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Der Kleine Linux Guide


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OrionX
Alt 12.05.2007, 23:26   #1
Standard Der Kleine Linux Guide

huhu,

in den letzten Monaten, genau nach dem Erscheinen von Vista, möchten viele, die vista eben nicht nutzen wollen, auf Linux umsteigen, oder zumindest dieses antesten. Da man eben von Haus aus meist auf Windows programmiert ist, kann ein solcher Umstieg oft mit frustration enden, da dort die Uhren leicht anders ticken (ja die uhr tickt auch anders). Deswegen hier mal ein paar grundlegende Erläuterungen wie man mit "Linux" anfängt, was man zu beachten hat, und was möglichst vermieden werden sollte und vor allem, wo die grundlegenden Dinge die man aus Windows kennt, bei "Linux" sind. Ich will hier nur ein wenig Vorspann geben, auf das was Sidolin schon auf Lupuz getan hat.

Was ist Linux überhaupt?

"Linux" ist ein freies Betriebssystem, bei dem das "frei" nicht nur umsonst bedeutet, sondern auch das du es verteilen, verändern und anpassen darfst. Diese Freiheit gibt dir die GPL, die GNU General Public License, die aber auch sagt, das du alle Veränderungen die du an Linux machst wieder zurück an die Entwickler geben musst. Das hat aber seinen sinn, denn wenn du etwas tolles in die Software integrierst was es vorher nicht gab, dann sollen alle davon profitieren.

So nun willst du gerne Linux haben, aber wenn du bei google Linux eingibst, weisst du nicht was du jetzt genau tun sollst? Das liegt daran, das es kein einzelnes Linux gibt, wie bei Windows, wo du einfach eine CD oder DVD kaufst und Windows hast. Linux ist eigentlich nur der Kernel, der Motor, auf dem das System läuft. Natürlich kannst du auch einen Kernel runterladen, ihn kompilieren und quasi das betriebssystem von Grundauf bauen, aber wenn du gerade mit Linux anfangen willst, ist das wahrscheinlich zu schwer für dich.

Da das auch viele andere so sehen, wird Linux in Distributionen unter die Leute gebracht. Es gibt sehr viele Distributionen und nicht alle heissen SuSe, noch sind alle für jeden und für jeden zweck geeignet. Eine Distribution enthält neben dem Linux Kernel, noch viel mehr andere Software, die du für eine produktive Nutzung benötigst oder auch nicht benötigst. Eine Distribution, ist also ein Linux Paket. Distributionen sind aber nicht nur Softwaresammlungen, sondern auch "Support". Hinter den einzelnen Distributionen stehen oft große communitys, die Software anpassen und in die Repositories integrieren (was ein Repository ist später).

Aber: Linux ist weder eine Software die du zum hacken verwenden kannst, noch macht dich Linux sofort zum überhacker. Klar kann man mit Linux allerlei anstellen, es ist aber in erster Linie nur ein Betriebssystem womit du arbeiten kannst und welches dir bestimmte freiheiten bietet. Auch "hacken" erfordert Kenntnisse unter Linux, sowie Kenntnisse wie Netzwerke, Websites, Server, Betriebssysteme etc aufgebaut sind und die kriegst du nur indem du wirklich lernst und liest. Und das geht nicht in einer Woche, sondern wird vielleicht Jahre dauern. Das was du bei Windows siehst ist eine Abstraktion dessen was wirklich dahinter steckt, für diese Abstraktion ist Windows und die GUI (Graphical User Interface, Grafische Benutzeroberfläche) da, eben damit du dich nicht mit dem beschäftigen musst was IN dem PC vorgeht. Das musst du jedoch wissen wenn du irgendwas in richtung sicherheit und co machen willst. Linux ist nützlich dabei, da es dir doch einen tieferen einblick in das gewährt womit ein Computer arbeitet.

Und wie fange ich jetzt an? Welche Distribution nehme ich?

Ja es gibt viel in der Linux Welt was sich Distribution nennt und wie oben gesagt ist für dich nicht alles geeignet. Jedoch gibts manche Distributionen die sich doch sehr gut für anfänger eignen.

