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Aliens und ihre Existenz was meint ihr dazu ?

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Umfrage: Glaubt ihr an die Existenz einer Intelligenten ausserirdischen Rasse
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Glaubt ihr an die Existenz einer Intelligenten ausserirdischen Rasse

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Cobain
Alt 23.10.2006, 19:59   #1
Standard Aliens und ihre Existenz was meint ihr dazu ?

Also ich persönlich bin davon überzeugt
das wir nicht die Einzigsten sind,
alles andere wäre pure Verschwendung
(Unendlicher Weltraum) etc...
Aliens und ihre Existenz
Glaubt Ihr an die Existenz von intelligenten Ausserirdischen? und wenn ja könnt ihr hier über das Pro und Contra diskutieren.

Hier ist abgesehen von meiner eigenen Einstellung nochmal etwas was mich in meiner Vorstellung sehr bekräftigt.

Die Drake-Formel

Lange Zeit wusste man nicht, ob unser Sonnensystem das einzige Sonnensystem ist, das Planeten besitzt und auch noch heute können wir extrasolare Planeten nicht direkt sehen, trotzdem wurden bereits hundert solcher Planeten in anderen Sonnensystemen gefunden und bei geschätzten 40 Trillionen Sternen (200 Milliarden Galaxien mit durchschnittlich etwa 200 Milliarden Sternen) in dem uns bekannten Universum, dürfte die Anzahl der Planeten noch weiter ansteigen.

des weiteren die Drake Formel

Wie viele dieser Planeten Leben hervorgebracht könnten, lässt sich mit der Drake Formel, auch Greenbank Formel genannt, abschätzen, auch wenn ich persönlich denke, dass sie viel zu pessimistisch ausfällt. Frank Drake war übrigens der Mitbegründer des SETI Projektes und führte 1960 die erste Suche nach außerirdischen Radiosignalen durch.

N=R*fh*fp*ne*fl*fi*fc*L
N= Anzahl der intelligenten Zivilisationen, die heute existieren
R= Sternentstehungsrate einer Galaxie
fh= Anteil der Sterne, die eine Ökosphäre haben
fp= Anteil der Sterne die ein Planetensystem besitzen
ne= mittlere Anzahl von Planeten in einem Planetensystem, die in Ökosphäre fallen
fl= Anzahl der Planeten die tatsächlich Leben hervorbringen
fi= Anteil solcher Biosphären, auf denen sich intelligentes Leben bildet
fc= Anteil solcher Zivilisationen die fortschrittliche Kommunikationsmittel entwickeln
L= mittlere Lebensdauer dieser technisch hoch entwickelten Zivilisationen


Erläuterung:

