Herr Moralpostel, nicht jeder Fahranfänger krallt sich das nächste 150 PS Auto und hackt damit in eine Fußgängermaße oder macht auf der Autobahn bei 200 erstmal 12 Autos klar
Ich kann mich nicht erinnern, das behauptet zu haben. Aber falls es noch nicht allgemein bekannt ist: Regeln werden nicht für die gemacht, die sich ohnehin dran halten, sondern für die Arschlöcher
Nur weil jemand 110km/h auf der Landstraße fährt wo Opa Horst 70km/h fährt, heißt das noch lange nicht, das er A) nicht weiss was er macht und B) alle Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Auch davon ist keine Rede. Im Gegenteil: Wer auf der freien Strecke zu langsam fährt, ist selbst ein Hindernis und provoziert unvernünftige Überholmanöver.
Es gibt echt wichtigere Sachen als solchen Unsinn !
Ich erkenne den Gehalt dieses Arguments nicht: Weil es gravierende Probleme gibt, müssen alle anderen unerledigten Angelegenheiten, die für sich genommen zwar nicht schwer wiegen, in der Summe das Leben aber vllt sogar unerträglich machen können, unbeachet bleiben
Darauf kommt es hier zwar nicht an: Ich bin selbst auch keiner, der sich streng an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält, aber ich fahre vorausschauend, was mir bislang fünfzehn unfallfreie Jahre eingebracht hat. Niemand fährt fehlerfrei - bestimmt auch nicht der Verfasser dieser Zeilen - aber es geht hier um die Ausschaltung einer vermeidbaren Unfallquelle.
Woher kommt es denn wohl, daß die anteilig, gemessen an der Vertretung an der Geamtbevölkerung, meisten Unfälle von Fahranfängern - oft auch ohne Beteiligung Dritter - verursacht werden? Es geht wohl etwas weit, mich hier als Pharisäer zu beschimpfen
Aus ähnlichen Gründen halte ich auch eine Überprüfung der Fahrtüchtigkeit von Rentnern für geboten, die nicht mehr besonders oft fahren. Aber das ist vielleicht eine andere Baustelle.