@ChillerMiller
Ich habe ja in meinem Anfänglichen Artikel besonders betont, daß sich alles auf die Bibel begründet. Genau da finden wir auch die Antwort:
Leben in Liebe aus der Kraft des Geistes (aus Galater 5,13-24) Gott hat euch zur Freiheit berufen, meine Brüder und Schwestern! Aber missbraucht eure Freiheit nicht als Freibrief zur Befriedigung eurer selbstsüchtigen Wünsche, sondern dient einander in Liebe. 14 Das ganze Gesetz ist erfüllt, wenn dieses eine Gebot befolgt wird: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.« 15 Wenn ihr einander wie wilde Tiere kratzt und beißt, dann passt nur auf, dass ihr euch nicht gegenseitig verschlingt! 16 Ich will damit sagen: Lebt aus der Kraft, die der Geist Gottes gibt; dann müsst ihr nicht euren selbstsüchtigen Wünschen folgen. 17 Die menschliche Selbstsucht kämpft gegen den Geist Gottes und der Geist Gottes gegen die menschliche Selbstsucht: Die beiden liegen im Streit miteinander, sodass ihr von euch aus das Gute nicht tun könnt, das ihr doch eigentlich wollt. 18 Wenn ihr euch aber vom Geist Gottes führen lasst, dann steht ihr nicht mehr unter dem Gesetz, das euch diesem Widerspruch ausliefert. 19 Was die menschliche Selbstsucht hervorbringt, ist offenkundig, nämlich: Unzucht, Verdorbenheit und Ausschweifung, 20 Götzenanbetung und magische Praktiken, Feindschaft, Streit und Rivalität, Wutausbrüche, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen, 21 Neid, Trunk- und Fresssucht und noch vieles dergleichen. Ich warne euch, wie ich es schon früher getan habe: Menschen, die solche Dinge tun, werden nicht erben, was Gott versprochen hat; für sie ist kein Platz in Gottes neuer Welt.C
C) werden nicht ...: wörtlich werden die Königsherrschaft Gottes nicht erben.
22 Der Geist Gottes dagegen lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen, nämlich: Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, 23 Bescheidenheit und Selbstbeherrschung. Gegen all dies hat das Gesetz nichts einzuwenden. 24 Menschen, die zu Jesus Christus gehören, haben ja doch ihre selbstsüchtige NaturD
mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz genagelt.
D) Wörtlich ihr Fleisch.
Und weiter:
aus 1.Korinther 3,16-17
Wisst ihr nicht, dass ihr als Gemeinde der Tempel Gottes seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wer den Tempel Gottes zugrunde richtet, wird dafür von Gott zugrunde gerichtet. Denn der Tempel Gottes ist heilig, und dieser Tempel seid ihr. 1.Kor 6,19-20 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leib. Aus 1.Joh 3,4-10: Wer sündigt, lehnt sich gegen Gott auf, denn Sünde ist nichts anderes als Auflehnung gegen Gott. 5 Ihr wisst doch, dass Christus auf die Erde gekommen ist, um die Sünden der Menschen wegzuschaffen. In ihm gibt es keine Spur von Sünde. 6 Wer mit ihm verbunden bleibt, sündigt nicht mehr. Wer aber sündigt, hat ihn nie gesehen und kennt ihn nicht. 7 Lasst euch von niemand irreführen, meine Kinder! Wer das Rechte tut, kann wie Christus vor dem Urteil Gottes bestehen. 8 Wer sündigt, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an gesündigt. Der Sohn Gottes aber ist auf die Erde gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. 9 Wer Gott zum Vater hat, sündigt nicht, weil das Erbgut seines Vaters in ihm wirkt. Ein solcher Mensch kann gar nicht sündigen, weil er von Gott stammt.
C) Wörtlich weil sein Same in ihm bleibt.
10 Aber wer Unrecht tut oder seinen Bruder und seine Schwester nicht liebt, stammt nicht von Gott. Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels zu erkennen.
Daß hier bei Johannes von
bewusster Sünde die Rede ist, geht aus dem Kontext der Bibel hervor.
"Bewusst" heißt aber auch, daß ich Dinge die mir klar sind, daß sie falsch sind, bei mir nicht einfach toleriere/dulde, sondern jederzeit ernsthaft -mit Gottes Hilfe- daran arbeite, sie zu entfernen.