R * mittlere Sternentstehungsrate pro Jahr:
Die mittlere Sternentstehungsrate ist durch empirische Beobachtungen zum Beispiel durch das Hubble-Weltraumteleskop relativ genau bekannt und beträgt 1. Bei der Betrachtung ist zu beachten, dass ein Stern mittlerer Größenordnung benötigt wird. Sterne, die größer und leuchtstärker als die Sonne sind, verbrauchen ihre Energie bereits in weniger als einer Milliarde Jahre, so dass für die Entwicklung von Leben auf geeigneten Planeten nicht genug Zeit bleibt. Es wird deshalb nach Sternen gesucht, die mit unserer Sonne vergleichbar sind, da man davon ausgeht, dass die Entwicklung von Leben wie auf der Erde etwa eine Milliarde Jahre dauert. Etwa 70 Prozent der Sterne sind leuchtschwache rote Zwerge. Zwar haben diese Sterne eine Lebensdauer, die um eine Größenordnung höher ist als die der Sonne, dafür ist ihre Leuchtkraft, ihre Masse und Gravitationskraft wesentlich geringer. Weiterhin ist ca. jede zweite Entstehung ein Doppel- oder Mehrfachsternsystem. Es handelt sich hierbei um zwei oder mehr Sterne, die sich gegenseitig umkreisen, genauer gesagt um ihren gemeinsamen Schwerpunkt rotieren. Physikalische Simulationen haben gezeigt, dass Planeten in solchen Systemen eine äußerst instabile Bahn haben, und früher oder später in eine der Sonnen abstürzen oder gänzlich aus dem System hinausgeschleudert werden (Drei- und Mehrkörperproblem). Eine Ausnahme bilden Planeten, die von ihren Sonnen so weit entfernt sind, dass die Anziehungskraft der beiden Sterne auf den Planeten wie die eines einzelnen Sterns wirkt und der Planet dadurch wieder eine stabilere Bahn hat (Zweikörperproblem). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mehrfachsternsystem über längere Zeit Planeten hat, ist sehr gering. Wenn zwei Galaxien zusammenstoßen, geschieht das aufgrund der großen Zwischenräume zwar kollisionsfrei, jedoch verlieren sie dabei in der Regel so viel kosmisches Gas, dass in der dabei entstandenen Galaxie (meist Ringgalaxie) so gut wie keine Sterne mehr entstehen können.
fs Anzahl der Sonnenähnlichen Sterne
fp Anteil an Sternen mit Planetensystem:
Wie viele Sterne in unserer Galaxie haben ein Planetensystem? Beobachtungen zeigen, dass ungefähr die Hälfte aller Sterne Planetensysteme wie unsere Sonne haben können. Seit 1995 wurden mit sehr empfindlichen Detektoren durch Messung der Radialgeschwindigkeit von sonnenähnlichen Sternen bereits über 30 extrasolare Planeten entdeckt. Der Stand Februar 2002: 70 Planeten bei 60 Sternen. Mit zunehmender Genauigkeit der Instrumente, neuen Methoden und besser auflösenden Teleskopen werden noch genauere Messungen möglich sein. Bisher können wir nur extrasolare Planeten finden, die sehr groß (mehrere Jupitermassen) und/oder sehr nahe an ihrer Sonne sind. Diese haben voraussichtlich sehr unwirtliche Lebensbedingungen.
ne Anzahl der Planeten in der Ökosphäre:
Die Ökosphäre ist der Bereich im Sonnensystem, in dem die physikalischen Bedingungen die Entstehung von Leben nicht von vornherein ausschließen. Ein Planet darf, je nach Sonnengröße, nicht zu nah und nicht zu weit von seinem Stern entfernt sein. Ist er zu weit weg, ist er einfach zu kalt; ist er zu nahe, ist er zu heiß und der Sonnenwind bläst die Atmosphäre weg. In unserem Sonnensystem befinden sich Venus, Mars und Erde in der Ökosphäre.
fl Planeten mit Leben:
Auf wie vielen Planeten in der Ökosphäre könnte Leben entstehen? Für diesen Faktor gibt es keine wissenschaftlich belegbaren Zahlen. Es gibt nur das Beispiel unseres Sonnensystems. Eine eindeutige Definition von Leben ist schon schwer genug.
fi Planeten mit intelligentem Leben:
Wenn sich auf einem Planeten Leben entwickelt, so muss es sich nicht zu intelligentem Leben entwickeln. Auch für diesen Faktor gibt es keine wissenschaftlich belegbaren Zahlen. Es kann nur unser Sonnensystem als Beispiel herangezogen werden. Hier stellt sich auch die Frage, wie Intelligenz definiert ist.
fc Interstellare Kommunikation:
Wie viele der intelligenten Zivilisationen haben Interesse an Kommunikation mit anderen Individuen? Denn nur wenn sie Interesse an Kommunikation haben, besteht für uns die Möglichkeit, sie zu finden. Man geht davon aus, dass intelligente Wesen auch auf die Suche nach extraterrestrischem Leben gehen.
L Lebensdauer einer technischen Zivilisation:
Als technische Zivilisation bezeichnet man eine Zivilisation, die in der Lage ist ein Radiosignal aus dem Weltraum zu empfangen und ein Signal in den Weltraum zu senden. Leben auf Planeten ist durch externe und interne Faktoren bedroht. Eine komplette Zerstörung kann durch Ereignisse ausgelöst werden, die in der Erdgeschichte schon mehrmals zu Massenaussterben geführt haben. Dazu zählen drastische Klimaveränderungen durch massive Vulkanausbrüche und Einschläge von Kometen oder Kleinplaneten. Denkbar wäre auch die Selbstzerstörung einer technischen Zivilisation, bzw. die Zerstörung einer technischen intelligenten Zivilisation durch eine andere Spezies wie z.B. einem Virus. Da die Lebensdauer von Sternen begrenzt ist, ist auch die Lebensdauer einer Zivilisation in diesem Sonnensystem begrenzt. Zivilisationen außerhalb von Sonnensystemen müssten auf ausreichende sonnenunabhängige Energiequellen umgestiegen sein, der Energieerhaltungssatz verbietet jedoch Perpetuummobiles und weit entfernt von Sonnen gibt es kaum Energiequellen.

Durch diese Gleichung kommt man dann zu keinem bestimmten Ergebnis,da es eine Faustformel ist aber man kann das hier als Grundlage nehmen.

Also ich bin optimistisch
  1. Gemäßigtes Modell: Eine Zivilisation in unserer Milchstraße.
  2. Optimistisches Modell: 100 Zivilisationen in unserer Milchstraße, 5000 Lichtjahre Mittlerer Abstand zweier sendenden Zivilisationen.
  3. Enthusiastisches Modell: 4.000.000 Zivilisationen in unserer Milchstraße, 150 Lichtjahre mittlerer Abstand zweier sendenden Zivilisationen.
Quelle:Wikipedia

So ich glaube hab für mich jetzt genug begründet..

