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Google CHROME - Browser

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Alt 03.09.2008, 14:43   #1
Ausrufezeichen Google CHROME - Browser

Hey Ho!

Gestern wurde ja von Google das erste eigene Stück Browser für Dektoprechner gelauncht. Das gute Stück trägt den Namen CHROME. Gestern war ich noch skeptisch, heute aber habe ich mir das wundertolle Comic zur Erläuterung von Google selber durchgelesen und finde schon dass da unter Umständen einige neue, und vor allem sehr gute Ideen dabei sind.

Beispielsweise das jeder Tab sein eigenes Leben führt und nicht bei einem Tabcrash der ganze Browser crasht. Sandbox finde ich auch super, wenns auch noch schwer in der Entwicklung zu stehen scheint.

Ich denke ich werde mir das Ding mal besorgen und einfach testen. Nur weils Google ist muss es ja nicht unbedingt schlecht sein.

Comic > Google Chrome
Zur Seite > Google Chrome - Laden Sie einen neuen Browser herunter
 
 
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.kb
Alt 03.09.2008, 14:50   #2
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Eigentlich sollte Chrome auf Windows recht bescheiden performen. Jedenfalls im Vergleich zu *NIX..
Windows is halt kein echtes SMP.

Da können wir Linuxuser nur erst mal warten. Ich freue mich, dass es etwas neues gibt das auch aufgeräumt ist. So wie der Phoenix damals.. der leider nach und nach vollgemüllt und zu Firefox wurde. Ich könnte mich durchaus umsteigen sehen.
 
 
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Sidolin
Alt 03.09.2008, 14:55   #3
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Auf jeden Fall interessant, aber es scheint bei weitem noch nicht fertig zu sein. Webkit und eine schnelle Javascriptengine sind toll, leider gibt es noch keine fertige Linux/Mac-Portierung.

Problematisch ist dass damit Google noch mehr Daten sammeln kann (jede Installation hat eine Nummer die gesendet wird, für die Vorschläge in der Adressleiste wird alles was da eingegeben wird versendet). Und das mit der Crashsicherheit scheint auch nicht so ganz zu klappen, Chromenutzer sollten hier lieber nicht drauf klicken: EVIL:% (siehe auch EvilFingers - Google Chrome Browser 0.2.149.27 in chrome.dll)

Edit: Wo hat die Nt-Reihe von Windows denn kein echtes SMP? Gut, starten von neuen Prozessen ist etwas langsamer als unter Linux, aber bei Browsertabs fällt das nicht ins Gewicht.
 
 
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Alt 03.09.2008, 19:23   #4
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Pro-Linux News: Google-Browser entpuppt sich als Datenspion

und schon für den arsch das teil. wenn es das tut dann ist der einsatz des browsers in jedem bereich indiskutabel. interessant wäre ein fork der das verhalten rauswirft.

schade, sah vielversprechend aus. ich hätte google zugetraut das sie sowas diesmal lassen.
 
 
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Alt 03.09.2008, 19:36   #5
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TapTheHive - This Post Not Made In Chrome; Google's EULA Sucks

Jepp...auch gelesen...das ist mal n tierisch dickes NO-GO.
Aber ich vermute mal dass sich auch Google dem beugen wird.
Ich meine, das wird ja den großteil der möglichen User abschrecken!
 
 
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Alt 03.09.2008, 19:43   #6
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das macht ihn vor allem für den unternehmenseinsatz unbrauchbar. welches unternehmen gibt google schon gerne alle rechte an dem was sie tun? allein wieviel in DE schon mit webinterfaces gemacht wird.
 
 
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Alt 03.09.2008, 19:46   #7
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Für Unternehmen wird das sicher eh erst in X Jahren interessant. Die meisten Applikationen von Großkonzernen laufen ja eh noch auf IE6. Da ist ja sogar der IE7 noch Zukunftsmusik.
 
 
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.kb
Alt 03.09.2008, 23:04   #8
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Link doch nich den 872. schlecht Recherchierten Artikel über Chrome.. Wenn man die "Auto-Suche" abstellt sendet Chrome auch nich mehr als Firefox.
 
