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Das (leidige?) LFS Thema

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ANSI Lady
Alt 01.11.2005, 12:55   #1
Standard Das (leidige?) LFS Thema

Hallo Freunde des http://www.linuxfromscratch.org
Wie schon die vergangenen Jahre auch versuche ich mich noch immer daran immer die neueste LFS-Version zum laufen zu bringen. Leider habe ich es noch nie geschafft.
Und auch dieses Jahr habe ich mein 9.0 SuSE so verbogen das es nun mit dem 2.6.11-Kernel läuft und mich dran gemacht mich am LFS-6.1 zu versuchen.

Wie immer staune ich nicht schlecht das nach jedem Neubeginn entweder keine oder immer wieder andere Fehlermeldungen den Kompiliervorgang abbrechen.
Doch habe ich es auch diesmal geschafft in die chroot´ed Umgebung vorzustoßen, um einen Abbruch der kompilierung beim gcc mit der Fehlermeldung
/bin/sh : gperf not found
zu erleben... hm, werde nun einfach mal gperf in das LFS mit einbauen, habe mir gerade die LFS-LiveCD runtergeladen von der aus ich booten werde und dann kann ich es vielleicht auch endlich mal schaffen ?

Bisher habe ich herausgefunden das automake in den Versionen 1.7, 1.8 UND 1.9 auf dem Hostsystem vorhanden sein muss (zumindest bei LFS-6.1), autoconf ebenso und nun bin ich soweit das ich alle Packages [edit] die das LFS beinhaltet auch [/edit] auf dem Hostsystem installiert habe bevor ich mich an die kompilierung von LFS mache...

Soviel erstmal von mir...

Wer von euch baut auch mit LFS rum, und warum zickt der GCC immer so rum ?
Würde mich zwecks Erfahrungsaustausches freuen den ein oder anderen hier zu begrüßen...

Gruß &&
ANSI

Geändert von ANSI Lady (01.11.2005 um 21:37 Uhr).
 
 
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Sidolin
Alt 01.11.2005, 14:12   #2
Standard

Bei welchem Programm, welcher gcc usw.? Verrat doch mal ein bisschen mehr

Lfs wollt ich auch schon immer mal ausprobieren, habs dann aber gelassen, weils ziemlich schwer ist das ding up2date zu halten und es verdammt viel zeit braucht.

Naja, poste mal die genaue Fehlermeldung und am besten noch den Link zum entsprechenden Kapitel im Buch.
 
 
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Alt 01.11.2005, 14:58   #3
Standard

im zeitalter von gentoo ist das sowieso gänzlich unsinnig...

ansonsten versteh ich nicht warum du mit gewalt ne install aus ner vorhandenen suse isntallation heraus machen willst... gibt eigentlich nur wenige fälle, wo das sinn macht. dann doch lieber mit ner livecd booten. hat LSF da eine? ansonsten nimm ne minimale gentoo live cd, die haben immer sehr gute kernel und alles fürs builden gleich dabei.
 
 
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ANSI Lady
Alt 01.11.2005, 16:31   #4
Standard

jo Sparko, die LFS-LiveCD gibts unter : http://www.linuxfromscratch.org/livecd/

Für diejenigen die dem englisch nicht so mächtig sind gibt es die Handbücher zu LFS nun auch in deutsch :
http://oss.erdfunkstelle.de/lfs-de/index.shtml

@Sidolin :
Also bisher habe ich es bis zu Kapitel 6.14 (GCC 3.4.3) geschafft, und zwar bis make. Danach erhalte ich immer die Fehlermeldung das das benötigte gperf nicht vorhanden ist, und natürlich bin ich da in der chroot´ed Umgebung wo mir absolut die Finger gebunden sind auf einen solch unerwarteten Fehler anständig zu reagieren... Da hilft nur eins : nochmal von vorne ...

@Sparko :
Jo, SuSE, Debian, RedHat, das Hostsystem steht frei, hauptsache der Kernel ist größer als 2.6.x und die GCC-Version > 3.0. Bei mir ist dies der Fall, sogar der dynamische linker ist der Anforderung gerecht (ld-linux.so.2). Warum sollte ich also nicht mein stabiles SuSE nehmen ? Und wenn ich es irgendwann mal geschafft habe LFS zum laufen zu bringen weiß ich dann auch was an meinem SuSE nicht passt

---

Desweiteren verstehe ich bis heute nicht ob ich bei PASS2 (gcc, Erstellen des temporären Systems) das source directory von PASS1 benutzen soll oder ein frisches, nacktes source-directory, ebenso das gleiche unverständnis bei den build-directory´s... Bisher hab ich immer "nackte" Directory´s genommen....