Der Klassiker ist da SUSE Linux, oder wie es jetzt heisst openSUSE. openSUSE stammte einst von Novell und ist wohl die bekannteste Distribution von allen. SUSE ist deshalb für Anfänger geeignet, weil es sich sehr leicht installieren lässt. SUSE bringt dir ein Office Paket mit, einen Instant Messenger und noch viel mehr. Was bei Windows "Windows Update" ist, ist bei SUSE "Yast!". Yast! holt aber nicht nur Updates, sondern über Yast! kannst du auch Software leicht installieren. Nix mehr mit googlesuche. SUSE nutzt den Window Manager KDE, zu Window Managern später mehr.

openSUSE: http://de.opensuse.org

In der Rangliste von DistroWatch.com im moment ganz oben: Ubuntu. Ubuntu ist ebenso eine kostenlose Distribution, die von der Firma Canonical unter die Leute gebracht wird. Die Community hinter Ubuntu ist in den letzen Jahren enorm gewachsen und Ubuntu hat eins der größten Repositorys in der Linux welt. Ubuntu kannst du entweder herunterladen und brennen, oder dir von Canonical CD's schicken lassen. Ubuntu ist insofern interessant für anfänger, da es eben sehr viel Software gibt und du auch hier über den Paketmanager Synaptics Updates und Software installieren kannst. Zudem ist Ubuntu eine Debian basierende Distribution, Debian ist eine weitere Distribution die jedoch nicht so fertig daher kommt wie Ubuntu, sondern die du stück für stück aufsetzt. Der eigentliche Vorteil ist, das Ubuntu die Debian Repositories verwendet, weshalb diese so groß sind. Ubuntu nimmt als Window Manager Gnome, jedoch gibt es Ubuntu auch mit KDE oder XFCE, nur heissen diese Versionen Kubuntu oder Xubuntu. Die Prozedur bleibt jedoch die gleiche. Über die Konsole holt apt-get die software, synaptics ist nur ein Interface was es dir leichter machen will software zu finden und zu installieren.

Ubuntu: http://www.ubuntu.com

Die letzte die ich vorstellen möchte ist Fedora Core, die Distribution die ich verwende. Fedora Core ging aus Red Hat Linux hervor, welches ein kommerzielles Produkt der Firma Red Hat war. Jedoch gab Red Hat irgendwann die Distribution in die Hände einer Community und was dabei herauskam war Fedora Core. Fedora Core hat einen gewaltigen Vorteil: Du hast große unterstützung von Firmen, da Red Hat ihr neues kommerzielles Linux auf Fedora Basis aufbaut und Fedora somit die Spielwiese von Red Hat ist. Deshalb ist Fedora auch eine der fortschrittlichsten Distributionen, da dort Features einfach mal erprobt werden und Neuerungen sehr schnell Einzug ins System finden. Auch Fedora updated sich selber und auch hier kannst du software über pirut bzw über die Konsole mit yum installieren. Auch Fedora ist für den Anfänger gut geeignet und bietet auch später die möglichkeit es gut zu nutzen. Fedora lässt dich wählen was du installierst, auch den Window Manager.

http://www.fedoraproject.org


Ich habe einiges jetzt nicht verstanden, was ist ein Window Manager und was ist ein Repository?

Um den Window Manager zu erklären sollte man wissen das der Linux kernel keine graphische oberfläche hat. Normalerweise steuert man alles über die Shell, die Konsole, also alles Text. Weit vor Windows, gab es das X-Window System. Das X-Window System ermöglichte erstmals, mithilfe einer Maus ordner zu öffnen, dateien zu erstellen und eigentlich alles Grafisch zu machen. Das spätere erschienene Windows 1.0 war eigentlich nur von X abgeschaut und machte prinzipiell dasselbe. Im gegensatz zu Windows, wurde X 1988 kostenlos und ab 1994 wurde X von der Open Group weiter entwickelt. Heute kannst du X auch einfach so installieren, nur wird dir das was du siehst nicht sonderlich zusagen, da es wirklich sehr altbacken und spartanisch ist. Damit X nicht mehr so altbacken ist und da er auch reichlich weniger features liefert gibt es die Window Manager, die nicht nur schöner anzusehen sind, sondern acuh noch einige software mitbringen, die dir das leben leichter machen sollen. Da X eine separate Software ist, bringt er bei einem Hänger nicht das ganze system zu erliegen, sondern kann mit Strg + Alt + Backspace einfach neu gestartet werden, kein Neustart des ganzen Systems ist nötig. Die 2 größten und bekanntesten Window Manager sind KDE und Gnome.

