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Fahranfänger

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Jacky Treehorn
Alt 01.10.2004, 12:54   #1
Frage Fahranfänger

Was haltet Ihr von einer Beschränkung der Motorleistung für Fahrzeuge, die von Fahranfängern (bis drei Jahre Fahrpraxis) gefahren werden?
 
 
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No Idea
Alt 01.10.2004, 13:20   #2
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ich finde sowas überflüssig, denn ein fahranfänger kann sich ja wohl keinen ps-boliden mit 1200 nm leisten. außerdem macht leistung meiner meinung nach ein auto sicherer wenn man ausweichen usw muss und man weiß, dass wenn man drauf drückt, der wagen auch zieht. bei motorrädern mag ja sowas noch sinnvoll sein, aber bei autos... da die meisten unfälle die von anfängern verursacht wurden eh auf falsches reagieren/lenken zurückzuführen sind, is die leistung des wagens wohl kaum schuld dran.
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 01.10.2004, 13:24   #3
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Die Frage, ob sich Fahranfänger solche Autos leisten können, trifft m.E. nicht den Punkt - sie könnten ja mit Pappis/Mamis Auto fahren...

Das andere Argument finde ich überzeugender, daß Leistung ein Auto sicherer macht.

Dagegen ist aber nicht zu verkennen, daß ein Auto, das schnell fahren kann, auch zum Schnellfahren verführt. Und gerade Fahranfänger vermögen die damit verbundenen Risiken mangels entsprechender praktischer Erfahrung noch nicht richtig einzuschätzen.
 
 
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Chickadee
Alt 01.10.2004, 14:11   #4
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Ist mir eigentlich relativ egal, ich "darf" (mit 18 ham die mir eh nix mehr zu sagen - außer ich brauch finanzielle Unterstützung *g*) mir eh nur 'nen Kleinwagen mit PS im zweistelligen Bereich kaufen, find ich auch okay, was soll ich denn am Anfang mit so'm Ding? Das einzige was ich dumm fänd, ist wenn ich mal das Auto anderer (meiner Eltern z.B.) fahren müßte und das dann aufgrund der Beschränkung nicht gehen würde - das fänd ich dann wiederum nervig!
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 01.10.2004, 17:44   #5
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Ich fänds auch ziemlich Scheisse. Mich betriffts zwar nicht mehr, aber stell dir vor du machst den Lappen und deine Family hat ein oder 2 stinknormale Autos, die über der PS-Grenze liegen. Extra ein Anfängerauto besorgen?

Und wenns um die Sicherheit geht kannste dir auch so ne Rennsemmel aus den 80ern besorgen, unter der PS-Grenze aber nur mit wenigen 100 kg Leergewicht, das ist noch gefährlicher wie ein halbwegs modernes Auto.
 
 
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an3
Alt 01.10.2004, 18:02   #6
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WAT? Ich glaub es geht noch! Beschränkung? Was soll das denn? Ja klar, die Deppen die mit nem CLK xxx rumfahren und dabei in der 30-er Zone mit 80 durchbrettern sind die letzten Spackos! Aber pass mal auf, ich kenn einen, der macht das, und DER hat eine echte Scheißkarre. Wenn der auf der Autobahn fährt und dann volle Pulle die ganzen 195km/h beim Bergrunterfahren ausreizen will, soll er das tun, is ja nicht mein Problem wenn er nachher weg is. Kacke ist das natürlich, wenn er jemanden "mitnimmt", aber davor kann man sich auch nicht schützen, dann vergehen eben die 3 Jahre und die drücken danach voll drauf. Wär eben bloß eine Verschiebung nach Hinten... Generell auch nicht umsetzbar, stell dir vor es is ein Familienauto, dann kann der Papa damit auch nur 120 oder so fahren... Oder es MUSS eines mit wenigen PS sein, aber dagegen wird sich Daimler-Chrysler und Co. schon zu wehren wissen
 