 
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Alt 04.09.2008, 01:47   #9
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Alt 04.09.2008, 13:57   #10
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also ich hab ihn nun angetestet und bin begeistert. das dingen ist nun keine revolution - aber es stecken doch einige tolle Ideen drin. ganz besonders gefällt mir der neue start-tab, das eingabefenster mit der suche (wobei das fifo und IE ja auch schon mehr oder weniger haben, aber eben nicht so gut umgesetzt), die große Obersicht ohne störende bzw unnütze leisten... und im gegensatz zu dem sonstigem Gefasel von wegen Geschwindigkeit zwischen IE und Fifo von dem ich nie etwas bemerkt habe - merkt man den unterschied bei chrome doch deutlich. das dingen IST schnell!

zu dem "google telefoniert nach hause"... naja... ich bin nun auch kein freund von überwachung und datensammeln, aber letzendlich arbeitet man (besonders als webmaster) ehh schon sehr eng mit google zusammen, von daher kommts auf die anfrage nach Chrome-Updates an google auch nicht mehr an (und das machen IE und FiFo auch). und welche Suchmaschine man benutzt ist bei chrome ja auch frei einstellbar...

nunja. was firefox in all den Jahren bei mir nicht geschafft hat hat chrome nun hinbekommen: ich habe einen (vorerst) neuen standard-browser
 
 
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xgenesis2000
Alt 05.09.2008, 12:23   #11
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Ich lasse die beta erst mal links liegen und beobachte in welche Richtung die Entwicklung geht. Postiv an Chrome ist, dass es Firefox anspornen wird, sich weiter zu verbessern, vor allem in puncto Performance. Da kann etwas Konkurenz nicht schaden.
Es schwingt bei Google aber immer diesere bittere Unterton des Datenschutzes mit. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde es generell nicht gut wo Google sich hinentwickelt. Da ist es sicherlich nicht zuträglich wenn alle Welt ihren Webbrowser benutzt. Da würde ich momentan sogar lieber den IE benutzen. Microsoft ist wenigstens ein ordenliches kapitalistisches Unternehmen, die zwar mächtig sind, aber weit davon entfernt sind, diese Informationsraffsucht zu haben wie sie Google hat. Alleine deren Moto: We are not evil... Hallo?
 
 
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Alt 05.09.2008, 13:20   #12
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"dont be evil" heisst es...

und bisher ist mir zumindest noch kein fall bekannt das Google wirklich mal seine Macht missbraucht hätte und jemand in seinen Persönlichkeitsrechten Schaden zugefügt hätte?.

die allerallermeisten seiten im internet hängen sowieso mit google zusammen. sei es via google analytics (statistiken die nahezu alles auslesen und für den webmaster wieder grafisch aufbereiten), sei es Adsense (contentabhängige werbung), seien es weitere dienste wie Karten/Anfahrtsplaner... vor google ist man im netz ehh nirgends bis kaum nirgendwo sicher.

und ich persönlich glaube nicht das bei google ein paar leute da sitzen, sich geziehlt irgendeine IP herauspicken und guggen wo der jenige den ganzen Tag über rumsurft und von welcher Seite er auf welche Seite gesprungen ist. das KÖNNTE Google bestimmt, vllt hätte ich als ein Herr Bush oder ein Herr Putin auch ein bischen mehr respekt davor... aber für den kleinen Hanswurst, einen unter zigmillionen, ist das wohl arg vernachlässigbar, zumindest solange ich den Eindruck habe das Google das Netz für mich persönlich besser macht und mir mein eigenes Surfverhalten hilft angenehmer zu surfen...

...aber ich glaube die allermeisten die da so "google spioniert" schreihen sind selber auf studiVZ, myspace oder in allerlei Foren angemeldet und verraten da aus freien Stücken mehr der ganzen Welt über sich selbst als es Google jemals selber durch "ein bischen surfverhalten" herausfinden könnte
 
 
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Sidolin
Alt 05.09.2008, 13:30   #13
Standard

Die angesprochenen Klauseln wurden mittlerweile ja entschärft, bedenkenlos würde ich Chrome trotzdem nicht nutzen. Aber da das ganze Open Source ist hoffe ich einfach auf eine Variante die nicht die Googlebindung hat.

Die Javascriptperformance von Chrome hat Firefox auch sobald Tracemonkey fertig ist, wenn nicht noch eine bessere und wenn man sich endlich mal das Multithreading abschauen würde wär das auch eine tolle Sache.