Geändert von Cobain (24.10.2006 um 17:36 Uhr).
 
 
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reyals
Alt 23.10.2006, 20:10   #2
Standard

Ich finde das unmöglich zu glauben, dass es keine geben soll. Und dass die Menschen immer nur nach solchen Wesen suchen, die genauso leben, wie sie d.h. brauchen Sauerstoff, Wasser und überhaupt, dass wir uns da auf unsere Biologien verlassen ist doch doof. Vielleicht gibt es irgendwo Viecher, die ganz unbedingt Chlor zum atmen brauchen, falls sie überhaupt atmen?

Und vielleicht sind diese Viecher ja intelligent, wobei man festlegen müsste, was nun eigentlich intelligent ist. Da die Wesen ja ganz anders sein können als wir, können sie auch in anderer Hinsicht intelligent sein, deswegen find ich das irgendwie komisch nach "intelligenten Lebewesen" zu fragen.
 
 
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baedr
Alt 23.10.2006, 20:20   #3
Standard

hmm... ich hab "ja klar" gewählt, auch wenn ich nicht ausschließen kann, dass es doch keine intelligenten Außerirdischen gibt. Aber das Weltall ist zu groß, als dass nicht irgendwo anders auch lebensfähige bedingungen hätten entstehen können

@reyals
Unbegrenzte Möglichkeiten sind da nicht gegeben... das ganze ist komplexer, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Es gibt wahrscheinlich beispielsweise keine Außerirdischen die sich von Säuren oder extrem reaktionsfreudigen stoffen wie fluor ernähren, da diese eine gigantische palette an Stoffen einfach zerstören, oder chemisch stark verändern, so dass kein Bio-System damit gut umgehen könnte... Die physikalischen Gesetze gelten schließlich überall im Universum

Geändert von baedr (23.10.2006 um 20:27 Uhr).
 
 
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Cassandra
Alt 23.10.2006, 20:38   #4
Standard

Ich habe die gleiche Ansicht wie Cobain. Wir können unmöglich denken, das wir in diesem großem Raum die Einzigen sind. Allerdings glaub ich weniger, das Aliens so aussehen wie in typischen Filmen. Wir haben gar keine Ahnung, wie die Aussehen könnten.

Ich hab mal ein lustiges Buch dazu gelesen. Da hat der Autor Aliens von einem Planeten nahe unseres Sonnensystem beschrieben. Allerding mit so viel Phantasie, das es schon fast niedlich war. Er wusste zB genau das die Aliens Tentakeln haben und das die sich damit Fortpflanzen.
 
 
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reyals
Alt 23.10.2006, 20:42   #5
Standard

na baedr, ich weiß nicht. Ich hab es ja gesagt, es muss nicht so sein wie hier und es können wer weißwas für Viecher sein und nur weil wir und alles was wir kennen nicht von Säure lebt, muss das nicht heißen, dass komische Viecher das nicht können?

Also, ich stell mir das so vor.
 
 
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baedr
Alt 23.10.2006, 21:00   #6
Standard

Prinzipiell ist der Ansatz, alles anzuzweifeln schon mal richtig, hab früher genauso über Außerirdische gedacht. Aber ich glaube daran, dass überall im Universum die gleichen physikalischen Gesetze gelten... Demnach funktionieren alle Sonnen im Universum gleich. Und da ja alle Elemente, und deren Atome ihren Ursprung in Fixsternen wie z.b. unsere Sonne haben, und diese dort über all mit kernfusion auf die gleiche Art hergestellt werden, gibts auch eine ähnliche Verteilung der Elemente und deren Atome im Universum... (man wird z.B. nirgends einen Planeten finden, der vollständig aus Gold besteht, ist zumindest extrem unwahrscheinlich)... Sorry wenn ich soweit aushole, aber diese Kette von logischen Folgen geht noch sehr lange weiter, und bringt mich zu dem desillusionierenden Schluss, dass Außerirdische sich wohl deutlich von uns unterscheiden, aber uns doch ähnlicher sein werden, als man zunächst vermuten mag... Ich kann das auch weiter ausführen, will nur niemanden langweilen
 
 
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Mahoney
Alt 23.10.2006, 21:52   #7
Standard

Ich denk schon das es irgento ein andere Spezies gibt! Aber das wird Licht Jahre entfernt sein....
 
 
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IsoO
Alt 23.10.2006, 23:22   #8
Standard

ich bin mir sicher, dass es aliens gibt. das universum ist unendlich, wie könnten wir die einzigen sein? die menschheit ist mit sicherheit dieses wissens rückständig.
 
 
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Cobain
Alt 24.10.2006, 03:17   #9
Standard

Ich möchte ausser der Drake-Formel auch diese Theorie nicht aussen vor lassen.