 
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DerAssie
Alt 01.10.2004, 18:22   #7
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Ich bin Autofreak Ich halte schon 200 -300 PS für Pflicht um von a nach b zu fahrn.
Bin Heute mit ner alten 90 PS Karre am 50er Schild mit 130 lang gebrettert also rassen kanst mit jeder Karre wenn der Anlauf past und der Gang hoch genug dreht wird um optimal zu beschleunigen.
Keine Kunst sich zu gefährden
 
 
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No Idea
Alt 01.10.2004, 19:47   #8
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was? nur 200-300 ps? geht's noch? kauf dir mal ne anständige karre: 1970er chevy chevelle ss 454, fast 7,5 l hubraum, V8, um die 500 ps und weit über 1100 nm drehmoment. das is n anständiges auto. hat nen mördersound ohne prolligen auspuff. wenn du bei dem im 4. gang vollgas gibst, dann macht der immer noch n sauberes burnout.

@topic: sowas steht doch wohl grade nich zur debatte im bundestag, oder? die sollten sich meiner meinung nach mit anderen dingen beschäftigen...
 
 
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RegularJohn
Alt 01.10.2004, 20:11   #9
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bin zwar kein fahranfänger mehr und könnte mir auch gar kein teures auto leisten, aber es ist schon ganz gut so, dass ich bloß einen corsa fahre hab halt so ein kleines problem mit geschwindigkeit und fehlenden respekts vor einigen umweltfaktoren...
 
 
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Krashok
Alt 01.10.2004, 20:22   #10
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Vollkommener Käse wie ich meine.. und wie Assi das schon so schön sagen wollte.. man kann auch mit einem 50PS eine ganze Menge Scheisse machen !

Was macht man dann aber wenn man kein neues Auto hat und mit der Hütte seiner Eltern rumgurkt ? Müssen dann immer die Eltern neben einem sitzen oder geht das gar nicht ? ... finde da hatte wieder irgendein Politiker zuviel Langeweile.. die sollten lieber das rechts-Überholverbot abschaffen.
 
 
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doomhammer
Alt 02.10.2004, 04:13   #11
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Original geschrieben von No Idea
was? nur 200-300 ps? geht's noch? kauf dir mal ne anständige karre: 1970er chevy chevelle ss 454, fast 7,5 l hubraum, V8, um die 500 ps und weit über 1100 nm drehmoment. das is n anständiges auto. hat nen mördersound ohne prolligen auspuff. wenn du bei dem im 4. gang vollgas gibst, dann macht der immer noch n sauberes burnout.
jeah - und das *schlürf geräusch des motors gibts für umme dazu.. 7.5 liter.. der frisst - ausgehend von nem m5 mit 3.8 litern - was zwischen 25 und 40 litern auf 100km - und wer sich _sowas_ auf dauer leisten kann kann sich auch gleich ne tornado kaufen und die flügel abschrauben
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 02.10.2004, 16:01   #12
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Die Antworten der PS-Protze in diesem Thread haben mich davon überzeugt, daß der Vorstoß richtig ist. Anfänglich war ich noch schwankend, aber die augenfällig gewordene Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Autos macht die Entscheidung leichter.

Danke
 
 
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Chickadee
Alt 02.10.2004, 16:23   #13
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn
Die Antworten der PS-Protze in diesem Thread haben mich davon überzeugt, daß der Vorstoß richtig ist. Anfänglich war ich noch schwankend, aber die augenfällig gewordene Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Autos macht die Entscheidung leichter.

Danke
Und was ist dann mit so kleinen, lieben Mädchen wie mir, die gerne mal mit Papis Auto fahren wollen würden?
 