KDE ist der Windows GUI am ähnlichsten und bringt zudem die meiste software und das meiste sogenannte "eyecandy" (also die bunteste oberfläche) mit. Windows Umsteiger kommen meist mit KDE besser klar, da vieles sehr gewohnt ist. KDE bringt den Browser Konqueror, zudem den Instant Messenger Kopete und noch vieles mehr für entwicklung, lernen, zum spielen (auch minesweeper ) und und und. Anders als bei Windows, schmeisst KDE im Startmenü nicht alles in Programme, sondern ordnet dir es von selber in Kategorien ein, sodass du für den anfang genau immer die Software findest die du für deine Aktivität brauchst. KDE kannst du wirklich nach all deinen wünschen anpassen, dies geschieht meistens über des Kontrollzentrum, womit du auch andere dinge machen kannst. Auch das Eyecandy kann reduziert werden.

Gnome hält es ein wenig anders. Es ist wesentlich schmaler als KDE und nicht so aufgeblasen. Gnome bringt auch nicht das maß an eigener software mit sondern ist wirklich recht einfach gehalten. Wenn du jetzt denkst "aber dann hab ich kein office und keinen instant messenger" liegst du falsch. Bei den meisten Distributionen (wenn nicht bei allen) die Gnome nutzen ist als Instant Messenger Pigdin bei (früher GAIM) den es auch für Windows gibt. Zudem liefern viele OpenOffice als office suite mit und in den allermeisten ist Firefox als Standardbrowser integriert.

Aber es gibt durchaus mehr Window Manager, die man auf Linux nutzen kann, diese zu erklären sprengt aber den rahmen.

Repositories sind deine Software-Lager. Das ist die einfachste erklärung. Auf den Servern der Distributoren befindet sich eine große Menge an freier software die du mit apt-get oder yum oder oder oder herunterladen und installieren kannst und diese Paketmangager kümmern sich auch um alles was die neue software so braucht. Zusätzlich ist die software in den Repositories genau an die Distribution angepasst. Manchmal kann es aber sein das du eine Software nicht nach dem erscheinen im Repository findest, das liegt daran das die distributoren Software vor der Aufnahme meistens noch anpassen und erproben. Dann heissts warten oder selber installieren.

Kann ich denn Linux installieren wenn ich Windows schon auf der Platte habe?

Kurz: Ja kannst du. Die Distributionen installieren dir einen Bootmanager mit, der dich zwischen Windows und Linux entscheiden lässt, wenn du dein System bootest. Du musst nur auf deiner Festplatte 2 neuen Partitionen anlegen (die Tools dafür haben die meisten neuen Distributionen bei der installation schon dabei und machen dir das sehr einfach). Du brauchst genau 2 Partitionen, da Linux seine auslagerungsdatei auf einer anderen Partition macht, diese nennt sich Swap. Das Dateisystem ist ext3, was genau das kann was NTFS unter Windows auch kann und dies sogar teilweise besser tut.

Ähm wo ist C:?

C: gibt es nicht. Das ist das unorthodoxe an Windows, die Laufwerksbuchstaben. Eigentlich hat es diese nie gegeben und sie machen logisch gesehen auch wenig sinn, da ein Laufwerksbuchstabe nichts über das dahintersteckende Gerät aussagt. C, D, E oder F könnte alles sein, ob nun die Festplatte oder ein CD Laufwerk. Unter Linux heissen festplatten hda0 oder hdb0, oder halt die nächst weitere nummer. hd bedeutet Harddisk, für festplatte, der Buchstabe sagt dir ob die platte die erste, zweite oder dritte (oder oder oder) physische Festplatte ist. Die nummer sagt dir die partition, ob es die erste, zweite oder dritte (wieder oder oder oder) partition ist. cdrom laufwerke heissen logischerweise cdrom. So nun fragt man sich, wie man denn auf die systemordner kommt. Ganz einfach, bei Linux gilt das Unix Prinzip: Alles ist eine Datei. Alles fängt bei der Wurzel an (Baumstruktur), also bei /. / ist das root verzeichnis (Wurzel), von wo du überall hinkommst. deine festplatte ist im ordner dev, für device, wo auch alle anderen Komponenten zu finden sind. Allerdings musst du diese noch mit dem Befehl "mount" als laufwerk einbinden, dafür reicht es im ordner mnt einen neuen Ordner mit dem namen der "Platte" zu machen und ihn per konsole mit dem mount befehl dort einzubinden.