Panspermien Theorie
Das auch mehrere Zivilisationen gleichzeitig existieren können, lässt sich mit der Panspermien Theorie vermuten. Wonach die Grundbausteine des Lebens nicht auf dem Planeten, sondern im All entstehen und durch eine Art Sporen, so genannte Panspermien, durch den Sonnenwind auf alle lebensfähigen Planeten verteilt werden.
Man dachte aber lange Zeit, dass die Sporen durch kosmische Strahlung nicht lange überleben würden, doch der Zufall half das Gegenteil zu beweisen. Als am 20. April 1967 im Inneren einer Videokamera der unbemannten Mondsonde Surveyor 3 durch Zufall Streptococcusmitis-Bakterien mit an Bord gelangten und die Videokamera von Pete Conrad bei der Apollo 12 Mission wieder eingesammelt und zur Erde gebracht wurde, staunten die Wissenschaftler nicht schlecht als sie die Videokamera untersuchten und nach 31 Monaten die lebenden Bakterien vorfanden.
Heute wissen wir, das es Bakterienarten gibt die Millionen von Jahren auch die extremsten Bedingungen überleben würden, da man selbst nach 30 Millionen Jahren aktive Bakteriensporen aus Bernstein isolieren kann.
Leben auf Silizium Basis
Das Leben, wie wir es kennen, erfordert Kohlenstoff und andere schwere Elemente, die es unmittelbar nach der Geburt des Universums noch nicht gab. Erst nachdem die erste Sterngeneration ihren Vorrat an Wasserstoff aufgebraucht hatte, konnte sich im Inneren dieser Riesen Sterne die höheren Elemente des Periodensystems bilden und durch eine Supernova Explosion ins All entkommen.
Wissenschaftler vermuten aber das Leben nicht zwangsläufig auf Kohlenstoffbasis basieren muss. Es könnte auch auf Silizium Basis basieren und damit gänzlich anders aufgebaut sein als wir selber.

Zitat von baedr
Prinzipiell ist der Ansatz, alles anzuzweifeln schon mal richtig, hab früher genauso über Außerirdische gedacht. Aber ich glaube daran, dass überall im Universum die gleichen physikalischen Gesetze gelten...
Es mag zwar für einen wissenschaftlich interessierten Menschen (mich eingeschlossen) sehr schwer sein die physikalischen Gesetze die wir aufgestellt haben anzuzweifeln, jedoch tue ich das auch sehr gerne und mit breiter Brust....wir sind einfach noch zu winzig, zu unbedeutend und zu sehr am Anfang von allem, als dass wir das Recht hätten zu sagen:"Wir wissen es" und weil wir winzigen Menschen die wir es gerade mal einen "rotz" weit zum Mond schaffen es sagen, ist es auch so.

Zitat von baedr
Sorry wenn ich soweit aushole, aber diese Kette von logischen Folgen geht noch sehr lange weiter, und bringt mich zu dem desillusionierenden Schluss, dass Außerirdische sich wohl deutlich von uns unterscheiden, aber uns doch ähnlicher sein werden, als man zunächst vermuten mag... Ich kann das auch weiter ausführen, will nur niemanden langweilen
Du wirst hier niemanden langweilen, zumindest solltest du das mit so genauen und ausführlichen Beiträgen nicht können, jeder der hier postet sollte sich auch sehr gründlich für das Thema interessieren und gerne lesen, es ist eben auch sehr wissenschaftlich, also mach weiter so.

Geändert von Cobain (24.10.2006 um 04:15 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 24.10.2006, 14:06   #10
Standard

Wissenschaftler vermuten aber das Leben nicht zwangsläufig auf Kohlenstoffbasis basieren muss. Es könnte auch auf Silizium Basis basieren und damit gänzlich anders aufgebaut sein als wir selber.
Das ist korrekt, die Möglichkeit besteht durchaus. Das Problem beim entstehen von Leben (außerirdisch oder hier) ist, dass ein Grundbaustein des Lebens vorhanden sein muss, der zufällig mutiert, um vielfalt und Veränderung (und somit auch Weiterentwicklung) zu erreichen. In unserem Fall ist das die DNS. Sie trägt die Erbinformation.