 
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El Sparko
Alt 02.10.2004, 16:40   #14
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es ist und bleibt schwachsinn. wo soll denn die grenze gezogen werden? bei unter 100 ps? dann fährt man mit 90 und kann immer noch 180 oder mehr draufbringen wenn man möchte, blödsinn. unter 75? selbt mit ner 55ps schüssel kann man mit 150 durch den ort rasen wenn man möchte. fährt man halt mit hoher drehzahl... das macht aus keinem "ich bin der geilste weil schnellste"-idioten einen verantwortungsvollen fahrer. fahranfänger haben heute schon 2 jahre probezeit und die meisten verlängern das gerne auf 4 jahre. das ist eine richtige einrichtung denn jeder fahranfänger überschätzt sich leicht bis schwer... solange bis eben doch mal "was passiert". es kann mir niemand erzählen er hätte noch nie "scheiße gebaut". das gehört dazu. sogar wenn man auf 25ps beschränken würde - der effekt wäre nicht sonderlich gut. noch dazu kommt dass jeder unter 23 sowieso fast doppelte haftpflichtversicherung zahlt, ewig viele prozente noch dazu. hat man noch ein altes auto zahlt man sich dumm bei kfz-steuer und kraftstoff. ich finde man ist als junger fahrer genügend verarscht. am ende is da noch die polizei die dir zu jeder tageszeit unterstellt diverse drogen und rauschmittel intus zu haben und die gerne mal dein auto auseinandernehmen (lassen). ich wäre da eher für einen führerschein-check bei über 60 jährigen. so quasi alle 2 jahre ne leichte prüfung des reaktionsvermögens bzw. mal ein wenig mit fahrlehrer fahren um zu sehen ob die noch "fit genug" sind. aber das interessiert ja niemanden, die "üblichen verdächtigen" sind ja wohl immer die jungen leute.
 
 
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Krashok
Alt 02.10.2004, 16:49   #15
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn
Die Antworten der PS-Protze in diesem Thread haben mich davon überzeugt, daß der Vorstoß richtig ist. Anfänglich war ich noch schwankend, aber die augenfällig gewordene Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Autos macht die Entscheidung leichter.

Danke
Herr Moralpostel, nicht jeder Fahranfänger krallt sich das nächste 150 PS Auto und hackt damit in eine Fußgängermaße oder macht auf der Autobahn bei 200 erstmal 12 Autos klar ... ganz schön engstirniges und vorurteilsbehaftetes Denken

Nur weil jemand 110km/h auf der Landstraße fährt wo Opa Horst 70km/h fährt, heißt das noch lange nicht, das er A) nicht weiss was er macht und B) alle Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Es gibt echt wichtigere Sachen als solchen Unsinn !
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 03.10.2004, 02:04   #16
Standard

Herr Moralpostel, nicht jeder Fahranfänger krallt sich das nächste 150 PS Auto und hackt damit in eine Fußgängermaße oder macht auf der Autobahn bei 200 erstmal 12 Autos klar
Ich kann mich nicht erinnern, das behauptet zu haben. Aber falls es noch nicht allgemein bekannt ist: Regeln werden nicht für die gemacht, die sich ohnehin dran halten, sondern für die Arschlöcher

Nur weil jemand 110km/h auf der Landstraße fährt wo Opa Horst 70km/h fährt, heißt das noch lange nicht, das er A) nicht weiss was er macht und B) alle Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Auch davon ist keine Rede. Im Gegenteil: Wer auf der freien Strecke zu langsam fährt, ist selbst ein Hindernis und provoziert unvernünftige Überholmanöver.

Es gibt echt wichtigere Sachen als solchen Unsinn !
Ich erkenne den Gehalt dieses Arguments nicht: Weil es gravierende Probleme gibt, müssen alle anderen unerledigten Angelegenheiten, die für sich genommen zwar nicht schwer wiegen, in der Summe das Leben aber vllt sogar unerträglich machen können, unbeachet bleiben

Darauf kommt es hier zwar nicht an: Ich bin selbst auch keiner, der sich streng an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält, aber ich fahre vorausschauend, was mir bislang fünfzehn unfallfreie Jahre eingebracht hat. Niemand fährt fehlerfrei - bestimmt auch nicht der Verfasser dieser Zeilen - aber es geht hier um die Ausschaltung einer vermeidbaren Unfallquelle.

Woher kommt es denn wohl, daß die anteilig, gemessen an der Vertretung an der Geamtbevölkerung, meisten Unfälle von Fahranfängern - oft auch ohne Beteiligung Dritter - verursacht werden? Es geht wohl etwas weit, mich hier als Pharisäer zu beschimpfen

Aus ähnlichen Gründen halte ich auch eine Überprüfung der Fahrtüchtigkeit von Rentnern für geboten, die nicht mehr besonders oft fahren. Aber das ist vielleicht eine andere Baustelle.
 
