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Von der externen Firewire Festplatte booten?

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cinimini
Alt 09.02.2003, 19:33   #1
Standard Von der externen Firewire Festplatte booten?

Booten von der externen Firewire Festplatte???

Kann man von einer exteren Festplatte (Firewire, USB oder PCMCIA) booten? Ich möchte nämlich gerne auf meinem Powerbook Linux installiert haben, und zwar als einziges Betriebssystem... da ich ab und zu aber doch OSX brauch, würde ich dies gerne auf einer externen firewire oder usb festplatte installieren, und dann von dort aus nutzen, und natürlich auch booten... ist das möglich? Beide Betriebssysteme parallel auf dem laptop installiert haben möchte ich nicht, dafür gibts mehrere gründe...


Danke schonmal!
 
 
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doomhammer
Alt 09.02.2003, 20:09   #2
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schau mal in dem bios von dem notebook nach ob der firewire als bootoption hat - wenn da, kein prob.. wenn net - dann gehts nedde
 
 
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Alt 09.02.2003, 20:58   #3
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jo entweder steht das explizit im bios als "firewire, usb..." oder einfach als "other". MÖGLICH ist es, obs geht hängt von deinem bios ab.
 
 
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kenái
Alt 09.02.2003, 21:06   #4
Standard

ja du kannst mit mir fast alles machen.

also unter osx nen anderes os per externen festplatte zu starten ist schonmal kein problem, das kann ich bestätigen. unter linux wird das auch gehen, allerdings versteh ich den sinn nicht linux als haupt-os bei einem mac einzusetzen wenn du osx hast...macht echt keinen sinn. du ersetzt quasi ein erstklassiges unix based os durch ein linux system was da kaum mithalten kann...

wenn du aber linux mal ausprobieren willst, kannst du doch einfach osx drauflassen und linux auf der externen installieren...

so far

~firewire
 
 
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cinimini
Alt 09.02.2003, 21:17   #5
Standard

Das seh ich echt ganz anders... OS X ist sehr schwach, mal abgesehen davon, dass man damit ms office, adobe und macromedia programme laufen lassen kann (für viel geld) hat es im gegensatz zu einem guten Linux System NUR NACHTEILE! Das kommt aber ganz aufs einsatzgebiet an, du bist grafiker, ich nicht, da gehen die meinungen nunmal auseinander...

OS X ist okay, besser als Windows, aber gegen Debian PPC kommt es nicht an.

Angefügt:



Ich zähl gleich mal auf, was mir an OS X alles nicht passt (bisher):

1. Es sind kaum kostenlose Programme zu finden

kleines Beispiel: Unter Linux bekommt man tausende IRC Clients nachgeschmissen, die meisten unter GPL und kostenlos. Unter OS X scheint es genau ein gutes IRC Programm zu geben, und das ist shareware (Ircle). Für alles muss man zahlen, es gibt keine vernünftigen kostenlosen Office Programme (unter Linux schon), man setzt voll auf die Business Kunden, die sich die MS Office und zig Adobe und macromedia etc. Programme kaufen, das bringt mir aber nichts, solche Programme könnte ich mir nur auf Illegalem Wege leisten, und dazu hab ich keine Lust, da ich vergleichbar gute Programme unter Linux ganz kostenlos finde.

2. Die mitgelieferten OS 9 Programme sind schrott, und nicht nutzbar.

bsp.: Im Ordner mit den OS 9 Programmen ist ein Programm namens Disc Burner dabei. Für solche Programme gibt es unter OS X ja Classic, ein emulator der os 9 emuliert. Leider funktioniert das nicht für alle Programme, so auch nicht für DiscBurner... wozu hab ich das Programm dann überhaupt standartmäßig unter OSX mitgeliefert???

3. Nur eine Maustaste!!!!

Das ist das seltsamste am Mac, weil: Wenn man eine Maus mit 2 oder 3 Tasten anschließt funktioniert das, wie man das von X Window Systemen unter Linux, oder Windows gewohnt ist! Wenn man keine seperate Maus anschließt kann man bestimmte Befehle wie z.b. Einfügen, Kopieren, Link in neuem Fenster öffnen nur über die Taskleiste oben machen, wie man das vielleicht noch ähnlich von Win3.11 kennt...

Ich bin beim täglichen Arbeiten auf noch mehr Probleme gestoßen, aber fairerweise übertreibe ich es jetzt mal nicht, da ich nicht sicher bin, ob manche Probleme vielleicht an mir liegen (ich hab noch nicht so den plan von osx, ich habs erst seit Anfang Januar).