Und: Bewusst heißt selbstverständlich, daß wir tun, was Jesus Christus gesagt hat und Gott ehren. (Eben ganz nach dem Vorbild von Jesus Christus) In jeder Hinsicht und mit dem ganzen Leben, mit allen Kräften.
Nicht nur im Gottesdienst Sonntags und vielleicht dem Bibelkreis am Mittwoch und dann so überwiegend aber eben nicht ganzheitlich.
Wir sollten uns also diese Worte verinnerlichen und mal überlegen, ob die Christen die wir so kennen, tatsächlich alle Christen sind. Wir sollten uns auch überlegen, ob die Pastoren, die wir so kennen, tatsächlich alle Gottes Wort verkünden. Bei Gott gibt es keine Teilwahrheiten, er ist immer ganzheitlich. (Matthäus 5,48; 19,21; 22,37; 3.Mose 19,2; 1.Kön 8,61 etc.)
Wie gesagt: Sowas wie studierte Theologen als Gemeindeleiter existiert in der Bibel nicht, das entspricht den Schriftgelehrten, die Jesus so sehr kritisierte.
Die "Ältesten" (als biblische Gemeindeleiter) bewiesen durch ihr Leben, daß sie an Gott und ihren Herrn Jesus Christus glaubten, d.h. die innere Einstellung wird nach außen sichtbar! (Jakobus 2,14-26) (Luther lehrte z.B. das Gegenteil)
Meine Ansichten sind also nicht subjektiv, sie Begründen sich auf die Bibel, die ja jeder Christ als Anleitung haben sollte und ...auch darin lesen sollte.
Wie will er sonst Menschen BEurteilen, die sich als Christen ausgeben? Das hat übrigens nichts mit VERurteilen zu tun, und ist vielmehr lebensnotwendig, um Heuchler von Christen zu unterscheiden.
Vom Johannesevangelium gibt es eine nahezu völlig wortgetreue Verfilmung mit gleichfalls sehr guten Schauspielern, einfach spitze gemacht. Alle anderen Verfilmungen die ich kenne, halten sich nicht genau an die Bibel. Hier wird Gottes Wort sehr lebendig. Ich kann sie Dir und jedem anderen wirklich empfehlen:
http://www.cinefacts.de/dvd/db/details.php?id=23633 @Sivar
Der Gott und Vater von Jesus Christus ist nicht der, von dem in anderen Religionen vielleicht teilweise in anderer Form die Rede ist.
Auch nicht im Islam.
Im Koran berichtet das "Haus Imran" (Al-Imran) sehr intensiv von Jesus Christus. Das "Haus Imran" ist eine Sure, so werden die inneren "Bücher" des Koran bezeichnet. (`Imran ist im Koran der Vater von Moses und Maria!)
Es ist dort von der jungfräulichen Empfängnis Marias die Rede. (Vers 47) Auch wird Jesus Christus ganz klar als Messias (d.h. Retter, Gesalbter) bezeichnet (Vers 45) und ebenso werden seine Wundertaten erwähnt (Vers 49), Es wird auch gesagt, daß er zu Gott erhoben wird. (Vers 55)
Trotzdem wird er nicht als der Sohn Gottes anerkannt. Gott aber hat einen Sohn, Jesus Christus.
Der Koran unterscheidet sich an anderen Stellen massiv von der Bibel.
Die Schwierigkeiten, die Juden und Moslems mit den Christen haben, haben ihre Ursache aber auch darin, daß im "Christentum" immer von der sogenannten "Dreieinigkeit" die Rede ist. (die übrigens in Nicäa 325 n.Chr. von Theologen u. Kaiser Konstantin verabschiedet wurde)
Die "Dreieinigkeit" findet sich aber so nirgends in der Bibel. Sie ist ein theoretisches Konstrukt, das sehr sehr leicht falsch verstanden werden kann. In meinen Augen also fehl am Platze, weil irreführend.
Durch solch ein Konstrukt haben viele Juden als auch Moslems beispielsweise ein grosses Problem mit den Christen, weil sie meinen, sie würden an mehrere Götter glauben.
In der Bibel steht, daß Jesus Christus "vor aller Zeit und vor Erschaffung der Welt" von Gott als Sohn "gezeugt" wurde.(Johannes 17,23-24; Hebräer 1,1-5) Er ist zwar absolut Wesenseins, also eines Charakters, aber keineswegs identisch mit dem Vater. Es geht weiterhin hervor, daß Jesus Christus
1. Gott unterstellt ist. (1.Korinther 11,3) Er sprach immer von Gehorsam und
war gehorsam, bis in den Tod.