Unter OSX werd ich aber ziemlich sicher bei Safari bleiben, nur unter Windows und Linux hat einfach bisher ein guter Webkit-Browser gefehlt und den gibt es jetzt endlich.
 
 
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Zeto
Alt 05.09.2008, 20:02   #14
Standard

Ich muss sagen, ich finde Chrome für eine Betaversion sehr ausgereift, und harre der dinge bis er in der final rauskommt. NOCH gibt es für mich zu wenig einstellungsmöglichkeiten. Aber von der Handhabung, und dem speed gefällt er mir recht gut. Voererst bleibe ich aber bei meinem geliebten Opera.

Zwecks Datensicherheit etc. bei chrome und google im allgemeinen poste ich hier einfach mal einen beitrag von mir selbst aus einem anderen Forum...dort war die Datenschutz-diskussion schon ziemlich hochgekocht

Ich frage mich gerade wirklich was in den köpfen mancher bzgl. dem thema datenschutz vor sich geht.

Was hat google den für informationen wen person x bei google nach z.b. postpla.net sucht?

eine eindeutige id, die über einen bei person x auf dem computer abgelegten cookie ausgelesen wird,
evtl. eine ip-adresse
die info das nach postpla.net gesucht wurde, und wahrscheinlich der zugehörige timestamp.

Wie soll google diese information mit person x im realen leben in bezug bringen?
für google seit ihr nur eine id, mehr nicht.
Um zu erfahren wer hinter dieser id steckt, benötigt google die info von eurem isp, wer zu dem zeitpunkt y diese ip z hatte. und selbst dann wäre nur der anschlussinhaber bekannt.

Wie lange werden zugangsdaten beim isp gespeichert? 1/2 jahr? 1 jahr? keine ahnung. im worst case, wäre man also solange wirlich gläsern. Solange google selbst kein isp ist, oder welche aufkauft mach ich mir in der hinsicht erstmal keine gedanken.

Zudem kann man ja den cookie z.b. jedesmal löschen bevor man seinen browser aufmacht. dann bekommt ihr eben eine neue nummer und euer surfverhalten in dieser sitzung wird nur dieser nummer zugeordnet.

Zum thema datenschutz bei chrome. Was überträgt chrome denn wirklich von euch? ich hab bisher nur logs gesehen, in denen die eingaben in der omnibox an google übertragen werden. dann hat google eben eine weitere id, bei der google "weiß" das postpla.net eingetragen und besucht wurde. Und warum wird das gemacht? damit man eben die ganzen vorschläge bekommt... geht nun mal nicht anders sowas. Wer das nicht will deaktiviert die omnibox eben. Ich hab bisher noch keinen log zu gesicht bekommen, in dem chrome bei deaktivierter omnibox daten an google überträgt.

Die ganz paranoiden können sich ja chromium ziehen, und chrome selbst kompilieren. chromium enthält den kompletten code für chrome, bis auf den google-updater. Wer selbst kompiliert ist für seine updates eben selbst verantwortlich.

Dies alles gilt natürlich nur, wenn man keine persönlichen daten öffentlich ins internet setzt, die von der google oder chrome id rückschlüsse auf die wahre person x zulassen.

Wer blauäugig seinen realen namen, adresse, tel-nummer oder sonstwas im internet veröffentlich ist selbst schuld, diese personen sollten aber nicht über google wettern, sondern über sich selbst.

Mit ein grund warum ich studivz und konsorten meide wie die pest.... wer dort angemeldet ist, brauch sich über ein paar geloggte id´s bei google nicht zu beklagen.

Die verantwortung was das internet über einen selbst weiß, liegt bei jedem selbst... die liegt nicht in händen von google, ms und was weiß ich wem.... mit ein wenig gesundem menschenverstand sollte das auch klar sein.

Nochwas, ich bin kein verfechter von google! Ja ich benutze google zum suchen, weil es einfach die leistungsstärkste suchmaschine ist. ja ich benutze auch google maps & earth und chrome behalte ich auch im auge, wenn ich auch vorerst meinem opera treu bleibe. es sind einfach gute programme.
Aber auch mir gibt es stark zu denken, wie groß onkel google mitlerweile ist.

Ich wollte nur mal aufrütteln, sich selbst mal an die nase zu fassen, und zu überlegen welche infos man selbst eigentlich ins netz gestellt hat. und nicht immer gegen andere zu wettern, klar ist es einfacher aber im endeffekt einfach nur unangebracht.
 