Bei der Vorbereitung des temporären Systems steht auch bei Binutils PASS2 das man das source- und buildverzeichnis nicht löschen soll da es später gebraucht wird... kann mir aber nicht vorstellen das es in der chroot´ed Umgebung noch im alten Zustand benötigt werden könnte... und in der Anleitun steht nix von : jetzt kanns gelöscht werden.
Ich nehm das mit dem Handbuch nämlich sehr genau, einmal klappt alles bis in die chroot´ed Umgebung, gestern hab ich es nur bis zu Kapitel 5.6 (Glibc-2.3.4) geschafft, obwohl ich alles exakt wie zuvor gemacht habe (habe mir scripte erstellt weil es mir zu doof wurde alle 3 Tage alles neu zu tippen). Umso unverständlicher ist es mir dann das einmal die Kompilierung von xyz klappt, das nächste mal nicht. Das Erstellen eines LFS-System scheint das Host-System ganz schön "mit-zu"-verbiegen..

Zur allgemeinen Info :
Ich benutze das englischsprachige Handbuch für LFS, sehe aber gerade das im deutschen andere kommolineparameter benutzt werden...

Auf ein neues, bin noch jung...

Gruß &&
ANSI
 
 
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Alt 01.11.2005, 17:32   #5
Standard

meine ursprüngliche frage hast mir immer noch nicht beantworten können. wozu auf einem bestehenden system per chroot arbeiten? ne dafür vorgesehene livecd (und dann ein chroot) wäre sicher fehlerunanfälliger, oder etwa nicht?
 
 
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ANSI Lady
Alt 01.11.2005, 21:33   #6
Standard

wozu auf einem bestehenden system per chroot arbeiten?
Hm, Ist die LFS-LiveCD nicht auch ein bestehendes System ?
Das LFS Handbuch schreibt mir sogar vor in einer chroot Umgebung zu arbeiten...

Ist ja nicht so das ich LFS parallel zum System installiere, mein SCSI-Server hat noch genug 2Gig Platten frei mit denen ich arbeiten kann.

Außerdem werden alle Programme gegen die neukompilierten Packages gelinkt, so das das Hostsystem im wesentlichen keine Rolle spielt. Ins chroot gehe ich ja erst nachdem das temporäre System besteht das sich "eigentlich" nur selbst benötigt.

Soll also heißen :
Als erstes baue ich einen funktionierenden Kompiler mit dem ich den kompiler kompiliere .
Nachdem DIESER Kompiler kompiliert wurde (und jedesmal gegen sich selbst , d.h. die neueste Version, gelinkt ist) gehe ich erst in die chroot umgebung um das system mittels diesem Kompiler zu bauen. Es ist also egal ob ich nun SuSE, Woody, LFS-LiveCD oder was weiß ich nehme, da das Hostsystem eigenlich nicht mit LFS in berührung kommt...

Siehe auch LFS-Book 6.1 :
Kapitel 1.1 (Einführung) (Deine Frage Sparkie)
Kapitel 5.1 (Erstellen des Temporären Systems)
Kapitel 5.2 (Technische Anmerkungen zur Toolchain)

Gruß &&
ANSI
 
 
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Alt 01.11.2005, 23:37   #7
Standard

du brauchst mir das nicht zu erklären... ich verstehe schon was du tust. trotz alledem bin ich immer noch der meinung du hättest weniger probleme wenn du einfach die verdammte livecd reinpackst und von da aus dein system bäckst...

naja mir solls egal sein. es wird dich vielleicht interessieren, dass eine gentoo stage1 installation genau das selbe ist, nur in der regel auch funktioniert.
 
 
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ANSI Lady
Alt 01.11.2005, 23:51   #8
Standard

pfft Besserwisser

Nur ist das so das ich kein Internet habe und vor einigen Wochen das neue LFS runnergeladen habe... und mich seitdem damit rumschlage.... Heute hab ich mir dann die LiveCD geholt und schau dann die Tage mal wenn ich wieder @home bin...

Bin nur heute mal wieder 2-3 Wochen online weil meine Freundin im Krankenhaus ist und ich Kinder hüten darf.

gentoo stage1 sagst Du ? Naja, ohne Internet hab ich damit aber auch keine helle Freude, oder ? Eigentlich hab ich nur vor mir ne kleine Distri zu basteln, nix weiter als nen Webserver und nen SQL-Server, Firewall und so, das dann per image auf div. KleinstPC´s ziehen mag und so. Soll also auch dediziert bleiben und ich mag gerne wissen was das System so hat wenns was hat. Dazu ist LFS nicht die falsche wahl, oder ? Ich lass mich aber auch gerne eines besseren belehren...

Gruß &
ANSI
 
 
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Alt 02.11.2005, 00:01   #9
Standard

na da fänd ich jetzt spontan sogar debian geeigneter... aber egal was du tust, sogar bei BSD bist ohne inet verbindung einfach nur gearscht.
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 20.11.2005, 17:26   #10
Standard

Ich hab LFS zu zeiten von Version 3 und 4 jeweils mal installiert... während ner Lan-Party :-). Hat meinen Status als Freak absolut bekräftigt, aber von der LAN selber hab ich nicht soviel mitbekommen. Lief auch jedesmal problemlos, mit GCC hatte ich keine Probleme. Ist zwar ne nette Erfahrung, aber imho absolut nicht praxistauglich, wenn man das System mehr oder weniger aktuell halten möchte. Inzwischen bin ich überzeugte Gentoo-User.
 
 
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