 
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El Sparko
Alt 03.10.2004, 03:31   #17
Standard

du fragst dich allenernstes warum leute die noch nicht so lange fahren mehr unfälle bauen als leute mit viel erfahrung? na das liegt doch wohl auf der hand. darüber brauchen wir nicht diskutieren und ich glaube nicht dass es irgendeine regelung der welt schaffen kann einen jungen faher (fahranfänger) ohne gegebenes unfallrisiko zu einem erfahrenen fahrer zu machen.
ich glaube die zahl der unfälle die dadurch verursacht wurden dass jemand in den ersten führerscheinjahren ein auto mit hoher ps-zahl (100+) gefahren hat hält sich ziemlich in grenzen. viel eher passieren unfälle wenn die wetterverhältnisse einfach (mangels erfahrung) ignoriert werden. ich erlebs hier immer wieder wie trotz heftigem regen/nassglätte gas gegeben wird bis zum letzten. bei schnee ists klar, da fährt jeder schön gesittet aber bei regen? keine spur. dabei gehts oft genug ins auge.
vielleicht sollte man dieses adac sicherheitstrainig nach dem ersten führerscheinjahr generell durchführen.
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 03.10.2004, 03:39   #18
Standard

du fragst dich allenernstes warum leute die noch nicht so lange fahren mehr unfälle bauen als leute mit viel erfahrung?
Nein, das ist für mich keine Frage. Meine Antwort habe ich auch schon gegeben. Man muß sie nur lesen

na das liegt doch wohl auf der hand. darüber brauchen wir nicht diskutieren und ich glaube nicht dass es irgendeine regelung der welt schaffen kann einen jungen faher (fahranfänger) ohne gegebenes unfallrisiko zu einem erfahrenen fahrer zu machen.
Diese Zweifel teile ich nicht. Natürlich ist eine Regelung wie die hier diskutierte alles andere als ideal und bestimmt auch keine Patentlösung. Jedes komplexe Problem braucht mehrere Ansätze zu seiner Lösung, Ich versuche hier lediglich dafür zu werben, daß dies eine Möglichkeit zur Verringerung der Unfalltoten sein könnte.

Vielleicht liege ich ja auch falsch, aber sachliche Argumente habe ich bislang nur wenige gelesen.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 03.10.2004, 11:27   #19
Standard

sparkie:
... und ich glaube nicht dass es irgendeine regelung der welt schaffen kann einen jungen faher (fahranfänger) ohne gegebenes unfallrisiko zu einem erfahrenen fahrer zu machen.
Jacky Treehorn


Diese Zweifel teile ich nicht.

Wieso nicht?
Wenn jemand den Schein maht hat er keine Fahrerfahrung. Die kriegt er nur indem er fährt, indem er logischerweise das Risiko eines Unfalls in Kauf nimmt.

Das Unfallrisiko hängt meiner Meinung nach viel mehr am Verantwortungsbewusstsein des Fahrers als am Auto.
 
 
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Psychopath
Alt 03.10.2004, 11:47   #20
Standard

Muß man in diesem gottverdammten Staat immer alles durch Gesetze und Verodnungen regeln?

Lasst den Leuten doch mal ein bisschen Freiraum. Man wird ja sowieso schon überall in seinen Rechten beschnitten!
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 03.10.2004, 19:42   #21
Standard

Mir wäre es auch lieber, es ginge ohne Zwang. Vorschriften gibt es in der Tat schon jetzt viel zu viele. Aber das ist ein anderes Thema.

Wieso nicht? Wenn jemand den Schein maht hat er keine Fahrerfahrung. Die kriegt er nur indem er fährt, indem er logischerweise das Risiko eines Unfalls in Kauf nimmt. Das Unfallrisiko hängt meiner Meinung nach viel mehr am Verantwortungsbewusstsein des Fahrers als am Auto.
Wer fährt, hat natürlich immer ein latentes Risiko des Unfalls auf dem Beifahrersitz (oder auch sonstwo). Eine andere Frage ist, ob man auch Unfälle in Kauf nimmt. Das beinhaltet eine gewisse Risikobereitschaft.