Nur mit Hilfe eines so komplexen Systems können genetische Informationen gespeichert und weitergegeben werden. Nun könnte man meinen, so ein Molekül könnte auf sämtlichen existierenden Elementen basieren, tatsächlich ist das nur mit Kohlenstoff und Silizium möglich. Grund dafür ist die Wertigkeit, also Möglichkeiten zur Bindung zu anderen Atomen. Die zuerst entstandenen, sich selbst verbindenden, weiterentwickelnden Grundbausteine des Lebens waren die Aminosäuren:

Man sieht, wie wichtig Kohlenstoff (C) für die Existenz unseres Lebens ist, und Silizium hat ganz ähnliche Eigenschaften. Nur gibt es einen entscheidenden Unterschied: Langkettige Siliziumketten sind wesentlich starrer, unflexibler, und schwieriger herzustellen. außerdem benötigen sie eine extrem tiefe Temperatur um zu existieren. Tiefe Temperatur bedeutet gleichzeitig eine sehr langsame Entwicklungsphase, welche die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass "etwas dazwischenkommt" und alles wieder zerstört (Sonne brennt es kaputt, wetter). Kohlenstoff ist die flexibelste Variante für die Entstehung von Leben, und in Experimenten entstand schon so eine Art "Ursuppe" in der sich Aminosäuren bildeten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es durchaus möglich ist, dass irgendwo Leben auf eine andere Art und Weise entstanden ist, nur ist es höchst unwahrscheinlich...
Und da sich feste Planeten wie oben beschrieben in ihrer Zusammensetzung nur gering unterscheiden, und gemäßigte Bedingungen herrschen müssen, damit Leben entstehen kann (es darf weder zu kalt, noch zu heiß sein), werden sich dort keine herumschwebenden Augen mit antennen und magischen fähigkeiten entwickeln... schließlich gelten überall die gleichen physikalischen Gesetze (was bis jetzt nicht widerlegt wurde). Ich halte es sogar für durchaus möglich, dass außerirdische 2 Arme und 2 Füße haben, als weiterentwicklung einer 4füßigen außerirdischen spezies. Zwei Sinnesorgane zum 3dimensionalen sehen (möglichst hoch, damit man über gegenstände hinweg sehen kann) und so weiter... Schließlich wollen auch außerirdische von einem ort zum anderen kommen, und wissen, was um sie herum ist... Vielleicht können sie auch andere Spektren sehen, oder haben sinnesorgane für Elektromagnetische wellen in anderen Frequenzen, aber wozu? Machen wir es doch nicht komplizierter, als es ist. Das ist keine Fremde unheimliche Welt voller ungelüfteter Geheimnisse da draußen. Dazu wissen wir bereits einfach zuviel über das Universum, und viele neue Entdeckungen oder Erkenntnisse ergänzen sich nach kurzer Zeit nahtlos in das Modell, was ein eindeutiges Indiz dafür ist, dass wir mit unserer Vorstellung vom Universum nicht all zu falsch liegen.
 
 
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Iggy
Alt 12.04.2008, 12:43   #11
Standard

ich weiß nicht ob es aliens gibt, aber ich bin sicher es gab vor milliarden jahren welche und es wird auch in milliarden jahren wieder welche geben.
oder es gibt mehr erd-ähnliche planeten wo überall außeridrische leben.

aber ich mag das wort "alien" nicht. ich würde sie lieber als Vulkanier oder Klingonen bezeichnen =/\=
 
 
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Cobain
Alt 15.04.2008, 17:12   #12
Standard

Zitat von Iggy
ich weiß nicht ob es aliens gibt, aber ich bin sicher es gab vor milliarden jahren welche und es wird auch in milliarden jahren wieder welche geben.
Was hat denn das mit zeitlichen Abständen von milliarden Jahren zu tun?

Warum sollten wir momentan die Einzigen sein?

Zitat von Iggy
oder es gibt mehr erd-ähnliche planeten wo überall außeridrische leben.
Der Meinung bin ich schon eher.

Zitat von Iggy
aber ich mag das wort "alien" nicht. ich würde sie lieber als Vulkanier oder Klingonen bezeichnen =/\=
Genau, oder als ALF Ich mag das Wort Alien zwar auch nicht sonderlich, weil es schon einen zu negativen Touch von der dummen Masse der Gesellschaft bekommen hat, jedoch können wir nichts anderes verwenden bis uns nicht mal ne Spezies ihre Eigenbezeichnung nennt. Falls es überhaupt jemals soweit kommt.

Es gibt ja noch den weit verbreiteten Ausdruck Greys, find ich persönlich ganz gut.
 
 
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Extruder
Alt 15.04.2008, 19:41   #13
Standard

Zitat von baedr
Das ist korrekt, die Möglichkeit besteht durchaus. Das Problem beim entstehen von Leben (außerirdisch oder hier) ist, dass ein Grundbaustein des Lebens vorhanden sein muss, der zufällig mutiert, um vielfalt und Veränderung (und somit auch Weiterentwicklung) zu erreichen. In unserem Fall ist das die DNS. Sie trägt die Erbinformation.

