nehme und vmehr rauche(villt 5 köpfe und 2 tüten), wird der rauschw eniger philosophisch, sondern nur flach und sinnlos. und je häufiger der konsum ist, desto sinnloser wirde der konsum, da man ihn weniger genießt und einfach stoned durch den alltag wandert..

selbst wenn ich im sommer meine woche dauerkonsum veranstalte(chillisch zelten, im wald, am bach und natur pur, mit lagerfeuer, rad und sonne) mache ich meist mittags ne längere pause, damit ich mal entspannen kann, um den rausch abends oder morgens im zelt besser zu genießen und dabei wie sonst auch fröhlich herum-zu-philosophieren.
denn das finde ich ist der wahre rausch. in gesellschaft zu philosophieren, über alles zu diskutieren(nicht streiten, friedlich debattieren) und gemeinsamm zu lachen.

wenn dieser zustand der geselligen fröhlichkeit nicht mehr erreicht wird, ist es mächtig zeit für ne pause.
 
 
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