P.S. Ich werd Linux vermutlich wirklich auf die Firewire Platte Installieren, und OS X da belassen, wo es jetzt ist, das aber mehr aus praktischen Gründen, und nicht aus sympathie zu osx... auserdem wird die firewire platte wahrscheinlich größer als die platte im powerbook (60GB Ultra ATA)...


Für Linux hab ich da an folgendes Modell gedacht: http://www3.alternate.de/html/nodes_info/a9fm03.html


Nochmal Edit: Mir ist noch ein wichtiges Detail eingefallen, OS X scheint echte Probleme mit langen Dateinamen zu haben! Beim runterladen wird da aus einer Debian-Binary-1-PPC.iso schnell mal eine Debian-Binary-1-PPC.is ... und .is gibts nicht, daher wird nicht erkannt, dass ich die iso brennen will, und ich muss erst umständlich den namen verkürzen, damit ich das .iso ende noch mit reinbringe... sowas dummes sollte kein vernünftiges betriebssystem machen...
 
 
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Alt 10.02.2003, 19:10   #6
Standard

das verstehe ich nicht ganz weil osx ja auf bsd basiert was eigentlich diverse vorteile vor linuxen hat (nur nix was der desktop klicki-mensch brauchen wird). welches dateisystem hat das ganze eigentlich jetzt weil ich glaube nicht dass die ufs weiternutzen.

btw verschieb ich das ma ins helpforum...
 
 
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kenái
Alt 10.02.2003, 20:47   #7
Standard

also hab heute wieder keine zeit hier umfassend zu antworten..also mache ich es morgen...nur mal so am rande

so far

~firewire
 
 
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cinimini
Alt 10.02.2003, 23:18   #8
Standard

das verstehe ich nicht ganz weil osx ja auf bsd basiert was eigentlich diverse vorteile vor linuxen hat (nur nix was der desktop klicki-mensch brauchen wird). welches dateisystem hat das ganze eigentlich jetzt weil ich glaube nicht dass die ufs weiternutzen.
hört sich nicht so an, als hättest du osx schonmal benutzt, das kann man nicht mit anderen Unixen vergleichen! Auserdem ist die Behauptung, dass Unix Vorteile gegenüber Linux hätte weitgehend lächerlich, es sei denn man nutzt spezielle software, die nur unter unix läuft.
 
 
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kenái
Alt 02.03.2003, 16:50   #9
Standard

so lange hat es gedauert, ich versuche jetzt mal kurz auf cinimini's meinung zu os x einzugehen:

1. Es sind kaum kostenlose Programme zu finden
völlig falsch. als 1. musst du bedenken, dass macos x ein sehr junges betriebssystem ist, gerade mal 2 jahre auf dem markt. die entwickler gemeinde wächst immer weiter da die linux/unix programme relativ einfach umgewandelt werden können. software findest du z.b. bei versiontracker.com oder direkt bei apple.com selber. anfang januar hat apple das programm x11 vorgestellt, es ermöglicht dir so gut wie JEDES linux/unix programm unter os x laufen zu lassen. im weiteren kannst du mit virtual pc noch jedes beliebe os wie windows, redhat, os/2 usw. laufen lassen, wo hast du sowas schon....
zu deinem office problem: wenn du auf dem windows pc dir kein ms office kaufen willst, nimmst zu zu 95% wahrscheinlich staroffice bzw. openoffice, genau das gibts auch für os x zum download, versteh deshalb nicht dein problem. (meiner meinung ist das ms office aber dennoch das beste, auch wenn es etwas kostet.) du sagst, das bei apple voll auf business kunden gesetzt wird, macht das ms bitte nicht? selbst große firmen wie redhat und suse machen doch genau das gleiche, wo soll den das geld herkommen, außerdem sind die kostenpflichtigen programme meiner meinung auch zum großteil einfach besser, vielleicht hättest du dir doch lieber einen pc gekauft und dort linux installiert.... die unix entwicklergemeinde ist übrigens ziemlich begeistert von osx, da sie endlich ein unix system haben was eben auf diesem basiert (nämlich bsd) und eine bessere oberfläche hat als windows.

meine meinung zum thema software: es gibt einen haufen programme für os x, und zwar meistens nicht irgendwelche billig zusammengezimmerte, sondern richtig gute. was nützt es dir wenn du sagst es gibt 100mal mehr windows programme, wenn jedes 2. ein unbrauchbares schachprogramm ist? (etwas übertrieben natürlich....)