Nur mit Hilfe eines so komplexen Systems können genetische Informationen gespeichert und weitergegeben werden. Nun könnte man meinen, so ein Molekül könnte auf sämtlichen existierenden Elementen basieren, tatsächlich ist das nur mit Kohlenstoff und Silizium möglich. Grund dafür ist die Wertigkeit, also Möglichkeiten zur Bindung zu anderen Atomen. Die zuerst entstandenen, sich selbst verbindenden, weiterentwickelnden Grundbausteine des Lebens waren die Aminosäuren:

Man sieht, wie wichtig Kohlenstoff (C) für die Existenz unseres Lebens ist, und Silizium hat ganz ähnliche Eigenschaften. Nur gibt es einen entscheidenden Unterschied: Langkettige Siliziumketten sind wesentlich starrer, unflexibler, und schwieriger herzustellen. außerdem benötigen sie eine extrem tiefe Temperatur um zu existieren. Tiefe Temperatur bedeutet gleichzeitig eine sehr langsame Entwicklungsphase, welche die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass "etwas dazwischenkommt" und alles wieder zerstört (Sonne brennt es kaputt, wetter). Kohlenstoff ist die flexibelste Variante für die Entstehung von Leben, und in Experimenten entstand schon so eine Art "Ursuppe" in der sich Aminosäuren bildeten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es durchaus möglich ist, dass irgendwo Leben auf eine andere Art und Weise entstanden ist, nur ist es höchst unwahrscheinlich...
Und da sich feste Planeten wie oben beschrieben in ihrer Zusammensetzung nur gering unterscheiden, und gemäßigte Bedingungen herrschen müssen, damit Leben entstehen kann (es darf weder zu kalt, noch zu heiß sein), werden sich dort keine herumschwebenden Augen mit antennen und magischen fähigkeiten entwickeln... schließlich gelten überall die gleichen physikalischen Gesetze (was bis jetzt nicht widerlegt wurde). Ich halte es sogar für durchaus möglich, dass außerirdische 2 Arme und 2 Füße haben, als weiterentwicklung einer 4füßigen außerirdischen spezies. Zwei Sinnesorgane zum 3dimensionalen sehen (möglichst hoch, damit man über gegenstände hinweg sehen kann) und so weiter... Schließlich wollen auch außerirdische von einem ort zum anderen kommen, und wissen, was um sie herum ist... Vielleicht können sie auch andere Spektren sehen, oder haben sinnesorgane für Elektromagnetische wellen in anderen Frequenzen, aber wozu? Machen wir es doch nicht komplizierter, als es ist. Das ist keine Fremde unheimliche Welt voller ungelüfteter Geheimnisse da draußen. Dazu wissen wir bereits einfach zuviel über das Universum, und viele neue Entdeckungen oder Erkenntnisse ergänzen sich nach kurzer Zeit nahtlos in das Modell, was ein eindeutiges Indiz dafür ist, dass wir mit unserer Vorstellung vom Universum nicht all zu falsch liegen.
dazu kommt noch dass mit silizium keine photosynthese wie wir sie kennen erfolgen kann da unter erdbedingungen SiO2 fest und nicht gasförmig ist und die bindungen etwas stärker sind.
unter anderen rahmenbedingungen ist das durchaus denkbar, bei ausreichendem vorkommen würde kohlenstoff aber wahrscheinlich bevorzugt werden.
die wichtigste annahme ist also, wie schon erwähnt, dass die elementverteilung im universum und die geltung physikalischer gesetze konstant ist.
 
 
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mue
Alt 15.04.2008, 20:27   #14
Standard

Ich war schon immer sehr skeptisch gegenüber der Existenz Außerirdischer, da ich schon immer den gleichen Gedankengang wie das fermi paradoxon gegangen bin, noch bevor ich gelesen hab das es einen Namen für das Paradoxon gibt.
Nein meiner Meinung nach ist es sehr unwahrscheinlich das es Außerirdische gibt.
 
 
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baedr
Alt 15.04.2008, 21:09   #15
Standard

Zitat von Wiki:Fermi paradoxon
Wenn in der Milchstraße auch nur eine einzige Zivilisation existiert, die zu interstellarer Kolonisation fähig ist, dann könnte die gesamte Galaxis innerhalb weniger Millionen Jahre vollständig kolonisiert sein. Die Milchstraße ist nun weitaus älter als die notwendigen 20–40 Millionen Jahre, folglich sollten außerirdische Zivilisationen überall in unserer galaktischen Nachbarschaft existieren.
Kolonisation im Weltraum ist doch auch für uns Menschen immernoch vollkommen unrealistisch... ich hab da so meine zweifel, ob die Menschheit das jemals schafft.

Und gleiches gilt auch für Ausserirdische.
 
 
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mue
Alt 15.04.2008, 21:15   #16
Standard

falch, technisch volkommen machbar heut schon, nur die finanziellen mittel dazu sind viel zu hoch - werd ma zu der technischen machbarkeit was rausuchen aber nicht heute.
 