Warum macht man mir 2 benutzer, warum habe ich keine rechte?

Windows legt dir automatisch ein Administratorkonto an, was gut sowie schlecht ist. Du kannst zwar alles einfach so ausführen und verändern, jedoch können viren und andere schädlinge das auch, weil sie genauso unter Administratorrechten laufen wie jede andere Software. Die meisten Distributionen legen ein administratorkonto an (root konto) und ein benutzerkonto, welches du verwenden solltest. Wenn du für irgendetwas (wie softwareinstallationen und updates) Administratorrechte brauchst, fragt dich entweder deine GUI danach, oder du machst es auf der Shell mit su oder sudo, su macht dich für die ganze sitzung zum admin, sudo macht nur einen befehl als admin. Wenn du dir permanent zugriffsrechte auf eine datei setzen willst, machst du dies mit chmod.

Ich kann nicht das nutzen was ich auf Windows nutze, gibt es alternativen?

Ja. Hier eine kleine Liste:

http://www.linuxrsp.ru/win-lin-soft/table-german.html

Was ist deb und was rpm?

Dies sind Paketformate. Debian basierte systeme nutzen deb, andere rpm. Man kann diese aber auch mit diverser software konvertieren. Für Abhängigkeiten braucht man häufig die Paketmanger, auf der sicheren seite ist man jedoch wenn man nur die Paketmanager verwendet.

Flash geht nicht, Java auch nicht und mp3's kann ich auch nicht abspielen! Ausserdem kann ich nicht auf meine Windows Platte zugreifen!

Also, viele distributionen finden proprietäre Software garnicht so toll, weil sie geschlossen ist. Du kannst Java von Java.com installieren, wo es auch anleitungen gibt diese zu integrieren. Mp3's kannst du mit diversen bibliotheken für die Musikwiedergabetools abspielen, dazu kann man die wikis der Distribution befragen. Flash lädst du dir wie gewohnt von der Adobe Seite herunter und installierst es über das Paketmanagement.

So das wars erstmal. Der Beitrag ist auch lang genug. Anschliessend noch weiterführende Links:

http://www.lupuz.de/Kleiner-Linuxkurs-Teil-1.294.html (Linux Kurs von Sidolin auf Lupuz)

http://www.lupuz.de/Kleiner-Linuxkurs-Teil-2.302.html (Linux Kurs Teil 2 von Sidolin)

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Linux (Linux Portal mit allen wichtigen Infos auf Wikipedia)

http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php (Linux Distribution Chooser)

http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major (Top Ten Distributionen von DistroWatch.com mit Pros und Kontras, Englisch)

Bei Fragen, Anregungen, Fehlern und co bitte posten

P.S.: Dieser Guide ist absichtlich relativ einfach gehalten, da er am meisten user ansprechen soll die von all dem noch nicht wirklich "plan" haben. Man möge mir diverse kleine ungenauigkeiten und einen gewissen mangel an details verzeihen.

Geändert von OrionX (13.05.2007 um 10:54 Uhr).
 
 
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Ford Prefect
Alt 13.05.2007, 23:41   #2
Standard

Ich erlaube mir mal, zu diesem schon sehr informativen Text noch ein paar tiefergehende Ergänzungen zu machen:

Wie sieht es mit 64-bit-Unterstützung aus?

Linux war das erste Betriebssystem, das die 64-bit-Architektur von AMDs x86_64 Prozessoren unterstütze und natürlich auch die Intel 64-Prozessoren voll ausnutzt. Die meisten Distributionen sind in 32bit und 64bit verfügbar.

Dennoch sollte man sich nicht sofort eine 64-bit-Distribution holen, denn ähnlich wie bei Vista 64 bit ist die Software- und Treiberunterstützung noch nicht allzu ausgereift. OpenSource-Programme sind kein Problem, da diese einfach für 64bit kompiliert werden können. Anders sieht es bei proprietärer Software aus: Adobe Flash ist beispielsweise nicht mit einem 64bit-Linux kompatibel und kann dort nicht genutzt werden.

Sind Windows-Programme auf Linux lauffähig?

Jein. Windows-Programme sind auf Linux nicht direkt lauffähig, da sie Programmbibliotheken benötigen, die nur Windows besitzt. Allerdings gibt es das Wine-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Windows-API auf Linux neuzuschreiben und somit Windows-Programme auf Linux lauffähig zu machen.

