joa, diese these wurde lange vertreten, wurde aber schon öfters widerlegt (u.a. vom ADAC), zumindest basierend auf der theorie, dass das gummi der sommerreifen bei <7°C zu hart wird. dies ist nicht der fall. die 7°C sollen eher helfen, daran zu denken, dass ab solchen temperaturen die wetterlage sich zugunsten der winterreifen ändern kann - und damit meine ich nicht die kälte an sich, sondern schnee und v.a. eis! die bremswege von sommerreifen sind bei trockener und nasser fahrbahn selbst unter 7°C merklich kürzer als die von winterreifen!
http://www.ariva.de/board/234844 http://de.wikipedia.org/wiki/Winterr...rad-Empfehlung http://www.ard.de/ratgeber/auto-verk...03r/index.html sehr ausführlich: http://plazeboalarm.twoday.net/stories/1122231/
usw. usf.
ach ja, wen die rechtliche lage interessiert: in deutschland gibt es keinerlei winterreifenpflicht, es gibt nur den §2, Abs. 3 der StVO:
Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.
wer sich nicht daran hält, riskiert ein verwarnungsgeld von 20€ (wenn man z.b. stecken bleibt) oder bei einer behinderung des andern verkehrs sogar 40€ + ein flensburger pünktchen
ach ja: ein unfall im winter mit sommerreifen (aufgrund derer) ist grob fahrlässig und bedeutet, dass die vollkasko-versicherung nicht mehr zahlen muss!