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linux vollkommen virenfrei!? fehlanzeige!

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Aktivbox
Alt 18.06.2005, 01:44   #1
Standard linux vollkommen virenfrei!? fehlanzeige!

ich war auf en beitrag aufmerksam geworden in dem es um linux geht.

da wurde gesagt, das es für linux keine viren oder sonstigen dreck wie zb. keylogger, hijacker, dropper, exploits un blabla...gibt.

da wurde linux suse/ubuntu erwähnt. suse linux kannte ich schon aber ich mußte doch auch ma gucken wie ubuntu abgeht.

installation war easy. ins netz kommen war dank router auch easy.

als es zu den feineinstellungen ging wars nich mehr easy...also ab ins forum von ubuntu un suchen...

und da hatte ich was ganz tolles gefunden....von wegen das linux ganz virenfrei is. da gucken jetz bestimmt einige leutz ganz dumm, aber es gibt sehr wohl viren und dreckprogramme die linuxsysteme ankacken können. das problem is nur das es die wenigsten wissen und denken das sie 100% sicher sin wenn sie linux unterm arsch haben.

und zu dem thema sicherheit bzw. offene ports bei linux sag ich am besten erst garnix, oder vieleicht sag ich nur das >>>riesiges offenes tor für hacker.

wenn linux angeblich so sicher is, frag ich mich wozu dann noch firerwalls für linux programmiert werden müßen.

!?!?

armes linux
 
 
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PowerWapiti
Alt 18.06.2005, 01:49   #2
Standard

ist nur eine Frage der Zeit und Beliebtheit..
beim Firefox heißt es ja auch es gibt keine Viren, Dialer usw.. Anfangs hats halt auch kaum einer genutzt.. aber jetzt wo die Useranzahl steigt, kommen auch Viren, Exploits usw für den Firefox raus
 
 
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Sidolin
Alt 18.06.2005, 02:09   #3
Standard

Ja, es gibt viren für linux. Aber das sind sicher nicht die Viren, wie sie der 0815 winuser kennt. Das sind eigentlich fast immer rootkits, und die haben es auf server abgesehen, um da uneingeschränkte rechte zu bekommen, für was auch immer. Und welches system man auch immer benutzt, das system wird nie sicherer sein, als der admin es macht!

Mit der Zahl der Leute, die denken, sie können mit nem Rootserver umgehen, steigt natülich auch die Zahl, bei denen das einfach daneben geht. Wenn man allerdings ein wenig ahnung von Iptables hat, keine unnötigen services laufen lässt und immer mal chkrootkit/rkhuter drüberlaufen lässt, sollte sich das risiko minimieren lassen. Und einigermaßen sichere Passwörter gehören auch dazu.

Aber um mal wieder zum Thema zu kommen: Für Heimbenutzerpcs besteht zur Zeit wirklich keine Gefaht, wenn sie mit linux laufen. Allein schon, weil linuxbenutzer normalerweise so viel Ahnung haben, dass sie ihr system einigermaßen absichern... Desweiteren gibts halt wenig linuxpcs, auf denen sich ein Virus ausbreiten könnte. Und wenn, wird das recht schnell gefixt,und man kann einfach ein Update einspielen.

Btw. sollte man nicht vergessen, dass linux mindestens noch einige Jahre so im Hintergrund sein wird, sodass es sich nicht lohnt, dafür Viren zu programmieren, ganz abgesehen davon, inwiefern es überhaupt möglich ist.

Und wie es schon Peter Huth immer sagt: Als eingeschränkter Benutzer arbeiten, wer unter linux oder was auch immer als root ins Netz geht, ist einfach dämlich und selber schuld.
Und wer sein System wirklich absichern will, sollte sich mal grsecurity anschauen...

So, weider mal viel zu viel geschrieben, danke fürs lesen, danke für luste kommentare und hast du mal ein konkretes beispiel für so einen Virus? (nein, $FTPSERVER usw. zählt nicht, das hat ein normaler beutzer nicht am laufen)
 
 
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Anardil
Alt 18.06.2005, 10:02   #4
Standard

Sicherlich gibt es Viren für Linux aber wenn, dann zerschiessen sie nicht das gesamte System. Nehmen wir mal an, jemand schreibt ein Shellscript, welches alle Dateien im momentanen Verzeichnis löscht ... der unachtsame Nutzer führt das Script aus, hat sozusagen einen Virus in Gang gesetzt, und nun fehlen ein paar Dateien. Ok es ist schlimm aber das System selbst ist intakt, da der User ja nicht mit dem root-Account unterwegs war - hoffentlich.

Ich glaube ausserdem nicht, daß irgendeine seriöse Zeitschrift, bzw. Magazin jemals behauptet hat, daß es keine Linuxviren gibt.
 