 
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Cobain
Alt 15.04.2008, 22:58   #17
Standard

Zitat von mue
Ich war schon immer sehr skeptisch gegenüber der Existenz Außerirdischer, da ich schon immer den gleichen Gedankengang wie das fermi paradoxon gegangen bin, noch bevor ich gelesen hab das es einen Namen für das Paradoxon gibt.
Nein meiner Meinung nach ist es sehr unwahrscheinlich das es Außerirdische gibt.

Ich find das Fermi-Paradoxon ehrlich gesagt relativ uninteressant und nicht sehr haltbar. Das Problem an der Sache ist dass wir gezwungenermaßen immer viel zu menschlich denken.

Wir können die Absichten die wir hätten wenn dies oder jenes möglich wäre nicht gleichsetzen mit allen anderen Wesen im Weltraum, schon garnicht mit Wesen die uns ein paar tausend Jahre überlegen sind.

Wir können nicht wissen was sie vor haben, wie sie denken, wie sie handeln und wonach sie streben.

Klar, der Mensch würde sich im Universum ausbreiten wie eine Heuschreckenplage, wenn er denn die Möglichkeit dazu hätte. Und ich denke genau deswegen haben wir sie noch nicht, unsere Raumfahrt ist im kosmologischem Sinne noch sehr primitiv und noch sehr lange nicht aus den Windeln.

Auch wenn nur Geld der Hauptgrund dafür ist, wir sind eben noch nicht so weit ohne Geld und nur für unseren Fortschritt zu leben, so wie es meiner Meinung nach eine (wirklich) entwickelte Spezies tun würde. Aber auch das wird seinen Grund haben.

Des weiteren gibt es zu viele Ansätze gegen den Irrsinn des Fermi- Paradoxons, die auch nicht bestritten werden können.

Wiki sagt z.B.:
Jede Zivilisation ist maximal in der Lage, direkte Nachbarsysteme in einem beschränkten Umkreis zu kolonisieren.
Jede Kolonie kann sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit P zu einer ebenfalls kolonisierenden, oder aber mit der Wahrscheinlichkeit 1 − P zu einer stagnierenden (bzw. nicht kolonisierenden) Zivilisation entwickeln.

Unter diesen Umständen würde die Galaxis nicht gleichmäßig bevölkert, vielmehr würden sich „Blasen“ herausbilden, die von stagnierenden Kolonien umgrenzt sind. Innerhalb dieser Blasen würde dann keine weitere Kolonisierung erfolgen. Umgekehrt könnte es dann auch Blasen mit einer hohen „Zivilisationsdichte“ geben. Das Verhältnis zwischen diesen Blasen wird dabei maßgeblich von der Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Kolonisierung sowie der Entwicklung zum kolonisierenden bzw. stagnierenden
Zivilisationstyp beeinflusst.

Selbst wenn die technische Möglichkeit zu interstellarer Kommunikation und/oder Kolonisation gegeben ist, stellt sich die Frage, ob eine Zivilisation überhaupt ein ökonomisches oder philosophisches Interesse an der Nutzung dieser Technologie hat. Unsere Zivilisation hat bisher keine großen Anstrengungen unternommen, bewusst Signale auszusenden, und die menschliche Raumfahrt beschränkt sich weitgehend auf das Aussenden von Sonden. Selbst prinzipiell mögliche interplanetare Raumflüge werden hinsichtlich ihres ökonomischen und wissenschaftlichen Sinns hinterfragt.

Sie existieren – wir haben sie nur verpasst

Diese Hypothese basiert darauf, dass alle besuchenden Zivilisationen langfristig stagnieren oder aussterben, statt zu expandieren. Dies kann nicht ausgeschlossen werden, denn die gesamte Dauer der menschlichen Existenz ist auf kosmologischer Skala derartig klein, dass selbst ein Weiterleben unserer Spezies über Hunderttausende von Jahren wenig ändert. Hierdurch könnten Zivilisationen zeitlich und räumlich schlicht zu weit auseinanderliegen, um sich zu begegnen.

Sie existieren – wir werden ignoriert

Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass unter allen Zivilisationen in unserer Nachbarschaft ein Konsens darüber herrscht, eine Kontaktaufnahme zu vermeiden. Diese Spekulation wird teilweise auch als „Galaktischer Zoo“ bezeichnet.

Sie existieren – wir ignorieren sie

Letztere Argumentation wird von UFO-Gläubigen und Anhängern verschiedener Pseudowissenschaften vertreten. Diese gehen dabei davon aus, dass außerirdische Zivilisationen bereits Kontaktversuche sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart versucht haben, diese von der modernen Wissenschaft jedoch ignoriert oder von einer Regierung geheim gehalten würden.

