Ja, es gibt viren für linux. Aber das sind sicher nicht die Viren, wie sie der 0815 winuser kennt. Das sind eigentlich fast immer rootkits, und die haben es auf server abgesehen, um da uneingeschränkte rechte zu bekommen, für was auch immer. Und welches system man auch immer benutzt, das system wird nie sicherer sein, als der admin es macht!
Mit der Zahl der Leute, die denken, sie können mit nem Rootserver umgehen, steigt natülich auch die Zahl, bei denen das einfach daneben geht. Wenn man allerdings ein wenig ahnung von Iptables hat, keine unnötigen services laufen lässt und immer mal chkrootkit/rkhuter drüberlaufen lässt, sollte sich das risiko minimieren lassen. Und einigermaßen sichere Passwörter gehören auch dazu.
Aber um mal wieder zum Thema zu kommen: Für Heimbenutzerpcs besteht zur Zeit wirklich keine Gefaht, wenn sie mit linux laufen. Allein schon, weil linuxbenutzer normalerweise so viel Ahnung haben, dass sie ihr system einigermaßen absichern... Desweiteren gibts halt wenig linuxpcs, auf denen sich ein Virus ausbreiten könnte. Und wenn, wird das recht schnell gefixt,und man kann einfach ein Update einspielen.
Btw. sollte man nicht vergessen, dass linux mindestens noch einige Jahre so im Hintergrund sein wird, sodass es sich nicht lohnt, dafür Viren zu programmieren, ganz abgesehen davon, inwiefern es überhaupt möglich ist.
Und wie es schon Peter Huth immer sagt: Als eingeschränkter Benutzer arbeiten, wer unter linux oder was auch immer als root ins Netz geht, ist einfach dämlich und selber schuld.
Und wer sein System wirklich absichern will, sollte sich mal grsecurity anschauen...
So, weider mal viel zu viel geschrieben, danke fürs lesen, danke für luste kommentare

und hast du mal ein konkretes beispiel für so einen Virus? (nein, $FTPSERVER usw. zählt nicht, das hat ein normaler beutzer nicht am laufen)