 
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Sidolin
Alt 05.09.2008, 20:31   #15
Standard

Mal angenommen man nutzt die normalen Googleservices - Gmail, Google Suche und Chrome. Das ist eine realistische Situation. Die Daten die Anfallen können dann von Google problemlos zu einem Profil zusammengeführt werden. Mit diesen Daten kann man ein sehr genaues Profil über den Nutzer erstellen. Über die Ip hat man schonmal die ungefähre Region in der ein Nutzer wohnt und über Suchbegriffe bekommt kann man jemanden sehr genau in verschiedene Gruppen einteilen. Allein schon mit der Browserhistory und einem winzige Datensatz über die 1000 beliebtesten Amerikanischen Webseiten kriegt man z.B. schon einfach das Geschlecht raus (wer es ausprobieren will: Mike On Ads Blog Archive Using your browser URL history to estimate gender bei mir hats geklappt).
Das ist aber nichts gegen die Daten die Google hat. Alter, Interessen, Wohnort usw. kann man damit alles ziemlich genau bestimmen.
Auch Sachen die vielleicht nicht jeder wissen muss hat man gleich in der Datenbank - wer hat sich noch nicht mal mit Google über eine Krankheit die er hat informiert, oder über eine Schuldnerberatung, Anwaltssuche bei Problemen, usw.
All das wird durch die ach so harmlose ID erst zusammen gebracht.

Wenn noch Gmail oder andere Dienste dabei sind hat man gleich noch Relationen zwischen verschiedenen Personen, fast immer inklusive vollem Namen. Und durch das schon genannte Telefonbuch damit gleich auch Anschrift und Telefonnummer.

Klar, ein großer Teil dieser Daten fällt auch ohne Chrome an. Aber Chrome schafft 1. viel mehr Daten und 2. auch Daten über Sachen die eigentlich außerhalb des Zugriffs von Google geschehen. Wenn man sich auf einem Gesundheitsportal informiert kriegt Google davon eigentlich nichts mit - wenn man nicht gerade über die Google-Suche drauf gekommen ist hat es ja nichts mit Google zu tun. Das ist eben mit Chrome dann anders. (Ok, teilweise gibts das über Werbung von Google die fast überall ist und Analytics schon jetzt, aber halt nicht in dem Ausmaß).

Klar, man kann einiges davon abstellen und theoretisch ganz entfernen. In der Praxis wird das aber nie bei der Masse geschehen, daher zählen die Standardeinstellungen.

Ist jetzt leider etwas Offtopic geworden, bei Bedarf bitte verschieben, aber das musste jetzt raus.
 
 
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Zeto
Alt 05.09.2008, 21:48   #16
Standard

Nur mal so als anstoß, opera, firefox und ie senden auch daten von dir welche seiten du aufrufst.

Das argument mit der masse find ich nicht ganz passend, die masse der computeruser nutzt das was auf dem rechner drauf ist -> ie weil sie einfach nix anderes kennen und sie es auch nicht interessiert. Die leute die größtenteils zu chrome wechseln werden, kommen vom FF und Opera. Und diese user konfigurieren ihren Browser ihren ansprüchen entsprechend..

Nochwas, wer gmail und andere dienste von google nutzt, bei denen wirklich persönliche daten eingetragen werden ist selber schuld. In der EULA steht was google damit alles anstellt. Und da ja schon lange bekannt ist, dass google seine finger nach allen möglichen daten ausstreckt, sollte man diese auch lesen. Wer dafür schlichtweg zu faul war, soll sich an die eigene nase fassen und nicht alles google in die schuhe schieben.

Edit: Es geht nicht nur theoretisch alles in Chrome abzustellen, mann muss nur die Omnibox deaktivieren, schon sendet chrome nichts mehr an google. Wer ganz sicher gehen will, kann auch noch die chrome-id entfernen, wie das geht findet sich mittlerweile zu hauf im netz
 
 
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Alt 05.09.2008, 22:00   #17
Standard

Nur mal so als anstoß, opera, firefox und ie senden auch daten von dir welche seiten du aufrufst.
für sowas immer bitte ne quelle liefern. beim firefox gibts tatsächlich etwas was daten sendet, allerdings ist das ein addon was noch in planung ist. firefox überträgt daten über die installierten erweiterungen beim update, aber auch nur eben für das update dieser erweiterung. Bei Opera bin ich mir nicht sicher, aber ich meine die haben auch sowas, und auch das ist opt-in.