Ich denke jeder kann hier eine Antwort gegen das Fermi-Paradoxon finden.

Ich kann hier problemlos mehreren Gegenthesen zustimmen. Wie gesagt wir sind zu unwissend und eingebildet als dass wir uns von den Dingen die wirklich im Kosmos ablaufen ein Bild machen zu können, aber alleine der Gedanke dass der Raum in dem wir leben unendlich groß sein soll und sogar die Rede von einem Multiuniversum ist, lassen unendlich viel Spielraum für Zivilisationen und Leben im Weltraum. Wer sagt dass unsere Galaxis denn so interessant ist?

Es gibt unendlich viele, warum sollten sie unsere Kolonisieren? Warum uns in unserer Entwicklung stören? Vielleicht sind sie schon lange in unserer Nähe, nur wir merken es nicht, ich stelle mir dass immer so vor wie wenn ein Vater seine Kinder beobachtet.

Sie sehen uns vielleicht, wissen aber dass wir noch zu unterentwickelt für ein Treffen wären, oder sie schauen uns ein wenig bei dem Mist zu den wir veranstalten (Atomtests) und irgendwann wird dem Kind vielleicht das Streichholz weggenommen?

Naja, ich könnte ewig so weiterschreiben....
 
 
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baedr
Alt 15.04.2008, 23:24   #18
Standard

Ich hab auch schon von den theorien gehört, im weltall ein gigantisches raumschiff zusammenzubauen, welches so riesig ist, dass es genügend besatzung beherbergen kann... dieses Raumschiff wäre dann im besten Fall so um die 20 Jahre unterwegs, falls wirklich ein geeigneter Planet in der nächsten Nähe ist. Selbstverständlich ist das Raumschiff nicht so konstruiert, dass es wieder zurückkehren kann, falls irgendetwas schief läuft. Allein der Sprit reicht dafür wohl nicht aus... Das Raumschiff muss so gebaut werden, dass dort Nahrung angepflanzt werden kann. Es muss etliche Ersatzteile beherbergen, schließlich wird auf kurz oder lang etwas kaputt gehen.

Alleine die psychische Belastung, der die Besatzung ausgesetzt ist dürfte enorme Probleme bereiten. Es müssen freizeitaktivitäten zu verfügung gestellt werden, Platz sich zu bewegen... Wahrscheinlich muss auch eine künstliche Gravitation eingerichtet werden, damit das ganze halbwegs lebenswert ist, etc...
 
 
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Cobain
Alt 15.04.2008, 23:37   #19
Standard

Zitat von baedr
Ich hab auch schon von den theorien gehört, im weltall ein gigantisches raumschiff zusammenzubauen, welches so riesig ist, dass es genügend besatzung beherbergen kann... dieses Raumschiff wäre dann im besten Fall so um die 20 Jahre unterwegs, falls wirklich ein geeigneter Planet in der nächsten Nähe ist. Selbstverständlich ist das Raumschiff nicht so konstruiert, dass es wieder zurückkehren kann, falls irgendetwas schief läuft. Allein der Sprit reicht dafür wohl nicht aus... Das Raumschiff muss so gebaut werden, dass dort Nahrung angepflanzt werden kann. Es muss etliche Ersatzteile beherbergen, schließlich wird auf kurz oder lang etwas kaputt gehen.

Alleine die psychische Belastung, der die Besatzung ausgesetzt ist dürfte enorme Probleme bereiten. Es müssen freizeitaktivitäten zu verfügung gestellt werden, Platz sich zu bewegen... Wahrscheinlich muss auch eine künstliche Gravitation eingerichtet werden, damit das ganze halbwegs lebenswert ist, etc...
Also ich würde so ner Reise sofort zustimmen! Auch wenns vielleicht ein Selbstmordkommando wäre, ich kann mir keinen schöneren Tod, als einen im Weltraum mit Blick auf fremde Planeten vorstellen. Noch besser ist er wenn ich dabei Pink Floyd-Echoes hören kann. Ein Traum von einem Tod

Naja, ich glaub sowas wird erst in den Nächsten 100 Jahren wirklich machbar sein, aber man wird es machen! Der Mensch ist einfach dazu gemacht immer weiter hinaus zu gehen und immer neue Horizonte zu entdecken.
 
 
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Extruder
Alt 15.04.2008, 23:38   #20
Standard

die hauptvoraussetzung wäre doch, dass man autark von der erde wäre. dazu wäre es nötig eigenständig nahrung zu produzieren, das energieproblem wäre zweitrangig.
um nahrung zu erzeugen wäre es wiederum nötig ein dem der erde angenähertes ökosystem zu schaffen, was bislang noch keinem auf lange sicht gelungen ist (d.h. es wird noch eine weile dauern).

siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4re_2
http://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4re_3
 
 
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