Er wußte zwar fast alles, aber einige bestimmte Daten nicht, die nur der Vater kannte. Z.B. sagt er das in der Rede zum Ende der Welt. (Markus 13,32).
2. Er sagte nie, er sei Gott, aber daß der Vater in ihm ist, und er im Vater.
In der Bibel steht, daß Gott ihm seinen (heiligen) Geist in grenzenloser Fülle gab (Johannes 3,34), dieser Geist wirkt in ihm und bewirkt, daß beide eines Wesens sind.
Er ist der "Sohn Gottes", "ein König" oder "Menschensohn". Auch die anderen Christen werden als "Söhne Gottes" und "Brüder" von Jesus Christus bezeichnet, welcher
der Erstgeborene von allen ist. (Hebräer 2, 10-12; Kolosser 1,15)
3. Er sprach von Gott als
seinem und dem Gott seiner Nachfolger, also Jünger/Christen und stellt sich damit deutlich unter Gott (Johannes 20,17)
4 Es steht geschrieben
EIN Gott und
EIN Mittler, das ist Jesus Christus. (1.Timotheus 2,5)
5. Er wird als
ewiger Hoherpriester Gottes bezeichnet. (Hebräer 5,5-6)
etc.
Es steht geschrieben, daß die Jünger sich vor ihm niederwarfen, und Jesus hatte nichts dagegen einzuwenden. Gleichfalls erschien er ihnen und sprach mit ihnen (etwa Paulus und Hananias, Apostelgeschichte 9)
Auch wenn Jesus von sich nicht als Gott spricht und die Einzigartigkeit Gottes betont, bleibt also festzuhalten:
Wir können den Namen von Jesus Christus (also ihn) anrufen, und ihn um Hilfe bitten, mit ihm sprechen. Genau so haben es die ersten Christen getan.
Gott hat seinem Sohn Jesus Christus definitiv alle Macht im Himmel und auf Erden übertragen, auch über die Engel und jegliche Geschöpfe (1.Petrus 3,18-22; Matthäus 28,18)
Eben wegen seiner Liebe und seinem uneingeschränkten Gehorsam. Diese Macht umfasst zwar alles, allerdings -deutlich gekennzeichnet- nicht Gott selbst. (1.Korinther 15,27)
Und es ist klar gesagt daß
von Gott ausgehend, aber
durch Jesus Christus die Welt erschaffen wurde und er das
Bild Gottes,
Wort Gottes und der
Erstgeborene der ganzen Schöpfung ist. Allerdings sind auch wir nach dem Bild Gottes erschaffen, die Christen werden ja auch als
seine Brüder bezeichnet.
Wichtig ist:
Ohne Jesus Christus wird niemand jemals zu Gott, dem Vater kommen können. Er ist der Mittler, das ist ganz klar gesagt, er litt und starb für die Menschen.
Er ist es auch, der das Wort Gottes, das Evangelium verkündete.
Und Gott hat zugesagt: Wer
ihm vertraut (glaubt) der wird errettet werden:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen* Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
*griech. monogenes, d.h. auch "einzig in seiner Art"
Johannes 3,16
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6
Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
1.Timotheus 2,5-6
Man sollte also nachdenken, ob dieser die Wahrheit sagt. Denn es sind deutliche Worte.
http://www.youtube.com/watch?v=7hxmlUWceHg
Zum Nachlesen:
http://www.diebibel.de Übrigens für ALLE: Ich habe in meinen ersten Artikel noch eine Anmerkung eingeschrieben, zum besseren Verständnis. Diese ist selbstverständlich genau gekennzeichnet, und sie entstellt die Antworten nicht. Zu meinem zweiten Artikel (nicht mehr veränderbar) noch eine Anmerkung. Vielleicht habt ihr es richtig verstanden, aber besser ist das: Warum? Die Gemeinden/Versammlungen waren autark und nicht übergeordnet organisiert (was übrigens auch nicht biblisch ist).
Dazu ist zu sagen, daß ich meinte, daß die übergeordnete Organisation nicht biblisch ist. (gibt´s sowohl in der katholischen als auch evangelischen Kirche, auch dort gibt´s vorgesetzte Bischöfe)