Chrome machts andersrum, es ist nicht optional zu senden, es ist standardeinstellung. die die meisten user nicht ausschalten bzw wo die meisten garnicht wissen das sie das ausschalten können und solten.

Und Chrome ist nicht opensource, Chromium, die basis des browsers ist opensource, der browser selber nicht.

die browser history auszulesen ist aber von extern generell möglich. (bei eigenschaltetem javascript)

edith: natürlich ist die diskussion nicht ganz offtopic, schliesslich gehts um die "features des browsers". wenns irgendwann zuviel in richtung google ist böse geht kann man das immer noch teilen und verschieben.

zu Chrome selbst: Kein schlechter browser an sich, wenn man die mittelungsfreudigkeit weglässt hat das teil ordentlich potential, aber es ist eben erst eine beta und das ding hat noch nicht die ganze reife. we'll see.
 
 
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Zeto
Alt 05.09.2008, 22:48   #18
Standard

Der einzige unterschied zwischen chromium und chrome ist der, dass der googleupdater bei chromium nicht enthalten ist. Einfach nur chromium runterladen, kompilieren und schon hast du deinen OrionX Chrome ohne GoogleUpdater.
 
 
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Sidolin
Alt 06.09.2008, 08:39   #19
Standard

Zitat von Zeto Beitrag anzeigen
Nur mal so als anstoß, opera, firefox und ie senden auch daten von dir welche seiten du aufrufst.
Quelle bitte. Das ist so erstmal eine gewagte Behauptung.

Zitat von Zeto Beitrag anzeigen
Das argument mit der masse find ich nicht ganz passend, die masse der computeruser nutzt das was auf dem rechner drauf ist -> ie weil sie einfach nix anderes kennen und sie es auch nicht interessiert. Die leute die größtenteils zu chrome wechseln werden, kommen vom FF und Opera. Und diese user konfigurieren ihren Browser ihren ansprüchen entsprechend..
Wenn Chrome nicht mehr Beta ist wird es sicher gut beworben werden und damit auch seinen Weg auf die PCs der Massen schaffen.

Zitat von Zeto Beitrag anzeigen
Nochwas, wer gmail und andere dienste von google nutzt, bei denen wirklich persönliche daten eingetragen werden ist selber schuld. In der EULA steht was google damit alles anstellt. Und da ja schon lange bekannt ist, dass google seine finger nach allen möglichen daten ausstreckt, sollte man diese auch lesen. Wer dafür schlichtweg zu faul war, soll sich an die eigene nase fassen und nicht alles google in die schuhe schieben.
Da hast du sicherlich Recht, nur ist das überhaupt kein Argument für einen Browser der noch mehr Daten überträgt.

Zitat von Zeto Beitrag anzeigen
Edit: Es geht nicht nur theoretisch alles in Chrome abzustellen, mann muss nur die Omnibox deaktivieren, schon sendet chrome nichts mehr an google. Wer ganz sicher gehen will, kann auch noch die chrome-id entfernen, wie das geht findet sich mittlerweile zu hauf im netz
Wie gesagt, die Masse (und die ist interessant für Google) wird das sicherlich nicht tun. Einmal geht damit ein großes Feature verloren, andererseits ist das nicht ganz einfach und man muss sich der Problematik erstmal befassen.

Und nochmal, es ist natürlich so dass ein Teil der Problematik auch mit anderen Browsern besteht. Dennoch ist das Problem bei Chrome größer und einfach noch ein Schritt zu mehr Daten bei Google.
 
 
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Zeto
Alt 06.09.2008, 17:03   #20
Standard

Mal als beispiel, dass ff auch ein paar daten sendet, opera und ie hab ich noch nicht gefunden, ist schon ne weile her als ich das gelesen habe..

For the current versions of Firefox, the Firefox Crash Reporter is Firefox’s crash reporting feature. With this feature, you have the option to include the URL of the site you were visiting when Firefox crashed, a comment, and your email address in the report. Firefox Crash Reporter also sends Potentially Personal Information to Mozilla in the form of a unique numeric value to distinguish individual Firefox installs.
Quelle

Ich denke nicht, dass chrome bei der großen masse von pc-usern installiert sein wird. So wie momentan überall darüber gewettert wird (radio/tv/zeitung) wird otto-normal user die finger von chrome lassen.
 
