Ja also ich in meiner Betätigung als Pizzakurier hab da mit den kleinen Firmenwagen natürlich so einiges ausprobiert, ist ja nicht mein Auto
Also bei trockenem Wetter mache ich das so:
Auf die Kurve zufahren und schnell bleiben, das erfordert am Anfang etwas Mut weil man ja gewohnt ist zu bremsen. Dann richtig doll einlenken, bis das Auto mit untersteuern anfängt. In dem Moment wo die die Vorderräder wegrutschen ziehst du Kräftig an der Handbremse. Dann sollte dein Heck rumrutschen. Du lässt die Bremse dann wieder los und gleichzeitig lenkst du wieder gerade und gibst auch schon wieder gas weil sonst wirst du zu langsam und der drift ist schon wieder vorbei. Wenn dein Heck zu weit rutscht musst du natürlich gegenlenken. Auch das ist am Anfang ungewohnt dann inner linkskurve am Ende plötzlich nach rechts lenken zu müssen, aber klappt nach ner Zeit auch.
Das alles galt jetzt für Fronttriebler, mit nem Hecktriebler habe ich sowas noch nicht ausgereitzt. Und ja, das macht Geräusche die alle hören können, nämlich Reifenquietschen, A-TEAM lässt grüßen.
Und zum üben und um ein Gefühl dafür zu bekommen würde ich bei nassen Straßen anfangen, weil man da vieeeeel weniger speed braucht und auch die Handbremse nicht zu doll ziehen muss. Aber halt nur an dir gut bekannten und einsehbaren Kreuzungen machen.
Am Anfang z.B. einfach mal in ner Sackgasse beim Wenden in SChrittgeschwindigkeit die Handbremse ziehen, dann machste nen schönen 180° turn. So bekommt man nen gefühl dafür. Oder ne frische Schneedecke auf nem leeren Supermarktparkplatz ist auch sehr geil, da fühlt man sich wie ne Eisprinzessin.