mich hats auch einmal durchgerasselt... ich kenn also die angst vor dem zweiten mal.
der zweite prüfer war im gegensatz zum ersten allerdings sehr, sehr (naja gut, wir wollens mal nicht übertreiben) sympathisch. ich hab ihm vor dem fahren gesagt, dass ich scheiße aufgeregt bin... seine antwort war: "seien sie selbstbewusst. sie wissen doch, dass sie es können." und irgendwo hatte er recht, denn _eigentlich_ kann bzw. konnte ich es ja. mich hat beim ersten mal nur der prüfer total aus der bahn geworfen und die ungewohnte situation. totenstille im auto, ein unfreundlicher prüfer... die fahrstunden davor hingegen waren immer lustige plauderrunden mit meinem fahrlehrer. das hat mich _etwas_ verwirrt und so hab ich scheiße gebaut.
konzentrier dich auf dein gefahre, achte nicht auf den prüfer... du weißt, dass du es kannst, also machs einfach.
ps.
was ich bei der zweiten prüfung toll fand... der prüfer war sehr gesprächig und so haben die zwei, der prüfer und mein fahrlehrer, praktisch die ganze dreiviertelstunde durchgequasselt. das hat mich seltsamerweise ziemlich beruhigt...
so viel gequasselt ham die, dass ich ihnen gar nicht zeigen konnte, wie dufte ich einparken kann. aber hey...
ich wünsch dir viel glück!
du weißt ja nun schon im großen und ganzen, was so auf dich zukommt... wäre doch gelacht.
pps.
als ich den lappen schon hatte und meine erste überlandfahrt allein antreten wollte... musste ich abbrechen bevor ich überhaupt losgefahren bin. grund: meine eltern, die mich mit ihren sorgen verrückt gemacht haben. "tu dies, tu das, beachte jenes, pass drauf auf, dass... und bist du dir wirklich sicher, dass du allein fahren willst???????" worauf ich hinaus will: ich denk, es verunsichert dich nur noch mehr, wenn du dir vorher die theorie nochmal einbläust.
ich an deiner stelle würd den fahrlehrer um ne extra-fahrstunde vor der prüfung bitten. oder wie es bei mir damals war: direkt vor der prüfung ne halbe stunde kostenlos fahren.
DAS hilft dir viel mehr, denk ich.