2. Die mitgelieferten OS 9 Programme sind schrott, und nicht nutzbar.
es sieht so aus: wenn du osx einsetzt brauchst du kein os9 mehr. dein discburner problem ist keins, denn den discburner gibts unter osx doch selber, du legst einen rohling rein, packst daten drauf und brennst einfach, für music nimmst du itunes. os 9 wird auch bei den neueren macs garnicht mehr mitgeliefert und lässt sich auch nurnoch über die classic-umgebung starten. gerade bei apple bekommst du doch einen haufen richtig guter kostenlose programme wie itunes, imovie oder idvd gleich mit, ms versucht die ganze zeit dies zu kopieren wie du am windows moviemaker siehst, klappt allerdings noch nicht so richtig.

fazit: du brauchst kein os9 mehr, da apple selber die neuesten versionen ihrer software schon garnicht mehr für 9 mitentwickelt.

3. Nur eine Maustaste!!!!
als ich das gelesen habe musste ich ehrlich gesagt erstmal lachen, den diese aussage zeigt mir irgendwie, dass du die oberfläche und die logische struktur eines macs nicht verstanden hast. umso einfacher die bedienung, umso besser. das gleiche prinzip wird auf hp's eingesetzt, man versucht den usern mit möglichst wenig klicks zu seinem ziel kommen zu lassen, desweiteren machst du die meisten befehle über die tastatur weils einfach schneller geht, dass solltest du doch als "linux-user" doch bestens kennen. zum thema andere mäuse: sicher gehen die, sonst wäre das system inkompatibel.

OS X scheint echte Probleme mit langen Dateinamen zu haben!
keine ahnung wo da jetzt das problem lag, macosx unterstützt genauso wie windows 255 zeichen, der mac braucht meistens auch keine endung. ein beispiel: wenn ich in der firma daten für mac und pc (also hybrid) brennen will, muss ich immer hinter jede datei endungen wie .jpg, .eps, .qxd usw. dahinter schreiben, weil der windows pc bestimmte format absolut nicht erkennt und das entsprechende programm nicht findet, das sollte bei osx kein problem darstellen, da osx im header der datei schon erkannt von welcher art es ist und keine dreistellige endung braucht.


so...vielleicht hilft dir das weiter, ich kann natürlich jetzt nicht auf alles eingehen, dann würde das das forum hier sprengen, kannst aber gerne weiter fragen.

so far

~firewire
 
 
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Linuxneuling
Alt 11.10.2003, 07:17   #10
Standard

Hallo,

Der Thread ist zwar alt, aber ich hab da ein ähnliches Problem und hoffe ihr könnt mir helfen! Ich habe ein Laptop mit Win XP als OS und eine externe Festplatte per USB angeschlossen. Ich hätte nun gerne Redhat Linux 7.2 so auf die externe installiert, dass ich von ihr bei Bedarf booten kann. Ist das machbar? Wenn ja, bitte eine genaue Beschreibung, wie... danke schon mal im Voraus!

Gruß

Linuxneulig
 
 
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cinimini
Alt 11.10.2003, 13:42   #11
Standard

im bios musst du die externe platte zu den bootbaren medien hinzufügen...

und während der linux installation als medium eben statt hda (hdb, hdc, erc.) die externe platte als installationsmedium wählen...



alles andere sollte kein problem sein...
 
 
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Linuxneuling
Alt 13.10.2003, 06:23   #12
Standard

Hallo Cinimini,

Vielen Dank für deine Antwort; aber genau das ist mein Problem: ich habe im BIOS die Platte als drittes Bootmedium aktiviert, aber dennoch erkennt Redhat die Platte nicht. Ich hab in manchen Foren schon gelesen, dass ab Kernel 2.4 (wenn ich mich recht erinnere) USB-Festplatten erkannt werden; ist dem so? Welchen Kernel verwendet Redhat Linux 7.2? Kann man den in der folge modifizieren und dann entsprechend installieren?

Fragen über fragen: ich bin, was Computer anbetrifft zwar nicht auf den Kopf gefallen, aber das ist gerade Neuland für mich (externe Festplatte zum ersten mal, sowie Linux!) Was auch noch interessant wäre: wenn ich einmal Win XP von meiner internen Platte boote und Linux von der externen (sollte ich es jemals schaffen Linux zu installieren ) kommen sich da beide Bootvorgänge in die Quere; falls ja, wie schaffe ich es eine Auswahl der Betriebssysteme vor dem eigentlichen Start einzurichten?


Gruß

Linuxneuling
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 13.10.2003, 07:26   #13
Standard

boot ma mit knoppix cd oder so dann siehst du ob der 2.4.21 oder 2.4.22 für deine festplatte reicht
 
 
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