Und die wird möglicherweise durch hochmotorisierte Autos bereits ausgedrückt. Also muß man den Freizeitschumis schon vorher Zügel anlegen, bis sie selbst auf den Trichter kommen:

Auch durch zurückhaltendes Fahren kann man Fahrpraxis gewinnen
 
 
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Chickadee
Alt 03.10.2004, 20:13   #22
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn
Und die wird möglicherweise durch hochmotorisierte Autos bereits ausgedrückt.
nicht jeder der nen auto mit viel ps fährt ist gleich n potentieller alte-omis-plattfahrer
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 03.10.2004, 21:56   #23
Standard

Ich kann nur noch mal meinen Aufruf erneuern:

Bringt endlich Sachargumente. Meinen Standpunkt ins Lächerliche zu ziehen durch Übertreibung mag ein mehr oder weniger gelungener rhetorischer Kniff sein, aber er ersetzt nicht die nötige Auseinandersezung in der Sache.

nicht jeder der nen auto mit viel ps fährt ist gleich n potentieller alte-omis-plattfahrer
Das habe ich nicht behauptet. Aber wer mit 18 gerade den F-Schein in Händen hält und sich als erstes einen alten 3er BMW mit 200 PS kauft, drückt damit für mich aus, daß er seine eigene Fähigkeit zu angemessenem Fahren (d.h. ohne unnötige Gefährdung anderer) nicht richtig einschätzt.
 
 
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doomhammer
Alt 03.10.2004, 23:25   #24
Standard

ist es notwendig eine 200ps maschine gleich herzutreten? ne freundin von mir hat als erstes auto nen neuen a3 bekommen - damit könnte mans echt fatzen lassen.. sie fährt aber weder aggressiv noch zu schnell - ich geh davon aus dass der charakter des fahrers der ausschlaggebende faktor ist. wenn so eine beschränkung sinn machen soll ist es meiner meinung nach einfacher, den führerscheinanwärtern parallel zu ihrer fahrausbildung eine art psychologischen unterricht angedeihen zu lassen der ihre unfähigkeit ihre fähigkeiten korrekt einzuschätzen minimiert.
Aber wer mit 18 gerade den F-Schein in Händen hält und sich als erstes einen alten 3er BMW mit 200 PS kauft, drückt damit für mich aus, daß er seine eigene Fähigkeit zu angemessenem Fahren (d.h. ohne unnötige Gefährdung anderer) nicht richtig einschätzt.
muss man die 200ps ausfahren? und ich muss sagen dass mir die ps die meine mühle hat schon das eine oder andere mal den arsch gerettet haben - beim überholen verschätzt oder der überholte drückt drauf - bei sowas mit ner 50ps gurke auffen gegenverkehr zu - da geht dir der arsch richtig auf grundeis und riskante manöver die zu gefährdungen anderer führen (könnten) sind vorprogrammiert
 
 
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francis
Alt 03.10.2004, 23:43   #25
Standard

beim motorrad hat man ja diese scheiss beschränkung und meine erfahrung ist das man dann eben die 2 jahre wartet, ich machs so z.B. hin und wieder fahre ich auch mit papas motorrad welches halt ein bisschen zuviel power hat, gut also was passiert: ich warte 2 jahre weil es sich nicht auszahlt ein schwaches motorrad zu kaufen da lieber später gleich ein starkes, in der zeit wo ich warte verlerne ich wieder alles was ich in der fahrschule gelernt habe und somit bin ich ein potenzieller verkehrsverunsicherer!

das gleiche wäre es beim auto, wenn sich die leute nicht gleich die karre fahren können die sie wollen fahren sie eben mit papas, die hat dann zuviel PS und somit macht man sich unnötig strafbar, ja und den 2. Grund habe ich eh schon erläutert, ich halte sowas für schwachsinnig!
 
 
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