 
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Alt 06.09.2008, 17:17   #21
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es ist aber ein himmelweiter unterschied ob ein firefox die url der seite sendet bei der er abgestürzt ist oder ob ein chrome jede eingabe in die omnibox an google sendet. das was der firefox tut ist sogar ziemlich sinnvoll, es ist von nöten die url zu haben um das problem ausfindig zu machen.

Ich denke nicht, dass chrome bei der großen masse von pc-usern installiert sein wird. So wie momentan überall darüber gewettert wird (radio/tv/zeitung) wird otto-normal user die finger von chrome lassen.
wirds eigentlich weniger. der browser wird gehyped und hat einen signifikanten marktanteil bekommen (ich glaub sogar mehr als opera) seit er zum download bereitsteht.
 
 
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Alt 06.09.2008, 18:52   #22
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ok, also nochmal. was ist so schlimm daran wenn der Browser einen quasi als Kunden wiedererkennt und weiss was man will? also ich freue mich immer wenn mein Chinese um die ecke mich als seinen kunden wiedererkennt und ich quasi gar nix sagen muss weil er weiss was ich futtern mag, und ich ihm nicht immer aufs neue erklären muss...

Alle Webseiten machen das ehh schon. Amazon weiss was man alles so gekauft hat, begrüsst einen mit Namen und macht Vorschläge was man sonst noch so bestellen könnte, sogar der PP weiss welche Themen man noch nicht gelesen hat. das alles sind "benutzerbezogene Informationen" die letztendlich nur dem Nutzer entgegenkommen - also ich finde es ist da langsam an der Zeit das ein vernünftiger Browser auch sowas kann!

...sofern diese Daten nicht gegen mich benutzt werden, natürlich. Aber hier wird das ja so ausgelegt als wäre es Standard das die Daten irgendwo für ganz ganz furchtbare dinge benutzt werden...
 
 
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Alt 07.09.2008, 10:44   #23
Standard

also ich freue mich immer wenn mein Chinese um die ecke mich als seinen kunden wiedererkennt und ich quasi gar nix sagen muss weil er weiss was ich futtern mag, und ich ihm nicht immer aufs neue erklären muss...
naja, der chinese umme ecke weiss aber nur was du bei ihm immer isst. was du beim dönermann um die ecke isst, wann du danach aufs klo gehst und ob du dir im pub um die nächste ecke ein bier kaufst weiss der chinese nicht.

google weiss das im übertragenen sinne schon, wenn du chrome nutzt. google kennt dann jeden internen bereich, jedes webmail und generell alles was du so im netz aufrufst. so kommt es auch in bereiche in die man mit dem crawler nicht kommt. zumindest kennts die urls davon.

solang das gestückelt ist, also über viele seiten verteilt und jeder nur das weiss was du bei ihm gemacht hast ists ja leidlich ertragbar, das weiss der chinese halt auch, aber google läuft dir quasi hinterher, und weiss eben nicht nur was du beim chinesen gegessen hast. eine so gewaltige datenmenge ist immer eine gefahr egal in wessen händen sie ist.
 
 
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.kb
Alt 07.09.2008, 12:12   #24
Standard

Der Vergleich hinkt.
Google weiß nicht was du in anderen Browsern machst. Google weiß nur was du in Chrome machst. Und der chinese weiß, wann du bei ihm aufs Klo gehst, an welchem Tisch du sitzt, was du die letzten Male bestellt hast, etc..
 
 
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Alt 07.09.2008, 13:59   #25
Standard

japp, aber anarch vergleicht das grad mit amazon. amazon ist in meinem vergleich der chinese. amazon weiss nur alles was du auf amazon tust, und wenn du einen chrome als standardbrowser benutzt weiss google zb auch alles was du ausserhalb von google tust, auch wenn die seiten kein google analytics nutzen oder wenns interne bereiche sind. (ich block zb google analytics via adblock standardeinstellung)

es geht ja um chrome, wenn man andere browser nutzt müsste man die diskussion ja nicht führen

Geändert von OrionX (07.09.2008 um 14:10 Uhr).
 
 
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