Wine ist ein rekursives Akronym für "Wine is not an Emulator". Das heißt, Wine versucht nicht, Windows zu emulieren, sondern integriert einfach die benötigten Programmbibliotheken in Linux, wodurch Windows-Programme nativ auf Linux laufen. Wine kann auch zusätzliche dll-Bibliotheken importieren, die für einzelne Programme nötig sind.

Es laufen schon eine Menge Windows-Programme über Wine, allerdings ist der Weg dorthin meistens nicht ganz einfach: Man muss dll-Bibliotheken finden und kopieren, damit das Programm die notwenigen Ressourcen hat. Auf diese Weise bekommt man beispielsweise den Dreamweaver unter Linux zum Laufen.

Was unter Wine schlecht bis gar nicht unterstützt wird, sind Spiele. Das liegt an Microsofts proprietärem DirectX, das nur schwer nachprogrammiert werden kann. Somit lässt sich ganz klar sagen: Linux ist kein Betriebssystem für Gamer.

Funktioniert der Datenaustausch zwischen Windows und Linux?

Wenn man auf einem PC beide Betriebssysteme installiert, möchte man natürlich auf einige Daten von beiden Systemen aus zugreifen. Am Einfachsten ist hier eine Partition mit FAT32-Dateisystem, die von Windows und Linux gelesen werden kann, doch es geht auch anders:

Der Linux-Kernel selbst beherrscht im Moment bereits das Lesen von NTFS-Datenträgern. Der Treiber ntfs-3g ermöglicht Linux sogar vollständigen Lese- und Schreibzugriff, nur das NTFS-Rechtemanagement beherrscht er noch nicht.

Anders herum gibt es für Windows vollwertige ext3-Treiber, mit denen man einfach auf eine Linux-Partition zugreifen kann.
 
 
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El Sparko
Alt 14.05.2007, 00:36   #3
Standard

Adobe Flash ist beispielsweise nicht mit einem 64bit-Linux kompatibel und kann dort nicht genutzt werden.
das stimmt nicht. ich nutze auf 64bit arch linux erfolgreich den offiziellen flash player in meinem firefox und habe sogar soundunterstützung. nötig sind dafür lediglich 32bit libraries, deise müssen eben zusätzlich zu den echten 64bit libraries vorhanden sein.
 
 
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OrionX
Alt 14.05.2007, 01:07   #4
Standard

-anmerk- ja gescheite ergänzungen sind immer gern gesehen. weiter so, das kann wirklich vielen behilflich sein

ich selber werde versuchen auch noch mehr hinzuzufügen.

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Fortsetzung: Sind Windows-Programme auf Linux lauffähig?

Für Spiele gibt es das Cedega Projekt. Cedega unterstützt zu teilen DirectX und damit laufen auch mehr spiele. Jedoch ist Cedega kostenpflichtig, ausser in der CVS Version. Wie diese zu installieren ist erfährt man in zahlreichen howtos der Distributionscommunitys.

Seit ein Paar Jahren verbreitet Microsoft verstärkt das .NET Framework als ablösung für die Win32 API. Die Win32 API ist das, worauf wine zugreift, deswegen kann Wine keine .NET Programme ausführen. Für .NET gibt es aber das Mono Projekt, das mittlerweile oft eingesetzt wird, da es keine Patentklagen mehr zu fürchten hat, seit es das Open Invention Project unter schutz gestellt hat. Mono wird sich also mehr und mehr in den Repositories finden, sodass man auch den Windows Live Messenger oder Office 2007 auf Linux zum laufen bekommen könnte und man weiterhin viele Windows Programme unter Linux zum laufen bekommt.

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zu den windows dateien schreib ich später mehr, bei bedarf und mit eurer zustimmung füg ich das alles mal in dem ursprungspost zusammen aber erst mal schauen ob da noch was zusammen kommt.

Geändert von OrionX (14.05.2007 um 01:25 Uhr).
 
 
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OrionX
Alt 30.05.2007, 23:24   #5
Standard

Liebe Planetarier,

ich fände es toll wenn ausser mir und Ford noch ein paar "kundige" für sie sinnvolle Tipps hier niederschreiben würden, ich würde es zudem noch begrüßen wenn wir das auf unserem schwesterprojekt lupuz.de zu einem zeitpunkt veröffentlichen können, an dem der guide zumindest in einem teilstück soweit komplett ist.

Vielen Dank orion
 
 
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