 
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El Sparko
Alt 18.06.2005, 14:43   #5
Standard

doch das c't magazin hat das behauptet und auch für die ganzen ms-basher ist das immer argument #1. was natürlich nie stimmen kann. für jedes drecks system gibts viren. ich glaub sogar für openvms.

man muss halt sehen dass es wohl milliarden windows viren gibt die darauf ausgelegt sind sich zu verbreiten und ne handvoll linux viren, die meist nur halbautomatisch sind und nur darauf abzielen rootserver zu kompromittieren.

der aufwand nen nahezu unsichtbaren linux virus zu schreiben ist wesentlich höher als einfach eine der sicherheitslücken in outlook oder dem ie zu nutzen um kurz mal schaden anzurichten.

wenn linux dadurch arm ist was ist dann windows? käse ist das doch. erinnert mich an die diskussionen die vor jahren losgetreten wurden als es hieß "in linux gibts KEINE fehler und keine abstürze"...

ich sag mal so: unqualifizierte user gibts auf beiden seiten. wenn du linux scheiße finden willst dann wirst du viele, auch belegbare, gründe dafür finden. bei windows is auch nicht anders. ich weiß garnicht was man da immer so drauf abfährt? das is genauso wie die streits bmw <-> vw.
 
 
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Aktivbox
Alt 19.06.2005, 04:23   #6
Standard

erstma danke für die antworten!!! hatte nämlich ehr damit gerechnet, das ma mich in der luft zerreisst *g*

erstma zu dem satz "das is genauso wie die streits bmw <-> vw." jedes auto ist nur so gut wie sein fahrer.

ob bmw oder vw fahrer oder linux oder windows user...spaß beiseite! *g*

linux hat mich niemals in irgend einer weise abgeschreckt(und ich verachte es auch nich)...im gegenteil denn für so nen eingefleischten microsoftuser wie mich(angefangen bei DOS über win95 und win98 bis zu jetzt

winxp ps: win32/win NT und win2000 hab ich bewusst des schrottfaktors wegen ausgelassen ) is linux(egal ob suse, ubuntu, mandrake usw......) immer ne willkommene herausforderung/abwechslung von der einfachheit von windows.

die einzige sache die mich jetz en bissel von linuxsystemen entfernt hat, ist halt die tatsache, das bestimmte

idioten jetz auch für linuxsysteme viren und anderen dreck proggen.

ich finds übrigens jammerschade, das es ne tatsache is, das jetz auch linuxsysteme aufs korn genommen

werden.

ps: linux is immer ne herausforderung wert!

bye
 
 
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dErJaSa
Alt 19.06.2005, 18:20   #7
Standard

(k)ubuntu, Suse und co sind keine "Herausforderungen"... da geht ja schon fast alles automatisch.

Exploits, Rootkits und Co gibt es schon immer, auch für Linux. Das ist nichts neues. Exploits beruhen nunmal auf Sicherheitslücken bzw. Programmierfehlern in der Software... doch bei Linux ist es halt das schöne das Lücken innerhalb weniger Stunden nach bekanntwerden geschloßen werden (auf Grund der großen, flexibelen Entwicklergemeinde). Bei Windows muß man immer einige Zeit warten bis denn dann mal ein Patch bereit steht.

Solange du dich mit deinem System (Ob Windows, Linux, BSD...) im Internet bewegst bist du einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Das wird immer so bleiben! Nichts ist sicher denn alles ist von Menschen erschaffen und solche machen leider auch Fehler. Doch man kann das Risiko natürlich durch geeignete Maaßnahmen, korrekte Administration und Absicherungen minimieren (Firewall, IDS etc.)
 
 
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Virtrael
Alt 20.06.2005, 17:47   #8
Standard

irgendwie kann ich der diskussion nur zustimmen.

es ist auf jeden fall schade, dass linux immer mehr ins x-fire gelangt, aber leider ist es nicht anders zu erwarten gewesen. sobald ein x-beliebiges system weiter verbreitet ist, wird einfach die chance eins zu erwischen viel höher... würde man die verteilug win - unix einfach mal umdrehen würd plötzlich jeder über linux schimpfen und sagen wie sicher windows doch sei...

beide systeme haben definitiv vor und nachteile und sind nur so sicher wie root es bestimmt...

warum also auf dem einen oder anderen rumhacken... man sollte einfach das nutzen was einem weiterhilft, bzw. jedes system so nutzen, dass man die stärken soweit wie möglich ausnutzt und die schwächen absichert...

darum dualboot win - unix (oder eben 2 pcs... macht doch alle was ihr wollt )
 
 
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